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Mecklenburg-VorpommernZwei Polizisten verletzt - Innenminister verurteilt Gewalt

09.09.2026, 12:05 Uhr
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Zwei Polizisten werden bei Einsätzen verletzt – wie der Innenminister mit klaren Worten gegen die Gewalt Stellung bezieht und welche Zahlen für Mecklenburg-Vorpommern alarmieren.

Schwerin (dpa/mv) - Innerhalb von zwei Tagen sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Polizeibeamte bei Einsätzen verletzt worden und anschließend ausgefallen. Innenminister Christian Pegel hat die Vorfälle zum Anlass genommen, Gewalt gegen Einsatzkräfte erneut scharf zu verurteilen, wie das Ministerium für Inneres und Bau mitteilte.

"Dass Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt werden, darf uns nicht kaltlassen", erklärte Pegel. Einsatzkräfte müssten darauf vertrauen können, dass Angriffe auf sie ernst genommen und konsequent verfolgt würden. Gewalt dürfe nicht zum Risiko des Helfens werden, betonte der Minister.

Zwei Beamte bei Einsätzen verletzt

Am Sonntag war ein Polizist bei einem Einsatz nach einem Verkehrsunfall bei Garlitz an der Hand verletzt worden. Ein 23-Jähriger soll bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen Widerstand geleistet haben, der Beamte war danach nicht mehr dienstfähig.

Am Montagnachmittag wurde ein weiterer Beamter bei einem Einsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung in Horst am Handgelenk verletzt. Ein 43-jähriger Mann soll bei seiner Ingewahrsamnahme Widerstand geleistet und mehrfach nach den Beamten getreten haben.

Zahl der Fälle leicht rückläufig

Nach Angaben des Innenministeriums wurden im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern 540 Fälle von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und 519 Fälle tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen registriert. Beide Zahlen waren gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Rund 96 Prozent der Opfer waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.

Quelle: dpa

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