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Nordrhein-WestfalenDreijähriges Kind nach Unfall auf A3 gestorben

10.09.2026, 14:46 Uhr
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Das Auto einer Familie verunglückt auf der A3 - nur die Mutter überlebt. Ein möglicherweise beteiligter Lkw-Fahrer ist noch immer flüchtig.

Emmerich (dpa/lnw) - Nach dem tödlichen Unfall eines Mannes und seiner dreijährigen Tochter auf der Autobahn 3 bei Emmerich fahndet die Polizei weiter nach einem unbekannten, möglicherweise beteiligten Lastwagenfahrer. Es stehe der Verdacht der Verkehrsunfallflucht im Raum, sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Verkehrsunfall war ein 37-jähriger Familienvater am Steuer getötet worden, seine dreijährige Tochter starb später im Krankenhaus an ihren lebensgefährlichen Verletzungen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge war das Auto des Familienvaters auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Köln ins Schlingern geraten und hatte sich überschlagen. Unmittelbar vor ihm soll ein Sattelschlepper in Fahrtrichtung Köln die Spur gewechselt haben. Zwischen beiden kam es nach der Spurenlage zu keinem Kontakt. Die Polizei geht aber davon aus, dass der Autofahrer versuchte, auszuweichen. Der Lastwagenfahrer ist seither flüchtig.

Intensive Suche nach Lastwagenfahrer

"Es gibt bei dem tragischen Unfall viele Fragezeichen, die es zu ermitteln gilt", sagte der Sprecher. Am Unfallort hatte es demnach Hinweise gegeben, dass der getötete Fahrer des Autos möglicherweise unter Alkoholeinfluss gestanden haben könnte. Entsprechende Laborergebnisse stünden aber noch aus.

Mit Nachdruck werde auch nach dem Fahrer der Sattelschleppermaschine mit bulgarischem Kennzeichen und einem Auflieger mit niederländischem Kennzeichen und rotem Überseecontainer gefahndet. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer des Lastwagens das Geschehen hinter sich bemerkt haben muss: Zeugen berichteten demnach, er habe kurz gebremst und sei dann weitergefahren. Außerdem seien die Unfallgeräusche laut hörbar gewesen, so ein Sprecher.

Um ihn ausfindig zu machen, werde unter anderem aktuell umfangreiches Videomaterial ausgewertet. "Wir hoffen auch weiterhin, dass er sich von selbst meldet, um zur Klärung des Unfallgeschehens beizutragen", so der Polizeisprecher.

Quelle: dpa

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