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SachsenStadtrat entscheidet über Entwurf für Dresdner Carolabrücke

03.09.2026, 17:46 Uhr
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Die Brücke war im September 2024 überraschend eingestürzt. Jetzt hat der Stadtrat zum Entwurf des Neubaus entschieden.

Dresden (dpa/sn) - Der Dresdner Stadtrat hat sich mit Blick auf den Wiederaufbau der Carolabrücke für den Entwurf entschieden, der beim Bürgervotum gewonnen hat. FHECOR und TSSB wollen die charakteristischen Bögen der historischen Brücke wieder aufnehmen. Es soll eine zeitgemäße, leichte und zugleich klassische Brücke für Dresden entstehen. Der Entwurf, der das Begleitgremium zum Wiederaufbau der Carolabrücke überzeugt hatte und vom Planungsteam LAP und Knight Architects stammt, fiel im Stadtrat knapp durch.

Das Ziel ist, Anfang 2027 einen genehmigungsreifen Entwurf vorzulegen. Die Ausschreibung der Bauleistungen ist nach Beschluss des Stadtrates Anfang Oktober 2027 geplant. Der Bau soll im Mai 2028 beginnen und 2031 vollendet sein. Die Kosten werden auf bis zu 140 Millionen Euro veranschlagt.

Die vormalige Dresdner Carolabrücke – ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit – war in der Nacht zum 11. September 2024 überraschend teilweise eingestürzt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Allerdings wurden auch die beiden stehengebliebenen Brückenzüge so stark beschädigt, dass sie komplett abgerissen werden mussten. Als Ursache für den Einsturz gilt Korrosion, die zum Versagen von Spanngliedern führte.

Quelle: dpa

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