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Niedersachsen & BremenBlaualgen: Badeverbot für das Steinhuder Meer

07.09.2026, 18:24 Uhr
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Blaualgen können giftig sein. In der Region Hannover wird ein Badeverbot erlassen.

Hannover (dpa/lni) - Wegen einer hohen Blaualgenkonzentration hat die Region Hannover ein Badeverbot für das Steinhuder Meer erlassen. Aktuelle Messungen des Gesundheitsamtes haben einen stark erhöhten Anstieg der Cyanobakterien ergeben, wie es in einer Mitteilung hieß.

Das Verbot gelte ab sofort auch für den Großen Ricklinger Teich/Ricklinger Bad und am Ricklinger Siebenmeterteich. Das Badeverbot für den Ricklinger Dreiecksteich bestehe weiterhin. Entsprechende Schilder am See weisen auf die Badeverbote hin, die bis auf weiteres gelten.

Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab.

Badesaison geht noch bis Mitte September

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung so weit wie möglich auszuschließen.

Die sogenannten Cyanobakterien können sich insbesondere bei warmem Wetter und günstigen Umweltbedingungen vermehren. Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen oder Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind nach Kontakt möglich. Für Hunde können sie lebensgefährlich sein, wenn sie betroffenes Wasser trinken oder auf belasteten Stöcken herumknabbern.

Quelle: dpa

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