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Warum Menschen immer wieder auf dieselben Versprechen hereinfallenDie größten Finanzbetrüger der Geschichte

Die Geschichte der Finanzmärkte ist voller Genies, Visionäre und großer Unternehmer. Sie ist aber auch die Geschichte außergewöhnlicher Betrüger. Menschen, die Milliarden einsammelten, ohne jemals ein funktionierendes Geschäftsmodell besessen zu haben. Menschen, die Investoren, Banken, Politiker und teilweise sogar ganze Staaten täuschten. Und Menschen, die immer wieder bewiesen haben, dass an den Kapitalmärkten nicht nur Zahlen und Bilanzen zählen, sondern vor allem etwas anderes: Vertrauen.

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Warum reden die Deutschen so ungern über Geld?Über kaum ein Thema wird so viel nachgedacht und so wenig gesprochen

Es gibt Fragen, die man in Deutschland beim Abendessen problemlos stellen kann. Welche Partei wählen Sie? Wie stehen Sie zur aktuellen Politik? Was halten Sie vom Fußball? Selbst über Religion wird heute offener gesprochen als noch vor einigen Jahrzehnten. Doch stellen Sie einmal eine andere Frage. Wie viel verdienen Sie? Wie hoch ist Ihre Miete? Wie groß ist Ihr Depot? Oder ganz direkt: Wie viel Geld haben Sie eigentlich?

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Wie Genies, Milliardäre und Wunderkinder an den Märkten scheitertenDie größten Fehlspekulationen der Geschichte

An der Börse lieben wir die Gewinner. Wir bewundern Menschen wie George Soros oder Michael Burry, die mit einer einzigen Idee Milliarden verdienten und in die Geschichtsbücher eingingen. Doch die andere Seite der Medaille ist mindestens genauso faszinierend. Denn für jede große Erfolgsgeschichte gibt es eine ebenso spektakuläre Niederlage. Und oft beginnt beides auf dieselbe Weise. Mit einer guten Idee. Mit einigen erfolgreichen Wetten. Und mit dem gefährlichen Gefühl, die Märkte verstanden zu haben. Die Geschichte der Finanzmärkte ist voller Menschen, die glaubten, schlauer zu sein als alle anderen – und die irgendwann feststellen mussten, dass die Börse selbst die größten Genies demütigen kann.

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Deutschland hat die Rente verschlafenWarum ein 401(k)-Modell für Deutschland unbequem wäre – aber die richtige Debatte anstößt

Deutschland diskutiert seit Jahrzehnten über die Rente. Es wurden Kommissionen eingesetzt, Reformen angekündigt, Beitragssätze angepasst und Rentenniveaus verteidigt. Doch die große Wahrheit lautet: Bei der Altersvorsorge hat Deutschland fast jede Chance verpasst, rechtzeitig einen echten Kapitalstock aufzubauen. Während andere Länder ihre Bürger längst am Produktivkapital der Welt beteiligen, hält Deutschland bis heute weitgehend an einem System fest, das aus einer anderen demografischen Epoche stammt. Die gesetzliche Rente basiert im Kern auf dem Umlageverfahren: Die heutigen Arbeitnehmer finanzieren die heutigen Rentner.

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Was wäre, wenn Deutschland 1990 einen Staatsfonds gegründet hätte?Ein Gedankenexperiment über verpasste Chancen und die Altersvorsorge der Zukunft

Im Jahr 1990 fällt die Berliner Mauer. Deutschland wird wiedervereinigt. Die politische und wirtschaftliche Landkarte Europas verändert sich grundlegend. Es ist ein historischer Moment – und zugleich der Beginn einer neuen Ära. Stellen wir uns vor, die damalige Bundesregierung hätte neben den enormen Investitionen in den Aufbau Ost noch eine weitere Entscheidung getroffen: die Gründung eines deutschen Staatsfonds. Ein Fonds nach dem Vorbild Norwegens. Langfristig. Politisch unabhängig. Ausschließlich dem Ziel verpflichtet, Wohlstand für kommende Generationen zu sichern.