Gas-Showdown dürfte ausfallenPutins Rubel-Ultimatum hat viele HintertürenBekommt Europa bald kein russisches Gas mehr, weil es nicht bereit ist mit Rubeln zu bezahlen? Im Streit darüber, in welcher Währung gezahlt wird, geben sich beide Seiten entschlossen, halten sich aber mehrere Optionen für Kompromisse offen. 29.03.2022Von Max Borowski
Ermittlungen in HildesheimAutos von Flüchtlingen mit "Z"-Symbol beschmiertEine 24-jährige Frau und ein 63-jähriger Mann flüchten mit dem Auto aus der Ukraine ins niedersächsische Hildesheim. Dort schmieren Unbekannte das "Z"-Symbol an ihren Wagen - ein Zeichen, das die Zustimmung zu Russlands Krieg in der Ukraine ausdrückt. Der Staatsschutz nimmt die Ermittlungen auf. 29.03.2022
Kiew fordert SicherheitssystemRussland will Angriffe auf Kiew "radikal" reduzierenDie Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine schreiten offenbar voran. Russischen Angaben zufolge werde geprüft, ob die Ideen der Ukraine - Sicherheitsgarantien, neutraler Status - Zustimmung finden. In Tschernihiw und der Hauptstadt Kiew sollen die Angriffe zurückgefahren werden, sagt Russland.29.03.2022
Angriffe trotz VerhandlungenRakete trifft Amtsgebäude in Mykolaiw - mindestens sieben ToteRussland setzt die Bombardierung ukrainischer Städte auch während der Friedensgespräche in Istanbul fort. Während im Nordwesten der Ukraine ein Treibstofflager zerstört wird, richtet sich der Angriff in der Hafenstadt Mykolaiw gegen ein Verwaltungsgebäude mit Dutzenden Mitarbeitern. 29.03.2022
"Unbürokratisch aufnehmen"Menschenrechtler fordern Schutz für DeserteureBerichten zufolge sollen viele junge Russen unwissentlich in den Krieg gezogen sein. Mehrere Menschenrechtsorganisationen fordern nun für mögliche Deserteure aus Russland ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland ohne "hohe Beweisanforderungen" - und üben Kritik an der ukrainischen Regierung.29.03.2022
Nach Gerüchten über GiftanschlagAbramowitsch ist bei Verhandlungen dabeiWurde Roman Abramowitsch während der russisch-ukrainischen Verhandlungen in Kiew Opfer eines Giftanschlags? Das berichtet jedenfalls das "Wall Street Journal". Nun wird bekannt, dass der Oligarch an den aktuellen Gesprächen in Istanbul teilnimmt. Im Vorfeld warnt der ukrainische Außenminister.29.03.2022
Ökonomen senken JahresprognoseIMK: Bei Energie-Boykott droht tiefe RezessionNoch im Dezember rechnet das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung für 2022 mit einem Wachstum von 4,5 Prozent. Doch der Krieg trübt die Prognose. Die Experten warnen: Sollte Deutschland nun auf russische Energie-Importe verzichten, dürften die Folgen gravierend sein.29.03.2022
"Abschreckungsfähigkeit erhöhen"US-Kampfjets in Deutschland eingetroffen Insgesamt sechs Kampfjets sind auf dem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt in Rheinland-Pfalz angekommen. Sie sollen die Verteidigungsfähigkeit der NATO stärken, indem sie Radarsignale stören. Dabei betont das Pentagon: Die Maschinen würden "nicht gegen russische Streitkräfte" kämpfen. 29.03.2022
"Sonst ist Putin bald in Polen"Poroschenko: Deutschlands Hilfe "ist nicht genug" Der Ex-Präsident der Ukraine, Poroschenko, fordert von Deutschland deutlich mehr Härte bei den Sanktionen gegen Russland. Andernfalls werde Putin den Krieg nicht stoppen. Im Interview mit ntv erzählt der Oppositionsführer auch, wie der Krieg das Verhältnis zu seinem Nachfolger Selenskyj verändert hat.29.03.2022
Hoffnung auf FluchtkorridorGeheimdienst: Ukraine hält Zentrum von MariupolSeit Wochen ist Mariupol von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Während der Bürgermeister der Metropole von Tausenden Todesopfern spricht, ist das Stadtzentrum laut dem britischen Militärgeheimdienst weiter in ukrainischer Hand. Doch Kiew rechnet mit einer Zuspitzung der Lage.29.03.2022