mit Janis PeitschDas war Montag, der 05. Oktober 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
der "Tag" neigt sich dem Ende entgegen. Bevor ich in den Feierabend entschwinde und die Nachtschicht übernimmt, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion ans Herz legen:
Druckmittel des Kanzlers: Merz bringt erstmals Scheitern des EU-Finanzrahmens ins Spiel
Lizenz zur Attacke für Spione? BND-Chef: "Russland stellt uns auf die Probe"
Reaktion auf Angriffe der Huthis: Türkei und Pakistan schicken Truppen nach Saudi-Arabien
Fan ins Auge geschossen: Unfassbarer Kontrollverlust: Djokovic nach Medwedew-Eklat im Finale
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht. Bis morgen!
Epstein-Whistleblower Simon Andriesz tot aufgefunden
Der britische Banker Simon Andriesz, der als Whistleblower in der Epstein-Affäre bekannt wurde, ist Medienberichten zufolge im Alter von 57 Jahren gestorben. Hinweise darauf, dass Andriesz' Tod mit seinen Enthüllungen zusammenhängt, gibt es offiziell nicht.
Im Frühjahr 2026 erhob Andriesz Vorwürfe gegen seinen früheren Vorgesetzten Howard Lutnick, der inzwischen als US-Handelsminister der Trump-Regierung angehört. Lutnick habe seine geschäftlichen Verbindungen zu Jeffrey Epstein nicht vollständig offengelegt. Andriesz gab an, er habe E-Mails entdeckt, denen zufolge Lutnick und Epstein noch 2018 über ein gemeinsames Start-up gesprochen haben sollen.
Darüber hinaus befasste sich Andriesz mit den finanziellen und geschäftlichen Verbindungen zwischen der Investmentbank Cantor Fitzgerald und Epstein. Seine Recherchen führten auch zu Verbindungen, in denen Sarah Ferguson und Ex-Prinz Andrew eine Rolle spielten.
Nach seinen Enthüllungen berichtete Andriesz öffentlich von den persönlichen und beruflichen Folgen seiner Tätigkeit. Seine Ehe sei zeitweise schwer belastet gewesen. Zudem habe er einen stressbedingten Herzinfarkt erlitten. Die gesundheitlichen Probleme brachte er mit den Repressalien in Verbindung, denen er sich nach eigenen Angaben wegen seiner Enthüllungen ausgesetzt sah.
Huthi-Angriffe: Türkei und Pakistan entsenden Truppen nach Saudi-Arabien
Vor dem Hintergrund der Angriffe der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen auf Saudi-Arabien haben die Türkei und Pakistan die Entsendung von Truppen zur Unterstützung des Königreichs bekannt gegeben. Dies teilten die drei Länder in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition im Jemen hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass Huthi-Rebellen eine Stromverteilerstation in der saudiarabischen Stadt Medina angegriffen hätten. Diese Anlage versorgt die Prophetenmoschee, eine der heiligsten Stätten des Islam, mit Elektrizität.
Pakistan, Saudi-Arabien und die Türkei hatten im August das gemeinsame Mekka-Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Darin ist festgelegt, dass ein bewaffneter Angriff auf ein Mitgliedsland als Angriff auf alle gewertet wird. Konkrete militärische Verpflichtungen waren bei der Bekanntgabe des Paktes im Sommer jedoch nicht genannt worden.
Block-Anwalt: Information, dass die Kinder nicht mehr in Dänemark seien, "ist vom Himmel gefallen"
Der Block-Prozess in Hamburg nähert sich dem Ende. Derzeit sind noch einmal Zeugen geladen. Ein Anwalt der Block-Familie hat nun vor Gericht die Tage unmittelbar nach der Tat in der Silvesternacht 2023/24 geschildert.
Die Information, dass die Kinder nicht mehr in Dänemark seien, "ist vom Himmel gefallen", sagte der 55-Jährige vor dem Landgericht Hamburg. Er sei am 2. Januar 2024 vormittags bei einem Treffen gewesen, an dem neben anderen der Großvater Eugen Block, Gründer der Steakhaus-Kette Block House, sowie der angeklagte Anwalt Andreas Costard teilgenommen hätten.
"Keiner der Anwesenden hatte den blassesten Dunst, was passiert war", sagte der Zeuge. Über die Umstände, unter denen die Kinder nach Deutschland gelangt seien, sei zu diesem Zeitpunkt nichts bekannt gewesen.
Die Hamburger Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre damals 13-jährige Tochter und den zehnjährigen Sohn vom Wohnort des Vaters in Süddänemark nach Deutschland zu entführen.
In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert ist tot
Er war einst einer der mächtigsten Politiker in Washington. Später musste er im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis. Nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden mitteilten.
Unter den US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush stand Hastert von 1999 bis 2007 dem Repräsentantenhaus vor. Er wurde damit der am längsten amtierende Republikaner auf diesem Posten. Zuvor saß er 20 Jahre lang als Abgeordneter im Kongress.
Rund zehn Jahre nach Hasterts Ausscheiden aus dem Repräsentantenhaus musste er sich dann in einer Missbrauchsaffäre verantworten. Im April 2016 wurde er zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt. Hastert hatte unmittelbar vor Verkündung des Strafmaßes zugegeben, in den 1960er bis -80er Jahren mehrere Jungen missbraucht zu haben.
Ministerin Bärbel Bas sagt wegen Trauerfall Termine ab
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat aus privaten Gründen alle Termine für diese Woche abgesagt. "Wegen eines Trauerfalls im engsten Familienkreis kann die Ministerin diese Woche keine Termine wahrnehmen", erklärte ihr Ministerium.
Damit dürfte auch der für Mittwochabend geplante Koalitionsausschuss ohne die SPD-Vorsitzende stattfinden. An dem Spitzentreffen von CDU, SPD und CSU im Kanzleramt wird aber der SPD-Kovorsitzende und Vizekanzler Lars Klingbeil teilnehmen.
So kräftig sind in Deutschland die Flugticket-Preise im Vergleich zu 2010 gestiegen
Fliegen in und ab Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren massiv verteuert. Zu diesem Ergebnis kommen der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem ersten gemeinsamen Lagebericht.
Demnach hat sich der durchschnittliche Ticketpreis zwischen 2010 und 2024 von knapp unter 150 Euro auf rund 300 Euro etwa verdoppelt. Grund seien neben stark gestiegenen staatlichen Abgaben wie Luftverkehrsteuer, Luftsicherheitsabgaben und Flugsicherungsgebühren auch höhere Personal- und Betriebskosten. Die Ticketpreise in Europa hätten im Schnitt von fast 250 Euro auf knapp 340 Euro zugelegt.
"Der Report zeigt eine schleichende Abkopplung Deutschlands vom internationalen Luftverkehr", sagte BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. "Verbindungen fallen weg, Passagiere und Fracht weichen auf Drehkreuze außerhalb Europas aus." Für eine Exportnation sei das ein ernstes Standortproblem.
Italiens Zoll stoppt Auto mit 377 geschützten Tieren
Bei einer Kontrolle am Hafen von Pozzallo auf Sizilien stoßen italienische Zollfahnder auf ein Auto, das vollgestopft ist mit Papageien und Schildkröten. Ein Mann aus Malta wollte mit den Tieren in seine Heimat übersetzen. Die Beamten zählen 377 Exemplare - alle bis auf eines gehören geschützten Arten an. Die Beamten leiteten ein Verfahren gegen den Mann ein. Die Tiere wurden in eine private Aufzuchtstation gebracht.
Trumps Ex-Sprecherin Karoline Leavitt hat einen neuen Job
Karoline Leavitt wird man in Zukunft wohl häufiger bei Fox News sehen. Die ehemalige Pressesprecherin des Weißen Hauses gab bekannt, ab November als Kommentatorin für den konservativen US-Sender zu arbeiten.
"Ich freue mich darauf, meine einzigartige Perspektive aus meiner Zeit als Pressesprecherin des Weißen Hauses sowie dieselbe Energie und Offenheit, die meine Amtszeit geprägt haben, den Millionen von Zuschauern von Fox auf ihren verschiedenen Plattformen zu präsentieren", teilte die 29-Jährige in einer Erklärung mit.
Fox News äußerte sich nicht dazu, ob Leavitt parallel weiter als Beraterin für Trump und die Organisation Maga Inc. tätig sein wird. Sie hatte nach der Geburt ihres zweiten Kindes Mitte August den Rückzug als Sprecherin des Weißen Hauses angekündigt. Leavitt begründete dies damit, dass sie sich mehr auf ihre Familie konzentrieren wolle.
382-Meter-Riese: Größtes Arbeitsschiff der Welt geht auf Ostsee-Mission
Kaum zu glauben, aber Hunderttausende Tonnen Stahl können schwimmen, und zwar aktuell in der Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Die Pioneering Spirit gilt mit 382 Metern Länge als größtes Schiff der Welt und ist auf Arbeiten an Offshore Plattformen spezialisiert. Im Gennaker Windpark sollen die etwa 350 Besatzungsmitglieder nun zwei Umspannplattformen ins Meer hieven. Selbst für das Spezialschiff eine besondere Aufgabe.
"Gehirn völlig zerfressen" - Trump-Regierung kontert Attacke von "Two and a Half Men"-Schöpfer
Chuck Lorre hat mit einer scharfen Attacke gegen US-Präsident Donald Trump das Weiße Haus gegen sich aufgebracht. Der Schöpfer von Erfolgsserien wie "The Big Bang Theory" und "Two and a Half Men" hatte den Republikaner bei einer Gala heftig kritisiert und als "orangefarbenes Stück Scheiße" bezeichnet. Die Antwort aus dem Weißen Haus lässt nicht lange auf sich warten.
"Chuck Lorre sollte sich umgehend in psychiatrische Behandlung begeben", erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Davis Ingle, gegenüber "Fox News Digital". Lorre müsse einen schweren Fall des sogenannten "Trump Derangement Syndrome" behandeln lassen.
Dabei handelt es sich nicht um eine medizinisch anerkannte Diagnose, sondern um einen politischen Kampfbegriff. Er wird vor allem von Trump und seinen Unterstützern verwendet, um besonders scharfe oder aus ihrer Sicht irrationale Kritik am US-Präsidenten zu charakterisieren. Ingle ging noch weiter und erklärte, das angebliche Syndrom habe Lorres "erdnussgroßes Gehirn völlig zerfressen".
Safari-Flieger mit 30 Personen rammt Zebra - Notlandung
Ein Zebra auf der Startbahn sorgte in Tansania für einen spektakulären Zwischenfall. Ein Safari-Flugzeug mit 26 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern musste nach dem Zusammenstoß am Kilimandscharo eine spektakuläre Notlandung überstehen.
Nach der Kollision beim Start meldete die Maschine ein Problem mit dem Fahrwerk. Daraufhin wurde das Flugzeug zum "Kilimanjaro International Flughafen" nahe der Stadt Arusha umgeleitet, wo es eine Bauchlandung absolvieren musste. Wie lokale Medien übereinstimmend berichteten, blieben alle 30 Menschen an Bord unverletzt.
Für das Zebra kam leider jede Hilfe zu spät. Es verendete noch am Unfallort.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine geschätzte Kollegin Leah Nowak verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.
Los geht's!
Samoas Regierungschef entschuldigt sich für Hitlergruß in Video
Samoas Regierungschef La'auli Leuatea Schmidt hat sich für ein Video entschuldigt, in dem er "Heil Hitler" sagt und eine an den Hitlergruß erinnernde Geste ausführt. Das nun aufgetauchte fast 20 Jahre alte Video sei bei einer "privaten Familienzusammenkunft" entstanden und "nicht für die Öffentlichkeit bestimmt" gewesen, erklärte der Regierungschef des im Pazifik gelegenen Inselstaats.
"Unabhängig vom Zusammenhang oder der Absicht bei diesem Treffen" sei ihm bewusst, dass seine Worte und die Geste "unangemessen" gewesen seien und "Anstoß und Schmerz" auslösen könnten, erklärte Schmidt weiter. "Ich entschuldige mich dafür, sie verwendet zu haben."
Schmidt hat in der Vergangenheit seine entschiedene Unterstützung für Israel bekundet. Zudem sagte er, er lehne "den Nationalsozialismus, Antisemitismus, Rassismus und alle Formen des politischen Extremismus" ab.
Golfballgroßer Hagel zerschlägt Autoscheiben und Dächer
In Paraguay sorgt ein starkes Unwetter für große Schäden. Hagelkörner so groß wie Golfbälle zerschlagen innerhalb kürzester Zeit Autodächer und Gebäude. Besonders betroffen ist Paraguays Hauptstadt Asunción. Zahlreiche Menschen bringen sich in Sicherheit.
Von Schiffschaukel erfasst: Mitarbeiter überlebt schweren Unfall auf Oktoberfest
Nach dem schweren Unfall an einer Schiffschaukel auf dem Münchner Oktoberfest ist der verletzte Mitarbeiter außer Lebensgefahr. Der 47-Jährige habe schwere Halswirbelverletzungen erlitten, teilte die Polizei mit.
Der Mann war am letzten Oktoberfest-Tag von der historischen Schiffschaukel erfasst und schwer verletzt worden. Rettungskräfte mussten ihn wiederbeleben, anschließend kam er auf die Intensivstation. Fahrgäste waren nach Polizeiangaben nicht in Gefahr.
Bereits am dritten Wiesn-Tag war ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter bei einem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower ums Leben gekommen.
Marius Borg Høiby ist auf Jobsuche
Marius Borg Høiby sucht offenbar einen Job. Der Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit lebt derzeit mit elektronischer Fußfessel auf dem royalen Anwesen Skaugum und will die Zeit laut Medienberichten nutzen, um Arbeit zu finden. Høiby hatte zuvor einer Verlängerung der Untersuchungshaft um vier Wochen zugestimmt. "Er ist motiviert, mit der Arbeit zu beginnen, und möchte diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu erhalten", erklärte einer von Høibys Anwälten laut der norwegischen Zeitung "Nettavisen". Die derzeit geltenden Auflagen würden eine Arbeitsaufnahme grundsätzlich ermöglichen.
Høiby war im Juni wegen zweier Vergewaltigungen, häuslicher Gewalt und weiterer Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gegen die Verurteilung hat er Berufung eingelegt. Der Prozess vor dem Berufungsgericht soll am 9. Februar 2027 beginnen.
Copilot soll Absturz von Flydubai-Maschine lange geplant haben
Der Copilot des Flydubai-Flugs nach Israel soll bereits vor seiner Einstellung geplant haben, eine Maschine zum Absturz zu bringen. Nach Angaben von mit den Ermittlungen vertrauten israelischen Regierungsvertretern sagte der festgenommene Mann bei Verhören in den Vereinigten Arabischen Emiraten, er habe sich bei der Airline beworben, weil diese Tel Aviv anfliege.
Der aus dem Oman stammende Copilot hatte vergangene Woche auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv den Kapitän mit einer Notfall-Axt attackiert. Die Maschine mit mehr als 170 Menschen an Bord konnte sicher in Saudi-Arabien landen, nachdem Passagiere und Besatzungsmitglieder den Angreifer überwältigt hatten. Der Generalstaatsanwalt der VAE bezeichnete den Vorfall als "Terroranschlag". Die neuen Angaben konnten bislang nicht unabhängig bestätigt werden
Forscher entdecken bei Venedig unterirdischen "zweiten Gardasee"
Forschende haben bei Venedig ein gewaltiges unterirdisches Süßwasservorkommen entdeckt. Nach Angaben des Consorzio di Bonifica Adige Euganeo erstreckt es sich über schätzungsweise 25.000 bis 30.000 Hektar – eine Fläche vergleichbar mit dem Gardasee. Das Wasser liegt tief unter der Erde und ist durch Lehm- und Tonschichten geschützt. Dadurch ist es bislang vergleichsweise wenig vom zunehmenden Eindringen von Salzwasser betroffen.
Die Erkenntnisse stammen aus dem europäischen Forschungsprojekt SWAMrisk. Wie groß das tatsächliche Wasservolumen ist und ob und wie das Vorkommen genutzt werden kann, muss noch untersucht werden. In der Region weckt die Entdeckung angesichts zunehmender Wasserknappheit große Hoffnung.
Russland dementiert Pestverdacht nach Tod von Laborantin
Der Tod einer 28-jährigen Labormitarbeiterin in Sibirien ist nach offiziellen russischen Angaben nicht auf einen Pesterreger zurückzuführen. Die Frau, die an einem Institut zur Bekämpfung von Pestkrankheiten arbeitete, sei an einer "Lungenentzündung unbekannter Herkunft" gestorben, teilte die russische Seuchenbehörde Rospotrebnadsor mit.
In Proben der Patientin seien keine Mikroorganismen gefunden worden, die mit ihrer beruflichen Tätigkeit in Zusammenhang stünden. Auch einen Laborunfall in dem Institut in Irkutsk dementierte die Behörde. Zuvor hatte es unbestätigte Berichte gegeben, die Frau könnte sich nach einem Missgeschick mit einem Reagenzglas mit Lungenpest infiziert haben. Rospotrebnadsor bezeichnete die hygienisch-epidemiologische Lage in der Region als stabil. Nach örtlichen Berichten wurden in Irkutsk dennoch mehrere Kliniken unter Quarantäne gestellt. Weitere Infektionen seien nicht bekannt.
Streit mit Schwangerer eskaliert: Rund 100 Menschen beteiligt
An einer Auseinandersetzung in Wuppertal sind zeitweise rund 100 Personen beteiligt gewesen. Auslöser war ein Streit zwischen einer schwangeren Frau und vier jungen Männern in Wuppertal-Vohwinkel, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.
Demnach saßen sowohl die Frau als auch die Männer vor dem Ausbruch des Streits jeweils in Autos. Nachdem die Männer die Frau angehupt hätten, sei diese aus ihrem Wagen gestiegen. In der daraus entstehenden Auseinandersetzung wurde die schwangere Frau von den Männern zu Boden geschubst. Wie ein Sprecher der Polizei sagt, befanden sich Angehörige der Frau in der Nähe und kamen ihr zu Hilfe. Daraufhin entstand eine größere Auseinandersetzung mit zeitweise rund 100 Beteiligten. Die Polizei konnte die Lage beruhigen. Gegen die vier Männer wurden Strafanzeigen erlassen. Die Frau wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, aber bereits wieder entlassen.
Fast 2700 Katzen für den Verzehr gestohlen: Zwölf Festnahmen in Vietnam
Weil sie fast 2700 Katzen gestohlen und für den Verzehr zum Schlachten gegeben haben sollen, sind in Vietnam zwölf Männer festgenommen worden. Sie hätten die Taten gestanden, teilte die Polizei mit. Demnach stellten Beamte in Ho-Chi-Minh-Stadt unter anderem Maschinen zum Entfernen von Fell, Tierfallen und Waagen sicher.
Die Verdächtigen seien nachts in kleinen Gruppen auf der Suche nach Katzen durch Wohngebiete gezogen, berichteten staatliche Medien. Jedes Team habe dabei vier bis zehn Tiere gestohlen. Medienberichten zufolge wird Katzenfleisch für 70.000 Dong (gut 2,40 Euro) pro Kilogramm verkauft. Der Verzehr von Katzen- und Hundefleisch ist in Vietnam legal. Viele Restaurants preisen entsprechende Speisen an. Verkäufer müssen allerdings Zertifikate über die Herkunft der Tiere vorlegen.
Person stürzt in Berlin vier Stockwerke tief in Aufzugschacht
Beim Sturz in einen Aufzugschacht am Potsdamer Platz in Berlin ist eine Person lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr fiel sie in einem Bürogebäude aus dem Erdgeschoss rund 15 Meter und vier Stockwerke tief.
Die Einsatzkräfte fixierten und öffneten die Aufzugkabine, anschließend wurde die verletzte Person über einen Lastenaufzug ins Freie gebracht. Sie wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Auch Höhenretter waren vor Ort. Die Polizei ermittelt nun zur Unfallursache.
Rocksängerin Sass Jordan stirbt mit 65 Jahren
Die kanadische Sängerin Sass Jordan ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Die Interpretin des Hits "Make You a Believer" sei am Freitag friedlich im Kreise ihrer Familie verstorben, teilte ihre Familie auf Instagram mit. Die Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Jordan wurde in Birmingham in England geboren. Ihre Karriere begann mit 16 Jahren, ihr Debütalbum "Tell Somebody" erschien 1988. Mit ihrem zweiten Album "Racine" und dem Song "Make You a Believer" gelang ihr 1992 der internationale Durchbruch.
Jordan war zudem auf dem Soundtrack zum Film "The Bodyguard" mit einem Duett mit Joe Cocker zu hören. Im Laufe ihrer Karriere tourte sie unter anderem mit den Rolling Stones, AC/DC, Aerosmith und Van Halen. Ab 2003 war sie außerdem als Jurorin bei "Canadian Idol" tätig. Sie hinterlässt ihren Ehemann Derek Sharp, ihre Tochter Stella und ihre Stieftochter Brianne.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien werden der rechte Senator Flavio Bolsonaro und der linke Amtsinhaber Luiz Inacio Lula da Silva am 25. Oktober in einer Stichwahl gegeneinander antreten. Nach Auszählung von fast 99 Prozent der Stimmen lag der 45-jährige Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro gestern mit rund 47 Prozent vor dem 80-jährigen Lula, der auf 44,9 Prozent kam. Damit verfehlten beide Kandidaten die absolute Mehrheit. Umfragen zufolge dürften sich die beiden stärksten Bewerber in der zweiten Runde ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.
Das wird heute außerdem wichtig:
In Berlin beginnt die Strahlenschutzkonferenz "Europäische Woche des Strahlenschutzes" (ERPW).
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht sein ehemaliges Gymnasium im Sauerland.
Mit der Bekanntgabe der Preisträger in der Kategorie Medizin oder Physiologie beginnt heute die diesjährige Nobelpreis-Saison.
Nach einer Serie von Bauschaum-Attacken auf Hunderte Autos in vier Bundesländern beginnt in Ulm der Prozess gegen mutmaßliche "Wegwerfagenten".
Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr) befragt in einer öffentlichen Anhörung die Spitzen der deutschen Nachrichtendienste.
In Frankfurt wird der Deutsche Buchpreis vergeben.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht Verdienstorden zum Tag der Deutschen Einheit.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
Haus brennt lichterloh - Bewohner flüchtet aufs Dach
In Tannenberg im Erzgebirge steht ein Haus in Flammen, der Bewohner flüchtet aufs Dach. Die Feuerwehr versucht zuerst, ihn über eine Schiebeleiter zu bergen. Doch der Mann traut sich nicht - und die Hitze im Dachstuhl steigt rasant.
Friedrich Merz hält Abiturzeugnis unter Verschluss
Bundeskanzler Friedrich Merz hält sein Abiturzeugnis unter Verschluss. In einem Podcast sagte er, das Zeugnis liege zu Hause in seinem Tresor und komme dort auch nicht heraus. Auf Nachfrage deutete der 70-Jährige an, sein Abitur-Schnitt habe bei etwa 3,8 gelegen. "So, lassen wir es dabei", sagte er damals.
Heute kehrt Merz an seine frühere Schule, das Friedrich-Spee-Gymnasium in Rüthen im Sauerland, zurück. Die Schule feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Merz selbst hat über seine Schulzeit erzählt, er habe damals "keinen Bock" auf Schule gehabt, unter Motivationsproblemen und mangelnder Disziplin gelitten und sei nach einem Sitzenbleiben schließlich mit 19 Jahren zum Abitur gekommen. Als Kanzler will er sich nun stärker in der Bildungspolitik engagieren und wieder häufiger Schulen besuchen. Lehrerinnen und Lehrer bezeichnete er als "die wichtigste Berufsgruppe" des Landes.
Kim Kardashian war nicht ohne Grund fünf Jahre lang Single
Reality-TV-Star Kim Kardashian war nach eigenen Angaben fünf Jahre lang Single und hat diese Zeit dringend für eine Heilung nötig gehabt. "Ich war tatsächlich fünf Jahre lang Single", sagte sie im Interview der "The Times". Sie habe "wirklich keine Eile" gehabt und sich "wirklich nicht leer gefühlt". "Ich hatte das Gefühl, diese Zeit für mich zu brauchen. Ich wollte vollständig heilen und einfach an mir selbst arbeiten", zitierte die britische Tageszeitung den US-Promi weiter.
Kardashian war fast sieben Jahre lang mit dem polarisierenden US-Rapper Kanye West - auch als Ye bekannt - verheiratet. 2021 reichte sie dann die Scheidung ein. Laut "The Times" bandelte sie kurz mit dem Comedian Pete Davidson an. Gerüchten zufolge trifft sie sich derzeit mit dem Formel-1-Star Lewis Hamilton.









