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SachsenKabinett bringt neue Pflegeassistenzausbildung auf den Weg

08.09.2026, 16:01 Uhr
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Eine neue einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenz soll in Sachsen ab März 2027 starten. Die Gesundheitsministerin erhofft sich, bei der Suche nach Pflegekräften neue Zielgruppen zu erreichen.

Dresden (dpa/sn) - Die sächsische Regierung bringt eine neue bundesweit einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenz auf den Weg. Damit soll ein Bundesgesetz umgesetzt werden, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der Gesetzesentwurf wird nun zum Beschluss an den Landtag geleitet.

Auszubildende müssen Vergütung erhalten

Der Start der neuen Ausbildung ist zum 1. März 2027 geplant. Sie soll in der Regel 18 Monate dauern und umfasst Pflichteinsätze sowohl in der Altenpflege als auch im Krankenhaus. Wer beispielsweise zuvor eine Ausbildung zur Pflegefachkraft nicht erfolgreich abgeschlossen hat, kann die Dauer verkürzen. Eine wichtige Neuerung für Auszubildende ist eine verpflichtende Vergütung.

Köpping: Neue Zielgruppen erreichen

Das neue bundesweit einheitliche Berufsbild erleichtere den Einstieg in die professionelle Pflege und biete schon in der Ausbildung eine attraktive Vergütung, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) laut Mitteilung. Es biete eine berufliche Perspektive für alle, die keine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft machen wollten oder könnten. "Wir erreichen neue Zielgruppen und schaffen einen Anreiz, in der Pflege zu arbeiten." Angesichts steigender Zahlen bei den Pflegebedürftigen sei Personal dringend nötig.

Quelle: dpa

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