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Nordrhein-WestfalenGefährliches in Halloween-Süßigkeiten - weitere Fälle in NRW

03.11.2026, 15:52 Uhr
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Nach Halloween sollen auch in NRW Familien mancherorts Nadeln oder Drahtstücke in den Süßigkeiten ihrer Kinder entdeckt haben. Nun ermittelt die Polizei in Herford und Höxter nach weiteren Funden.

Herford (dpa/lnw) - Auch in Herford und im Kreis Höxter ermittelt die Polizei nach den Funden von verdächtigen Halloween-Süßigkeiten wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. Ein zehnjähriger Junge habe eine Nadel in dem Schokoriegel entdeckt, berichtete die Polizei des Kreises Herford. Das Kind sei nach Berichten über mutmaßlich präparierte Halloween-Süßigkeiten sensibilisiert gewesen, habe den Riegel daher vor Verzehr durchgebrochen und sei nicht verletzt worden.

Der Junge gab laut Polizei an, den Riegel habe er bei einem Halloween-Umzug am Samstag erhalten. Er sei in einer Gruppe unterwegs gewesen, habe an vielen Haustüren geklingelt und Süßes von Anwohnern erhalten. Bundesweit waren ähnliche Fälle bekanntgeworden. Vielerorts mahnen Polizeibehörden seit einigen Tagen zur besonderen Vorsicht.

In Höxter hat ein Familienvater am Montag ein Metallstück in einem Stück Eiskonfekt entdeckt. Wegen der Warnungen in den Medien hatte der Mann einen Metalldetektor bei der Suche eingesetzt und war in eingesammelten Süßigkeiten seiner Kinder auf eine Heftklammer gestoßen, wie die Polizei mitteilte. Derzeit werden die Beweismittel auf mögliche Spuren überprüft.

In NRW waren vor Herford und Höxter fünf verdächtigte Vorfälle gemeldet worden. So waren in Essen und in Bad Salzuflen (Kreis Lippe) Nadeln in Schokoriegeln oder Kaubonbons entdeckt worden. In Ladbergen im Kreis Steinfurt fanden sich zwei kleine Drahtstücke in einem Schokobonbon. Auch die Polizei im Kreis Kleve meldete Funde in Emmerich und Goch am Niederrhein. Verletzt wurde niemand. Die Suche nach Tatverdächtigen gestaltet sich den Angaben zufolge schwierig.

Quelle: dpa

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