Ersatz für Russland-PipelinesLNG-Terminals werden deutlich teurer als gedachtDer Bau von Terminals für die Anlandung von Flüssigerdgas soll Deutschland unabhängig von russischen Exporten machen. Doch die Projekte werden deutlich teurer als geplant. Die Kosten belaufen sich bereits auf über sechs Milliarden Euro - mehr als doppelt so viel wie ursprünglich gedacht.20.11.2022
Der Haushalt stehtEU plant Milliarden für Energiewende einKurz vor Auslaufen der Deadline einigen sich das Europaparlament und die Mitgliedstaaten auf einen neuen EU-Haushalt für nächstes Jahr. Dabei spielen die gegenwärtigen Krisen eine besondere Rolle. 15.11.2022
Milliarden-Polster aufgebrauchtBundesagentur für Arbeit will wieder Rücklagen bildenMit Rücklagen von mehr als 26 Milliarden Euro federt die Bundesagentur für Arbeit die Verwerfungen in der Corona-Pandemie ab. Durch den stabilen Jobmarkt kann die Behörde im kommenden Jahr wieder ohne Zuschüsse auskommen - und will mit erwarteten Überschüssen ein neues Polster aufbauen. 11.11.2022
Schuldenbremse eingehaltenBundeshaushalt steht nach langer VerhandlungsnachtHinter den Bundestagsabgeordneten liegt eine lange Nacht. In harten Verhandlungen schnüren sie endgültig den Bundeshaushalt für das kommende Jahr zusammen. Das Ergebnis schöpft den Spielraum für neue Schulden voll aus, doch wird die Schuldenbremse eingehalten.11.11.2022
Podcast "Brichta und Bell"Aktienrente - Ertrag auf Pump?2023 soll sie kommen - die viel diskutierte Aktienrente. Zehn Milliarden Euro sollen an Haushaltsmitteln bereitgestellt werden. Das Ganze ist aber teilweise schuldenfinanziert. Das ist der große Kritikpunkt.10.11.2022
Sparmaßnahmen zeigen WirkungGasverbrauch in deutschen Haushalten gesunkenHaushalte und kleinere Firmen haben in der vergangenen Woche deutlich weniger Gas verbraucht als in Vorjahreszeiträumen. Der Präsident der Bundesnetzagentur spricht allerdings von Momentaufnahmen und betont, dass weitere Anstrengungen notwendig seien.13.10.2022
Direkthilfen sinnvollerIWF rät von Steuersenkungen abWie können Staaten aus Finanz-Sicht ihren Bürgern am besten angesichts der hohen Inflation und teurer Energie helfen? Der Internationale Währungsfonds empfiehlt Direktzahlungen an Bedürftige. Steuersenkungen hingegen seien teuer für die öffentlichen Kassen und letztlich wirkungslos.12.10.2022
Österreich debattiert HaushaltMinister sieht "schwierigste Zeiten seit Kriegsende"Die Regierung in Wien rechnet für 2023 mit deutlich steigenden Steuereinnahmen. Und das ist in der Haushaltsdebatte beinahe die einzige gute Nachricht. Eine schwache Wirtschaft, steigende Zinsen und die hohe Inflation belasten das Zahlenwerk. Auch wenn das Defizit sinkt, wächst der Schuldenberg.12.10.2022
Schnelles Verfahren im BundestagKabinett beschließt 200-Milliarden-SchirmMit einem Milliarden-Paket wollen die Ampel-Koalitionäre Bürgern und Betrieben bei den Energiekosten unter die Arme greifen. Das Paket passierte nun das Kabinett. Noch diese Woche soll sich der Bundestag damit befassen.11.10.2022
Ausblick auf "negativ" gesenktFitch sieht für Großbritanniens Kreditwürdigkeit schwarz"Wachstum, Wachstum, Wachstum", verspricht Großbritanniens neue Premierministerin Truss auf dem Parteitag der Tories. Unklar bleibt allerdings, wie sie ihr angekündigtes Fiskalpaket zu finanzieren gedenkt. Die Ratingagentur Fitch fürchtet, dass sich das Haushaltsdefizit noch deutlich ausweitet.06.10.2022