Von Frankreich bis ArgentinienKampf gegen Sparpolitik - eine ganze Generation erhebt sich Erst Frankreich und Albanien, jetzt Italien und Argentinien: Die Proteste gegen Sparmaßnahmen in der Bildungspolitik weiten sich aus. Demonstrierende in Frankreich werden zu Vorbildern, doch die brutale Eskalation rührt wohl von anderer Stelle.16.10.2026
100 Verletzte, 100 FestnahmenGewaltsame Proteste in Albanien breiten sich ausSchlechte Studienbedingungen, schlechte Perspektiven - die Studierenden in Albanien gehen in der Hauptstadt Tirana seit Tagen auf die Straße. Dabei kommt es immer wieder zu Gewalt, Verletzten und Festnahmen. Der umstrittene Präsident Rama unterstellt den Demonstranten ganz andere Motive. 15.10.2026
Kein Zusammenhang mit Protesten14-Jähriger schießt auf Schulleiter und Lehrerin in FrankreichSchüsse vor einer Schule im südfranzösischen Aubagne lösen einen Großeinsatz aus. Zwei Menschen werden verletzt, ein Jugendlicher wird festgenommen. Was hinter der Tat steckt, ist bislang unklar. 12.10.2026
Indien will Großdemo stoppenKakerlaken-Bewegung meldet Festnahme ihres GründersDie indische Polizei fordert Regierungskritiker auf, eine Großdemonstration abzusagen. Diese soll mit allen Mitteln verhindert werden: Zehntausende Polizisten und paramilitärische Kräfte werden in die Hauptstadt geschickt, Tausende Menschen festgenommen, Straßen und Internet gesperrt. 10.10.2026
Kurz nach ihrem TodZehntausende gedenken aus Wohnung vertriebener 87-JährigerDie im Laufe der Woche verstorbene Maricarmen Abascal wird zum Symbol der Protestbewegung gegen die Wohnungskrise in Spanien. Zehntausende Menschen ziehen durch die Straßen Madrids in Erinnerung an die 87-Jährige. 09.10.2026
"Ficke deine Lehrerin, nicht ..."Vulgäres Schüler-Plakat bringt Macron auf die PalmeEin pikantes Protestplakat über Frankreichs Präsidenten und seine Frau Brigitte ist für wenige Sekunden in den Mittagsnachrichten zu sehen. Der Sender verweist zunächst auf die Demonstranten, räumt dann aber ein Versäumnis ein.08.10.2026
Proteste in FrankreichLecornu verspricht bessere Lernbedingungen, aber nicht mehr GeldFrankreichs Regierung reagiert auf die anhaltenden Proteste an den Schulen. Premier Lecornu zeigt Verständnis und kündigt Verbesserungen an. Bei einer zentralen Forderung bleibt er jedoch hart.07.10.2026
"Um zu klären, was passiert ist"Frankreichs Regierung setzt Einsatz von Polizeigranaten aus Menschenrechtsgruppen werfen der Polizei bei den Schülerprotesten in Frankreich die Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt vor. So wird etwa einem 15-Jährigen die Hand durch eine Granate abgerissen. Jetzt reagiert das Innenministerium. 07.10.2026
Teenager im Gesicht getroffenPolizist in Frankreich wegen Schuss mit Tränengas angeklagtBei den gewalttätigen Ausschreitungen in Frankreich gibt es viele Verletzte auf Seiten der Schüler und der Polizei. Die Beamten nehmen hunderte Menschen fest. In einem Fall muss sich nun aber ein Polizist verantworten. Er hatte einem 14-Jährigen schwere Verletzungen zugefügt. 06.10.2026
Gewalt in Frankreich hält anTrump macht "Massenmigration" für Schülerproteste verantwortlichFrankreichs Präsident Macron beruft wegen der andauernden Gewalt bei den Schülerprotesten ein Krisentreffen ein. Erneut gehen Hunderttausende auf die Straßen. US-Präsident Trump glaubt, die Ursachen für die Ausschreitungen zu kennen.06.10.2026
Schüler sind unzufriedenProtestwelle aus Frankreich kommt in Belgien anSeit mehreren Tagen demonstrieren Schüler in Frankreich gegen schlecht ausgestattete Schulen. Doch auch im französischsprachigen Teil des Nachbarlands Belgien gehen junge Menschen auf die Straße - teils ebenfalls gewaltvoll.06.10.2026