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Rheinland-Pfalz & SaarlandSaar-Wald leidet unter Klimawandel

03.11.2026, 15:08 Uhr
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Das Saarland zählt mit einem Flächenanteil von 36 Prozent zu den waldreichsten Bundesländern in Deutschland. Wie geht es den Bäumen in diesem Jahr?

Saarbrücken (dpa/lrs) - Der saarländische Wald leidet unter dem Klimawandel mit Hitzestress und Trockenheit. Der Anteil der Bäume ohne erkennbare Schäden ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Punkte auf 13 Prozent gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt der 65-seitige Waldzustandsbericht 2026, den Umweltministerin Petra Berg (SPD) und der Direktor des Landesbetriebs SaarForst, Thomas Steinmetz, vorstellten.

Vor allem das trockene und heiße Wetter in diesem Jahr machte den Bäumen demnach zu schaffen. Lediglich bei Eiche und Fichte konnte im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung des Kronenzustandes verzeichnet werden.

Zudem hatten die geleerten Wasserspeicher im Waldboden und die geschwächten Bäume laut Bericht ein erhöhtes Waldbrandrisiko zur Folge: Bis Ende August seien über 185 Wald- und Vegetationsbrände verzeichnet worden - die meisten verursacht durch fahrlässiges menschliches Handeln. "Das halte ich wirklich für eine dramatische Entwicklung", sagte Steinmetz.

Eines der waldreichsten Bundesländer

Um die Resilienz des Waldes zu erhalten und seine Zukunftsfähigkeit zu sichern, setzen die Behörden unter anderem auf Waldbrandprävention, Aufforstungen und Wasserrückhaltemaßnahmen.

Das Saarland zählt nach Angaben des Ministeriums zu den waldreichsten Bundesländern. Mit rund 93.000 Hektar bedecke der laubbaumreiche Wald rund 36 Prozent der Landesfläche. Seit 1984 informiert der Waldzustandsbericht jährlich umfassend über den Zustand der saarländischen Waldbäume und der saarländischen Waldökosysteme.

Quelle: dpa

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