Anthropic-Chef warnt den UN-Sicherheitsrat vor Gefahr durch KI
Führende Vertreter der Technologiebranche haben den UN-Sicherheitsrat vor den wachsenden Gefahren durch Künstliche Intelligenz (KI) gewarnt. "Wenn sie schlecht verwaltet wird, glaube ich sogar, dass KI ein Risiko für die gesamte Menschheit darstellen könnte", sagte der Chef des Entwicklers Anthropic, Dario Amodei, vor dem 15-köpfigen Gremium. Neben Amodei sprachen OpenAI-Chef Sam Altman und der Mitbegründer von Hugging Face, Clement Delangue. Altman forderte eine internationale Zusammenarbeit. Die wichtigsten Entscheidungen dürften nicht allein von Laboren in San Francisco getroffen werden, sondern müssten durch demokratische Prozesse gestaltet werden. Der kanadische KI-Pionier Yoshua Bengio bezeichnete die Gefahren als real und unmittelbar.
Regierungen weltweit ringen um die Frage einer Aufsicht über die sich rasant entwickelnden KI-Systeme. Die USA und China als dominierende Akteure sind sich uneins darüber, ob die Technologie globale Leitplanken benötigt oder weitgehend den Marktkräften überlassen werden sollte. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag vor der UN-Vollversammlung jegliche Versuche abgelehnt, ein globales Kontrollsystem für KI zu errichten. Die USA würden das Wachstum einer Technologie nicht bremsen, die größer als die industrielle Revolution werde, sagte Trump.
Amtssitz verlegt: Bundespräsident Steinmeier rudert auf der Ruhr
Vom Amtssitz an der Spree auf das Wasser der Ruhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat während seines dreitägigen Besuchs in Hattingen (NRW) zu den Rudern gegriffen. Unter den wachsamen Augen von Polizisten und Tauchern auf motorisierten Begleitbooten war das Staatsoberhaupt in einem Rudervierer auf der Ruhr unterwegs. Am Ufer gab es viele Schaulustige.
Mit Tatkraft des mit T-Shirt, Turnschuhen und Sporthose gekleideten Bundespräsidenten war das Boot zuvor zum Steg getragen und zu Wasser gelassen worden. Nach kurzer Einweisung durch die Steuerfrau kletterte der sichtlich gut gelaunte Steinmeier auf seine Position am Schlag - also der Position im Ruderboot, die sich direkt gegenüber der Steuerfrau im Heck befindet. Die Bootsfahrt ist Teil von Steinmeiers zwanzigster und letzter Station der Besuchsreihe "Ortszeit Deutschland", mit der er drei Tage lang seinen Amtssitz in eine Stadt abseits der Metropolen verlegt, um dort mit viel Zeit in den Austausch mit den Menschen zu kommen.
Sohn von Israels US-Botschafter bei Anschlag mit Auto schwer verletzt
Bei einem Anschlag mit einem Auto im Westjordanland ist der Sohn des israelischen US-Botschafters, ein Reservesoldat, schwer verletzt worden. Botschafter Jechiel Leiter teilte auf der Plattform X mit, sein Sohn Neria benötige ein Wunder, um zu überleben. Die israelische Armee erklärte, der mutmaßlich palästinensische Attentäter sei getötet worden. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge an einer Militärsperre im Grenzgebiet zu Israel. Neria Leiter hatte Berichten zufolge Dienst an dem Kontrollpunkt.
Die islamistische Terrororganisation Hamas lobte den Anschlag als "heroische Operation". Es handele sich um eine "natürliche Reaktion" auf Angriffe radikaler israelischer Siedler. Die Organisation rief zu verschärftem "Widerstand in all seinen Formen und mit allen Mitteln" gegen die Besatzung und Siedler im arabisch geprägten Ostteil Jerusalems und im Westjordanland auf. Die Lage im besetzten Westjordanland hat sich seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg weiter verschärft. Fast täglich kommt es derzeit zu Angriffen radikaler Siedler auf Palästinenser und ihr Eigentum. Israelische Soldaten greifen selten konsequent ein oder unterstützen die Siedler in manchen Fällen sogar. Beobachter warnten deswegen zuletzt immer wieder vor einer Eskalation der Gewalt. Die israelische Besatzung ist nach internationalem Recht illegal.
Kein Israel-Boykott mehr: Niederlande machen doch wieder beim ESC mit
Nach einem Jahr Abwesenheit wollen die Niederlande nun doch im nächsten Jahr wieder beim ESC mit dabei sein. Ein erneuter Boykott des Landes wegen der umstrittenen Teilnahme Israels ist damit vom Tisch. Der niederländische Beitrag werde ein Gemeinschaftsprojekt des öffentlichen Rundfunks, kündigte der Vorstand des öffentlichen Rundfunkverbands NPO in Hilversum an. Erst kürzlich sah es danach aus, dass die Niederlande erneut den ESC wegen der Teilnahme Israels boykottieren würden. Der bisher verantwortliche Sender Avrotros hatte im August entschieden, er werde sich nicht mehr an dem Musikwettbewerb beteiligen. Nach Angaben des Senders ist der ESC "nicht mehr neutral".
Nun will NPO ein ESC-Team bilden, das für die Auswahl des teilnehmenden Künstlers verantwortlich ist. Der nationale Nachrichtensender NOS übernimmt danach die Ausstrahlung von Halbfinals und Finale. Irland kündigte in der vergangenen Woche an, auch im nächsten Jahr aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg nicht am ESC teilzunehmen. Irland gehörte zu den fünf Ländern, die den vorigen ESC in Wien boykottiert hatten. Der nächste ESC findet im Mai 2027 in Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste statt.
Militärjet stürzt ab und verwandelt Feld in Feuerball
An der Nordwestküste von Wales ist ein Jet der Royal Air Force abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Die Piloten konnten sich rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten. Ein Video zeigt, dass umstehende Häuser Glück hatten, nicht getroffen zu werden.
Bericht: Bundestag warnt Abgeordnete vor Phishing-Attacke von "Nius"-Adresse
Laut einem Bericht von "t-online" hat die Bundestagsverwaltung in einer Mail an alle Abgeordneten vor einer aktuell laufenden Phishing-Kampagne gegen Mitglieder des Bundestags gewarnt. Bei Phishing wird versucht, unter Vorspiegelung eines anderen Zwecks an Passwörter oder persönliche Daten zu gelangen. Die IT-Sicherheit des Bundestags warnte dem Bericht zufolge, Nutzer sollten keinesfalls den Anhang in einer Mail des rechtspopulistischen Online-Mediums "Nius" öffnen. Auch Büros von Landtagsabgeordneten seien Ziel geworden, hieß es. Betroffen sind demnach Abgeordnete verschiedener Parteien.
Wie t-online" berichtet, sind die kompromittierten Mails mit der Adresse eines Mitarbeiters von "Nius" als Absender seit spätestens Dienstag unterwegs. Die E-Mail soll eine PDF-Datei mit einem angeblichen Projektvorschlag enthalten. Das PDF sollte Nutzer dem Bericht zufolge aber offenbar zu einer Seite weiterleiten, auf der Zugangsdaten eingegeben werden konnten. Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz von der CSU erklärte gegenüber "t-online", die betreffende E-Mail sei dem Anschein nach von einem echten Account eines Journalisten an insgesamt 560 Abgeordnete des Bundestags versandt worden. "In vier Abgeordnetenbüros erfolgten Eingaben von Benutzernamen und Kennwörtern." Das habe aber aus Sicht der Verwaltung keine erkennbaren Auswirkungen: "Nach aktueller Einschätzung ist ein Datenabfluss auszuschließen." Die Kenntnis der Zugangsdaten allein ermögliche keinen Zugriff auf die Infrastruktur des Bundestags.
Geflohener Windkraftbetrüger Hendrik Holt in Dubai gefasst
Der geflohene Windkraftbetrüger Hendrik Holt ist in Dubai festgenommen worden. Das teilt die Staatsanwaltschaft Osnabrück mit. Holt war auf der Flucht, seit er Ende August von einem genehmigten Ausgang nicht in die Justizvollzugsanstalt in Berlin zurückgekehrt war. Den Behörden hatte er noch eine letzte Botschaft zukommen lassen. Einen Tag nach seinem Verschwinden sei eine E-Mail bei dem Berliner Gefängnis eingegangen, in dem er untergebracht war, teilte die Staatsanwaltschaft damals mit. Sinngemäß habe er ausrichten lassen, dass er nicht zurückkehren werde.
2022 hatte das Landgericht Osnabrück Holt zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt. Es ging um bandenmäßigen Betrug, Bestechung und Urkundenfälschung. Zuletzt saß er in einem Gefängnis in Berlin. Holt hatte unter anderem angeblich existierende Windparks an ausländische Stromkonzerne verkauft, die es in Wahrheit gar nicht gab.
Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Mogul Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt
Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht blieb damit hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.
Weinstein war bereits 2020 unter anderem wegen Haleys Vorwürfen zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Wegen Verfahrensfehlern hob das oberste New Yorker Gericht das Urteil jedoch später wieder auf und ordnete eine Neuverhandlung an. Weinstein war jahrzehntelang einer der mächtigsten Hollywood-Produzenten. 2017 machten Enthüllungen der "New York Times" und des Magazins "New Yorker" zahlreiche Vorwürfe gegen ihn öffentlich. Insgesamt mehr als 80 Frauen warfen Weinstein Belästigung, sexuelle Übergriffe oder Vergewaltigung vor. Die Vorwürfe lösten die MeToo-Bewegung aus.
Erstmals keine OSZE-Wahlbeobachter zu US-Midterms eingeladen
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist nach eigenen Angaben erstmals seit Beginn ihrer Wahlbeobachtungen in den USA nicht zu den Kongress-Zwischenwahlen eingeladen worden. Es handele sich um eine "deutliche Abkehr von einer bewährten demokratischen Praxis", erklärte die Organisation. Die Entscheidung der USA stehe "nicht im Einklang mit den Verpflichtungen" der Mitgliedstaaten. Trump hat immer wieder ohne Beweise die Integrität der Wahlen in den USA angezweifelt.
Im Sommer hatte sich der US-Präsident mit seinen Warnungen über angebliche Manipulationen selbst eine Steilvorlage gelegt, um für sein Wahlgesetz zu werben. Der sogenannte Save America Act sieht unter anderem neue Hürden bei der Stimmabgabe vor, etwa beim Identitätsnachweis oder bei der Briefwahl. Geplante Hürden für die Briefwahl wurden zuletzt vom Obersten Gericht der USA blockiert. Die Wahlen zur Hälfte von Trumps zweiter Amtszeit gelten als der bisher wichtigste Stimmungstest für den 80-Jährigen. Seinen Republikanern droht im Repräsentantenhaus eine Niederlage, im Senat könnte es ein Patt geben. Sollten die Demokraten gewinnen, wollen sie zahlreiche Vorhaben des Präsidenten blockieren. Sie könnten zudem ein weiteres Amtsenthebungsverfahren einleiten.
"Den Stollen fand er gut": Papst bekommt sächsisches Weihnachtsgebäck
Drei Monate vor Weihnachten hat Papst Leo XIV. aus Deutschland bereits ein Geschenk zum Fest bekommen: Der 71-Jährige erhielt von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer in einer Privataudienz einen vier Kilogramm schweren Christstollen aus dem Erzgebirge. Vom Papst selbst ist keine Reaktion bekannt. Kretschmer sagte nach dem Treffen, eigentlich wolle Leo ja keine Geschenke haben. Aber: "Den Stollen fand er gut."
Der Stollen wurde in der Konditorei Thomas Neubert in Bärenstein (Erzgebirge) gebacken. Serviert wurde er dem Papst auf einem Holzbrett, in das ein Tischler den Namen des Pontifex gelasert hatte. Er soll nun noch ein paar Wochen reifen. Konditormeister Neubert sagte der dpa: "Natürlich habe ich mir besondere Mühe gegeben. So etwas passiert einem nur einmal im Leben." Kretschmer erinnerte daran, dass der damalige Papst Innozenz VIII. Ende des 15. Jahrhunderts mit seinem "Dresdner Butterbrief" den Sachsen erlaubt hatte, auch in der Fastenzeit mit Butter zu backen. "Das ist der Durchbruch gewesen für den Stollen, für das sächsische Nationalgebäck. Und ich weiß nicht, wie man Weihnachten feiern kann ohne Stollen. Das sieht der Papst jetzt auch so ab sofort."
Berüchtigter Holocaust-Leugner muss für sieben Jahre in Haft
Ein mehrfach vorbestrafter Holocaust-Leugner ist in München erneut verurteilt worden - dieses Mal zu sieben Jahren Haft. Der 71-Jährige hatte vor dem Landgericht München II zugegeben, auf Plattformen wie Telegram Verschwörungsmythen verbreitet, den Mord an sechs Millionen Juden durch das Nazi-Regime geleugnet sowie tödliche Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens befürwortet und sogar gefordert zu haben.
Die Richterin betonte beim Urteil, das Verhalten des 71-Jährigen vor Gericht mache sie fassungslos - vor allem, dass der Mann seinen Auftritt im Gerichtssaal während des Prozesses, unter anderem bei seinem letzten Wort, zur Begehung neuer Straftaten genutzt habe. Der Zentrale Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Justiz bei der Generalstaatsanwaltschaft München hatte vor Gericht sechs Jahre Haft gefordert - das Gericht verhängte aber eine noch höhere Strafe. Der 71-Jährige aus Tutzing soll den Holocaust als "groteskes Märchen" bezeichnet und behauptet haben, dass hinter dem Anschlag auf das World Trade Center und hinter der Corona-Pandemie jüdische Angriffe steckten.
Ex-Islamist al-Scharaa fordert Israel zum Rückzug aus Syrien auf
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat Israels Vorgehen in Syrien scharf verurteilt. Israel habe seit dem Umbruch in Syrien 500 Luftangriffe geflogen, mehr als 1200 Vorstöße gemacht und rund 300 Menschen festgenommen, sagte al-Scharaa bei der UN-Generaldebatte in New York. Dies stehe im Widerspruch zur internationalen Entwicklung und erinnere an eine längst vergangen geglaubte Ära. Während sich die Welt über die Rückkehr Syriens freue, greife Israel das Land an, so al-Scharaa, der vor seinem Amtsantritt Anführer einer islamistischen Miliz war.
Der Interimspräsident betonte, Syrien habe die Rechtsstaatlichkeit gefestigt. Jeder Versuch, die syrische Souveränität oder das Völkerrecht zu verletzen, werde gestoppt. Die Golanhöhen würden syrisches Territorium bleiben, sagte er. Er forderte erneut einen Abzug der israelischen Truppen. Die Lage zwischen Israel und Syrien bleibt weiter angespannt. Seit dem Sturz von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad Ende 2024 hat Israel seine Einsätze im Süden Syriens ausgeweitet, Truppen in die UN-Pufferzone verlegt und immer wieder auch Ziele auf syrischem Gebiet angegriffen.
Polizei in Schleswig-Holstein fahndet nach Räuber mit Dobby-Maske
Nach einer schweren räuberischen Erpressung bei einer Tankstelle in Kremperheide (Kreis Steinburg) am 13. September fahndet die Kriminalpolizei in Schleswig-Holstein nun mit Bildern einer Überwachungskamera nach dem bislang unbekannten Täter und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Gegen 17:00 Uhr betrat am genannten Tag eine maskierte Person eine Tankstelle in der Dorfstraße. Im Verkaufsraum bedrohte sie eine Angestellte mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete die Person mit Bargeld in dreistelliger Höhe, wie die Polizeidirektion Itzehoe mitteilt.
Die gesuchte Person sei etwa 20 Jahre alt, rund 1,70 Meter groß, von schlanker Statur und wird als männlich beschrieben. Zur Tatzeit trug der Mann eine Maske der Harry-Potter-Figur "Dobby", einen schwarzen Kapuzenpullover der Marke "Alpha Industries" mit Logo auf der Vorderseite sowie eine graue Jeans-Hose, die vermutlich mit einem Bündchen am Knöchel abschließt. Außerdem trug er weiß-graue Sneaker und Arbeitshandschuhe der Marke "Engelbert Strauss". Die Kriminalpolizei bittet Personen, die Hinweise zur Identität des abgebildeten Mannes geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Bezirkskriminalinspektion Itzehoe unter der Rufnummer 04821 6020 entgegen.
Pilot zeigt perfekte Notlandung auf malerischem Highway
Mitten über dem kanadischen Banff-Nationalpark gerät ein Pilot mit seinem Flugzeug in eine brenzlige Lage. Der einmotorige Flieger setzt zur Notlandung auf dem Trans-Canada-Highway an - die besser nicht gelingen könnte. Nach kurzer Reparatur geht die Reise überraschend schnell weiter.
Linke-Mitglieder wollen Palästina-Aktivistin aus Partei ausschließen
Im Zuge der Debatte um Antisemitismus in der Berliner Linken könnte eine propalästinensische Aktivistin aus der Partei ausgeschlossen werden. Ein entsprechender Antrag sei bei der Landesschiedskommission eingegangen, teilte ihr Vorsitzender Fabian Bunschuh mit. Über den Inhalt des Verfahrens und zu den Antragstellern könne er aufgrund der Schiedsordnung der Partei keine Angaben machen. Laut "Tagesspiegel" stellten den Antrag "mehrere nicht namentlich bekannte Linken-Mitglieder". Es geht um Hannah Bruns, die dem Koordinierungskreis der Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität in der Berliner Linkspartei angehört. Sie kritisierte in der Vergangenheit immer wieder heftig Israels Vorgehen gegen die Palästinenser im Gazastreifen und Westjordanland.
Bruns wertete ein mögliches Parteiausschlussverfahren auf dpa-Anfrage als Versuch, eine kritische Stimme ruhigzustellen. Nach dem Wahlsieg in Berlin sei der Druck auf die Linke von außen immens, um eine "Fortschrittskoalition" mit Grünen und SPD zu verhindern. "Die deutschen Medien drehen durch." Solidarität mit den Palästinensern sei kein Antisemitismus. "Ich werde mich gegen solche Anschuldigungen wehren, juristisch und politisch." Mehrere Äußerungen von Bruns waren in der Vergangenheit als israelfeindlich oder antisemitisch kritisiert worden. So soll sie im Vorjahr auf einer Demonstration in Berlin gesagt haben: "Die Befreiung Palästinas endet nicht, wenn das Westjordanland befreit ist. Die Befreiung Palästinas endet dann, wenn Tel Aviv wieder in der Hand von Palästina liegt!". Auf dpa-Anfrage bestätigte Bruns das Zitat, das aber nur im Kontext zu verstehen sei. Sie trete für ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Palästinensern in einem Staat ein.
Als Raser verurteilt: In Deutschland geborener Türke muss Land verlassen
Nach einem tödlichen Raserunfall in Heilbronn hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof die Ausweisung des verantwortlichen Fahrers in die Türkei bestätigt. Wie das Gericht in Mannheim mitteilte, hatte der in Deutschland geborene Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit mit seinem Antrag auf Berufung gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart keinen Erfolg. Der Mann kann daher ausgewiesen werden und erhält zudem ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für acht Jahre. Er hatte als Raser im Februar 2023 in der Heilbronner Innenstadt einen Zusammenstoß mit einem mit vier Menschen besetzten Familienauto verursacht. Der Familienvater starb, die Mutter und die zwei Kinder erlitten schwere Verletzungen.
Für die Fahrt wurde der damals 21-Jährige im April 2024 vom Landgericht Heilbronn wegen Mordes und versuchten Mordes in drei Fällen zu einer Jugendstrafe von neun Jahren verurteilt. Ein Jahr später wurde die Verurteilung rechtskräftig. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht entschied im April dieses Jahres, dass ein allgemeines Interesse an der Ausweisung des Manns bestehe. Neben Deutschland dürfe dieser auch nicht in Länder der Europäischen Union einreisen. Obwohl der Verurteilte betonte, sein gesamtes Leben in Deutschland verbracht zu haben, wies das Gericht sein Bleibeersuchen ab. Für den Raser bestehe eine Wiederholungsgefahr, das Ausweisungsinteresse übersteige daher das Bleibeinteresse deutlich.
Schichtwechsel
Meine Kollegin Anne Renzenbrink verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, hier übernimmt nun David Schäfer. Ich versorge Sie bis um 22 Uhr mit Nachrichten aus Deutschland, Europa und aller Welt.
Iranischer Abgeordneter hält Treffen zwischen Trump und Peseschkian für möglich
Ein iranischer Parlamentsabgeordneter hält ein direktes Treffen der Präsidenten der USA und des Irans für wahrscheinlich. In einem Interview mit dem iranischen Nachrichtenportal Didban spricht der Abgeordnete Ahmad Bachschajesch Ardestani über ein mögliches Gespräch zwischen Donald Trump und Massud Peseschkian am Rande der UN-Generaldebatte in New York. "Meiner Meinung nach wird das Treffen der beiden Präsidenten stattfinden", sagt er.
Am Dienstag hatten bereits Vertreter der beiden Staaten unter Vermittlung des Golfemirats Katar mehrere Stunden miteinander gesprochen. Trump zufolge nahmen sein Unterhändler Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner an dem Treffen in New York teil. Der Iran wurde Medienberichten zufolge durch Außenminister Abbas Araghtschi vertreten. Konservative Kreise im Iran kritisierten den diplomatischen Schritt. Experten warnten jedoch davor, ein mögliches Treffen bereits als Zeichen für Fortschritte im festgefahrenen Konflikt zwischen den beiden Kriegsparteien zu werten. "Diplomatie sollte nicht mit Fortschritt verwechselt werden. Bislang deutet wenig darauf hin, dass der wirtschaftliche und militärische Druck der Trump-Regierung Teheran dazu bewogen hat, von den Forderungen abzurücken, die es als seine zentralen Verhandlungsforderungen betrachtet", schreibt der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz auf X.
Skulpturen aus Privatmuseum gestohlen - Diebe nutzen Tag des offenen Denkmals
Den Tag des offenen Denkmals haben in München Diebe genutzt, um aus dem Garten des Privatmuseums Peter Gehring Skulpturen zu stehlen. Am Samstag wurden insgesamt sechs Bronzeskulpturen entwendet, die im Garten des Museums aufgestellt waren, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilt. Gehrings Witwe habe am Tag danach das Fehlen der Skulpturen bemerkt.
Die unbekannten Täter sollen laut Polizei über ein Gartentor auf das Gelände gelangt sein. Zum Abtransport der Skulpturen dürfte demnach ein Fahrzeug genutzt worden sein. Die Öffnung des normalerweise nur nach Vereinbarung zugänglichen Privatmuseums hatte großes Interesse ausgelöst, alle Führungen durch den Skulpturengarten und das Privathaus waren im Vorfeld ausgebucht. Der 2001 gestorbene Gehring war Architekt, Bildhauer, Maler, Zeichner und Sänger. Er hatte 1999 das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Anwesen gekauft, in dem das Museum untergebracht ist.
Seltenes Hurrikan-Monster zeigt: Das Wetter steht Kopf
Blitze jagen durch Wolkenmassen, ein gewaltiger Wirbel baut sich über dem Pazifik vor Mexiko auf: Hurrikan "Polo" steigert sich in Rekordgeschwindigkeit zum Kategorie-5-Sturm und versetzt die Bewohner an den Küsten in Angst. Im Pazifik ist das äußerst selten - ebenso wie die völlige Ruhe über dem Atlantik.
An der mexikanischen Pazifikküste werden wegen der erwarteten Auswirkungen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Der Schulunterricht fällt in Küstengebieten teils aus, einige Häfen wie Acapulco bleiben geschlossen, wie die zuständigen Behörden mitteilen. An den Stränden signalisieren rote Flaggen ein Badeverbot. Der mexikanische Wetterdienst rechnet damit, dass örtlicher Starkregen Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen könnte.
Mehr als 200 Rinder gestohlen: Polizei schnappt mutmaßliche Viehdiebe
Nach dem Diebstahl von über 200 Rindern im Land Brandenburg hat die Polizei zwei mutmaßliche Täter festgenommen. Die beiden seien vor wenigen Tagen in Polen sowie an der Raststätte im brandenburgischen Berstetal festgenommen worden, teilt eine Sprecherin der Polizei mit. Es handelt sich demnach um zwei polnische Männer im Alter von 46 und 41 Jahren.
Die beiden sollen unter anderem für mehrere Fälle von Viehdiebstahl in Brandenburg verantwortlich sein. Sie sollen zwischen März und Mai dieses Jahres die Rinder in Viehtransporter verladen und nach Polen gebracht haben. Beide Männer befinden sich nun laut Polizeiangaben in Untersuchungshaft.
Erst kracht es - zum Wochenende wird's nochmal warm
Der Herbst ist nun auch ganz offiziell astronomisch gestartet. Vor allem im Norden des Landes ist das deutlich zu merken: Dort breiten sich im Laufe des Tages Regen und Gewitter aus, die im Laufe der Woche südwärts ziehen.
Kletter-Protest von Aktivisten an CDU-Zentrale in Berlin
Mit einer Kletteraktion an der CDU-Parteizentrale in Berlin haben Aktivisten der Gruppe Robin Wood gegen die Klimapolitik der Regierung protestiert und ein klareres Auftreten gegen Rechtsextremismus gefordert. Die Aktivistinnen und Aktivisten ließen sich an der Fassade des Konrad-Adenauer-Hauses hinab und befestigten daran ein großes rotes Banner. Darauf stand: "Klare Kante gegen rechts - Sozialabbau beenden, Klimakrise bekämpfen!"
Das Banner verdeckte das Konterfei des Berliner CDU-Spitzenkandidaten und bisherigen Finanzsenators Stefan Evers. "Wir protestieren gegen die Politik der CDU-geführten Bundesregierung, die Klimaschutz hinten runterfallen lässt und keine Konzepte hat, um den Aufstieg der rechtsextremen AfD zu stoppen", heißt es zudem in einer Erklärung, die vor Ort verteilt wurde.
Razzien gegen Schusswaffengewalt in Berlin - mehrere Festnahmen
Die Berliner Polizei durchsucht seit dem frühen Morgen in der ganzen Stadt Wohnungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel. Es habe bereits mehrere Festnahmen gegeben, sagt ein Polizeisprecher. Zudem seien zwei Schusswaffen mit scharfer Munition sichergestellt worden.
Die Razzien stehen den Angaben zufolge im Zusammenhang mit Ermittlungen der Sondereinheiten "Ferrum" bei der Polizei und "Telum" bei der Staatsanwaltschaft. Diese richten sich gezielt gegen Schusswaffengebrauch im Bereich der Organisierten Kriminalität. Insgesamt seien 300 Kräfte im Einsatz, sagt der Polizeisprecher weiter, darunter auch Spezialeinsatzkräfte. Die Aktionen richteten sich gegen mehrere Beschuldigte. Durchsucht würden vor allem deren Wohnungen.
Herzdruckmassage im Festzelt: Zwei Kellnerinnen retten Wiesnbesucher
Zwei Kellnerinnen haben einen Besucher auf dem Münchner Oktoberfest wiederbelebt. Der 78-Jährige war am Dienstag im Biergarten eines Festzeltes nach Angaben des Rettungsdienstes zusammengebrochen. Sofort verständigten die Frauen den Notruf und begannen mit einer Herzdruckmassage. Gleichzeitig schirmten Schankkellner den Notfallort mit Decken ab.
Der Rettungsdienst übernahm anschließend die Versorgung. Dank der frühen Herzdruckmassage durch die Bedienungen und der Zusammenarbeit mit den Rettungskräften habe man den 78-Jährigen nach zehn Minuten wiederbeleben können. Er wurde anschließend in eine Münchner Klinik gebracht. "Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen umstehenden Helfern und ausdrücklich bei den Bedienungen Daria und Frieda für ihr schnelles und beherztes Handeln in dieser Notlage", sagt ein beteiligter Arzt laut Mitteilung.
"Berührt mich unglaublich" - Jürgen Milski ist zum ersten Mal Opa geworden
Jürgen Milski hat einen Enkelsohn bekommen. Der Sänger und Reality-Star, der vor mehr als einem Vierteljahrhundert in der ersten deutschen "Big Brother"-Staffel bekannt wurde, macht die Nachricht auf Instagram öffentlich. "Ich bin Opa geworden. Zum ersten Mal", schreibt er dazu. Wie der Kleine heißt und wann genau er zur Welt kam, verrät Milski nicht. Auch wer die Eltern sind, bleibt in dem Beitrag offen. Dafür lässt der Kölner seine Fans umso mehr an seinen Gefühlen teilhaben.
Besonders der erste Körperkontakt hat ihn offenbar tief bewegt. "Diesen kleinen Menschen zum ersten Mal im Arm zu halten, in dieses winzige Gesicht zu schauen und zu wissen, dass da gerade ein ganz neues Kapitel beginnt, das berührt mich unglaublich", schreibt Milski. Er habe in seinem Leben schon viele schöne Momente erleben dürfen, dieser sei jedoch etwas ganz Besonderes. Der frischgebackene Großvater beschreibt es als eine "ganz neue Art von Glück, Liebe und Dankbarkeit". Seinen Post beendet er mit einer direkten Botschaft an das Baby: "Willkommen auf dieser Welt, mein kleiner Enkelsohn!!"
Bekannter Sänger stirbt bei Helikopterabsturz in Brasilien
Bei einem Helikopterabsturz mit fünf Todesopfern im Süden Brasiliens ist auch der landesweit bekannte Sänger Rick ums Leben gekommen. Das wird auf der offiziellen Instagram-Seite des Musikduos Rick & Renner bestätigt, mit dem der 59-Jährige bekanntgeworden war. Die Feuerwehr hatte zuvor mitgeteilt, dass keiner der fünf Insassen des Hubschraubers das Unglück im Bundesstaat Santa Catarina überlebt habe. "Rick war ein talentierter Künstler, der von allen geschätzt wurde und mit seiner unverwechselbaren Stimme Generationen geprägt hat", heißt es in dem Instagram-Post.
Die Feuerwehr entdeckte das Hubschrauberwrack eigenen Angaben zufolge am Dienstag in der Region Santa Bárbara. Neben Rick befanden sich ein Unternehmer, ein Videograf sowie Pilot und Copilot an Bord. Der Helikopter war laut dem Nachrichtenportal "G1" am Montag von Porto Belo an der Atlantikküste in die rund 190 Kilometer entfernte Bergregion um São Joaquim unterwegs gewesen und aus noch ungeklärten Gründen vom Radar verschwunden. Berichten zufolge herrschte zu diesem Zeitpunkt in Teilen Santa Catarinas schlechtes Wetter mit Regen und Nebel. Ob das Wetter eine Rolle bei dem Absturz spielte, ist bislang unklar.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
bei der Sitzungswoche der Vereinten Nationen in New York dürfte der Ukraine-Krieg in den Fokus rücken. Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt an einer Beratung des UN-Sicherheitsrats teil und spricht später vor der Vollversammlung. Auf der Agenda steht auch ein Treffen der Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio. Mit Spannung wird zudem die Rede des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian vor den Vereinten Nationen erwartet. Dessen Top-Diplomat, Abbas Araghtschi, trifft sich auch mit Bundesaußenminister Johann Wadephul.
Diese Themen haben wir außerdem auf dem Zettel:
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping trifft auf Einladung von US-Präsident Donald Trump um 18 Uhr Ortszeit (Mitternacht MESZ) zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Washington ein. Themen des Besuchs dürften unter anderem der Zoll- und Handelsstreit beider Länder sein und die Sicherheit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Im Bundestag stellt sich erstmals der neue Gesundheitsminister Carsten Linnemann Fragen der Abgeordneten. Die Debatte um Wartezeiten auf Facharzttermine hat nach Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz über ein Gerechtigkeitsproblem zwischen gesetzlich und privat Versicherten wieder Fahrt aufgenommen. In der Regierungsbefragung soll außerdem Verteidigungsminister Boris Pistorius Auskunft geben.
Kein ganzes Jahr nach dem Start muss die Drogeriemarktkette dm ihre Online-Apotheke vor Gericht verteidigen. Die Wettbewerbszentrale will die Versandapotheke dm-med im Grunde verbieten lassen. Das Landgericht Karlsruhe befasst sich ab 10.30 Uhr damit.
Hitzewellen und andere Extremwetter-Ereignisse häufen sich nach Angaben von Meteorologen im Zuge des Klimawandels. Infolge von Hitze sind in diesem Sommer in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts rund 16.000 Menschen gestorben. Um über solche Entwicklungen zu diskutieren, treffen sich ab 9.30 Uhr Forscher und Meteorologen zum Extremwetterkongress in Hamburg.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!
Weißer Hai färbt Wasser an Badestrand blutrot
Ein Augenzeugen-Video zeigt blutrotes Wasser vor der Insel Nantucket. Verursacht haben soll das ein Weißer Hai, der eine Robbe angegriffen hat. Nantucket liegt nahe der Halbinsel Cape Cod, einem großen Hotspot für Weiße Haie.
Pariser Justiz ermittelt wegen heimlicher Filmaufnahmen von Frauen mit Smart Glasses
Wegen heimlicher Filmaufnahmen von Frauen mit sogenannten Smart Glasses hat die französische Justiz Ermittlungen eingeleitet. Wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilt, gingen bereits mehrere "Strafanzeigen wegen Verletzung der Privatsphäre im Zusammenhang mit der Nutzung von Smart Glasses" ein. Angaben zum Hersteller der Brillen macht die Staatsanwaltschaft nicht.
Smart Glasses werden von verschiedenen Brillenherstellern in Kooperation mit Technologiekonzernen wie Meta oder Google angeboten. Sie sind unter anderem mit Kameras ausgestattet und können sich mit dem Internet verbinden. Neben Fotos und Videos sind oft auch Livestreams möglich. Die Pariser Staatsanwaltschaft spricht von einem "zunehmenden Trend" in den Online-Netzwerken, "bei dem Frauen auf der Straße mit Smart Glasses ohne ihre Zustimmung gefilmt und die Aufnahmen anschließend online veröffentlicht werden". Nach französischem Recht sei das eine Straftat, die mit bis zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro bestraft werden könne.





