mit Friederike ZörnerDas war Freitag, der 16. Oktober 2026
So schnell kann es gehen: Nach nur wenigen Tagen im Amt ist Katie Zacharia ihren Posten als Sprecherin des Weißen Hauses schon wieder los. Ihrem unrühmlichen Abgang waren Kontroversen um ihren Lebenslauf und verkorkste erste Presseauftritte vorausgegangen. So kurz vor den Kongresswahlen ist das für US-Präsident Donald Trump ein wahrliches PR-Debakel. Zumal der Staatschef noch betonte, er wolle Zacharia die Entscheidung selbst überlassen, ob sie bleiben wollen. Am Ende wurde die 41-jährige studierte Juristin nach übereinstimmenden Medienberichten gefeuert.
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"Klar ist, die Kassen sind knapp": Schwesig präsentiert erste Verhandlungsergebnisse
"Es waren konstruktive Gespräche, die uns gemeinsam zu guten Ergebnissen geführt haben": Fünf Tage nach Beginn der Koalitionsverhandlungen haben SPD, Linke und Grüne in Mecklenburg-Vorpommern eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die drei Verhandlungsführer - SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Grünen-Landeschefin Claudia Müller und Linken-Fraktionschef Hennis Herbst - präsentierten erste Ergebnisse bei den Themen Finanzen und Digitalisierung am Abend im Schweriner Schloss. Man habe sich darauf geeinigt, beim Staat zu sparen und Landespersonal abzubauen, zu digitalisieren und zugleich in bestimmten Bereichen zu investieren, sagte Schwesig. "Klar ist, die Kassen sind knapp." Investieren wollen SPD, Linke und Grüne in den kommenden fünf Jahren etwa in den Bereichen bezahlbares Wohnen und künstliche Intelligenz. Auch die Gründung einer eigenen Landesförderbank ist geplant.
Nach Prügelei: US-Rapper Combs in kleineres Gefängnis verlegt
Der wegen Sexualstraftaten zu rund vier Jahren Haft verurteilte US-Rapper Sean "Diddy" Combs ist in ein anderes Gefängnis verlegt worden. Combs sei aus der Haftanstalt im US-Bundesstaat New Jersey, in der er seit rund einem Jahr saß, in ein kleineres Gefängnis im Bundesstaat Pennsylvania gebracht worden, teilte die US-Gefängnisbehörde mit. Nähere Informationen oder Angaben zu Gründen wollte die Behörde nicht mitteilen.
Zuvor hatte es in US-Medien Spekulationen gegeben, dass Combs in dem Gefängnis in New Jersey trotz Haftstrafe einige Aspekte seines früheren Luxuslebens weiterführen könne - etwa Alkohol. Zudem habe er sich mit einem anderen Insassen geprügelt und sei dabei verletzt worden. Das Gefängnis wies die Berichte als falsch zurück. Der frühere Musikmogul war im September 2024 wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten in New York festgenommen und im Oktober 2025 im Zusammenhang mit Prostitution zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren und zwei Monaten sowie einer Geldstrafe verurteilt worden. Combs hat die Vorwürfe zurückgewiesen und geht gegen das Urteil vor.
Anna-Maria Ferchichi: "Sarah hat mir meine ersten Brüste spendiert"
Anna-Maria Ferchichi spricht erneut offen über ihre Brustoperationen - und verrät ein überraschendes Detail aus ihrer Vergangenheit: Ihre Schwester Sarah Connor bezahlte ihr vor rund 25 Jahren die erste Brustvergrößerung. Das erzählte Ferchichi laut RTL im gemeinsamen Podcast mit Ehemann Bushido. Damals war sie Anfang 20 und hatte nach der Geburt ihres ersten Kindes Montry und dem Stillen stark an Gewicht verloren. Mit ihrem Körper habe sie sich nicht mehr wohlgefühlt. Das Geld für den Eingriff fehlte ihr allerdings. "Sarah hat mir meine ersten Brüste spendiert", erzählte sie im Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi".
Mehr als 20 Jahre später beschäftigt Ferchichi das Thema erneut. Ihre Frauenärztin habe sie auf mögliche Risiken älterer Brustimplantate aufmerksam gemacht. Ihre derzeitigen Implantate trägt sie seit 14 Jahren. Grundsätzlich sei sie mit dem Ergebnis aber zufrieden. Die Implantate säßen gut, Schmerzen habe sie keine. Deshalb frage sie sich, ob ein Eingriff überhaupt notwendig sei. "Warum sollte ich es machen?", überlegte sie im Podcast. Im November möchte sie sich noch einmal ärztlich beraten lassen.
Bericht: Alkoholisierte AfD-Mitarbeiter sollen sich im Bundestag geprügelt haben
Wie der "Spiegel" unter Berufung auf Parlamentskreise berichtet, sollen sich zwei Mitarbeiter von Abgeordneten der AfD in einem Bundestagsgebäude geprügelt haben. Der Vorfall ereignete sich demnach am späten Mittwochabend im Jakob-Kaiser-Haus, das sich neben dem Reichstagsgebäude befindet und in dem viele Abgeordnete ihre Büros haben. Die Auseinandersetzung verlief den Angaben zufolge derart heftig, dass offenbar die Bundestagspolizei alarmiert wurde. Um 23.20 Uhr sollen die Beamten den Streit geschlichtet haben. Sie stellten dem Bericht zufolge bei beiden Kontrahenten Alkoholeinfluss fest und leiteten Ermittlungsverfahren von Amts wegen ein. Mehrere Quellen im Bundestag bestätigten dem "Spiegel" zufolge den Vorfall. Ein Sprecher der AfD-Fraktion teilte auf Anfrage des Magazins mit: "Davon ist der Fraktion nichts bekannt."
Schlimmer Verdacht: Lkw-Fahrer nach Tod von Fußgängerin verhaftet
Nach dem Tod einer Fußgängerin in Kassel ist der Unfallfahrer verhaftet worden. Gegen den 40-Jährigen werde wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wie die Polizei am Vortag mitgeteilt hatte, gibt es aufgrund von Zeugenaussagen Hinweise darauf, dass der Lkw-Fahrer die 86-jährige Frau wahrgenommen hatte. Die auf dem Gehweg stehende Frau aus Vellmar war am Mittwochnachmittag von dem Sattelzug erfasst worden, der aus einer Werkseinfahrt fuhr. Der Auflieger erfasste die Frau, sie geriet unter den Anhänger und starb noch an der Unfallstelle. Den Angaben zufolge hatten Zeugen der Polizei von einem Disput zwischen der Frau und dem Lkw-Fahrer vor dem Zusammenstoß berichtet. Demnach hatte die Frau die Werkszufahrt überqueren wollen.
Trump: Neue Pressesprecherin Zacharia sollte Posten überdenken
Ist sie nach wenigen Tagen ihren neuen, prestigeträchtigen Posten schon wieder los? US-Präsident Donald Trump hat der kürzlich berufenen Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, nahegelegt, ihren Posten zu überdenken. Trump sagte vor Reportern, er habe Zacharia am Freitagmorgen gesagt: "Ehrlich gesagt, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen." Und weiter: "Katie, brauchst du das? Ich glaube nicht, dass du das brauchst." Demnach wolle er mit ihr sprechen, sobald er ins Weiße Haus zurückkehre. Die Entscheidung obliege ihr. Die "New York Times" berichtet dagegen, dass Zacharia bereits gefeuert wurde.
Trumps Aussage erfolgte nach einer Debatte um die beruflichen Qualifikationen Zacharias. Bei Fox News gab die 41-Jährige zu, bei einer Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein. In einem außergewöhnlich kritischen Interview verneinte sie die Frage des Moderators Sean Hannity, ob sie die Prüfung bestanden habe. Auf Nachfragen gab sie zudem zu, die Prüfung nicht wiederholt zu haben. Dass Hannity Zacharia so kritische Fragen stellte, ist bemerkenswert. Er gilt als einer der engsten und einflussreichsten Vertrauten von Trump. Im TV-Sender Fox News stellt er regelmäßig Trumps Politik und Wirken ungewöhnlich positiv dar.
Update: Nach übereinstimmenden Medienberichten wurde Katie Zacharia tatsächlich nach nur einer Woche im Amt gefeuert.
Hendrik Wüst liest Bundeskoalition die Leviten
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat es gesagt, Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und jetzt auch Hendrik Wüst: Die Bundeskoalition aus Union und SPD möge sich doch bitte einfach mal "zusammenreißen". Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident mahnte, öffentlich ausgetragene Streitigkeiten hinter sich zu lassen. Es wäre ihm "deutlich lieber, man würde Streitereien hinter verschlossenen Türen und vis-à-vis miteinander ausfechten", sagte der 51-jährige CDU-Politiker im Sender Phoenix. "Man kann sich nicht ständig streiten und am nächsten Tag glauben, es geht wieder voran. So ist es nicht." Wüst forderte Kooperation statt Konfrontation. "Und das wäre auch meine Erwartung, dass sich alle jetzt mal zusammenreißen und gemeinsam an der Umsetzung dessen arbeiten, was schon verabredet ist."
Pietro Lombardi hat nur noch 40 Prozent Sehkraft
Pietro Lombardi hat mit ernsthaften Sehproblemen zu kämpfen. Seit Wochen sieht der Sänger auf einem Auge verschwommen. Ein Besuch beim Augenarzt brachte nun einen besorgniserregenden Befund: Seine Hornhaut sei stark ausgedünnt, die Sehkraft liege nur noch bei 40 Prozent. Im Podcast "Patchwork Boys" mit Oliver Pocher spricht Lombardi über seine Beschwerden. "Lustig ist es nicht. Es ist wirklich krass." Vor rund zwei Jahren hatte sich Lombardi die Augen lasern lassen. Zunächst schien der Eingriff erfolgreich zu sein. "Ich habe klar gesehen", erinnert sich der Sänger. Zuletzt bemerkte er jedoch, dass sich seine Sicht zunehmend verschlechterte.
Zunächst vermutete er, ein Fremdkörper habe die Probleme verursacht. Als sie nicht verschwanden, ging er zum Arzt. Der habe ihm gesagt: "Wir müssen jetzt auf jeden Fall schnell was machen, sonst wird es immer schlechter." Schlimmstenfalls könne er seine Sehkraft auf dem rechten Auge verlieren. "Unter 20 Prozent bist du theoretisch blind auf dem Auge." Wie es für den 40-Jährigen weitergeht, soll nun in einer Augenklinik in Köln geklärt werden.
1,5 Liter für 10 Euro: Touristen kaufen auf Urlaubsinsel Benzin in Flaschen
Auf Bali ist der Frust groß: Seit Wochen bilden sich lange Schlangen vor den Zapfsäulen. Aufnahmen sollen Touristen zeigen, die sich Sprit in Plastikflaschen kaufen und das zu Wucherpreisen. Mit der Iran- und Hormus-Krise soll das alles jedoch nichts zu tun haben.
Berliner Linke geht auf Abstand zu Abgeordneter Vanessa Emde
Eine "gemeinsame Arbeitsgrundlage" sei nicht gegeben: Wegen ihrer Aussagen zu Israel ist die Führung der Berliner Linken deutlich auf Abstand zu der Abgeordneten Vanessa Emde gegangen. Diese hatte zuvor bei Instagram ein Video veröffentlicht, in dem sie erneut das Existenzrecht Israels infrage stellte. "Wir müssen feststellen, dass wir uns mit einer Abgeordneten konstituiert haben, die nicht mit der Partei kooperiert - weder mit der Bezirks- noch mit der Landes- oder Bundesebene", erklärte der Fraktionschef der Linken im Abgeordnetenhaus, Tobias Schulze. Unter anderem mit ihrem Social-Media-Post habe Emde "die Unterschrift unter die Konstituierungserklärung der Fraktion faktisch zurückgezogen".
Der Fraktionsvorstand sei sich einig, dass Emde "in dieser Situation nicht öffentlich für die Fraktion sprechen kann", betonte Schulze. Am kommenden Dienstag werde über das weitere Vorgehen in der regulären Fraktionsvorstandssitzung beraten. Dazu werde auch Emde eingeladen. Für einen möglichen Ausschluss aus der Fraktion wäre eine Zweidrittelmehrheit aller Abgeordneten nötig. Außerdem gelten bestimmte Fristen.
Fehlalarm an Bahnhöfen fordert zu Evakuierung auf
Pünktlich zum Reise-Wochenende eine selbst für die Deutsche Bahn ungewöhnliche Panne: Nach Angaben der Bundespolizei in Koblenz lief am Nachmittag "in allen Bahnhöfen und Haltepunkten der Region Mitte" eine falsche Durchsage zur Evakuierung. Eine Sprecherin der Bundespolizei sagte, betroffen gewesen seien Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Ursache war laut Bundespolizei "die fehlerhafte Betätigung eines Knopfs" bei der Deutschen Bahn. Es habe sich um einen "menschlichen Fehler" und keinen technischen Defekt gehandelt.
Ein Sprecher der Deutschen Bahn bestätigte, dass es unter anderem am Hauptbahnhof Frankfurt eine solche Ansage gegeben habe. Darin seien die Menschen aufgefordert worden, den Bahnhof zu verlassen. Nach dem Fehlalarm sei eine Entwarnung durchgegeben worden. Die Bahn-Pressestelle teilte später mit: "Aufgrund eines bedauerlichen Fehlers kam es heute Nachmittag an einigen Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu einer automatisierten Durchsage zur Evakuierung. Wir bitten um Entschuldigung." Der Bahn-Sprecher nannte allerdings eine andere Ursache als die Bundespolizei: "Es war ein technischer Defekt." Die Anlagen seien automatisiert, sagte er. "Da lief die falsche Ansage."
Umfrage: Wüsts CDU in NRW lässt ordentlich Federn - AfD schließt auf
Das dürfte der ohnehin schon angespannten Stimmung in der Union nicht gerade zuträglich sein: Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat die CDU weiter an Zustimmung verloren. In der aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung kommen die Christdemokraten auf 26 Prozent. Im Vergleich zu einer vorangegangenen Insa-Befragung vom Mai verlieren sie damit acht Prozentpunkte. Den zweiten Platz belegt mit 21 Prozent die AfD, die vier Punkte hinzugewinnt.
Die SPD bleibt dahinter unverändert bei 18 Prozent. Die mitregierenden Grünen legen im Vergleich zur Mai-Umfrage einen Punkt auf 16 Prozent zu. Als fünfte Partei würde die Linke mit 10 Prozent bei einem Zugewinn von einem Punkt den Einzug in den Düsseldorfer Landtag schaffen. Die FDP verharrt bei vier Prozent und würde den Wiedereinzug in das Landesparlament knapp verfehlen. Auf sonstige Parteien entfallen fünf Prozent. Die derzeitige Koalition aus CDU und Grünen von Regierungschef Hendrik Wüst hätte nach der Umfrage keine Mehrheit mehr. Auch für ein anderes Zweierbündnis würde es nicht reichen, nötig für eine Regierungsmehrheit wäre ein Dreierbündnis.
Befragt wurden den Angaben zufolge vom 6. bis 13. Oktober 1000 Menschen.
Gasaustritt an Grundschule - drei Kinder in Klinik
In einer Grundschule in Schwelm bei Wuppertal sind mehrere Kinder nach ersten Erkenntnissen womöglich wegen eines Gasaustritts leicht verletzt worden. Drei Kinder und auch eine Lehrkraft seien vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete ein Sprecher der Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis. Was war passiert?
Während der Unterrichtszeit waren Einsatzkräfte gegen 9.30 Uhr wegen eines unklaren Geruchs alarmiert worden. Laut Feuerwehr klagte zunächst eine Lehrkraft über Kreislaufprobleme und Übelkeit, später meldeten sich etwa zehn Schülerinnen und Schüler mit ähnlichen Beschwerden. Drei der Kinder und die Lehrkraft habe man ins Krankenhaus gebracht.
Als die Einsatzkräfte - auch mit Verstärkung aus umliegenden Kommunen - eintrafen, hatten die Lehrerinnen und Lehrer das Schulgebäude bereits geräumt, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Etwa 200 Kinder und rund 30 Erwachsene seien von dem Vorfall betroffen gewesen. Vor dem Gebäude wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Bis zum Mittag waren die meisten Schülerinnen und Schüler von ihren Eltern abgeholt worden.
Spezialisten der Feuerwehr Wuppertal rückten teils mit Atemschutzmasken an, um genau zu untersuchen, was ausgetreten war. Nach ersten Erkenntnissen ging die Feuerwehr von Gasaustritt und einer erhöhten Methankonzentration aus. Aber auch ein technischer Defekt war laut Polizei nicht ausgeschlossen.
Vatikan veröffentlicht erstes Foto des Papstes seit Krebsoperation
Drei Tage nach der Lungenkrebsoperation von Leo XIV. hat der Vatikan erste Fotos des Papstes veröffentlicht - und zwar nicht vom Krankenbett, sondern bei der Arbeit. Auf den Bildern ist der 71-Jährige zu sehen, wie er in ein priesterliches Gewand gekleidet stehend eine Messe im Gemelli-Krankenhaus in Rom feiert. Laut dem Vatikan zeigten Tests die "anhaltende Verbesserung" bei der Genesung des Papstes. "Heute Morgen unterzog sich der Heilige Vater Bluttests und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs, die eine anhaltende Verbesserung seines allgemeinen Gesundheitszustandes zeigten", teilte der Vatikan mit. Leo führe seine "normalen täglichen Aktivitäten jetzt komplett selbständig" aus, hieß es weiter.
Um eine vollständige Entfernung eines Adenokarzinoms der Lunge sicherzustellen, war dem Oberhaupt der katholischen Kirche während eines 90-minütigen Eingriffs am Dienstag der Unterlappen des rechten Lungenflügels entfernt worden. Nach Angaben aus Vatikankreisen laufen weitere Untersuchungen, die klären sollen, ob sich womöglich Metastasen in anderen Körperteilen gebildet haben. Der Krebs sei aber in einem frühen Stadium erkannt worden, hieß es.
TK-Chef will gesetzliche und private Krankenversicherung abschaffen
Kanzler Friedrich Merz hat sich vor wenigen Wochen noch ziemlich missverständlich über das duale System der Krankenversicherungen in Deutschland ausgedrückt. Jens Baas macht das anders: Der Chef der Techniker Krankenkasse spricht sich für den Umbau des bestehenden Systems aus - und zwar radikal. "Wir sollten die private Krankenversicherung abschaffen, die gesetzliche aber auch", sagte der Chef der größten gesetzlichen Krankenversicherung dem "Spiegel".
Baas schlägt ein System vor, in dem das Beste aus beiden Welten genutzt werde. Aus der gesetzlichen Krankenversicherung nannte Baas den Verzicht auf eine Risikoselektion und die Möglichkeit, jederzeit die Kasse wechseln zu können. Drittens dürften keine Gewinne aus der Krankenversicherung abgeschöpft werden. Und viertens müsse es bestimmte Standards geben, welche Leistungen von der Kasse abgedeckt werden. Als Vorteile aus der Privaten Krankenversicherung nennt Baas, dass der Staat nicht an die Altersrückstellungen der Kassen herankommt. Ein zweiter Pluspunkt seien vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten. "Eine PKV kann Verträge mit Ärzten, Krankenhäusern und Therapeuten in der Theorie viel freier gestalten als wir."
Drohne versetzt Pferde in Panik - Tier stirbt
Schrecklicher Vorfall in Schleswig-Holstein: Ein mehrfacher Drohnenüberflug über eine Pferdekoppel in der Nähe von Sieversdorf bei Malente hat mehrere Pferde aufgeschreckt. Ein irisches Sportpferd stürzte dabei am Mittwoch in Panik und starb, wie die Polizei berichtete. Ein Zusammenhang der Panikreaktion mit den wiederholten und schnellen Auf- und Abwärts-Bewegungen der kompakten, schwarzen Drohne gilt den Angaben zufolge als naheliegend. Zwei Anwesende versuchten noch, dem Tier zu helfen - vergeblich: Das 23 Jahre alte Pferd verendete noch auf der Koppel. Die genauen Todesumstände sind nach Polizeiangaben noch ungeklärt. Die Polizei sucht nun nach dem Drohnenpiloten und hofft auf Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, mein geschätzter Kollege Lukas Märkle hat sich in den sonnigen Oktobernachmittag verabschiedet. Von jetzt an bis zum späten Abend bestücke ich den "Tag" mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Elon Musk investiert unglaubliche Summe in einen Skandal-Kandidaten
Tech-Milliardär Elon Musk hat mit einer enormen Finanzspritze in den Senats-Wahlkampf in Texas eingegriffen. Der Tesla-Chef stellte für einen Super-PAC des republikanischen Kandidaten Ken Paxton im September 158 Millionen Dollar bereit, wie aus Daten der Federal Election Comission (FEC) hervorgeht.
Seit Anfang Juli investierte Elon Musk sogar mehr als 276 Millionen Dollar in den Wahlkampf der Republikaner, die bei den Midterms am 3. November sowohl die Mehrheit im Repräsentantenhaus als auch im Senat verlieren könnten. Selbst im eigentlich tief republikanischen Texas rechnen sich die Demokraten mit James Talarico Chancen gegen Paxton aus.
Der von Trump unterstützte Kandidat hat mit verschiedenen Skandalen zu kämpfen. Als Generalstaatsanwalt musste er sich unter anderem einem Amtsenthebungsverfahren wegen Vorwürfen von Korruption und Amtsmissbrauch stellen. Im vergangenen Jahr verließ ihn zudem seine Frau und warf ihm Untreue vor - nach 38 Jahren Ehe.
Dutzende Touristen sitzen nach Erdrutsch an Strand auf Rhodos fest
Auf der griechischen Urlaubsinsel Rhodos haben nach einem Erdrutsch Dutzende Besucher stundenlang an einem beliebten Strand festgesessen. Ein riesiger Felsbrocken blockierte die einzige Zufahrtsstraße zur sogenannten Anthony-Quinn-Bucht, wie die Nachrichtenagentur ANA berichtete. Viele Menschen und etwa 100 Fahrzeuge saßen demnach nach dem Erdrutsch am Donnerstag fest. Bis zum Mittag konnte der Weg laut ANA teilweise freigeräumt werden.
Starke Regenfälle hatten am Mittwoch zu Überschwemmungen auf Rhodos geführt. Ein 62-jähriger Hotelangestellter kam ums Leben, als sein Auto von den Wassermassen mitgerissen und ins Meer gespült wurde.
Drogen? Waffen? Remmo schildert Treffen mit Linken-Abgeordnetem
Ein führendes Mitglied der Berliner Großfamilie Remmo behauptet in einem Medienbericht, sich mit dem Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak getroffen zu haben. "Koçak kam zu mir ins Büro", sagte Issa Remmo laut "Bild"-Zeitung. "Mehr als eine Stunde haben wir diskutiert. Nicht über Drogen und Waffen, sondern über Politik, Sozialismus und Enteignungen." Auf eine Anfrage, ob es dieses Treffen gegeben habe, antwortete Koçak nicht.
Koçak hatte sich nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestages abgegeben. Er war unter Druck geraten, weil er freundschaftliche Chatnachrichten mit einem Sohn von Remmo ausgetauscht hatte. Koçak selbst hatte das als Fehler bezeichnet und um Entschuldigung gebeten. Ihm sei zunächst nicht bekannt gewesen, wer der Mann sei.
Gefeuerte Trump-Ministerin verliert nächsten Job
Die ehemalige US-Heimatschutzministerin, Kristi Noem, ist nicht mehr als Sonderbeauftragte der Trump-Regierung für die Koalition "Shield of the Americas" tätig. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend.
Die Amtszeit der entlassenen Ministerin als Sonderbeauftragte sei zu Ende gegangen, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Die Rolle als Sonderbeauftragte hatte sie erst seit wenigen Monaten inne. Der US-Präsident hatte Noem im März als Heimatschutzministerin entlassen, nachdem Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE auf der Jagd nach Migranten ohne legalen Aufenthaltsstatus mehrere Menschen erschossen hatten.
Seniorin legt sich mit Robotern an - und wird festgenommen
In Philadelphia nimmt die Polizei eine betagte Frau fest. Carolyn Marvin stellt sich seit Wochen Lieferrobotern in den Weg und sorgt im Netz für Aufsehen. Auch nach dem Vorwurf der Störung öffentlicher Ordnung bleibt sie standhaft.
Schwesig äußert sich zu SPD-Vorsitz-Gerüchten
In der Diskussion um die Nachfolge von Bärbel Bas an der SPD-Bundesspitze hat Mecklenburg-Vorpommerns Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bekräftigt, dass sie ihre Prioritäten im Heimatbundesland sieht. "Ich bin am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern dafür angetreten, dass ich meine Arbeit als Ministerpräsidentin für Mecklenburg-Vorpommern fortsetze und dafür habe ich ein sehr hohes Vertrauen bekommen, über 35 Prozent der Stimmen", sagte Schwesig auf die Frage, wann sie entscheide, ob sie als SPD-Vorsitzende antritt.
"Viele Wählerinnen und Wähler haben uns als SPD in MV das Vertrauen ausgesprochen, weil sie sich darauf verlassen, dass ich meine Arbeit als Ministerpräsidentin fortsetze und eine demokratische, stabile Regierung bilde. Und genau das ist mein Auftrag." Aktuell liefen die Koalitionsverhandlungen mit Linken und Grünen. "Deshalb bitte ich alle um Verständnis, dass ich genau das mache, wofür ich angetreten bin", sagte die Politikerin. "Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger."
"Vorsicht": Kanada-Premier macht sich über Trump-Regierung lustig
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat für etliche Lacher auf einer Wahlkampfveranstaltung in Calgary gesorgt. Die Menge jubelte noch verhalten, als Carney verkündete, er werde die "Pacific Link"-Pipeline bauen.
Doch bei einer weiteren Bemerkung explodierte die Menge: Sie brach in tosenden Jubel aus, als der Ministerpräsident erklärte, die Pipeline werde die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten verringern.
Carney stichelte angesichts des Jubels in Richtung der Trump-Regierung. "Vorsicht. Die könnten das als Einmischung in die Wahlen auffassen", so der Regierungschef mit Blick auf die jubelnde Menge. "Die sind da unten ein bisschen empfindlich. Wir nicht. Wir machen einfach weiter."
Mit Schülern besetzter Linienbus geht in Flammen auf
Ein mit Schülern besetzter Linienbus ist im oberfränkischen Hirschaid bei Bamberg in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich um einen "Vollbrand". Auf Fotos ist ein völlig ausgebrannter Bus zu sehen.
35 Schüler verließen den Bus laut Feuerwehr, nachdem im hinteren Bereich Brandgeruch festgestellt worden war. Weder die Schüler noch der Busfahrer wurden verletzt, die Brandursache war zunächst unklar.
Die Rettungskräfte seien um kurz nach 7.30 Uhr zu dem Brand gerufen worden, sagte Kreisbrandmeister Tobias Dütsch. Der Busfahrer habe die Kinder aber aus dem Fahrzeug gebracht, bevor die Feuerwehr mit dem Löschen beginnen konnte.
Bundestag beschließt Frühstartrente
Der Bundestag hat am Freitag die Frühstartrente beschlossen. Für den Gesetzentwurf stimmten die Fraktionen von CDU/CSU und SPD. Grüne und Linke stimmten dagegen, die AfD-Fraktion enthielt sich. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen schon Kinder an die private Altersvorsorge herangeführt werden. Heranwachsende von 6 bis 18 Jahren bekommen dabei eine staatliche Förderung zum Aufbau eines Vorsorgedepots.
Geplant ist, dass der Staat monatlich zehn Euro in ein individuelles, kapitalgedecktes Depot einzahlt. Dieser Betrag kann von Eltern oder Großeltern durch freiwillige Einzahlungen von bis zu 6840 Euro pro Jahr aus eigenen Mitteln ergänzt werden. Das Depot können die Eltern bei einem privaten Anbieter ihrer Wahl eröffnen.
Umstrittene Linken-Politikerin legt im Antisemitismus-Streit wortreich nach
Nach der Wiederaufnahme der rot-grün-roten Sondierungen in Berlin hat die Linken-Politikerin Vanessa Emde eine ihrer umstrittenen Aussagen in einem Instagram-Video wiederholt. In dem Beitrag sagte die Neuköllner Abgeordnete im Abgeordnetenhaus, sie habe vor einigen Monaten in einem Video davon gesprochen, dass es kein Existenzrecht für Staaten gebe, sondern nur für Menschen. "Ich stehe zu meinen Aussagen und ich nehme keine einzige dieser Aussagen zurück", sagte Emde in dem neuen Video.
Der Satz sei ein völkerrechtlicher "No-Brainer". Die Berliner Linksfraktion hatte die Abgeordnete am Dienstag in ihre Reihen aufgenommen. Die Fraktion bekannte sich in ihrer konstituierenden Sitzung zum Kampf gegen Antisemitismus, zum Schutz jüdischen Lebens und zum Existenzrecht Israels. Alle Abgeordneten unterzeichneten eine entsprechende Erklärung.
Emde kritisierte, diese nenne nur selektiv Details aus Partei-Beschlüssen. Nicht erwähnt werde darin etwa ein Beschluss der Linken, die das israelische Vorgehen im Gazakrieg seit einem Parteitag im Juni erstmals offiziell als "Völkermord" bezeichnet. Dass sie in die Fraktion aufgenommen wurde, sei "ein kleiner Geländegewinn gegen die Staatsräson", sagte Emde.
Neues Dokument zerrt geheime Trump-Spender ans Licht
Ein bisher unbekanntes Dokument listet alle Spender für den von US-Präsident Donald Trump angestrebten Ballsaal am Weißen Haus auf. Nvidia und Apple haben jeweils 25 Millionen Dollar zugesagt, berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf die Liste. Dabei handelt es sich um die höchste Einzelsumme.
Die Familie Adelson, eine der größten Spenderdynastien der Republikanischen Partei, hat ebenfalls diesen Betrag zugesagt, ebenso wie der Milliardär Charles Ergen, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender des Telekommunikationsunternehmens Dish Network. Insgesamt werden in dem Dokument 67 Spenden mit 10.000 Dollar oder mehr aufgeführt. Insgesamt sammelte der US-Präsident so 333 Millionen Dollar ein.
Einer fehlt auf der Liste, obwohl er zusagte, sich finanziell zu beteiligen: Trump selbst.
"Sherlock"-Star überrascht mit heimlicher Hochzeit
Martin Freeman hat nach sechs Jahren Beziehung heimlich seine Partnerin Rachel Benaissa geheiratet. Das berichtet das britische Boulevardblatt "The Sun". Ein Sprecher des Schauspielstars bestätigte die Hochzeit gegenüber der Zeitung.
Das Paar hat sich laut "The Sun" angeblich vor einiger Zeit das Jawort gegeben. Der Star aus "Sherlock" und "Der Hobbit" ist seit 2020 mit Rachel Benaissa zusammen. Sie arbeitet ebenfalls als Schauspielerin und war unter anderem in "Normal People", "This Way Up" und "Irish Wish" zu sehen.
Drohungen an jüdische Studenten nach Aktion bei Synagoge
Vertreter der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) erhalten nach eigenen Angaben Drohungen, nachdem sie den AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider daran gehindert hatten, an einer Gedenkveranstaltung in der Haller Synagoge teilzunehmen. "Wir bekommen seit der Aktion vor der Synagoge in Halle deutlich mehr Anfeindungen und deutlich mehr Hass - bis hin zu Morddrohungen", sagte der JSUD-Vorsitzende Ron Dekel dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Dekel verteidigte die Aktion vor knapp einer Woche am Tag des Gedenkens an den antisemitisch motivierten Anschlag auf die Synagoge vor sieben Jahren. "Rechtsextremisten haben in einer Synagoge nichts zu suchen. Denn es sind Menschen, die so einen Anschlag erst möglich gemacht haben mit ihrer Rhetorik. Sie gehören vor allem nicht vor die Augen von Überlebenden und Angehörigen von Opfern, wenn diese trauern wollen."
US-Armee entwickelt fahrende Riesen-Kanone "XM1776"
Das US-Militär will sein Artillerie-Arsenal modernisieren. Die häufig eingesetzten Haubitzen M777 sollen abgelöst werden. Dazu startet jetzt unter anderem ein gemeinsames Projekt auf Basis der südkoreanische K9. Neun Prototypen sind bestellt. Die Riesen-Kanonen sollen vor allem beweglicher sein.
FBI-Agenten wehren sich gegen Trumps "persönliche Rache"
Neun im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump entlassene Mitarbeiter der Bundespolizei FBI verlangen ihre Wiedereinstellung. In ihrer am Donnerstag bei einem Gericht in Washington eingereichten Klage bezeichnen sie ihren Rauswurf als "politische Vergeltung".
Die neun Agenten und Analysten waren im Februar von FBI-Direktor Kash Patel entlassen worden. Sie waren an den Ermittlungen gegen Trump wegen der Lagerung geheimer Dokumente in seiner Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida beteiligt. Die Ermittlungen zu der Dokumentenaffäre sowie ein weiteres Strafverfahren gegen Trump wegen mutmaßlicher Wahlmanipulation im Jahr 2020 wurden nach Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2024 eingestellt.
Sie seien "unrechtmäßig entlassen" worden, hieß es in der Klage der FBI-Mitarbeiter. Es habe "keinen legitimen Grund" dafür gegeben, sondern es sei nur darum gegangen, "die persönliche Rache des Präsidenten zu befriedigen". Die Regierung sieht sich auch mit weiteren Klagen von entlassenen FBI-Agenten gegen ihre Kündigung konfrontiert.
Wilde Aktion: Auto voller Jugendlicher rast vor der Polizei davon
Ein Jugendlicher ist in einem Auto in der Nacht vor der Polizei geflüchtet - quer durch die Innenstadt von Altenkirchen. Die Beamten hatten den Wagen für eine Kontrolle anhalten wollen, wie die Polizei mitteilte. Doch da soll der 16 Jahre alte Fahrer Gas gegeben haben: Mit drei weiteren Jugendlichen an Bord fuhr er mutmaßlich erst verkehrt herum eine Einbahnstraße entlang, soll später viel zu schnell durch die Fußgängerzone gefahren sein und an einer Stelle fast die Kontrolle über das Auto verloren haben.
Auf einer Kreuzung hielt der Wagen schließlich an, wie es in der Mitteilung hieß. Die Polizisten fanden heraus, dass der junge Fahrer keinen Führerschein hatte und sich für die Spritztour das abgemeldete Auto seines Vaters geschnappt hatte. Gegen den 16-Jährigen seien Strafverfahren eingeleitet worden. Seine drei Mitfahrer waren demnach 16 bis 17 Jahre alt.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser.
Der Parteinachwuchs von CDU und CSU trifft sich in Bonn. Beim sogenannten Deutschlandtag wurde es im vergangenen Jahr sehr ungemütlich für den Kanzler. Die Junge Union machte Friedrich Merz Druck beim Rentenpaket. Das ist bis heute nicht in Gesetzesform gegossen - es könnte also wieder ein anstrengender Besuch für den CDU-Chef werden.
Darüber hinaus gibt sich auch weitere Parteiprominenz die Ehre: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und der CSU-Chef Markus Söder sind beide ebenfalls vor Ort.
Das wird sonst noch wichtig:
Bundestag entscheidet über die neue Frühstartrente.
Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder beraten am Vormittag mit dem ukrainische Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über weitere Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland.
In Leipzig beginnt der 60. Bundeskongress der Grünen Jugend.
Der Bundesrat wählt ein neues Präsidium. Bundesratspräsident soll der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst werden, der auf Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte folgen würde.
Außenminister Johann Wadephul empfängt seinen portugiesischen Amtskollegen Paulo Rangel.
Zum Auftakt des sechsten Bundesliga-Spieltags treffen Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln um 20.30 Uhr (Sky und bei ntv.de im Liveticker) aufeinander.
In der 2. Bundesliga treffen zum Auftakt des Spieltags Energie Cottbus und der 1. FC Nürnberg sowie Holstein Kiel und Hertha BSC aufeinander.
Über alle Entwicklungen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine informieren wir Sie im entsprechenden Liveticker.
Soweit ein kurzer Überblick. Über alles Wichtige, was heute geschieht, halten meine Kolleginnen und Kollegen Sie auf dem Laufenden bei ntv.de. Mein Name ist Lukas Märkle und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten auf diesem Kanal.
Für Fragen, Anmerkungen und Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de
Starten Sie gut in diesen Donnerstag!
Warum Lungenkrebs nicht nur Raucher betrifft
Lungenkrebs trifft auch Menschen, die nie rauchen. Neben genetischen Veränderungen können auch Schadstoffe das Risiko erhöhen. Warum die Krankheit oft lange unbemerkt bleibt, für wen eine Früherkennung sinnvoll ist und welche Warnzeichen Betroffene ernst nehmen sollten, erklärt Christoph Specht.
Interview wird für Trump-Sprecherin zum kompletten Desaster
In der Debatte um ihre beruflichen Qualifikationen hat die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, zugegeben, bei einer Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein. In einem außergewöhnlich kritischen Interview verneinte sie die Frage des Fox-News-Moderators Sean Hannity, ob sie die Prüfung bestanden habe. Auf Nachfragen gab sie zudem zu, die Prüfung nicht wiederholt zu haben.
Dass Hannity Zacharia so kritische Fragen stellte, ist bemerkenswert. Er gilt als einer der engsten und einflussreichsten Vertrauten von US-Präsident Donald Trump. Im TV-Sender Fox News stellt er regelmäßig Trumps Politik und Wirken ungewöhnlich positiv dar. Anders verlief dagegen das Gespräch mit Zacharia. Unter anderem konfrontierte er sie damit, dass sie Medienberichten zufolge selbst in rund 15 Social-Media-Posts eine Anwaltsbezeichnung genutzt habe, obwohl sie die entsprechende Zulassung dafür nicht nachgewiesen habe. Auch fragte er sie, warum sie nicht einfach zugegeben habe, die Prüfung nicht bestanden zu haben.
Zacharia versuchte, die Angelegenheit herunterzuspielen. Da sie gewusst habe, dass sie in China leben würde, hätte das Ergebnis der Prüfung keine Rolle mehr gespielt. Sie habe die Prüfung abgelegt, um keinen Rückzieher zu machen.
Viele Verletzte: Kleinbus rammt Zug
Beim Zusammenstoß eines Kleinbusses mit einem Güterzug am Kanaltunnel im französischen Calais sind 19 Menschen verletzt worden. Der Kleinbus habe Lkw-Fahrer transportiert, deren Lastzüge per Bahn nach Großbritannien gebracht werden, teilte die Präfektur mit. Es habe keine Toten gegeben und niemand schwebe in Lebensgefahr. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.
Der Sender TF1 berichtete unter Verweis auf die Präfektur, dass der Bus am Tunneleingang auf der Höhe des Bahnsteigs einen stehenden Güterzug gerammt habe. Die Insassen des Busses seien an den Beinen und am Kopf verletzt worden, es gebe fünf Schwerverletzte, berichtete die Zeitung "La Voix du Nord". Ein Foto zeigte, wie der im vorderen Bereich schwerbeschädigte Bus neben dem Güterzug stand. Zahlreiche Helfer und Polizisten waren am Unfallort zu sehen.







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