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Nordrhein-WestfalenBeschluss: Kinderschutz bei Nachhilfe und Freizeit stärken

18.09.2026, 13:01 Uhr
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Warum gibt es bei kommerziellen Angeboten wie Musikschulen oder Jugendreisen keine verbindlichen Regeln zum Kinderschutz? Der Landtag votiert mit großer Mehrheit für eine Änderung.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Kinderschutz in Nachhilfe- und Sprachkursen, Musik-, Sport-, Freizeit- und Ferienprogrammen sowie anderen kommerziellen Angeboten soll in Nordrhein-Westfalen gestärkt werden. Das hat der Düsseldorfer Landtag mit großer Mehrheit beschlossen.

Anders als in öffentlichen Bereichen gebe es im kommerziellen Raum bislang keine verbindlichen Kinderschutz-Standards, stellten CDU, SPD und Grüne in einem gemeinsamen Antrag fest. Gleiches gelte für Anforderungen an Qualifikation und Überprüfung von Personal. Das solle die Landesregierung nun auf den Prüfstand stellen.

Die Landesregierung wolle den Kinderschutz so aufstellen, dass Eltern sich auch in kommerziellen Räumen darauf verlassen könnten, dass ihre Kinder gut aufgehoben und geschützt seien, versicherte Familienministerin Verena Schäffer (Grüne). Überall, wo Kinder seien, könnten potenzielle Tatorte entstehen. "Aber da, wo keine Kinderschutzkonzepte sind, wo man sich mit dem Thema Kinderrechte und Beteiligung und Kinderschutz nicht auseinandergesetzt hat, da ist das Risiko eben noch einmal höher."

Auch die FDP-Opposition stimmte dem Antrag zu. Die AfD lehnte ihn hingegen ab. Dem Antrag fehle es an Tatsachengrundlagen, argumentierte die Fraktion.

Quelle: dpa

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