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Rheinland-Pfalz & SaarlandMehr Geld für Beschäftigte im Einzelhandel

08.09.2026, 15:40 Uhr
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(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Die Gehälter steigen in zwei Schritten. Was die Einigung zwischen Verdi und der Arbeitgeberseite sonst noch vorsieht.

Mainz (dpa/lrs) - Die rund 150.000 Beschäftigten im rheinland-pfälzischen Einzel- und Versandhandel bekommen mehr Geld. Rückwirkend zum 1. August dieses Jahres steigen die Gehälter um drei Prozent, wie die Gewerkschaft Verdi in Mainz mitteilte. Ein weiteres Plus von zwei Prozent sei zum 1. Mai kommenden Jahres mit der Arbeitgeberseite vereinbart worden.

Für untere Entgeltgruppen gelte ab August 2026 zudem ein tariflicher Mindeststundenlohn von 14,20 Euro. Dieser steige dann zum Mai kommenden Jahres auf 14,90 Euro. Der tarifliche Mindestlohn für Verkäuferinnen und Verkäufer erhöht sich der Gewerkschaft zufolge ebenfalls rückwirkend zum 1. August 2026 auf 20,47 Euro und zum 1. Mai 2027 auf 20,88 Euro.

Tarifvertrag läuft 25 Monate - Verdi: "schmerzlicher Kompromiss"

Der Tarifvertrag läuft den Angaben zufolge über 25 Monate. Das nannte Verdi-Verhandlungsführerin Monika Di Silvestre einen "schmerzlichen Kompromiss". Insgesamt wurden laut Verdi die wesentlichen Eckpunkte des ersten Abschlusses aus Nordrhein-Westfalen auch für Rheinland-Pfalz übernommen.

Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Südwest, der nach eigenen Angaben rund 12.000 Unternehmen der Branche vertritt, sagte: "Mit diesem Ergebnis haben wir eine Lösung gefunden, die für unsere Mitgliedsunternehmen tragfähig bleibt und gleichzeitig Verlässlichkeit für die kommenden zwei Jahre schafft."

Quelle: dpa

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