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Niedersachsen & BremenZwölf Jahre Haft nach Vergewaltigungen und Tankstellenbrand

04.09.2026, 16:10 Uhr
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Ein Mann vergewaltigt seine Ex-Partnerin und deren Großmutter. Danach steckt er ein Auto an einer Tankstelle in Brand und bedroht Einsatzkräfte mit einer Axt. Seine Haftstrafe ist nun rechtskräftig.

Karlsruhe/Hannover (dpa/lni) - Nach mehreren Vergewaltigungen und einem Brandanschlag auf eine Tankstelle ist die zwölfjährige Haftstrafe gegen einen Mann nun rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision des Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Hannover, wie das höchste deutsche Strafgericht mitteilte. Die Überprüfung habe keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Mannes ergeben.

Mann vergewaltigte seine Ex-Partnerin und deren Großmutter

Das Landgericht hatte den Angeklagten im Januar unter anderem wegen schwerer Vergewaltigung in zwei Fällen, Vergewaltigung, Brandstiftung und versuchter besonders schwerer Brandstiftung verurteilt.

Nach den Feststellungen des Gerichts zwang der Mann seine frühere Partnerin und bei einer anderen Gelegenheit deren Großmutter zum Geschlechtsverkehr und zu weiteren sexuellen Handlungen. Einem der Opfer klebte er dabei den Mund mit Klebeband zu.

Anschließend fasste der Mann demnach den Entschluss, sich von der Polizei erschießen zu lassen. Auf dem Gelände einer Tankstelle setzte er das zuvor gestohlene Auto seiner früheren Partnerin in Brand. Das Feuer griff auf eine Zapfsäule über und ließ Teile des Tankstellendachs schmelzen.

Mann schlug mit der Axt auf Fahrertür eines Polizeiwagens ein

Der Mann bedrohte den Angaben zufolge Feuerwehrleute mit einer Spaltaxt und hinderte sie damit am Löschen. Zudem schlug er mit der Axt auf die Fahrertür eines Polizeiwagens ein und bewaffnete sich mit Brandsätzen. Nachdem eine Spezialeinheit einen Warnschuss abgegeben hatte, wurde er überwältigt und festgenommen. Der Sachschaden betrug mindestens 200.000 Euro.

Quelle: dpa

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