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Mecklenburg-VorpommernRostocker Zoo öffnet historischen Eingang nach Sanierung

10.09.2026, 15:09 Uhr
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Das denkmalgeschützte Eingangsgebäude an der Trotzenburg glänzt wieder. Beim Großen Zoo- und Dahlienfest soll die Einweihung gefeiert werden. Was sich hinter den Türen für Zoo-Fans verbirgt.

Rostock (dpa/mv) - Nach fast zwei Jahren Bauzeit können Besucherinnen und Besucher den Rostocker Zoo wieder durch den historischen Eingang an der Trotzenburg betreten. Das 1909 errichtete und denkmalgeschützte Gebäude wurde nun nach umfangreicher Sanierung feierlich wiedereröffnet, wie der Rostocker Zoo mitteilte.

Ein Stück Rostocker Geschichte

Rund 1,7 Millionen Euro flossen nach Angaben des Zoos in die Wiederherstellung und Modernisierung des Ensembles. Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger war bei der Eröffnung vor Ort und bezeichnete den Eingang als ein Stück Rostocker Geschichte. Am Sonntag soll die Wiedereröffnung beim Großen Zoo- und Dahlienfest mit den Zoogästen gefeiert werden.

Der Eingang war seit Beginn der Sanierungsarbeiten im März 2024 geschlossen. Besucher gelangten zwischenzeitlich über einen Ausweichcontainer mit provisorischer Kasse in den Zoo. Von Freitag an soll der historische Zugang wieder regulär genutzt werden.

Zoodirektorin Antje Angeli sprach von einer enormen Kräfteanstrengung aller Beteiligten und blickt glücklich auf das Ergebnis der Sanierung. "Schon beim Betreten des Gebäudes ist jetzt wieder diese besondere Aura zu spüren, die den historischen Teil unseres Zoos auszeichnet", betonte sie.

Eine bewegte Gebäudehistorie

Das Gebäude an der Trotzenburg war ursprünglich als Wartehalle für die Straßenbahn und öffentliche Sanitäranlage errichtet worden. Ein Jahr nach seiner Fertigstellung wurde es 1910 mit einer Pergolenanlage zum Eingang des damaligen "Wild- und Dendrologischen Gartens". Seit 1970 diente das Haus als Kasse und Lager des Zoos.

Bei der Sanierung wurden nach Angaben des Zoos historische Bauteile und Gestaltungselemente möglichst erhalten oder wiederhergestellt. Zugleich erhielt das Gebäude moderne Technik, eine barrierefreie Wegeführung und neue Kassenbereiche. Auch eine Wärmepumpe und Quartiere für Fledermäuse wurden integriert. Finanziert wurde das Projekt unter anderem mit Mitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, des Bundes, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie durch Spenden.

Quelle: dpa

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