Baden-WürttembergBen Farhat äußert sich zur Zukunft: "Win-Win-Situation"

Nach dem 2:2 in Hannover erklärt Talent Louey Ben Farhat, was ihn trotz seines bevorstehenden Wechsels beim Karlsruher SC antreibt. Der Coach erlebt ihn "befreiter".
Hannover/Karlsruhe (dpa/lsw) - Die Lösung im Wechsel-Poker ist für Louey Ben Farhat "eine Win-Win-Situation". Der 20-Jährige freut sich nach seiner Unterschrift beim SC Freiburg auf seine Zukunft in der Fußball-Bundesliga, bleibt aber vorerst noch beim Zweitligisten Karlsruher SC. So lief das Offensivtalent beim 2:2 in Hannover als Leihgabe für die Badener auf.
Er sei sehr froh, dass seine Zukunft nun geklärt sei, sagte Ben Farhat nach dem Auftritt bei den Niedersachsen. Der KSC sei für ihn wie eine "zweite Familie", erklärte er. "Ich bin froh, dass ich noch weiterhin hier bin und möchte beim KSC alles geben, dem Team mit meinen Qualitäten, meinem Spielwitz und meiner Gier weiterhelfen - dann haben wir noch eine tolle gemeinsame Zeit vor uns."
KSC-Coach: Talent nach geklärter Zukunft "viel befreiter"
Nach dem Ende des Transferpokers sei Ben Farhat "viel befreiter" gewesen, erklärte KSC-Trainer Maximilian Senft. Zweimal kamen die Badener in einem unterhaltsamen Spiel nach Rückständen beim Aufstiegskandidaten Hannover 96 zurück. Zum erneuten Ausgleich für die sehr junge KSC-Mannschaft traf der erst 18 Jahre alte Rafael Pinto Pedrosa in der 85. Minute.
Ben Farhat hofft auf "tolle Saison"
"Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken, es ist in jedem Spiel immer alles möglich", bilanzierte Ben Farhat. "Wenn wir mit diesem Mindset in die Spiele gehen, kann es eine tolle Saison werden."
Nach dem 2:5 gegen den Aufstiegs-Topfavoriten VfL Wolfsburg war das Remis in Hannover das dritte sieglose Liga-Spiel in Serie für die Badener. Weiter geht es für sie in der kommenden Woche am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Energie Cottbus. Auch für Ben Farhat.