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Hamburg & Schleswig-HolsteinTheaterstück "Timmy" wieder auf der Bühne - aber mit Schutz

03.09.2026, 16:16 Uhr
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Das Theaterstück rund um den Buckelwal kam so gut an, dass das Hamburger Ernst Deutsch Theater nun weitere Vorstellungen anbietet. Allerdings wartet jetzt Security auf das Publikum.

Hamburg (dpa/lno) - Das Schicksal des Buckelwals, der im Frühjahr in der Ostsee verendete, bewegte viele Menschen. Bereits Mitte Juli hat das Hamburger Ernst Deutsch Theater das Phänomen in dem Stück "Timmy - die Hope stirbt zuletzt" aufgegriffen. Das kam so gut an, dass fünf weitere Vorstellungen im September, Oktober und November geplant sind - mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

Drohungen gegen Schauspieler

Dem Theater zufolge hatte die Premiere starke Resonanz ausgelöst. "Es gab Drohungen gegen einen unserer Schauspieler und die nehmen wir ernst", sagte eine Sprecherin des Ernst Deutsch Theaters der Deutschen Presse-Agentur. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte zuerst über die Maßnahmen berichtet.

In den kommenden Aufführungen werde deshalb Securitypersonal die Augen offenhalten und schauen, dass alles gut über die Bühne gehe. "Wir wollen, dass das Theater reibungslos läuft und sich jeder wohl und sicher fühlt." Die nächsten Termine sind am 16. und 20. September. Diese sowie ein Termin am 11. Oktober sind bereits ausverkauft. Karten gibt es noch für die Aufführungen am 1. Oktober und am 14. November.

Wilde Mischung aus Performance, Konzert, Messe, Selbstbefragung

Das Stück ist den Autoren zufolge "ein Abend über einen Wal und über all das, was wir in ihn hineingelesen haben", wie sie zur Premiere im Sommer erklärten. Es sei eine "wilde Mischung aus Performance, Konzert, Messe und öffentlicher Selbstbefragung".

In dem Theaterstück erzählen TV- und Theater-Schauspieler Enrique Fiß ("Großstadtrevier") und Regisseur Alexander Klessinger die Geschichte des Buckelwals als moderne Passionsgeschichte und hinterfragen dabei eigenen Angaben zufolge die Sehnsucht der Menschen nach Bedeutung in einer überreizten Gegenwart.

Quelle: dpa

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