DER TAG
7. September 2026
imageHeute mit Robin Grützmacher
Zum Archiv
12:52 Uhr

Fremdenfeindliche Blockade in Hafen sorgt für Kritik der britischen Regierung

Die britische Regierung hat eine fremdenfeindliche Blockade des Hafens in der südenglischen Stadt Portsmouth scharf kritisiert. "Wir verurteilen das einschüchternde und rüpelhafte Benehmen, das wir letzte Nacht in Portsmouth beobachtet haben", erklärte ein Sprecher des Innenministeriums, nachdem Hunderte Demonstranten zuvor per Boot angekommene Migranten am Verlassen der Stadt gehindert hatten. Am Samstag war es in der Stadt Dover bereits zu einer ähnliche Blockade gekommen.

Aufnahmen in Online-Netzwerken zeigten Demonstrierende, von denen viele schwarz gekleidet waren und ihre Gesichter vermummt hatten, die sich vor Polizisten aufbauten. Die mit Schutzschilden ausgestatteten Beamten hatten einen Sicherheitsbereich um Busse gebildet, mit denen die Migranten zu einem Aufnahmezentrum gebracht werden sollten. Den Behörden zufolge kamen sie dort sicher an.

Fremdenfeindliche Blockade in Hafen sorgt für Kritik der britischen Regierung
12:14 Uhr

Fraktion löst sich auf: BSW in Thüringen zerfällt

In Sachsen-Anhalt schafft es das BSW gerade so über die 5-Prozent-Hürde und zieht in den Landtag ein. Ein Bundesland weiter ist die Partei jedoch fast am Ende. Nach dem Austritt der meisten ihrer Mitglieder will sich die Thüringer BSW-Landtagsfraktion auflösen - und den Weg für eine Neugründung frei machen.

Für die neue Fraktion wurde im Eilverfahren von Ex-BSWlern eine neue Partei mit dem Namen Thüringen.Gerecht gegründet - mit Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf an der Spitze. Die neue Fraktion, die an diesem Mittwoch gegründet werden soll, werde voraussichtlich den Namen der neuen Partei tragen, erklärten Vertreter der bisherigen BSW-Fraktion. Die Partei soll die neue Landtagsfraktion tragen.

Fraktion löst sich auf: BSW in Thüringen zerfällt
11:47 Uhr

Sabotage am Stromnetz: Sachsen stellt 21 Sprengsätze sicher

Die sächsische Staatsanwaltschaft hat bei Ermittlungen wegen Sabotageakten gegen das Stromnetz 21 Sprengsätze sichergestellt. Sie alle seien entschärft worden, teilte die Behörde mit. Die Vorfälle hatten die Sicherheitskräfte tagelang in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Polizei fahndet seit Freitag nach einem Mann, der in Bekennerschreiben die Verantwortung für eine Reihe von Sabotageakten gegen das Stromnetz in der vergangenen Woche übernommen haben soll. In der Wohnung des Verdächtigen fanden Einsatzkräfte mutmaßlichen Sprengstoff.

Sabotage am Stromnetz: Sachsen stellt 21 Sprengsätze sicher
11:11 Uhr

Warnung für Autofahrer vor dem nächsten Wochenende

In vielen Bundesländern sitzen die Schüler bereits wieder im Unterricht. Die Ferien existieren nur noch in Gedanken. Nicht so aber im Süden Deutschlands. Dort steht das Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg erst noch an. Der ADAC rechnet für das kommende Wochenende deswegen mit einem starken Rückreiseverkehr auf den Autobahnen. Besonders belastet seien die Routen aus dem Süden in Richtung Norden, von den Küsten und aus den Urlaubsregionen, wie der Automobilklub mitteilte.

Trotz der Rückreisewelle bestehe auch weiterhin ein erhöhter Reiseverkehr in Richtung Alpen, Seen, Meere und Mittelgebirge, erklärte der ADAC. Fahrten auf Autobahnen werde zudem durch rund 1000 Baustellen ausgebremst. Bei der Einreise nach Deutschland müsse wegen Grenzkontrollen mit Wartezeiten gerechnet werden. Regional erhöhte Verkehrsaufkommen könne es zudem wegen vieler Volksfeste geben. 

Warnung für Autofahrer vor dem nächsten Wochenende
10:38 Uhr

Schlimmer Unfall auf Landstraße: Junger Mann stirbt

Und leider noch eine Meldung zu einem Toten: Ein 16-jähriger Mofafahrer ist bei einem schweren Frontalzusammenstoß mit einem Auto in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Aus zunächst ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge am Sonntagabend frontal auf einer Landesstraße in Ahaus, wie die Polizei in Borken mitteilte. Der Jugendliche erlitt schwere Verletzungen und starb später in einem Krankenhaus.

Der 28-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt. Gegen ihn gibt es schwere Vorwürfe: Es wird geprüft, ob er unter dem Einfluss von Drogen stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem hatte er keine gültige Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.

Schlimmer Unfall auf Landstraße: Junger Mann stirbt
10:08 Uhr

Mann in Berlin in der Nacht erschossen

Schlimmer Vorfall mitten in der Nacht im Berliner Stadtteil Neukölln. Gegen 2.30 Uhr waren dort Schüsse zu hören, die offenbar einen Mann trafen. Dieser lag beim Eintreffen der Polizei schwer verletzt auf dem Boden.

Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche starb der Mann noch vor Ort, wie ein Polizeisprecher sagte. Die unbekannten Tatverdächtigen sollen zuvor geflohen sein. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

Mann in Berlin in der Nacht erschossen
09:30 Uhr

Deutschland wehrt sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof

Deutschland wehrt sich ab heute vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) gegen den von Nicaragua erhobenen Vorwurf der Begünstigung eines "Völkermords" im Gazastreifen. Die Anhörung vor dem UN-Gericht in Den Haag ist auf vier Tage angesetzt. Zunächst werden die deutschen Anwälte ihre Argumente vorbringen, am Dienstag wird Nicaragua darauf antworten. Am Mittwoch und Donnerstag sollen die Verteidiger beider Länder dann erneut Gelegenheit erhalten, sich zu äußern

Nicaragua wirft der Bundesrepublik in dem Verfahren vor, unter anderem durch Waffenlieferungen an Israel, "Beihilfe zum Völkermord" an den Palästinensern geleistet zu haben. Deutschland weist die Anschuldigungen zurück und hält die Klage vor dem IGH für unzulässig.

Deutschland wehrt sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof
08:52 Uhr

Flammen erfassen Berliner Umspannwerk - Ampeln fallen aus

Ein Feuer greift in Berlin-Mitte auf ein Umspannwerk über. Die Feuerwehr löscht die Flammen, die Polizei sichert den Ort. Die Ursache bleibt zunächst offen. Ermittler prüfen, ob ein technischer Defekt oder Sabotage dahintersteckt.

Flammen erfassen Berliner Umspannwerk - Ampeln fallen aus
08:23 Uhr

Hier gibt es heute noch einmal ordentlich Sonne

Heute dürfte der letzte warme Sommertag sein, denn der Herbst - und mit ihm kühleres Wetter - nähert sich in großen Schritten. Vor allem Westdeutschland kommt heute mit Blick auf die Sonnenstunden voll auf seine Kosten, im Südwesten sind Temperaturen bis zu 27 Grad möglich.

Hier gibt es heute noch einmal ordentlich Sonne
07:56 Uhr

Waldbrände verschlechtern die Luft bedrohlich

Waldbrände zerstören nicht nur die Natur, Häuser und Leben. Auch die Luftverschmutzung nimmt bedenklich zu. Laut der Weltwetterorganisation (WMO) enthält der toxische Rauch besonders belastende Feinpartikel. Sie förderten auch die Bildung von bodennahem Ozon - einem Reizgas, das Atemwege, Landwirtschaft und Ökosysteme schädigt.

Zwar hätten strengere Regeln in Europa und Nordamerika Emissionen aus Industrie und Verkehr in den vergangenen Jahren gesenkt. Gleichzeitig nehme jedoch die Belastung durch Feinstaub (PM2,5) zu, der bei Bränden entsteht. Die WMO zitiert eine Studie, wonach sich die Zahl extremer Brandereignisse weltweit seit den 1990er Jahren verdreifacht hat. Das habe nach Schätzungen zwischen 2010 und 2018 zu fast 100.000 zusätzlichen Todesfällen beigetragen. Die winzigen Partikel können tief in die Lunge und den Blutkreislauf gelangen. Dadurch steigt unter anderem das Risiko für Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfälle und Lungenembolien.

Waldbrände verschlechtern die Luft bedrohlich
07:28 Uhr

Weißes Haus präsentiert Migrantenjagd als Videospiel

Migranten festnehmen, eine Grenzmauer bauen oder Trumps Politik per Highscore erleben: Mit einer neuen Arcade-Plattform auf seiner offiziellen Website sorgt das Weiße Haus für Empörung.

Weißes Haus präsentiert Migrantenjagd als Videospiel
06:51 Uhr

Zehn Menschen sterben auf Dorffest in Mexiko

Infolge der Explosion von Feuerwerk sind bei einem Dorffest in Mexiko mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unfall am Samstagabend in der Stadt Santa María Canchesda im Zentrum des Landes seien zudem mehr als 60 Menschen verletzt worden, teilte die Ortsverwaltung mit. Demnach lagerte das Feuerwerk in einer Kirche, als es explodierte.

In von Medien veröffentlichten Videoaufnahmen war zu sehen, wie es zu dem Unglück kam. Demnach ereignete es sich in dem Moment, als sich Menschen vor der Kirche versammelten und ein Ritual feierten. Dabei wird ein mit Feuerwerkskörpern bestückter Stier aus Stroh verbrannt und durch den Ort getragen.

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Das völlig zerstörte Gebiet in Santa María Canchesda. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Zehn Menschen sterben auf Dorffest in Mexiko
06:15 Uhr

Lamborghini bricht in zwei Teile - Vater und Sohn tot

Ein Lamborghini rast nahe Paris in ein anderes Auto und bricht in zwei Teile. Vater und Sohn überleben den Aufprall nicht. Die Staatsanwaltschaft benennt bereits eine mutmaßliche Unfallursache.

Lamborghini bricht in zwei Teile - Vater und Sohn tot
05:46 Uhr

Nordkorea will Marine zur "nuklear bewaffneten Streitmacht" machen

Nordkoreas Marine soll nach dem Willen von Machthaber Kim Jong Un zu einer mit Atombomben bewaffneten Streitmacht weiterentwickelt werden. Das sagte Kim am Sonntag, als er in der östlichen Küstenstadt Wonsan den zweiten modernen Zerstörer der Marine feierlich in den Dienst nahm.

"Wir müssen sicherstellen, dass nukleare Waffensysteme für einen tatsächlichen Krieg vielseitig und wirksam eingesetzt werden können. Dazu müssen wir unsere Marine zu einer nuklear bewaffneten Streitmacht entwickeln", sagte Kim laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Nordkorea will Marine zur "nuklear bewaffneten Streitmacht" machen