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Berlin & BrandenburgVerdächtiger schweigt nach Gewalttat an Schule

04.09.2026, 10:46 Uhr
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(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Vor mehr als einer Woche kommen eine Schülerin und ein Erzieher gewaltsam ums Leben. Der Tatverdächtige ist noch immer in Untersuchungshaft.

Gosen-Neu Zittau (dpa/bb) - Nach der Gewalttat mit zwei Toten an einer Schule in Gosen-Neu Zittau bei Berlin schweigt der Tatverdächtige noch immer. Er habe sich bisher nicht geäußert, teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ricarda Böhme, mit. "Der Beschuldigte befindet sich weiter in Untersuchungshaft." Weitere Angaben zur Tatwaffe und zum Ablauf "verbieten sich aufgrund laufender Ermittlungen".

Ein 19-jähriger Deutscher steht im Verdacht, am Donnerstag vergangener Woche an einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree eine 18 Jahre alte Schülerin und einen 30 Jahre alten Erzieher getötet zu haben. Ihm wird zweifacher Mord vorgeworfen.

Gedenken an Erzieher

Die Schülerin soll die Ex-Freundin des Tatverdächtigen gewesen sein. Der Mann soll bei dem Versuch gestorben sein, der Schülerin bei dem Angriff zu helfen. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Messer handeln. Details sind bisher unklar.

Eine Woche nach der Tat hat die Gemeinde am Donnerstag mit einem Trauergottesdienst der beiden Opfer gedacht. Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nahm daran teil. Für heute, 17.00 Uhr, ist vor der Schule ein Gedenken an den Erzieher mit Schweigeminute vorgesehen.

Auf dem Campus sind mehrere Privatschulen des Trägers Docemus, eine Kita und eine staatliche Grundschule untergebracht.

Quelle: dpa

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