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SachsenErneut weniger Flüchtlinge in Sachsen angekommen

07.09.2026, 11:16 Uhr
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Der Trend hält weiter an: Immer weniger Asylbewerber kommen in Sachsen an. Wie sich die Zahlen entwickelt haben.

Dresden (dpa/sn) - Im zweiten Quartal 2026 sind erneut deutlich weniger Flüchtlinge in Sachsen angekommen als im Vorjahreszeitraum. In den Aufnahmeeinrichtungen des Freistaats wurden von April bis Juni 810 Menschen registriert, wie die Landesdirektion mitteilte. Das waren 343 und damit rund ein Drittel weniger als im zweiten Quartal 2025.

Die Zahl der neu ankommenden Geflüchteten war bereits zuvor stark zurückgegangen. Im ersten Quartal 2026 (1.042 Flüchtlinge) registrierte die Landesdirektion ebenfalls einen Rückgang um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den Jahren 2025 und 2024 hatte sich die Zahl jeweils halbiert.

Abschiebungen und Ausreisen auf ähnlichem Niveau

Bei den Abschiebungen gab es einen leichten Rückgang um etwa elf Prozent. Insgesamt 219 Ausreisepflichtige wurden zurückgeführt, ein Großteil davon abgelehnte Asylbewerber (183). Hauptzielländer waren die Türkei, Georgien, Serbien, Pakistan und Indien.

Zudem reisten 456 Menschen freiwillig aus - 13 mehr als im Vorjahresquartal. Darunter sind demnach sowohl selbst finanzierte Ausreisen als auch solche, die finanziell gefördert werden. Die meisten Rückkehrer waren Staatsangehörige von Syrien, Türkei, Venezuela, Russland und Georgien.

Quelle: dpa

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