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Berlin & BrandenburgMehrere Einschränkungen bei Badestellen im Kreis Oberhavel

04.09.2026, 11:22 Uhr
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(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Im Landkreis Oberhavel gibt es an mehreren Badestellen Einschränkungen. An der Havel in einem Fürstenberger Ortsteil bleibt das Baden sogar verboten.

Oranienburg (dpa/bb) - An einigen Badestellen im Landkreis Oberhavel gelten Badeeinschränkungen oder sogar ein Verbot. An der Havel im Fürstenberger Ortsteil Bredereiche ist das Baden weiterhin nicht gestattet, weil das Fäkalbakterium Escherichia coli dort einen Grenzwert überschritt, wie der Landkreis mitteilte. Das Bakterium wird als Indikator für fäkale Verunreinigungen genutzt. An 18 Badestellen der 27 kontrollierten sei das Baden unbedenklich.

Cyanobakterien, sogenannte Blaualgen, wies das Gesundheitsamt demnach erneut im Lehnitzsee, im Grabowsee und im Nieder Neuendorfer See nach. Die Belastung mit Cyanobakterien ist stark vom Wetter beeinflusst, deshalb sind die Messwerte immer Momentaufnahmen, wie es hieß.

Badegäste sollen auf Algen und trübes Wasser achten

Die Badebedingungen sind eingeschränkt, das heißt bei deutlich erkennbaren grünen oder blaugrünen Schlieren, Algenteppichen oder dichten Algenansammlungen sollte nicht gebadet werden.

Geringe Sichttiefen stellten die Fachleute am Beetzer See in Kremmen, am Großen Wentowsee in Zabelsdorf, am Kleinen Wentowsee in Seilershof, am Waldsee in Germendorf und am Kremmener See fest. Für eine geringe Sichttiefe gebe es verschiedene natürliche Ursachen.

Trübes Wasser kann Rettungsmaßnahmen erschweren, wie es hieß. Badegäste sollten darauf achten. Eine Faustregel besagt demnach: Im knietiefen Wasser sollten die eigenen Füße noch gut erkennbar sein.

Quelle: dpa

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