Rettungsplan nach FischsterbenUmweltverbände wollen Oder-Ausbau stoppenTrotz des massiven Fischsterbens plant Polen, die Oder für die Schifffahrt weiter auszubauen. Umweltverbände reagieren entsetzt: Man müsse die Katastrophe als eine Chance der Wiederbelebung nutzen und den Ausbau zum Schutz der Ökosysteme stoppen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke sieht das ähnlich.26.08.2022
Nur Kaltblüter betroffenOder-Tragödie ist für Landtiere bislang ungefährlichNach dem Fischsterben in der Oder geben Experten vorerst Entwarnung für tierische Landbewohner: Bisher scheinen nur kaltblütige Tierarten von der Katastrophe betroffen zu sein. Vögel und Säugetiere bleiben bislang verschont. Der Erholung des Flusses stehen derweil einige Hindernisse entgegen.25.08.2022
Ursachen-Suche für FischsterbenPolen meldet 280 ungenehmigte Oder-AbflüsseAuf der Suche nach Unternehmen, die das Oderwasser belastet haben, ist Polen fündig geworden. Die Wasserbehörde stößt auf mehr als 280 illegale Abflüsse. In rund 60 Fällen ist die Polizei bereits vor Ort. Brandenburg überprüft seine Meldeketten. 23.08.2022
Chemikalien, Pestizide, Algen?Was wir über die Ursachen des Fischsterbens wissenNoch immer rätseln Forschungsteams und Behörden, was das massenhafte Fischsterben in der Oder ausgelöst hat. Inzwischen gibt es mehrere Theorien zu der Umweltkatastrophe. ntv.de stellt sie vor.22.08.2022
Trotz rätselhaften FischsterbensPolen will Oder weiter für Schifffahrt ausbauenNoch immer ist die Ursache des Fischsterbens in der Oder ungeklärt, in Polen blickt man jedoch nach vorne. Der umstrittene Ausbau für die Schifffahrt soll fortgesetzt werden, sagt der polnische Vize-Außenminister. Ökonomisch sei es sinnvoll - zudem erhole sich der Fluss bereits.22.08.2022
Nach FischsterbenLabor meldet überhöhte Pestizid-Werte in OderAuf der Suche nach Ursachen für das Fischsterben in der Oder stößt das Landeslabor Berlin-Brandenburg auf erhöhte Pestizid-Werte im Wasser. Allein ursächlich für die Katastrophe sei der Wirkstoff wohl aber nicht. Die verendeten Fische werden derweil auf weitere Hunderte Stoffe untersucht.20.08.2022
Wie wird sich die Oder erholen?Invasive Arten könnten vom Fischsterben profitierenDas massenhafte Fischsterben schockiert Menschen auf beiden Seiten der Oder. Wie kann es weitergehen mit dem Fluss? Erstmal brauche er Zeit, sagt Gewässerökologe Markus Weitere. Die Katastrophe werde die Fauna des Flusses aber möglicherweise stark verändern.19.08.2022Von Lukas Wessling
Verheerendes FischsterbenWasserproben in Stettiner Haff sind unauffälligDie Ursachenforschung für das Fischsterben in der Oder geht weiter. Daher wächst die Sorge über die Auswirkungen auf das Stettiner Haff. Dort entnommene Wasserproben zeigten "keine Auffälligkeiten" und es gebe dort keine toten Fische, versichert nun Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister.19.08.2022
Wasser spült Häuser wegSturzflut in China reißt 16 Menschen in den TodNach einer Sturzflut in der chinesischen Provinz Qinghai suchen Rettungskräfte nach Dutzenden Vermissten. Mehr als 6000 Menschen sind von den Folgen des Starkregens betroffen, die Staatsmedien berichten von Erdrutschen. Schon jetzt ist klar, dass mindestens 16 Menschen tot sind.18.08.2022
Erste personelle KonsequenzenUntätigkeit beim Fischsterben wird Bumerang für PiS-ParteiViele polnische Behördenmitarbeiter geben bei der Eindämmung des Fischsterbens ein schlechtes Bild ab, informieren Politik und Bürger nicht oder genießen lieber ihren Urlaub. Das bringt die regierende PiS-Partei in Bedrängnis. Sie reagiert mit Fake-News-Vorwürfen gegen die Opposition.17.08.2022