Der Börsen-Tag
16. September 2026
imageHeute mit Diana Dittmer und Juliane Kipper
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11:15 Uhr

OpenAI peilt satte Billionen-Bewertung vor IPO an

OpenAI hat offenbar erste Investorengespräche über eine neue Finanzierungsrunde geführt. Diese könnten das Unternehmen direkt nach der Veröffentlichung seines neuesten Spitzenmodells mit mehr als 1,2 Billionen US-Dollar bewerten, sagten Insider. Der ChatGPT-Entwickler wurde im März nach dem Abschluss einer Finanzierung von 122 Milliarden Dollar durch Investoren wie Amazon, Nvidia und Softbank mit 852 Milliarden Dollar bewertet. Sollte die neue Runde zustande kommen, würde sie dem Börsengang des Unternehmens vorausgehen, der nun für nächstes Jahr erwartet wird. 

Das Startup befindet sich in einem engen Rennen um die KI-Vormachtstellung mit dem Wettbewerber Anthropic und sah sich zuletzt neuem Wettbewerbsdruck durch eine Reihe kostengünstigerer, chinesischer "Open-Weight"-Modelle ausgesetzt.

OpenAI peilt satte Billionen-Bewertung vor IPO an
10:23 Uhr

"Druck in der Pipeline": Inflation bald über vier Prozent?

Die Inflation lag im August bei 2,9 Prozent, und das könnte erst der Anfang sein. Großhandels- und Energiepreise ziehen kräftig an. ntv-Börsenreporter Frank Meyer erklärt: Wie viel Teuerung steckt noch in der Pipeline – und kommt zum Jahresende die Vier vor dem Komma?

"Druck in der Pipeline": Inflation bald über vier Prozent?
09:46 Uhr

OMV meldet Ölfund in Libyen

Der österreichische Energiekonzern OMV hat gemeinsam mit der staatlichen libyschen National Oil Corporation (NOC) einen Ölfund in Libyen für wirtschaftlich rentabel erklärt. Der Fund mit dem Namen "Essar" im Sirte-Becken enthalte förderbare Vorkommen von bis zu 45 Millionen Barrel Öl, teilte OMV heute mit. Das Becken gilt als eine der wichtigsten Ölregionen des Landes. Der Konzern hält einen Anteil von zwölf Prozent an dem entsprechenden Konzessionsgebiet.

Das Feld soll nach der Inbetriebnahme eine Förderkapazität von rund 6000 Barrel Öl pro Tag erreichen. Für OMV ist Libyen eines der strategischen Schwerpunktländer im Fördergeschäft. Der Konzern ist seit rund 50 Jahren in dem nordafrikanischen Land aktiv und hatte Ende 2024 seine Explorationsaktivitäten dort nach einer Unterbrechung von mehr als zehn Jahren wieder aufgenommen.

OMV meldet Ölfund in Libyen
09:28 Uhr

Wie teuer noch? Benzinpreis wird zum Albtraum für Verbraucher

Tanken wird immer teurer. Der Preis für Superbenzin der Sorte E10 hat am Vortag im bundesweiten Tagesschnitt den Rekordstand von 2,30 Euro pro Liter erreicht, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Das ist ein Anstieg von 1,4 Cent im Vergleich zum Montag und der vierte Rekordwert in Folge. 

Auch Diesel verteuerte sich erneut: 2,422 Euro pro Liter sind ein Cent mehr als am Vortag. Damit schmilzt auch der Abstand zum bisherigen Rekord von 2,447 Euro pro Liter aus dem April immer weiter. Beide Kraftstoffe haben seit Ende August wieder kräftig angezogen. Würde man die aktuellen Preise allerdings um die allgemeine Inflation bereinigen, lägen sie ein gutes Stück unter früheren Rekorden.

Ob es mit den Preisen weiter zügig nach oben gehen wird, ist aktuell nicht klar. Erste Spritpreiswerte vom Mittwochmorgen auf dem Portal "Tankerkönig" lagen leicht über den Werten zur gleichen Zeit des Vortags. Rohöl war dagegen am Morgen etwas billiger.

Im Vergleich zur Zeit vor Beginn des Iran-Krieges ist der Anstieg enorm: Am letzten Tag vor Kriegsausbruch war Super E10 um gut 52 Cent billiger als aktuell, bei Diesel macht der Unterschied sogar fast 68 Cent pro Liter aus. Auf eine Tankfüllung von 50 Litern umgerechnet sind das 26 beziehungsweise 34 Euro.

Wie teuer noch? Benzinpreis wird zum Albtraum für Verbraucher
09:17 Uhr

Dax ist guter Dinge - Hochtief top, Zalando Flop

Der deutsche Leitindex startet wie erwartet 0,3 Prozent höher bei 25.484 Punkten. Klar im Fokus steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend. Darüber rückt auch der weiter hohe Ölpreis als Inflationstreiber etwas in den Hintergrund. Mit rund 108 Dollar kostet Brent-Öl aktuell einen Tick weniger als am späten Dienstag. Der Euro zeigt sich mit 1,1541 Dollar wenig verändert, am Anleihemarkt sinken die Renditen ganz leicht, die deutsche Zehnjahresrendite beträgt knapp 3,53 Prozent.

Klarer Gewinner zum Auftakt sind Hochtief mit plus 3,4 Prozent. Zalando bilden dagegen mit minus 1,8 Prozent das Schlusslicht.

Dax ist guter Dinge - Hochtief top, Zalando Flop
09:05 Uhr

Deutschlands Geldmaschine ist nicht die Auto-, sondern die Digitalwirtschaft

Die deutsche Leitindustrie ist nicht mehr die Auto-, sondern die Digitalindustrie. Das zeigt eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) und des Mannheimer Forschungsinstituts ISTARI.AI.

Knapp 482 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und knapp 12,0 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung hat die Branche für sich vorzuweisen: Das ist mehr als doppelt so viel wie der Automobilbau, der laut Destatis bei 4,5 bis 5,0 Prozent liegt. Rechnet man digital transformierte Klassiker dazu, sind es sogar über 1,0 Billionen Euro - mehr als ein Viertel der deutschen Wirtschaft.

Und es ist keine US-Tech-Story. Für den Report wurden 1,4 Millionen deutsche Unternehmen gescannt. Ergebnis: 229.000 Firmen gehören zur Digitalwirtschaft, davon 63.000 mit rein digitalen Produkten wie Software oder Plattformen (192 Mrd. Euro). 95 Prozent sind Mittelständler. Der digitale Kern sichert neun Millionen Jobs, mit transformierten Branchen sind es sogar 15 Millionen. BVDW-Chef Dirk Freytag fordert deshalb: Digitalpolitik muss als Wirtschaftspolitik verstanden werden. Für die Börse heißt das: Wer auf Deutschland setzt und nur auf Auto schaut, schaut falsch. Die Wertschöpfung ist längst woanders - nur ist sie im Dax kaum abgebildet.

Deutschlands Geldmaschine ist nicht die Auto-, sondern die Digitalwirtschaft
08:50 Uhr

US-Gesetzentwurf zur Krypto-Regulierung im US-Senat gescheitert - Bitcoin unter Druck

US-Präsident Donald Trump und seine Republikaner haben im Kongress eine empfindliche Niederlage erlitten. Der US-Senat blockierte am Vorabend ein umfassendes Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen. Das als "Clarity Act" bekannte Vorhaben liegt damit faktisch auf Eis.

Für die Republikaner, die das Gesetz seit Monaten vorangetrieben hatten, ist dies ein schwerer Rückschlag. Das Gesetz sollte einen rechtlichen Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen. Krypto-Unternehmen hatten sich davon mehr Rechtssicherheit versprochen. Die finanzstarke Branche hatte Hunderte Millionen Dollar in Kampagnen investiert, um das Vorhaben voranzubringen.

Der Bitcoin geriet nach der Abstimmung unter Druck, stabilisierte sich dann aber wieder. Die Blockade des Clarity Acts setze den bereits fragilen Kryptomarkt zusätzlich unter Druck, meint Naeem Aslam von Zaye Capital Markets. Der nächste Impulsgeber sei nun die US-Notenbank. Wenn sie die Zinsen anhebe, aber nur begrenzte weitere Straffungen signalisiere, könnten die Renditen von Staatsanleihen und der Dollar nachgeben, was das Klima für Kryptowährungen wieder verbessern würde. Zuletzt notiert Bitcoin unverändert bei 75.873 US-Dollar.

US-Gesetzentwurf zur Krypto-Regulierung im US-Senat gescheitert - Bitcoin unter Druck
08:27 Uhr

Was, wenn der Zins-Hike der Fed heute Abend verpufft?

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Fed-Chef Kevin Warsh wollte den Bondmarkt als Seismographen lesen. Jetzt droht er ihn steuern zu müssen.

Die Fed wirkt getrieben, nicht souverän. Nach Monaten des Abwartens soll es jetzt schnell gehen: Es wäre die erste Zinserhöhung der US-Notenbank seit Juli 2023. Der Markt preist zu über 90 Prozent einen Zinsschritt von 3,50 bis 3,75 Prozent auf 3,75 bis 4,00 Prozent ein.

Der Grund ist neu: Es ist nicht nur der Ölpreisschock durch den Krieg im Nahen Osten, der die Inflation wieder auf 3,4 Prozent getrieben hat. Es ist, so steht es im Protokoll der Juli-Sitzung, der KI-Boom selbst. "Mehrere" Mitglieder des Offenmarktausschusses warnen, dass Milliarden-Investitionen in Data Center die Gesamtnachfrage nach Chips, Strom und Fachkräften so anheizen, dass sie die Preise breitflächig treiben.

Genau hier liegt das Dilemma von Fed-Chef Kevin Warsh. Er hat die Forward Guidance abgeschafft, will den Bondmarkt nicht mehr füttern, sondern ihn als unbestechlichen Seismographen lesen. Nur: Der Markt testet ihn. Die 10-jährige Rendite ist zwischenzeitlich auf über 5,0 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit 2007, die 30-jährige über 5,20 Prozent.

Warsh sagt "we have work to do" bei der Inflation. Der Markt antwortet: Dann zeig es. Investoren klagen, Warsh habe es versäumt zu erklären, wie er seine Inflations-Entschlossenheit erreichen will.

Und was, wenn die Erhöhung nun nicht funktioniert? Eine AI-getriebene Nachfrage reagiert kaum auf eine Veränderung um einen Viertelpunkt. Sie ist nicht zins-, sondern knappheitsgetrieben. Die Fed könnte in eine Schleife geraten: Ein "one and done" hat in der jüngeren Fed-Geschichte erst ein Mal funktioniert - im Dezember 2015. Meistens kam nach dem ersten Hike eine ganze Serie. Darauf wettet der Bondmarkt jetzt auch: Er preist auf Jahressicht drei weitere Viertel-Schritte ein.

Bleibt noch die letzte Option: Anleihekäufe. Fed-Chef Warsh hat als Mitglied des Board of Governors (2008-2011) QE1 mit aufgesetzt, kennt das Instrument also aus der Krise. Aktuell ist das keine Option für ihn. Wenn die 10-jährige Rendite trotz des Zinsschritts heute Abend bei 5,0 Prozent kleben bleibt und die KI-Investitionen weiter die Inflation anheizen, wäre das Eingreifen allerdings die logische - wenn auch teure - Eskalation.

Was, wenn der Zins-Hike der Fed heute Abend verpufft?
07:52 Uhr

Dax im Fed-Fieber: Börsianer wetten auf Zins-Hike heute Abend

Die Vorzeichen für den deutschen Aktienmarkt sind positiv. Der Dax-Terminkontrakt zeigt sich am frühen Morgen 55 Punkte höher. Klar im Fokus steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend, worüber auch der wieder gestiegene Ölpreis vorübergehend in die zweite Reihe rückt. Mit rund 108 Dollar kostet Brent-Öl einen Tick weniger als am späten Dienstag.

An den Märkten hat sich mittlerweile die Meinung durchgesetzt, dass eine US-Zinserhöhung angesichts der extremen Inflation unverzichtbar ist. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird am Zinsterminmarkt laut dem FedWatch-Tool bei 92 Prozent gesehen. Die US-Zehnjahresrendite ist nach dem Vortages- und Mehrjahreshoch von 5,04 Prozent auf knapp 5,00 Prozent zurückgekommen. Marktteilnehmer sehen darin Vorschusslorbeeren für die US-Notenbank: Eine Zinserhöhung wird als Signal für den Willen zur Inflationsbekämpfung gesehen. Sollte eine Erhöhung dagegen ausbleiben, wäre die Glaubwürdigkeit der US-Notenbank dahin - die Renditen am langen Ende dürften dann weiter steigen.

Als noch wichtiger gilt der Ausblick auf das künftige Vorgehen gegen die Inflation. Denn wegen der Abneigung des neuen Notenbankchefs Kevin Warsh gegen eine Forward Guidance hängen Marktteilnehmer hier im luftleeren Raum. Angesichts der laut einem Marktteilnehmer "meilenweiten Entfernung der Inflation von 3,4 Prozent vom Fed-Ziel bei 2,0 Prozent" preisen die Terminkontrakte auf US-Zinsen aktuell auf Jahressicht noch etwa drei weitere Erhöhungen ein.

"Fed-Zinserhöhungen sollten den Anstieg der Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen verlangsamen, indem sie die Entschlossenheit der Fed unterstreichen, die Inflation wieder auf das Ziel zu bringen, und das Wirtschaftswachstum bremsen", kommentiert Don Ellenberger, Leiter der Multisektor-Strategien bei Federated Hermes.

Bei den Konjunkturdaten des Tages stehen die US-Einzelhandelsumsätze im Fokus. Sie werden als entscheidender Gradmesser für den Konsum gesehen, der den größten Beitrag zum US-BIP liefert. Erwartet wird ein Plus von 0,8 Prozent zum Vormonat, nach einem Minus von 0,6 Prozent im Vormonat. Das Risiko eines weiteren Einbruchs sei jedoch angesichts der laufenden "Affordability"-Krise hoch, heißt es im Handel. Die explodierenden Kosten für Lebenshaltung in den USA hätten dies Daten mittlerweile zu einem Politikum gemacht angesichts eines zuletzt auf über 6 Dollar gestiegenen Dieselpreises je Gallone. .

Aus Großbritannien werden diverse Preisdaten gemeldet, daneben steht die Industrieproduktion in der Eurozone auf dem Programm.

Dax im Fed-Fieber: Börsianer wetten auf Zins-Hike heute Abend
07:37 Uhr

Gasspeicher-Poker rächt sich: Staat kauft jetzt teuer nach und die Verbraucher zahlen

Die Bundesregierung vollzieht einen späten Kurswechsel bei der Gasspeicher-Befüllung: Bei einem historisch niedrigen Füllstand von nur 55,9 Prozent greift der Staat jetzt angeblich doch direkt ein, um bis November mindestens 70 Prozent zu garantieren. 

Das Problem: Der Einkauf kommt teuer. Wegen Iran-Krieg und Sperrung der Straße von Hormus ist der Gaspreis an der Börse auf ein Drei-Jahres-Hoch von über 80 Euro/MWh geklettert.

Warum so spät? Der Aufschub war Absicht. Die Regierung wollte im Sommer nicht selbst die Preise treiben - wie in Italien und den Niederlanden geschehen - und setzte auf den Markt. Der versagte: LNG war wegen der Golf-Krise schon im Sommer zu teuer, private Händler speicherten kaum ein.

Jetzt zahlt der Verbraucher: Neukunden-Tarife liegen im September bei 11,0 bis 12,6 Cent/kWh - fast ein Cent mehr als im August und 24 Prozent über Vorjahr. Für ein Einfamilienhaus (20.000 kWh) heißt das 2200 bis 2400 Euro nur fürs Heizen. Für Mieter kommt der Schock zeitverzögert über die Nebenkostenabrechnung 2027.

Gasspeicher-Poker rächt sich: Staat kauft jetzt teuer nach und die Verbraucher zahlen
07:29 Uhr

Ölpreis gibt nach, bleibt aber der Spielverderber für die Fed

Der Ölpreis gibt im frühen asiatischen Handel nach, bleibt aber über 100 US-Dollar pro Barrel, da der Nahost-Konflikt das Angebot weiter verknappt. Eine besonders starke Kombination aus geopolitischen Risiken und physischen Angebotsunterbrechungen stütze den Rohölpreis weiterhin, schreibt Antonio Di Giacomo von XS.com in einer Research Note.

Der Preis-Bias könnte bullish bleiben, solange Brent bei rund 109 US-Dollar pro Barrel und WTI über 106 US-Dollar pro Barrel notiere, meint er. Eine längere Periode von Angebotsunterbrechungen könnte die Transport-, Produktions- und Treibstoffkosten in die Höhe treiben und damit die geldpolitischen Aussichten der US-Notenbank weiter verkomplizieren, fügt der Analyst hinzu. Die Terminkontrakte auf Brent-Rohöl mit vorderster Fälligkeit verbilligen sich um 0,9 Prozent auf 107,82 US-Dollar pro Barrel, während die WTI-Kontrakte um 0,9 Prozent auf 104,87 US-Dollar pro Barrel nachgeben.

Ölpreis gibt nach, bleibt aber der Spielverderber für die Fed
07:11 Uhr

Mitarbeiter von SK Hynix bekommen KI-Boom-Sonderbonus 

Der südkoreanische Speicherchiphersteller SK Hynix legt den Tarifstreit mit seinen Beschäftigten bei. Nach einem Votum der Gewerkschaft erhalten die Mitarbeiter ihre KI-Boom-Sonderboni künftig zu gleichen Teilen in bar und in Aktien.

Der Vorschlag erhielt die Unterstützung von 57,08 Prozent der abstimmenden Gewerkschaftsmitglieder. Im August hatte die Gewerkschaft einen früheren Deal abgelehnt, der eine Auszahlung von 40 Prozent der Boni in bar und 60 Prozent in Aktien vorsah, von denen ein Teil einer Sperrfrist unterlag. SK Hynix hatte sich im vergangenen Jahr bereit erklärt, zehn Prozent seines jährlichen Betriebsgewinns für Sonderzahlungen bereitzustellen.

Mitarbeiter von SK Hynix bekommen KI-Boom-Sonderbonus 
06:58 Uhr

Gesunkene US-Bond-Renditen stützen Asien-Börsen 

Zur Wochenmitte dominieren an den Börsen in Asien positive Vorzeichen. Marktteilnehmer sprechen von einer Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste. Unterstützung komme von positiven US-Futures und wieder leicht gesunkenen US-Anleiherenditen.  

Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steht mit 4,99 Prozent wieder knapp unter der Marke von 5,00 Prozent, die sie am Montag überwunden hatte. Mit Erleichterung werde auch zur Kenntnis genommen, dass der Anstieg der Ölpreise zunächst beendet zu sein scheine. Aktuell ermäßigt sich das Barrel Brentöl um 0,8 Prozent auf 107,87 Dollar. Furcht vor Versorgungsengpässen aufgrund des Nahostkonflikts dürfte die Preise aber auf hohem Niveau halten.

Im Blick stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank heute, der Bank of England (BoE) am Donnerstag und der Bank of Japan (BoJ) am Freitag. Am Markt wird davon ausgegangen, dass die Federal Reserve den Leitzins um 25 Basispunkte anheben wird. Bei der BoE rechnen Marktbeobachter mit einem Beibehalten des aktuellen Zinsniveaus. Von der BoJ wird eine Zinserhöhung erwartet 

An der Börse in Tokio steigt der Nikkei-225-Index um 0,5 Prozent, der breiter gefasste Topix legt um ebenfalls 0,5 Prozent zu. Die - notorisch volatilen - japanischen Maschinenbauaufträge gingen im Juli in der Kernrate auf Monatssicht stärker zurück als erwartet. Daneben hat sich das japanische Handelsbilanzdefizit im August infolge der gestiegenen Ölpreise ausgeweitet. 

Im südkoreanischen Seoul geht es mit dem Kospi um 0,9 Prozent aufwärts. In Hongkong tendiert der Hang-Seng-Index gut behauptet, während der Composite-Index in Shanghai um 0,6 Prozent vorrückt. Etwas fester ist die Tendenz in Sydney. 

Unter den Einzelwerten gewinnen Nippon Steel in Tokio 0,9 Prozent. Der Stahlkonzern plant Investitionen von 900 Millionen Euro in der Slowakei. In Seoul verbessern sich SK Hynix um 3,1 Prozent. Der Chiphersteller hat sich im Streit um Erfolgsprämien mit den Gewerkschaften geeinigt. Samsung Electronics legen um 1,9 Prozent zu. 

Gesunkene US-Bond-Renditen stützen Asien-Börsen 
06:30 Uhr

Dax auf unruhiger See - erhöht die Fed die Zinsen?

Nach einem schwachen Start in den gestrigen Tag hat sich der Dax in der zweiten Hälfte des Handelstages wieder berappeln können. Für etwas Entspannung sorgten von den Tages- und Mehrjahreshochs zurückkommende Anleiherenditen. Auch beim Ölpreis hatte sich die Lage leicht entspannt. Dennoch bleibt die Lage an den internationalen Börsen fragil.

Was liegt heute an? Die US-Notenbank Federal Reserve steuert aus Sicht der Finanzmärkte auf die erste Zinserhöhung seit über drei Jahren zu. Erwartet wird, dass der Leitzins um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben wird.

Die vom Ölpreisschock infolge des Iran-Krieges befeuerte Inflation in den USA hat sich als äußerst hartnäckig erwiesen, womit Anleger die Fed unter Zugzwang sehen. US-Präsident Donald Trump setzt die unabhängigen Währungshüter jedoch immer wieder unter Druck, die Zinsen entgegen der gängigen Lehrmeinung in Zeiten hoher Inflation zu senken.

Dax auf unruhiger See - erhöht die Fed die Zinsen?