"Anfangsverdacht für Straftat": Polizei sucht 13-Jährige in Berlin
Die Berliner Polizei hat eine aufwendige Suche nach einer vermissten 13-jährigen Schülerin aus Marzahn gestartet. Eingesetzt werden dabei am Nachmittag im Osten Berlins auch Spürhunde, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Auch ein Hubschrauber überflog das Wohngebiet mit zahlreichen Plattenbauten und Grünflächen dazwischen.
Staatsanwaltschaft und Polizei schließen ein Verbrechen nicht aus. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte: "Es besteht der Anfangsverdacht für eine Straftat." Weitere Angaben wollte er nicht machen. Lisa T. wird seit Dienstag vermisst. "Es ist derzeit anzunehmen, dass sich Lisa nicht freiwillig aus ihrem häuslichen Umfeld entfernt hat", teilte die Polizei mit. Das Mädchen habe sein Wohnhaus am Dienstag gegen 7.15 Uhr verlassen, um gegen 7.30 Uhr vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße zu fahren. Dort sei Lisa jedoch nicht angekommen.
Die Polizei hatte am Dienstag eine Mitteilung mit einem Foto zu dem Verschwinden mit dem Aufruf für Hinweise aus der Bevölkerung veröffentlicht. Lisa T. wurde als 1,60 bis 1,65 Meter groß und schlank beschrieben. Sie ist dem Foto zufolge asiatischstämmig und hat lange dunkle Haare. Bekleidet war sie demnach zuletzt mit einer schwarzen Winterjacke, einem grauen Oberteil, einer blauen Jeans, weißen Sneakern und trug einen schwarzen Rucksack.
Polizeiauto überschlägt sich bei 140 km/h auf Einsatzfahrt
Mit bis zu 91 Meilen pro Stunde, also über 140 km/h, rast ein Polizist in Kalifornien zu einem Einsatz. Dort kommt er nie an. Stattdessen kommt er beim Ausweichen von der Straße ab, sein Wagen überschlägt sich. Der Polizist wird nur leicht verletzt.
Nach Trump-Debakel: Bekannte MAGA-Podcasterin zieht sich erst mal zurück
Nach dem Denkzettel für US-Präsident Donald Trump bei den Zwischenwahlen hat die bekannte Rechtsaußen-Influencerin Laura Loomer eine Pause angekündigt. Sie werde ihren Videopodcast "Loomer Unleashed" (Loomer entfesselt) vorerst ruhen lassen, erklärte die langjährige Trump-Anhängerin auf X. "Ich laufe schon viel zu lange auf Reserve", sagte sie zur Begründung.
"Meine Familie, mein Privatleben, meine bevorstehende Hochzeit, eine gesunde Work-Life-Balance und überhaupt das Leben außerhalb meiner Show und meiner Arbeit - all das liegt auf Eis", sagte sie weiter. Die 33-Jährige produziert seit 2023 ihren Videopodcast, der zuletzt zwei Mal pro Woche erschien. Darin zog sie immer wieder gegen die Demokraten zu Felde und pries Trump. Die krachende Wahlniederlage für die Republikaner bei den Kongresswahlen am Dienstag kommentierte sie mit einer Tirade von mehr als hundert Online-Botschaften und erklärte: "Amerika ist am Ende." Loomer ist eine prominente Figur in Trumps Maga-Bewegung.
Bericht: Vater von Meghan Markle offenbar festgenommen
Der Vater von Meghan Markle, Thomas Sr., ist einem Medienbericht zufolge in den USA festgenommen worden. Wie CBS News mit Verweis auf drei anonyme Quellen berichtet, sei der entfremdete Vater der britischen Herzogin in Florida verhaftet worden. Ihm soll vorgeworfen werden, er sei im Besitz kinderpornografischer Schriften. Meghan Markle soll bereits seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater haben.
Berichte: Ilse Aigner soll Bundespräsidentin werden
Die CSU-Politikerin Ilse Aigner soll einem Bericht des "Spiegel" zufolge als Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier für das Amt des Bundespräsidenten nominiert werden. Das erfuhr das Medium nach eigenen Angaben übereinstimmend aus CDU-Kreisen. Auch die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, dass in der Union alles auf die bayerische Landtagspräsidentin hinauslaufe. Kanzler Friedrich Merz will am Montag seine Kandidaten bekannt machen.
Einsatz auf A2: Kleinflugzeug stürzt auf Autobahn ab - zwei Tote
Auf der Autobahn 2 nordöstlich von Magdeburg ist ein kleines Flugzeug verunglückt. Noch sei unklar, wie viele Menschen zu Schaden gekommen sind, sagte ein Polizeisprecher in Magdeburg. Fahrzeuge seien nach dem aktuellen Stand nicht betroffen. Wie und warum das Flugzeug auf die A2 geriet, müsse noch geklärt werden, so der Sprecher weiter. Der Einsatz von Polizei und Rettungskräften laufe.
Auf Fotos ist zu sehen, wie die Feuerwehr etwa einen Kilometer vor dem Autobahnparkplatz Krähenberge Reste eines Flugzeugs löscht. Große Teile des Flugzeugs sind zerstört.
Update 16:12 Uhr: Rettungskräfte bargen zwei Tote aus dem Flugzeugwrack.
Sektenführer wegen Mordes an 190 Kindern verurteilt
Erst sollten die Kinder verhungern, dann die Frauen, zuletzt die Männer: So predigte ein früherer Taxifahrer in Kenia den Weg ins Paradies. Drei Jahre nach dem Fund Hunderter Leichen fiel nun das Urteil. Der selbsternannte Prediger Paul Mackenzie wurde zu 200 Jahren Haft verurteilt. Das Obergericht in der Küstenstadt Mombasa befand ihn und 28 Mitangeklagte des Mordes an 190 Kindern und Jugendlichen sowie einem Erwachsenen für schuldig, wie es bereits im Oktober geurteilt hatte.
Ermittler waren im Frühjahr 2023 in dem abgelegenen Waldgebiet Shakahola an der Küste des ostafrikanischen Landes auf Massengräber gestoßen. Insgesamt wurden mehr als 400 Leichen entdeckt, viele davon stark verwest. Obduktionen ergaben, dass zahlreiche Opfer verhungert waren. Andere wiesen Verletzungen durch Schläge und Anzeichen von Ersticken auf. Mackenzies 28 Mitangeklagte wurden zu Haftstrafen zwischen 10 und 160 Jahren verurteilt. Zwei weitere Angeklagte waren im Laufe des Prozesses verstorben. Die Verurteilten haben zwei Wochen Zeit, um Berufung einzulegen.
Entscheidung gefallen? Aigner, Merz und Söder sehen sich Montag in München
Im Laufe der nächsten Woche soll feststehen, wen Bundeskanzler Friedrich Merz ins Rennen um die Steinmeier-Nachfolge schickt. Ein Termin am Montag könnte ein Hinweis darauf sein, wer im nächsten Jahr als Bundespräsidentin ins Schloss Bellevue einzieht. Merz, CSU-Chef Markus Söder und die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner nehmen in München an einem Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Hauptsynagoge Ohel Jakob teil.
Der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, kündigte die Reise des Kanzlers nach München in der Regierungspressekonferenz in Berlin an. Damit wolle Merz an die "große Bedeutung eines lebendigen jüdischen Lebens in Deutschland erinnern", sagte er. Die Teilnahmen von Söder und Aigner wurden zuvor schon bestätigt. CDU, CSU und SPD haben in der Bundesversammlung eine deutliche Mehrheit. Am 30. Januar wird gewählt.
NSU-Terroristin Beate Zschäpe akzeptiert Haft bis 2035 - danach frei?
Die verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe akzeptiert die Dauer ihrer Haftstrafe bis mindestens 2035. Wie das Oberlandesgericht (OLG) München mitteilte, hat sie keine Rechtsmittel gegen den Beschluss eingelegt. Das OLG hatte die sogenannte Mindestverbüßungsdauer auf insgesamt 24 Jahre festgelegt und es zudem abgelehnt, die weitere Vollstreckung der Strafe zur Bewährung auszusetzen.
Zugunsten Zschäpes wertete das Gericht, dass sie inzwischen zugegeben habe, jedenfalls nach dem ersten Mord des sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) im Vorfeld von den weiteren geplanten Mordtaten gewusst zu haben. Deshalb blieb das OLG ein Jahr unter den von der Bundesanwaltschaft geforderten 25 Jahren. Damit hat die heute 51-Jährige nach Gerichtsangaben eine realistische Chance, zu Lebzeiten wieder auf freien Fuß zu kommen.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Anne Renzenbrink verabschiedet sich ins wohlverdiente Wochenende. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Sebastian Schneider. Sollten Sie Hinweise und Anmerkungen haben, schreiben Sie mir gerne unter: sebastian.schneider(at)ntv.de.
Los geht's!
Bericht: Mehr als 1000 Klagen wegen möglicher Corona-Impfschäden offen
An deutschen Sozialgerichten sind nach Recherchen der "Zeit" aktuell mindestens 1159 Klagen wegen möglicher Corona-Impfschäden offen. Die meisten Klagen sind demnach im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen anhängig (260), gefolgt von Bayern (178) und Hessen (154). Die Kläger hatten laut dem "Zeit"-Bericht zuvor einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens bei der zuständigen Behörde gestellt, waren aber im sogenannten Widerspruchsverfahren gescheitert. Weitere 579 solcher Widerspruchsverfahren sind demnach noch offen. Die Wochenzeitung hat Daten aus allen 16 Bundesländern abgefragt.
Insgesamt haben den "Zeit"-Recherchen zufolge 15.226 Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft wurden, seit 2021 einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens gestellt. Bislang wurden demnach nur 6,2 Prozent der Anträge anerkannt, wobei rund 2500 noch in Bearbeitung sind. Ein Impfschaden liegt laut Bundesgesundheitsministerium dann vor, wenn jemand durch eine Schutzimpfung eine Gesundheitsschädigung erleidet, die über übliche Impfreaktionen wie kurzzeitiges Fieber oder Schmerzen an der Einstichstelle hinausgeht.
Gleitschirm-Pilot und Tourist sterben bei Absturz am Strand
Ein Tandemflug über Rio de Janeiro endet tödlich: Ein brasilianischer Fluglehrer und sein argentinischer Passagier verlieren in einer Kurve plötzlich stark an Höhe und schlagen auf Beton auf. Beide sterben später im Krankenhaus.
Bombendrohungen gegen irische Medien - Redaktionen evakuiert
Nach einer Bombendrohung sind Mitarbeiter des irischen Rundfunksenders RTÉ und anderer Medienhäuser in Sicherheit gebracht worden. Eine E-Mail mit einer entsprechenden Drohung ging am Morgen unter anderem bei dem Sender RTÉ ein. Angestellte mussten die Gebäude auf dem RTÉ-Gelände im Stadtteil Donnybrook daraufhin verlassen, wie der Sender berichtet. Auch die Zeitung "Irish Independent" und der Radiosender "Newstalk" sind demnach betroffen.
Die Gebäude werden derzeit von der irischen Polizei, auch Gardaí genannt, durchsucht. Nach Angaben der Polizei richten sich die Drohungen nicht nur gegen Medien in Irland, sondern auch gegen Medienorganisationen in anderen europäischen Ländern. "Wir sind uns einer Drohung bewusst, die gegen Medienorganisationen hierzulande und in Europa ausgesprochen wurde", teilte die Polizei laut RTÉ mit.
Bundestag beschließt härtere Strafen für Einsatz von K.-o.-Tropfen
Der Einsatz sogenannter K.-o.-Tropfen wird künftig härter bestraft. Wer die gefährlichen Substanzen für eine Vergewaltigung oder einen Raub benutzt, soll mit mindestens fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen müssen. Das hat der Bundestag beschlossen. Die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen haben für die Reform gestimmt. Lediglich die AfD hat sich enthalten.
K.-o.-Tropfen sind meist heimlich verabreichte Substanzen, die Opfer schnell benommen, wehrlos oder bewusstlos machen können. Sie sollen in Zukunft rechtlich wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug eingestuft werden. Sonja Eichwede, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, sagt im Bundestag: "Wer K.-o.-Tropfen einsetzt, um eine Frau zu vergewaltigen, überschreitet jede Grenze unseres Rechtsstaats. Solche Täter gehören auch mindestens fünf Jahre in Haft."
Streit um millionenschweres Erbe von Dolly Parton: Manager lässt Klage fallen
Im Streit um das millionenschwere Erbe von Country-Legende Dolly Parton hat ihr Manager eine Klage gegen ihren Neffen zurückgezogen. Wie US-Medien berichten, wurde die im September vor einem Gericht in Nashville eingereichte Zivilklage am Donnerstag fallengelassen. Partons Manager Danny Nozell ist zugleich ihr Nachlassverwalter, ihr Neffe Bryan Seaver war jahrelang für die Sicherheit seiner Tante verantwortlich. Nozelll hatte Seaver vorgeworfen, Geld aus Partons Nachlass erpressen zu wollen.
Parton, die mit Hits wie "Jolene" und "I Will Always Love You" weltbekannt wurde, war am 25. August im Alter von 80 Jahren gestorben. Zu ihrem Nachlass, der laut dem "Forbes"-Magazin auf rund 450 Millionen Dollar (395 Millionen Euro) geschätzt wird, gehören neben einem Firmenimperium auch ein Vergnügungspark, ein Hotel und ein geplantes Museum. Partons Ehemann Carl Dean war vor ihr gestorben. Das Paar hatte keine Kinder.
Erster Fall seit Jahrzehnten: Säugling stirbt in Wisconsin an Masern
Erstmals seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten ist im US-Bundesstaat Wisconsin ein Mensch an den Masern gestorben. Ein Säugling fiel der hochansteckenden Krankheit zum Opfer, wie Wisconsins Gesundheitsbehörde am Donnerstag (Ortszeit) mitteilt. "Der Tod eines Kindes ist immer eine Tragödie - und noch viel mehr, wenn er mit einer durch Impfstoffe vermeidbaren Krankheit zusammenhängt", betont Behördenchefin Kirsten Johnson. Johnson appelllierte an die Bewohner des Bundesstaats, "sich selbst und ihre Familien zu schützen". Zuletzt war in Wisconsin 1990 ein Mensch nach einer Maserninfektion gestorben.
Die USA erleben derzeit den größten Masernausbruch seit mehr als 35 Jahren. Eigentlich waren die Masern in den USA 2000 für ausgerottet erklärt worden. Angesichts einer zunehmenden Impfskepsis in Teilen der Bevölkerung kehrte die Infektionskrankheit in den vergangenen Jahren jedoch wieder zurück. Der von Präsident Donald Trump ins Amt gebrachte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. ist überzeugter Impfskeptiker.
Tornado verwüstet Airport - Flugzeug demoliert
Ein Tornado wütet im Süden Brasiliens, am Flughafen gehen Fenster zu Bruch, der Sturm beschädigt die Fassade - und sogar einen geparkten Flieger. Windgeschwindigkeiten erreichen bis zu 126 km/h. Im Bundesstaat Santa Catarina sterben zwei Menschen.
Im "Schockzustand": Aiwanger-Nachfolge soll nicht sofort geregelt werden
Die Freien Wähler in Bayern wollen sich zunächst der Trauer um ihren plötzlich gestorbenen Parteichef Hubert Aiwanger widmen - erst dann soll es darum gehen, wie man sich neu aufstellt. Momentan sei die Situation so, "dass wir in einer Art Schockzustand sind", sagt Fraktionschef Florian Streibl dem Bayerischen Rundfunk. Die Gremien müssten nun erst Trauerarbeit leisten.
Man müsse sich erst bewusst werden, wie die Situation gerade sei. "Es ist bei vielen von uns noch nicht richtig angekommen." Auch er selbst könne den Tod Aiwangers bisher nicht fassen, es sei völlig "surreal": "Ich meine immer noch, er ruft jeden Moment an." Erst in einem weiteren Schritt gehe es darum, zu überlegen, wie es weitergehe. Man werde Wege finden, um auch in Zukunft "sachorientierte Politik" zu machen, sagt Streibl über die Partei, die mit der CSU die Regierungskoalition im Freistaat bildet. Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, war am Mittwoch überraschend in Berlin gestorben.
Polizist und Tatverdächtiger durch Rohrbomben verletzt
Durch die Explosion mutmaßlicher Rohrbomben in Mücheln in Sachsen-Anhalt sind ein 40-jähriger Mann und ein Polizeibeamter verletzt worden. Bereits in der Nacht zum Donnerstag kam es zwischen zwei Häusern in Mücheln zu einer Explosion, bei der der 40-Jährige an den Händen und im Gesicht schwer verletzt wurde. Er wurde in einer Klinik notoperiert.
Beim Abtransport einer Rohrbombe kam es dann zu einer weiteren Detonation, bei der ein Polizeibeamter verletzt wurde, wie die Polizei in Halle am Donnerstagabend mitteilt. Der Beamte wurde in einem Krankenhaus behandelt. Die Wohnung des Tatverdächtigen sowie zwei weitere Anschriften wurden durchsucht. Gegen den polizeilich bekannten 40-Jährigen wird unter anderem wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt
Daniel Brühl spricht Lord Voldemort - und kassiert einen Dämpfer
Schauspieler Daniel Brühl leiht Harry-Potter-Bösewicht Lord Voldemort seine Stimme in einer neuen deutschsprachigen Hörbuchreihe. Doch bei der Suche nach der passenden Stimme hat er einen unerwarteten Dämpfer kassiert: Die Regie fühlte sich an Gollum aus "Der Herr der Ringe" erinnert. Das habe ihn zunächst geärgert, räumt der 48-Jährige im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" ein.
"Ich erinnere mich noch an den Moment, als ich mit meinem Ergebnis endlich richtig glücklich war. Mit viel Mühe und Detailarbeit hatte ich meine Stimme zu etwas Kreaturhaftem und Schlangenähnlichem verfremdet. Und dann meinte die Regie: "Daniel, du klingst wie Gollum"", sagt Brühl. Daraufhin sei er "schwer beleidigt" gewesen. "An diesen Herr-der-Ringe-Schurken hatte ich überhaupt nicht gedacht. Als ich es mir angehört habe, musste ich zugeben: Es ging sehr in die Richtung." Das erste Hörbuch "Harry Potter und der Stein der Weisen" soll am 10. November erscheinen, die weiteren sechs Teile folgen monatlich.
Riesiger Triumphbogen: Richterin durchkreuzt Trumps Pläne
Eine US-Richterin hat die Arbeit an dem umstrittenen riesigen Triumphbogen von Präsident Donald Trump ausgesetzt. Der Stopp gilt zunächst für zwei Wochen. In der Zeit wird die Rechtmäßigkeit des Projekts geprüft. Gegen das mehr als 75 Meter hohe Bauwerk zogen unter anderem die Stadt Washington sowie der angrenzende Bundesstaat Virginia vor Gericht. Kurz vor der Entscheidung der Richterin Tanya Chutkan hatte die Hauptstadt-Planungskommission - die schon vor Monaten mit Trump-Verbündeten besetzt wurde - das Bauprojekt bewilligt. In der stundenlangen Debatte per Videoschalte davor hatten sich viele Bewohner gegen den Triumphbogen ausgesprochen.
Die Anordnung der Richterin untersagt vorerst jegliche Arbeiten bis hin zum Abtragen des Rasens in dem großen Kreisverkehr, in dem der Triumphbogen nach Trumps Vorstellungen errichtet werden soll. Das Bauwerk soll größer werden als der berühmte Arc de Triomphe in Paris. Die Höhe wird auch kritisiert, weil in der Nähe eine Einflugschneise des Washingtoner Reagan-Flughafens verläuft.
Regenfluten verschlingen Häuser bis unters Dach
An der Grenze zwischen Georgia und Tennessee retten Helfer mehr als hundert Menschen mit Booten aus den Wassermassen. Strom, Mobilfunk und Wasserversorgung brechen zusammen, Geschäfte versinken im Schlamm. Für viele Betroffene beginnt der Wiederaufbau zum zweiten Mal.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit Kremlunterhändler Kirill Dmitrijew in Washington getroffen. Das sagt er auf eine entsprechende Frage einer Reporterin im Weißen Haus. Details zu den Gesprächsinhalten nennt er nicht, legt aber nahe, dass es ein Abkommen zum Ukraine-Krieg geben werde. "Es wird ein großes Abkommen sein", sagt er. "Es wird mehr als nur die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa betreffen könnte." Alle würden begeistert sein, behauptet er.
Diese Themen haben wir außerdem im Blick:
Sie können Opfer schnell benommen, wehrlos oder bewusstlos machen: Der Einsatz sogenannter K.-o.-Tropfen soll künftig härter bestraft werden. Wer die gefährlichen Substanzen für eine Vergewaltigung oder einen Raub einsetzt, soll mit mindestens fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen müssen. Das will der Bundestag beschließen.
Im Prinz-Carl-Palais in München soll von heute an ein Kondolenzbuch in Erinnerung an Hubert Aiwanger ausliegen. Ministerpräsident Markus Söder und Landtagspräsidentin Ilse Aigner werden dort am Nachmittag erwartet.
Zum Beginn der Klimakonferenz COP31 findet eine Pressekonferenz mit Bundesumweltminister Carsten Schneider um 10 Uhr in Berlin statt.
Nach dem Verbot der Gruppe "Königreich Deutschland" stehen ab 9.30 Uhr vier mutmaßliche Rädelsführer vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. Unter ihnen ist Peter Fitzek, der sich 2012 zum "obersten Souverän" des "Königreichs" ernennen ließ. Im Mai 2025 hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt die bis dahin bundesweit größte Reichsbürger- und Selbstverwalter-Gruppierung verboten.
Der Prozess gegen Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung geht um 9.30 Uhr in Hamburg weiter.
Frankreichs Gelbwestenbewegung ruft für heute zu einer Fortsetzung der seit Wochen andauernden Sozialproteste im Land auf. Geplant seien Blockaden und andere Aktionen, heißt es in einem Aufruf.
Der Hamburger SV steht vor einem richtungsweisenden Bundesliga-Spiel am Tabellenende gegen Borussia Mönchengladbach.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an anne.renzenbrink(at)ntv.de.
Lkw mit Salpetersäure umgekippt: Feuerwehr in Krefeld warnt vor Gefahr
Nach einem Gefahrgutunfall in Krefeld warnt die Feuerwehr die Bevölkerung vor drohenden Gesundheitsgefahren. Einige Schulen und Kitas sollen den ganzen Tag geschlossen bleiben, der Bahnverkehr in der Region im Westen von NRW wurde teilweise eingestellt. In der Nacht sei ein mit Salpetersäure beladener Lastwagen auf der Autobahn 57 umgekippt. Die stark ätzende Säure trete aus dem Lastwagen aus, sagt ein Feuerwehrsprecher. Der Fahrer sei dabei verletzt worden und werde im Krankenhaus behandelt.
Salpetersäure gehört zu den wichtigsten Grundchemikalien der Industrie, vor allem für Düngemittel und Sprengstoffe. Doch wenn die stark ätzende Säure unkontrolliert freigesetzt wird, drohen den Behörden zufolge erhebliche Gesundheitsgefahren. 150 Einsatzkräfte seien damit beschäftigt, das Leck abzudichten und die Säure aus dem Lastwagen abzupumpen, sagt der Feuerwehrsprecher.
Update um 08:45 Uhr: Nach dem Gefahrgutunfall in Krefeld gibt es erste Messergebnisse. Die bisher ermittelten Werte in der Luft lägen unterhalb der Toleranzgrenzen, sagt der Leiter der Gefahrenabwehr der Stadt Krefeld, Andreas Klos, der "Rheinischen Post". Dennoch solle der Bereich weiterhin gemieden werden. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten.
Verivox-Chef warnt vor noch höheren Heizkosten
Für Gaskunden könnte der Winter noch teurer werden: Nach dem bereits deutlichen Preisanstieg müssen sich Verbraucher dem Vergleichsportal Verivox zufolge auf weitere Aufschläge einstellen. "Wir rechnen mit weiteren flächendeckenden Preiserhöhungen, auch für Bestandskunden", sagt Verivox-Chef Daniel Puschmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Gas koste aktuell knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr, rund 13 Cent je Kilowattstunde. Verbraucher sollten deshalb ihre bestehenden Verträge prüfen und bei einer Preiserhöhung die Angebote vergleichen, erklärt Puschmann. Wer noch eine Preisgarantie habe, müsse dagegen nicht unbedingt handeln.
Von der Bundesregierung forderte Puschmann mehr Aufmerksamkeit für die steigenden Kosten bei Strom und Gas. Die Politik konzentriere sich derzeit stark auf das Tanken. "Die Spritpreise sind unmittelbar sichtbar, während die höheren Gaspreise erst zeitversetzt bei den Haushalten ankommen." Dabei sei absehbar, dass auch Strom und Gas die Verbraucher weiter stark belasteten.
US-Außenminister Rubio zu Rücktrittsgerücht: Ich liebe meinen Job
US-Außenminister Marco Rubio ist Rücktrittsgerüchten entgegengetreten. Der "New York Times" sagt er zu entsprechenden Medienberichten: "Ehrlich gesagt weiß ich nicht, woher diese Dinge kommen." Er betont zudem: "Ich liebe die Arbeit, die ich mache." Zuvor hatte ein Pressevertreter des Außenministeriums in einem X-Post das Gerücht als falsch und erfunden zurückgewiesen.
Medien hatten berichtet, dass Rubio darüber nachdenke, als Außenminister zurückzutreten. In den Berichten wurde darüber spekuliert, dass der 55-Jährige möglicherweise eine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2028 vorbereiten könnte. Rubio sagt der "New York Times", er wolle sich nicht zum Thema 2028 äußern. Damit bleibt offen, ob Rubio sich aktuell eine Kandidatur vorstellen kann. Er zählt zu den Namen, die in Medienberichten immer wieder kursieren, ebenso wird häufig Vizepräsident JD Vance genannt.




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