Der Tag
16. September 2026
imagemit Friederike Zörner
Zum Archiv
11:15 Uhr

Brutaler Raubüberfall in Paris: Kim Kardashian erhält einen Euro als Entschädigung

Sie selbst bezeichnet es als "die schrecklichste Erfahrung meines Lebens": Im Oktober 2016 wird Kim Kardashian während der Pariser Fashion Week in einem Luxushotel überfallen und ausgeraubt. Zwei Männer hatten sich als Polizisten ausgegeben und sich Zutritt zu ihrer Suite verschafft. Sie fesselten Kardashian und bedrohten sie mit einer Waffe. Die Täter erbeuteten Schmuck im Wert von mehr als neun Millionen Euro, darunter den Verlobungsring ihres Ex-Mannes Kanye West. Das rund vier Millionen US-Dollar teure Schmuckstück ist bis heute verschwunden. Der brutale Überfall machte weltweit Schlagzeilen. Die Täter konnten glücklicherweise geschnappt werden. Acht Angeklagte sprach ein Pariser Gericht im vergangenen Jahr unter anderem wegen bewaffneten Raubs, Entführung und Bandenbildung schuldig.

Nun wurde Kim Kardashian zudem eine Entschädigung zugesprochen: in Höhe von einem Euro. Das entschied ein Pariser Gericht am Dienstag, wie unter anderem die britische "Daily Mail" berichtet. Die symbolische Summe hatte die Unternehmerin nach Angaben eines beteiligten Anwalts selbst beantragt. In einer gemeinsamen Erklärung mit ihrer Stylistin Simone Harouche, die den Überfall ebenfalls miterlebte, dankte Kardashian am Dienstag der französischen Justiz. "Die Erfahrung war zutiefst traumatisch. Wir spüren bis heute die Auswirkungen." Bei der Entscheidung des Gerichts gehe es ihnen nicht um "Entschädigung, sondern um Rechenschaft und Anerkennung", erklärten Kardashian und Harouche weiter.

Brutaler Raubüberfall in Paris: Kim Kardashian erhält einen Euro als Entschädigung
10:39 Uhr

Gemeinsam gegen Trump: Von der Leyen will "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada

Ebenso wie die EU leidet Kanada derzeit unter der unberechenbaren Handels- und Außenpolitik der USA unter Präsident Donald Trump. Zuletzt hatte Trump mit neuen Einfuhrsperren und Zöllen den Handelsstreit mit Kanada verschärft. Verhandlungen zwischen den beiden wirtschaftlich eng verwobenen Ländern waren zuvor gescheitert. Als erster Regierungschef überhaupt wohnte Premier Mark Carney heute demonstrativ der Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei. Und was er dort zu hören bekam, dürfte Carney gefreut haben: Von der Leyen brachte eine "assoziierte" EU-Mitgliedschaft Kanadas ins Spiel. "Wir wollen die Beziehung zu Kanada auf das höchstmögliche Niveau bringen", sagte sie in ihrer Rede im EU-Parlament in Straßburg. Sie wolle daher zusammen mit Carney darauf hinarbeiten, "dass Kanada das erste assoziierte Mitglied der EU wird".

An den Regierungschef aus Nordamerika gewandt sagte sie: "Wir sehen die Welt mit den gleichen Augen: von KI bis Klimawandel, von der Arktis bis zur Geopolitik." Und weiter: "Wir glauben, dass die Macht nicht den Stärksten, Reichsten oder Lautesten gehört - sondern uns allen." In der heutigen Welt müsse man "Partnerschaften dringend neu denken", betonte von der Leyen. "Einige mögen Alleingänge für die richtige Antwort halten", sagte sie. "Aber das ist keine Option für uns." Der starke Mann im Weiße Haus dürfte dies mit Ablehnung zur Kenntnis nehmen.

Gemeinsam gegen Trump: Von der Leyen will "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada
10:31 Uhr

Überraschende Erklärung der CDU-Ministerpräsidenten: "Gemeinsam mit dem Bundeskanzler"

Die acht Ministerpräsidenten der CDU haben sich vor dem Hintergrund der Spekulationen über die politische Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Personaldiskussionen gewandt. "Die Menschen können darauf vertrauen, dass wir ihre Probleme angehen. Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Überraschende Erklärung der CDU-Ministerpräsidenten: "Gemeinsam mit dem Bundeskanzler"
10:02 Uhr

Schwesigs SPD hat die AfD in Umfrage beinahe eingeholt

An diesem Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Dabei zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der AfD ihres Herausforderers Leif-Erik Holm ab. Nach einer repräsentativen Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung kommt die AfD auf 37 Prozent. Die SPD legt erneut zu und erreicht 35 Prozent. Die weiteren Parteien folgen demnach mit großem Abstand. Die Linke kommt auf 10 Prozent. Die CDU steckt weiter bei nur 7 Prozent fest - ähnlich wie in kürzlich veröffentlichten Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute. Es wäre das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Gründung der Bundesrepublik. Die Grünen kämen der Umfrage zufolge mit 5 Prozent gerade über die Fünfprozenthürde. Das BSW kommt auf 3 Prozent und würde demzufolge den Einzug in den Landtag verpassen.

Das Institut hat im Zeitraum vom 8. bis 15. September 1000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ab 16 Jahren online befragt. Es gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an.

Schwesigs SPD hat die AfD in Umfrage beinahe eingeholt
09:24 Uhr

Neue Sicherheitsbedenken: Meghans Handynummer an Schule durchgesickert

Dass die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan nicht mehr auf die für sie ursprünglich vorgesehene Schule gehen können, berichteten wir gestern. Nun wird ein weiterer Aspekt bekannt, der vermutlich zu den Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Schule geführt haben könnte: Die Handynummer von Meghan wird nach einem Bericht der britischen "Daily Mail" unter Eltern von Schülerinnen und Schülern weitergegeben. Screenshots aus einer Whatsapp-Gruppe, der die Herzogin beigetreten war, sollen im Internet kursieren. Der Gruppe mit dem Namen "Year 3" sei Meghan dem Bericht zufolge am Abend vor dem ersten Schultag ihrer Kinder beigetreten. Ein angeblicher Screenshot des Chats zeige eine Vorstellungsnachricht der 45-Jährigen, in der sie sich für die herzliche Aufnahme bedankt und sich über den Anschluss an die Gemeinschaft freut.

Das Paar selbst wollte sich laut dem britischen Blatt nicht äußern. Personen aus dem Umfeld der Sussexes hätten es jedoch als enttäuschend bezeichnet, dass andere Eltern solche Informationen weitergäben.

Neue Sicherheitsbedenken: Meghans Handynummer an Schule durchgesickert
08:53 Uhr

Hohe Spritpreise: Wirtschaftsweise lehnt bisherige Entlastungsvorschläge ab

Die für so viele Autofahrerinnen und Autofahrer schmerzlichen Besuche an der Tankstelle sollen nach Willen der Bundesregierung in Zukunft wieder etwas erträglicher werden. Wie das gelingen soll, steht noch nicht fest. In der Debatte gibt es viele Ideen - Tankrabatt, Übergewinnsteuer, Preisdeckel, Mehrwertsteuersenkung usw. Für Monika Schnitzer ist keine davon überzeugend. "Ein erneuter Tankrabatt oder pauschale Preisdeckel wären aus ökonomischer Sicht der falsche Weg, weil sie das Knappheitssignal hoher Ölpreise abschwächen und den Staat viel Geld kosten können", warnt die Chefin der Wirtschaftsweisen. "Auch eine Übergewinnsteuer ist kein einfacher Ausweg: Übergewinne sind schwer sauber abzugrenzen, und eine schlecht ausgestaltete Steuer kann Investitionsanreize beeinträchtigen", sagt Schnitzer der "Rheinischen Post".

Die geopolitische Lage habe sich in den vergangenen Tagen noch einmal verschärft, sodass die Unsicherheit und Knappheit am Ölmarkt hoch bleiben dürften. "Keine der derzeit diskutierten Maßnahmen ändert etwas an diesem grundlegenden Problem", so Schnitzer. Auch von einer Senkung der Mehrwertsteuer hält die Münchner Ökonomin wenig: "Die Idee, zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen zurückzugeben, ist fiskalisch weniger problematisch als ein Tankrabatt, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Staat insgesamt kein großer Gewinner hoher Energiepreise ist." Ein Alternativvorschlag äußert sie nicht.

Hohe Spritpreise: Wirtschaftsweise lehnt bisherige Entlastungsvorschläge ab
08:16 Uhr

Todesangst in Boeing 737 - Decke kracht auf Passagiere

Wenn Sie Flugangst haben, sollten Sie sich diese Nachricht und das dazugehörige Video am besten nicht zu Gemüte führen. An Bord einer Boeing 737 ist es bei einem Flug im Iran zu einem dramatischen Notfall gekommen. Ein Reifen- und Triebwerksschaden kurz nach dem Start zwingen die Maschine zur Notlandung. Bei einem heftigen Schlag fallen Teile der Decke in die Kabine, es gibt Panik an Bord. Doch wie durch ein Wunder wird niemand verletzt.

Todesangst in Boeing 737 - Decke kracht auf Passagiere
07:41 Uhr

Thomas Gottschalk gibt Krebs-Update

Gute Nachrichten für Thomas Gottschalk: Der 76-Jährige ist weiterhin krebsfrei. Das hat der langjährige "Wetten, dass..?"-Moderator und Entertainer nach einer erneuten Kontrolle der "Bild"-Zeitung bestätigt. Er deutet dabei an, dass er noch nicht ganz fit ist, es aber stetig aufwärts gehe. Dass er an Krebs erkrankt war, hatte Gottschalk im vergangenen Jahr öffentlich gemacht. Im Juli meldete er sich auf Instagram mit erfreulichen Nachrichten zu Wort und bestätigte seinen Fans: "Nach zwei Operationen, 33 Bestrahlungen und drei Wochen Reha bin ich im Moment krebsfrei."

Vor wenigen Tagen stand eine weitere Kontrolle an, deren Ergebnis erfreulich ausfiel. "Ich hatte am Donnerstag mein zweites PET", sagt Gottschalk jetzt. Dabei werde "der ganze Körper durchgescannt und man schaut, dass auch wirklich keine Überbleibsel des Krebses mehr im Körper sind. Man geht da mit einem Zittern hin, weil ich natürlich Angst hatte vor dem Ergebnis. Jetzt bin ich heilfroh." Krebs sei nicht nachweisbar gewesen. Seine Ehefrau Karina Gottschalk, mit der er seit 2024 in zweiter Ehe verheiratet ist, ordnet ein: "Es ist wirklich ein kleines Wunder." Nach der ursprünglichen Diagnose sei die Prognose "ganz schlecht" gewesen und den beiden seien "keine großen Hoffnungen" gemacht worden. "Und jetzt ist sein Körper tatsächlich komplett krebsfrei", bestätigt auch sie.

Thomas Gottschalk gibt Krebs-Update
07:16 Uhr

TV-Helikopter stürzt in Los Angeles ab - mehrere Tote

Beim Absturz eines Hubschraubers des Nachrichtensenders NBC in der Nähe eines tödlichen Verkehrsunfalls sind in Los Angeles sind drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens eines der Todesopfer war nach Angaben der Feuerwehr ein Fußgänger. Eine weitere Person sei ins Krankenhaus gebracht worden, über ihren Zustand sei bislang nichts bekannt, hieß es.

Der Sender NBC Los Angeles bestätigte, dass es sich bei dem Hubschrauber um seine Maschine handelte. Diese sei zum Zeitpunkt des Absturzes für die Berichterstattung über einen Verkehrsunfall in unmittelbarer Nähe im Einsatz gewesen. Ein Auto war nach Angaben der Feuerwehr mit einem Linienbus zusammengestoßen, dabei seien mindestens zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Mehrere Nachrichtensender seien im Anschluss mit Hubschraubern über dem Unfallort geflogen und hätten über den Zusammenstoß berichtet, hieß es in örtlichen Medien. Kurz vor dem Absturz habe der Sender den Kontakt zu den Menschen an Bord verloren, hieß es. Ob es an Bord des Helikopters Tote gab und wie viele Menschen sich dort befunden hatten, ist noch nicht bekannt.

TV-Helikopter stürzt in Los Angeles ab - mehrere Tote
06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

im Laufe des Tages (20 Uhr deutscher Zeit) blicken die Finanzmärkte mit großer Aufmerksamkeit auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve: Zum ersten Mal seit Sommer 2023 könnte die Fed den Leitzins wieder anheben und damit versuchen, sich gegen die anhaltend hohe Inflation zu stemmen. In den vergangenen fünf Sitzungen hatte der Zentralbankrat die Zinsspanne bei 3,5 bis 3,75 Prozent beibehalten.

Die Inflation in den USA verharrte im August auf hohem Niveau. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,4 Prozent – so wie auch schon im Juli. Damit liegt die Inflation weiterhin deutlich über dem von der Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent, und das schon seit fünf Jahren. Ungeachtet dessen steht US-Präsident Donald Trump für eine maximal lockere Geldpolitik und niedrige Zinsen. Den 56-jährigen Warsh hatte er mit der Hoffnung als Nachfolger von Jerome Powell nominiert, seinen Willen umzusetzen. Doch die Fed agiert unabhängig.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält um 9 Uhr im Europaparlament in Straßburg eine Rede zur Lage der Europäischen Union. Es wird erwartet, dass die deutsche Politikerin neue Projekte und Initiativen für die nächsten zwölf Monate ankündigt.

  • Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt um 9 Uhr über eine Klage zu Nachbesserungen am nationalen Luftreinhalteprogramm.

  • Der milliardenschwere Rechtsstreit um die Lieferung von Schutzmasken zu Beginn der Corona-Pandemie beschäftigt um 10 Uhr den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

  • Darf ein Likör, der kein Ei enthält, auch so heißen? Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht verkündet um 9.30 Uhr sein Urteil in der Berufungsverhandlung.

  • In Paris stehen um 13.30 Uhr der Ex-Autoboss Carlos Ghosn und die frühere französische Kulturministerin Rachida Dati in einer Korruptionsaffäre vor Gericht.

  • Um 20.15 Uhr treffen in Berlin in der RBB-Wahlarena die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl aufeinander: Elif Eralp (Linke), Stefan Evers (CDU), Steffen Krach (SPD), Werner Graf (Grüne), Kristin Brinker (AfD) und Alexander King (BSW).

  • Zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern überträgt der NDR um 21 Uhr das TV-Duell von SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihrem Herausforderer Leif-Erik Holm von der AfD.

  • In Washington setzt Verteidigungsminister Boris Pistorius seine Gespräche fort. Er reist im Anschluss weiter zum UN-Hauptquartier in New York.

  • Zum Auftakt der Ligaphase in der Europa League spielt Bayer Leverkusen um 21 Uhr zu Hause gegen den slowenischen Meister NK Celje (RTL und Sky).

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail: friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:37 Uhr

Patzig oder schlagfertig? Merz bügelt Journalist ab

Bundeskanzler Friedrich Merz tritt beim Handelsverband BGA auf und wird im Anschluss an seine Rede auf der Bühne von Journalist Gordon Repinski befragt. Als dieser ihn mit dem anstehenden Wahlwochenende und möglichen Folgen für seine Kanzlerschaft konfrontiert, reagiert dieser schroff.

Patzig oder schlagfertig? Merz bügelt Journalist ab
05:57 Uhr

"Wirklich schräge Figuren": Wagenknecht teilt gegen AfD-Führung in Sachsen-Anhalt aus

War's das schon wieder mit dem Flirt mit rechts? BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die AfD-Führungsriege in Sachsen-Anhalt scharf kritisiert. Über Wahlgewinner Ulrich Siegmund sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): "Siegmund war ein guter Wahlkämpfer, ob er auch ein guter Ministerpräsident wäre, bezweifelt er offenbar selbst, anders ist sein Eiertanz um die Frage, unter welchen Bedingungen er überhaupt antreten will, nicht zu erklären." Sie kritisierte auch, dass Siegmund "die Ansiedlung eines israelischen Rüstungskonzerns, dessen Produktpalette aus Raketen und Haubitzen besteht", damit begründet habe, "dass man diese Dinge angeblich für Abschiebungen braucht". Das spreche nicht für ihn und erzeuge "Angst auch bei vielen gut integrierten Menschen, die vor Jahren nach Deutschland gekommen sind und jetzt unsere Krankenhäuser, Pflegeheime und viele andere Bereiche unserer Gesellschaft mit am Laufen halten".

Co-Fraktionschef Oliver Kirchner habe "jetzt öffentlich mitgeteilt, mit dem BSW könne man nicht zusammenarbeiten, weil die Partei von einer Frau mit dem Namen Mohamed Ali und einem 'Halbitaliener' geführt werde". Damit bezog er sich auf Parteichef Fabio De Masi, der einen italienischen Vater hat. "Das zeigt, dass sich hinter Siegmund teilweise wirklich schräge Figuren tummeln", sagte Wagenknecht dem RND. Sie bekräftigte, dass die fünf BSW-Landtagsabgeordneten Siegmund nicht zum Ministerpräsidenten wählen würden. Man sei aber weiter offen für Gespräche.

"Wirklich schräge Figuren": Wagenknecht teilt gegen AfD-Führung in Sachsen-Anhalt aus