Produkt-Check Küche

Fünf Modelle im Test Dieser Messerblock ist der Testsieger

15.10.2025, 13:05 Uhr
imageVon Lisa Uriel und Anna Kriller
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Scharfe Sache? Fünf Messerblöcke müssen im Test zeigen, was sie draufhaben (Foto: imago stock&people)

Stilvoll und praktisch - ein Messerblock sollte im Idealfall beides sein. Der ntv Produkt-Check prüft fünf Modelle auf Schärfe, Handhabung und Preis-Leistung. Worauf beim Kauf achten, welcher Block überzeugt?

Wer gerne kocht, kann auf gute Messer nicht verzichten. Messerblöcke bieten in der Regel die perfekte Auswahl für jeden Bedarf und können gleichzeitig ein echter Hingucker sein. Aber wie viel sollte man sinnvollerweise investieren? Für den ntv Produkt-Check schauen wir uns gemeinsam mit einem Experten fünf Blöcke verschiedener Preisklassen genauer an.

So testen wir die Messerblöcke

Alle von uns getesteten Messerblöcke sind vorrangig aus Holz gefertigt und in der Küche ein echter Blickfang. Enthalten sind mindestens vier, manchmal sogar sechs Messer inklusive Zusatzequipment wie Scheren oder Wetzstahl. Genauestens überprüft wird der Lieferumfang, die Verarbeitung der Klingen sowie die Handhabe und das Ergebnis beim Schneiden. Für unseren Test schneiden wir jeweils mit dem größten Messer des Blocks Tomaten, Avocados und sogar Plastikflaschen. Welches schneidet am besten ab?

Die Messerblöcke im Test

Hinweis: Die Verkaufspreise können sich jederzeit ändern, Händler passen ihre Preise oft unabhängig von der unverbindlichen Empfehlung des Herstellers an. Die Angaben in der Produktübersicht beziehen sich auf die Preise zum Testzeitpunkt.

Unsere Favoriten: die Messerblöcke von Zwilling und BSF

Der Messerblock von Zwilling kommt in einem stilvollen Bambusblock und enthält vier Messer, einen Wetzstahl und eine Schere. Schnell zeigt sich: Die Zwilling-Messer sind sehr scharf, sowohl Tomaten und Avocados als auch Plastik machen dem großen Messer keine Mühe - auch bei wenig Krafteinsatz hinterlässt es saubere Schnittkanten. Messerschärfer Daniel Schramm zeigt sich begeistert: Sowohl die hohe Initialschärfe als auch der Schliff und die Geometrie der Zwilling-Messer* können beim Experten punkten und sichern sich damit souverän den Testsieg.

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ZWILLING Professional S Messerblock
169 Euro

Fast genauso gut - dafür aber um die Hälfte günstiger - schneidet im Test der BSF-Messerblock* ab. Enthalten sind fünf Messer aus rostfreiem Spezialstahl und eine Schere, alles schön verstaut in einem Birkenholzblock. Im Praxistest werden Tomaten, Avocados und eine Plastikflasche problemlos mit dem größten BSF-Messer bearbeitet, unserem Experten gefallen vor allem die guten Klingen und Griffe der Messer. In Sachen Geschmeidigkeit und Effizienz, Handhabung und Schnittleistung haben wir bei diesem Messerblock nichts auszusetzen. Eine glatte Leistung - und damit unser zweiter Sieger.

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BSF 19911-000-0 Daytona Messerblock
162
85,84 €

Nur eine Schnittlänge dahinter: Der Messerblock von Ninja Foodi

Neben fünf verschiedenen, rostfreien Messern und einer Schere gibt es beim Ninja Foodi Messerblock StaySharp* on top noch einen integrierten Messerschärfer. Auch hier gilt: Das größte Messer schneidet Tomate, Avocado und Plastikflasche sauber und geschmeidig.

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Ninja Foodi Messerblock StaySharp
2026

Günstige Messerblöcke von WMF und Waldwerk mit kleinen Punktabzügen

Mit circa 46 und 60 Euro sind die Messerblöcke von WMF* und WALDWERK* die günstigsten im Testfeld. Beim WMF-Block bekommt man einen Buchenblock mit fünf Messern und einem Wetzstahl. Den Schneidetest mit Tomate, Avocado und Plastikflasche besteht das große WMF-Messer zwar problemlos, das Zusammenspiel von Klinge und Griff kann unseren Experten Daniel Schramm allerdings nicht überzeugen. Man müsse "wie in der Luft schneiden", das sei nicht optimal, erklärt er. Bei kleineren Händen zeigen sich dahingehend in unserem Test allerdings keine Probleme.

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WMF Classic Line Messerblock
5047
59,50 €

Der Messerblock von WALDWERK* ist aus Akazienholz und beinhaltet fünf Messer, eine Schere sowie einen integrierten Messerschärfer. Aus welchem Stahl die Messer bestehen, wird hier nicht ganz klar - ein Minuspunkt für den Experten. Beim Schneidetest zeigt sich eine umgekehrte Wirkung: Hier muss unsere Testerin mit etwas kleineren Händen mehr Druck aufwenden als bei den anderen Messern im Test.

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WALDWERK Messerblock - 7-teiliges Messerset
1979
59,99 €

Daran erkennt man ein gutes Messer

Alles in allem liefern alle Messerblöcke in unserem Test sehr gut ab, die Anzahl der Messer reicht für den normalen Hausgebrauch vollkommen aus. Zusätzliches Equipment wie eine Schere, ein Wetzstahl oder ein integrierter Messerschärfer sind bei jedem Block mit dabei. Außerdem punkten die Modelle optisch, bei der Verarbeitung und in der Anwendung.

Ein gutes Messer erkennt man laut Messerschäfer Daniel Schramm übrigens am verwendeten Stahl und an der Geometrie der Messer. Der Experte empfiehlt geschmiedete statt gestanzte Messer - die entsprechenden Angaben dazu würde man häufig auf der Klinge selbst finden. Zudem gelte: Je feiner und gleichmäßiger die Klinge geschliffen ist, desto schärfer und besser das Messer. Zum Schärfen könne man den häufig bei Messerblöcken mitgelieferten Wetzstahl verwenden: dafür den Wetzstahl senkrecht aufstellen, das Messer im flachen Winkel (circa 20 Grad) anlegen und sanft von hinten nach vorne ohne Druck ziehen. Das auf beiden Seiten, fertig.

*Die Testredaktion rund um den ntv Produkt-Check ist unabhängig, erwirbt Produkte für ihre Tests auf eigene Kosten und bewertet bei Tests wie bei Vergleichen nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 15. Oktober 2025 und wurde danach redaktionell überarbeitet.

Quelle: ntv.de

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