Produktion geht erstmals zurückDeutsche Stahlindustrie produziert im Juli rund zwei Prozent weniger

Die Stahlindustrie in Deutschland hat im Juli erstmals in diesem Jahr wieder weniger produziert.
Die anhaltend schwache Nachfrage habe zu einem Rückgang der Rohstahlproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat um rund zwei Prozent auf knapp 2,7 Millionen Tonnen geführt, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Mittwoch mit. Von Januar bis Juli 2026 stehe noch ein Plus von fast sieben Prozent in den Büchern.
Die Schwerindustrie mit Playern wie Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE), Salzgitter und ArcelorMittal kämpft seit Jahren unter anderem mit hohen Energiepreisen, Überkapazitäten und der Konkurrenz aus Fernost. Der deutsche Branchenführer TKSE hat angekündigt, in den kommenden Jahren bis zu 11.000 seiner rund 26.000 Arbeitsplätze zu streichen oder auszulagern.