Brandenburg schlägt spät AlarmMikroalge könnte Ursache für Fischsterben seinBei der Suche nach den Ursachen des Fischsterbens in der Oder deutet sich ein Ergebnis an: Schuld könnte eine Mikroalge sein. Die hat sich möglicherweise durch einen zu hohen Salzgehalt im Wasser rasant ausgebreitet. Das wirft auch Fragen an deutsche Behörden auf.17.08.2022
"Wenn du mich siehst, weine"Niedrigwasser legt Hungersteine in Flüssen freiIn Deutschlands Flüssen sinken die Pegel mancherorts auf Rekordtiefs. An Rhein, Weser und Elbe werden sogenannte Hungersteine sichtbar, die Jahreszahlen und Markierungen vergangener Niedrigwasser tragen. Manche reichen Jahrhunderte zurück.17.08.2022
Ökosystem ist sehr verletzlichToxisches Oderwasser bedroht einzigen Auen-NationalparkDas Fischsterben in der Oder dauert an. Dank Schutzmechanismen ist das offenbar giftige Flusswasser noch nicht in den Nationalpark Unteres Odertal eingedrungen. Das könnte sich im Herbst jedoch ändern, wenn die Polder wieder geöffnet werden. Dann sind auch Seeadler, Kormorane und Eisvögel in Gefahr. 17.08.2022
300 Stoffe werden überprüftFischsterben gibt weiter Rätsel auf100 Tonnen Fischkadaver: Das ist die jüngste Schätzung von Umweltschützern zur Katastrophe in der Oder. Was die Tiere getötet hat, ist immer noch unklar. Womöglich gibt es mehr als nur einen Grund. Auch am Stettiner Haff wachsen derweil die Sorgen.16.08.2022
Grund könnte Havarie seinHunderte tote Fische auch in der Saale entdecktNach dem massiven Fischsterben in der Oder entdecken Angler auch in der Saale in Sachsen-Anhalt viele tote Fische. Ein Zusammenhang bezeichnet der Anglerverband aber als unwahrscheinlich. Ursache könnte eine Havarie in einer nahen Fabrik sein.15.08.2022
Ähnlich der Sandoz-KatastropheLaut BUND bis zu 100 Tonnen tote Fische in OderDas gesamte Ausmaß des Fischsterbens in der Oder ist derzeit noch unbekannt. Der BUND schätzt die Menge an toten Fischen auf bis zu 100 Tonnen. Die Ursache ist weiter unbekannt - die Umweltorganisation geht von einem Mix von Faktoren aus.15.08.2022
Offenbar mehrere UrsachenWas wir über das Fischsterben in der Oder wissenTeilweise sind an der deutsch-polnischen Grenze Bagger im Einsatz, um die Fisch-Kadaver aus der Oder zu holen. Labore auf beiden Seiten des Flusses versuchen herauszufinden, warum es zu der Umweltkatastrophe kam. Womöglich aber gibt es den einen entscheidenden Auslöser gar nicht.15.08.2022
Fischsterben in der OderLemke vermutet Vergiftung durch chemische SubstanzenNoch ist unklar, woran viele Fische in der Oder sterben. Bundesumweltministerin Lemke fordert dazu Informationen von Polen. Dort war das Fischsterben bereist im Juli bekannt - dass die Kenntnisse nicht weitergeleitet wurden, kommt auf der deutschen Seite gar nicht gut an.14.08.2022
Zu hoher Salzgehalt die Ursache?Fische starben nicht an Schwermetallen in der OderTausende tote Fische treiben in der Oder. Der Grund für das Fischsterben kann nach ersten Untersuchungen nicht Quecksilber sein. Auch Schwermetalle schließt Polen als Ursache aus. Stattdessen fokussiert sich der Verdacht der Experten auf den ungewöhnlich hohen Salzgehalt des Wassers.14.08.2022
Erste UntersuchungsergebnisseFische in der Oder starben nicht an QuecksilberMassenhaft verenden Fische in der Oder. Der Grund ist bislang unklar. Erste Untersuchungen schließen nach polnischen Angaben zu hohe Quecksilberwerte als Ursache aus. Brandenburgs Umweltminister Vogel spricht von "sehr stark erhöhten Salzfrachten" im Fluss.13.08.2022