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Hamburg & Schleswig-HolsteinNach Angriff auf Reinigungskräfte - Mann in Psychiatrie

08.09.2026, 16:25 Uhr
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Gewalttat in Schleswig-Holstein: Mit einem machetenartigen Schwert attackierte ein Mann Reinigungskräfte. Ein psychischer Ausnahmezustand wird weiter geprüft.

Ahrensburg (dpa/lno) - Nach einem Angriff mit einem Schwert auf zwei Reinigungskräfte in Ahrensburg ist der tatverdächtige Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Der 32-Jährige war kurz nach der Tat am Montagvormittag festgenommen worden, wie die Polizei mitteilte.

Die beiden Reinigungskräfte wurden bei der Attacke vor einem Mehrfamilienhaus verletzt - eine von ihnen, eine 43-Jährige, lebensgefährlich. Ihr 54 Jahre alter Kollege erlitt leichte Verletzungen. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Zudem werden Anhaltspunkte für einen psychischen Ausnahmezustand des Mannes überprüft.

Nach bisherigen Ermittlungen kannten die Opfer den Angreifer nicht. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat des Deutschen lägen ebenfalls nicht vor, hieß es.

Was genau geschah

Nach Erkenntnissen der Ermittler vom Montagnachmittag waren die beiden Reinigungskräfte am Vormittag mit Putzarbeiten in dem Mehrfamilienhaus beschäftigt, als sich ihnen der Tatverdächtige mit einem langen, machetenartigen Schwert näherte. Die beiden Opfer flüchteten ins Freie und suchten Zuflucht in ihrem Wagen. Der Tatverdächtige soll daraufhin eine Scheibe des Autos eingeschlagen und die Frau lebensgefährlich verletzt haben, wie die Polizei berichtete.

Nach der Tat entfernte sich der Angreifer zu Fuß. Dank diverser Zeugenhinweise nahmen Polizisten ihn jedoch in Tatortnähe fest. Einsatzkräfte beschlagnahmten das Schwert. Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten am Einsatzort Spuren und Beweismittel. Vor welchem Hintergrund der Angriff erfolgte, ist Bestandteil der Ermittlungen der Mordkommission.

Quelle: dpa

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