Das war Mittwoch, der 29. Juli 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
tagelang gab es Unruhe in der CDU wegen der missglückten Personalrochade von Kanzler Merz, die durch den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn ausgelöst worden war. Heute haben sich CDU und CSU nun mit der Wahl von Thorsten Frei als Nachfolger Spahns in die Sommerpause gerettet. Mein Kollege Volker Petersen kommentiert, warum die Sache für den Kanzler damit nur vorübergehend ausgestanden ist.
Auch das war heute wichtig:
Venezuelas Ölmilliarden versickern in Trumps Taschen, von Hannes Vogel
Der SpaceX-Kurssturz kommt für Anleger gerade noch rechtzeitig, von Max Borowski
Waldbrand auf Kreta außer Kontrolle - zwei Feuerwehrleute tot
Infantino setzt Verbände mit Frist und Millionen-Versprechen unter Druck
Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche eine angenehme Nacht.
Sommerliche Grüße aus Berlin
Ihr David Schäfer
Arbeiter lotsen gigantisches Brückenteil durch Hamburg
Er wiegt 3700 Tonnen und mehr als 1000 kleine Räder sollen ihn an den Zielort bringen: den neuen Brückenteil der Sternbrücke in Hamburg. Der nicht alltägliche Transport des neuen "Jahrhundertbauwerks" zieht viele Schaulustige an.
Mann spießt sich mit Wanderstock auf - und läuft 16 Kilometer den Berg runter
Ein 32-jähriger Mann hat sich bei einer Wanderung auf den höchsten Berg im US-Bundesstaat Montana bei einem Sturz mit einem seiner Wanderstöcke aufgespießt und trotzdem auf einen teuren Rettungseinsatz verzichtet. Wie die New York Times berichtet, bestieg David Cifaldi zusammen mit zwei Freunden den rund 3900 Meter hohen Granite Peak, als er wenige Hundert Höhenmeter vor dem Gipfel auf losem Geröll ausrutschte. Bei dem Sturz landete Cifaldi auf einem seiner Wanderstöcke, der seinen Oberkörper durchbohrte. Dem Bericht zufolge drang der Stock unterhalb seiner linken Achselhöhle ein und trat am unteren Rücken wieder aus.
Cifaldi - selbst Krankenpfleger- stellte fest, dass er keine Schmerzen hatte, kein Blut zu sehen war und dass er laufen konnte, ohne dass ihm schwindlig wurde. Dementsprechend entschieden sich die drei Freunde dazu, langsam wieder den Berg herunterzulaufen. Die 16 Kilometer zum alarmierten Krankenwagen legten die Wanderer ohne Zwischenfälle zurück. Cifaldi wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo ihm der Stock unter Sedierung aus dem Körper entfernt wurde.
Drohne filmt Buckelwal-Geburt zum ersten Mal
Ein Buckelwal-Weibchen bringt vor laufender Drohnenkamera vor der Küste Australiens sein Kalb zur Welt. Es soll die vierte gefilmte Buckelwal-Geburt weltweit und die erste per Drohne sein. Das Video soll Forschern helfen, mehr über das Verhalten der Tiere zu erfahren.
Frauen werfen Hollywood-Star Jared Leto strafbare sexuelle Handlungen vor
Vier Frauen werfen dem Schauspieler und Musiker Jared Leto strafbare sexuelle Handlungen vor. Wie die BBC berichtet, sollen sich die mutmaßlichen Taten ereignet haben, als die Frauen noch Teenager waren. Demnach gab eine der Frauen an, im Alter von 17 Jahren in einem Motel-Badezimmer von Leto sexuell missbraucht worden zu sein. Eine andere berichtet, der Hollywood-Star habe ihr mit sexueller Nötigung gedroht, als sie 19 Jahre alt war und unerwartet mit ihm alleine in einem Hotelzimmer zurückgelassen worden sei.
Eine dritte Frau schilderte dem Sender, dass sie als 17-Jährige in Kalifornien Sex mit Leto hatte - was nach dem Gesetz in dem US-Bundesstaat als Vergewaltigung einer Minderjährigen eingestuft würde. Der Musiker habe ein Gespräch darüber, dass das Schutzalter in Kalifornien bei 18 Jahren liege, "abgetan", sagt die Frau. Gegenüber der vierten Frau soll Leto bei mehreren Telefonaten anzügliche Bemerkungen gemacht haben, als sie 16 Jahre alt war. Mindestens einmal, so sagt sie laut BBC, habe er vorgeschlagen, dass sie Sex haben. Die vier und sechs weitere Frauen sprachen mit dem Sender für einen Dokumentationsfilm mit dem Titel "Jared Leto: Hollywood's Dark Secret". Der 54-jährige Leto soll während der möglicherweise strafbaren Handlungen in seinen Dreißigern und Vierzigern gewesen sein. In einer Stellungnahme bestreitet der Star die Vorwürfe: "Diese Behauptungen sind absolut und kategorisch falsch."
Bezug zu Iran-Krieg? Drohne schlägt in US-Tanklager in Ägypten ein
An einem Flüssigerdgas-Terminal (LNG) im ägyptischen Hafen Damietta kommt es beim Entladen zu einer Explosion. Nach Angaben der Sicherheitsfirma Ambrey wird ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrendes, schwimmendes LNG-Tanklager in US-Besitz von mindestens einer Drohne getroffen. Zwei Insidern zufolge könnten auch ägyptische Gastanker von Drohnen getroffen worden sein.
Zu dem Angriff bekennt sich zunächst niemand. Ambrey zufolge gibt es keine Berichte über Verletzte, Tote oder Schäden an der Hafeninfrastruktur. Die betroffenen Schiffe wurden nach Angaben des Schifffahrtsdienstleisters Inchcape aus dem Hafen verlegt. Der Betrieb an anderen Liegeplätzen und Terminals soll in der Nacht wieder aufgenommen werden. "FALLS sich herausstellen sollte, dass der Angriff von einer mit dem Iran verbündeten Gruppe ausging, hat sich der Konflikt in einer Weise ausgeweitet, wie es in den vergangenen sechs Monaten nicht der Fall war", schreibt der Reuters-Korrespondent für Nationale Sicherheit, Idrees Ali.
Aus dem Labor? Fauci schweigt in Anhörung zu Coronavirus-Ursprung
Nach der Veröffentlichung von Tagebucheinträgen des durch die Corona-Pandemie bekannt gewordenen US-Immunologen Anthony Fauci ist in den USA erneut eine Debatte zum Ursprung des Virus entflammt. In einer Anhörung des Senatsausschusses für Innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten versuchten vor allem republikanische Senatoren, Fauci Antworten zu entlocken. Fauci hingegen berief sich auf den fünften Zusatzartikel der US-Verfassung und machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. Dieser sieht vor, dass niemand sich selbst belasten muss.
Fauci war medizinischer Chefberater von Ex-US-Präsident Joe Biden und wurde in den USA zu einer zentralen Figur im Kampf gegen das Coronavirus. Woher kommt die plötzliche Untersuchung? Senator Rand Paul hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ursprung des Coronavirus zu ermitteln. Im vergangenen Jahr ließ der Vorsitzende des Senatsausschusses dazu Personen aus 14 US-Behörden vorladen. Mit Fauci erschien nun einer der prominentesten Figuren während der Pandemie vor dem Ausschuss. Paul ist seit Jahren davon überzeugt, dass Fauci die Theorie eines natürlichen Ursprungs des Virus verbreitet hat und damit versuchen wollte zu verschleiern, dass das Virus eigentlich aus einem Labor in der chinesischen Metropole Wuhan kam.
USA: Beliebtheitswert von Trump so mies wie nach Kapitol-Sturm
Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag von CNN meinen 73 Prozent der Erwachsenen in den USA, dass Präsident Donald Trump den wichtigsten Problemen des Landes nicht genug Aufmerksamkeit schenkt. Demnach sind rund zwei Drittel der Meinung, dass Trumps Politik die wirtschaftliche Lage verschlechtert hat und seine militärischen Entscheidungen im Nahen Osten den USA geschadet haben.
Der Umfrage zufolge liegt der Beliebtheitsgrad von Trump aktuell bei 34 Prozent, dem Tiefpunkt seiner zweiten Amtszeit. Laut CNN war dieser Wert zuletzt am Ende von Trumps erster Amtszeit so niedrig, nachdem seine Anhänger am 6. Januar 2021 das US-Kapitol gestürmt hatten. Demnach lehnt die Hälfte aller Amerikaner Trump mittlerweile entschieden ab, während ihn nur noch 15 Prozent entschieden befürworten - ein Rekordtief.
SPD-Energieexpertin hält Ökostrom-Reform von Reiche für Vertragsbruch
Aus der SPD-Bundestagsfraktion kommt scharfe Kritik an der von der schwarz-roten Bundesregierung auf den Weg gebrachten Reform der Ökostrom-Förderung. Die Entwürfe aus dem Wirtschaftsministerium von CDU-Politikerin Katherina Reiche widersprächen wesentlichen Aussagen des Koalitionsvertrages und konterkarierten die erklärten gemeinsamen Ziele, erklärte die energiepolitische Sprecherin Nina Scheer. "Eine faktische Abschaffung wesentlicher Säulen des EEG ist weder vereinbart noch verantwortbar", fügte sie hinzu. Die Pläne hemmten dringend benötigte Investitionen, gefährdeten Zehntausende Arbeitsplätze und verhinderten europäische Wertschöpfung.
Insbesondere die Einschränkung der Entschädigungen für neue Wind- und Solarfreiflächenanlagen, wenn diese ihren Strom wegen Netzengpässen nicht einspeisen könnten, werde zu massiven Planungs- und Investitionsunsicherheiten führen. Zwar seien die ursprünglichen Pläne in diesem Punkt abgeschwächt worden. Doch auch mit den geänderten Eckwerten bleibe es bei einem Beschränkungsinstrument anstelle der benötigten Ermöglichung. Auch die geplante Direktvermarktungspflicht für kleine Solaranlagen auf Hausdächern und das Ende der Einspeisevergütung seien der falsche Weg und schwächten Anreize zur Speicherung.
Donau-Kreuzfahrtschiff bleibt auf Sandbank stecken
In Rumänien läuft wegen des extremen Niedrigwassers das Kreuzfahrtschiff "Viking Ullur" mit 238 Menschen an Bord auf eine Sandbank auf. 15 Stunden müssen die Passagiere ausharren, bis die Grenzpolizei sie rettet.
Coca-Cola-Vorläufer schon vor 175 Jahren in europäischem Kloster?
Im Archiv einer Klosterapotheke in der Toskana sind Unterlagen für eine Rezeptmischung entdeckt worden, die schon Mitte des 19. Jahrhunderts eine Art Vorläufer von Coca-Cola gewesen sein könnte. Bei Aufräumarbeiten im Kloster San Marco der toskanischen Hauptstadt Florenz fand Rektor Manuel Russo nach eigenen Angaben einen Werbezettel für ein "stärkendes Wein-Elixier" aus Kokablättern und Colanüssen. Dem Dominikanermönch zufolge war das Getränk zu jener Zeit in der Apotheke eines der meistverkauften Produkte.
Kokablätter und Colanüsse waren auch Bestandteil einer Mixtur, die der Apotheker John Pemberton wenige Jahrzehnte später in den USA zusammenmischte. Aus "Pemberton's French Wine Coca" ("Pembertons französischer Kokawein") wurde dann Coca-Cola. 1886 erschien die erste Anzeige dafür. Weil in den USA Alkohol verboten wurde, ersetzte ihn Pemberton durch Wasser und Zuckersirup. Das genaue Rezept für die braune Limonade wird von dem US-Konzern seit jeher geheim gehalten.
FBI sucht Hilfe von Massenmörder für Anklage gegen Ex-FBI-Chef Comey
Um zu beweisen, dass eine gegen US-Präsident Donald Trump gerichtete Botschaft von Ex-FBI-Chef James Comey einen Aufruf zu einer Gewalttat darstellte, hat das FBI offenbar den früheren Mafioso und Massenmörder Salvatore Gravano ("Sammy the Bull") befragt. Dies berichtet das Magazin "Politico" unter Verweis auf ein öffentlich einsehbares Dokument von Comeys Anwaltsteam. Comey hatte im Mai 2025 ein Bild von Muscheln am Strand auf Instagram hochgeladen, die die Zahlen "86 47" formten.
Trump, der 47. Präsident der USA, und dessen Unterstützer interpretierten dies als Aufruf zu einem Attentat auf den Staatschef. Comey bestritt, dass es sich um einen Gewaltaufruf gehandelt habe. In der Anklage wird ihm nun vorgeworfen, wissentlich eine Morddrohung gegen Trump verbreitet zu haben. Gängigerweise bedeutet die Zahl 86 auch "loswerden". Comeys Anwaltsteam erklärte, Gravano habe gegenüber dem FBI die Ansicht geteilt, Strafverfolgungsbeamte wüssten, dass "86" eine gewalttätige Bedeutung haben könnte. Gangster würden diesen Code aber nicht verwenden, da er zu offensichtlich sei. Dem Dokument zufolge gab Gravano zu verstehen, dass er das Bild von Comey nicht als Drohung auffasse, selbst Gewalt auszuüben.
Für 25.000 Euro zum Mord bereit? Teenie-Auftragskiller schuldig gesprochen
Ein norwegischer Teenager ist in London wegen der Beteiligung an einem mutmaßlich vom Iran initiierten Mordkomplott schuldig gesprochen worden. Der 19-Jährige hat nach Ansicht des Gerichts im vergangenen Jahr zugestimmt, für 25.000 Euro einen Menschen zu erschießen. Wer das Opfer sein sollte, ist bislang unklar. Auftraggeber war demnach das sogenannte Foxtrot-Netzwerk aus Schweden, das letztlich vom Iran gesteuert werden soll.
Das Strafmaß in dem in Großbritannien aufsehenerregendem Fall wird erst später verkündet. Schuldig gesprochen wurde der Norweger von einer Jury wegen Verschwörung zum Mord, wie die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal berichtete. Ans Licht gekommen waren teils abenteuerliche Details des Komplotts. Beteiligt gewesen sein sollen mehrere Mittelsmänner mit Decknamen wie "Agent 47" und "Generalen". Der Teenager war kurz nach seiner Einreise nach Großbritannien im März vergangenen Jahres verhaftet worden. Zuvor hatte er sich Bargeld und zwei Schusswaffen übergeben lassen, wieder durch einen Mittelsmann. Seiner Freundin soll er Selfies mit den Waffen geschickt haben.
Lkw-Fahrer missachtet Höhenbegrenzung: Stahlstange durchschlägt Pkw
Ein Lkw-Fahrer nimmt in China eine für ihn eigentlich verbotene Abfahrt von einem Highway - mit dramatischen Folgen. Sein Lastwagen ist zu hoch und rammt mit voller Wucht die Stangen, die die Durchfahrt begrenzen sollen. Eine der Stahlstangen fliegt quer über die Fahrbahn - in einen dort fahrenden Pkw.
Babyglück bei Sportschau-Reporterin Lea Wagner
Die Sportjournalistin Lea Wagner ist Mutter geworden. "Es war großartig, dass ich bei den WM-Übertragungen noch so lange dabei sein konnte. Doch nun ist erst einmal etwas anderes viel wichtiger, und wir sind sehr glücklich über die neue Zeit zu dritt", sagte die 31 Jahre alte ARD-Moderatorin. Wagner freut sich über die Geburt einer Tochter. Die Journalistin gehört in der ARD zum Moderationsteam der "Sportschau".
Wagner moderierte zuletzt auch bei den Olympischen Winterspielen und bei der Fußball-WM aus dem Sport-Hub des WDR in Köln. "Wir freuen uns, wenn Lea so weit ist, zur "Sportschau" zurückzukehren", kommentierte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. "Aber natürlich liegen ihre Prioritäten in den nächsten Wochen erst einmal bei der Familie, und das ist auch genau richtig so." Sie sei froh, "dass es auch innerhalb der ARD bereits viele Frauen gibt, die zeigen, wie gut sich unser Job und Familie verbinden lassen", sagte die Journalistin, die Tochter des Fußballtrainers David Wagner ist. Ihre ARD-Kollegin Esther Sedlaczek hat drei Kinder.
Beifahrer muss Flug erwischen - Frau lässt Pannenauto einfach stehen
Weil ihr Begleiter einen Flug erwischen musste, hat eine Autofahrerin ihren liegengebliebenen Wagen auf der Autobahn 94 in Oberbayern kurzerhand stehen gelassen und ist per Anhalter zum Flughafen München weitergereist. Polizei oder Autobahnmeisterei habe sie nicht informiert, teilt die Autobahnpolizei mit.
Die 47-Jährige sei am Dienstagnachmittag auf der A94 unterwegs gewesen, als ihr Auto bei Mühldorf am Inn eine Panne hatte. Sie habe den Wagen auf den Pannenstreifen gelenkt, den Warnblinker angeschaltet, abgesperrt und sei mit ihrem Begleiter weitergetrampt, um dessen Abflug nicht zu verpassen. Erst später und auf Nachfrage habe die Frau die Autobahnpolizei informiert. Eine Streife verständigte einen Abschleppdienst, der das Auto barg. Die Frau muss einem Polizeisprecher zufolge wohl die Kosten des Abschleppdiensts übernehmen; ob wegen Ordnungswidrigkeiten ermittelt wird, konnte er nicht sagen. Verkehrsteilnehmer seien nicht gefährdet worden.
Französischer DJ Kavinsky tot in seiner Wohnung gefunden
Der französische DJ und Produzent Kavinsky ist tot. Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Vincent Belorgey hieß, starb im Alter von 50 Jahren, wie französische Medien einstimmig berichten. Nach Informationen der Tageszeitung "Le Parisien" wurde der Künstler am Dienstagabend in seiner Wohnung leblos aufgefunden.
Kavinsky wurde vor allem mit "Nightcall" international bekannt. Der Song gehört zum Soundtrack des Films "Drive" (2011) von Nicolas Winding Refnaus mit Schauspielstar Ryan Gosling. Der Franzose war eine prägende Figur der französischen Elektroszene. 2024 trat er bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele in Paris gemeinsam mit der belgischen Sängerin Angèle auf. Wie Medien unter Bezug auf die Staatsanwaltschaft weiter berichten, wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache eingeleitet. Am Ort des Geschehens hätten die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte keine verdächtigen Hinweise festgestellt, teilt die Staatsanwaltschaft demnach mit. Nach Informationen von "Le Parisien" werde die Möglichkeit eines Schlaganfalls geprüft.
Spaniens Regierungschef: Kommende zwölf Stunden "entscheidend" für Brandbekämpfung
Die kommenden zwölf Stunden sind nach den Worten des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez "entscheidend" für die Bekämpfung der in der Nähe der Hauptstadt Madrid lodernden Waldbrände. "Die Dinge entwickeln sich positiv, wenn auch größte Vorsicht geboten ist", sagt Sánchez in einer vom Fernsehen übertragenen Stellungnahme vor Journalisten in der Nähe des Brandgebiets. "Ich glaube, die kommenden zwölf Stunden werden sehr wichtig sein", fügt er hinzu.
Sie würden "entscheidend dafür sein, die Arbeit des Zivilschutzes zu konsolidieren", sagt der Regierungschef. Am Dienstag hatte Sánchez mit Blick auf die Lage bereits erklärt, er sehe "Licht am Ende des Tunnels". Zuvor hatte es nach tagelangen Bränden eine leichte Entspannung der Lage gegeben. Den Behörden zufolge hatte es in der Nacht kein erneutes Aufflammen der Brände gegeben.
Ex-Islamist: Worte eines Polizisten öffneten mir die Augen
Eren Recberlik landet als Jugendlicher im Terror-Netzwerk von Al Qaida. Nach dem Ausstieg will er andere vor dem Extremismus bewahren. Dabei kritisiert er die staatlichen Aussteigerprogramme scharf und erklärt, warum diese seiner Meinung nach scheitern müssen.
Ermittler finden DNA-Spuren von Abdul B. im Tatwagen
Nach dem Anschlag am Rande des Berliner CSD haben die Ermittler DNA-Spuren vom Täter in dem Tatwagen festgestellt. Es sei die DNA von Abdul B., sagt eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Es seien keine weiteren DNA-Spuren in dem Fahrzeug entdeckt worden. Somit sei klar, dass B. den Wagen höchstwahrscheinlich gesteuert habe.
Bei dem Terroranschlag am Rande des CSD am Samstag wurde eine Frau getötet und 31 Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Täter Abdul B. soll auch eine Machete benutzt haben. Er starb am Tag nach dem Anschlag durch Schüsse von Polizisten, die ihn gestellt hatten. Auf seinem Handy wurde nach Angaben der Bundesanwaltschaft ein Bekennervideo gefunden, in dem eine vermummte Person, mutmaßlich Abdul B. selbst, einen Treueschwur auf die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) leistet.
Kleinflugzeug muss auf kalifornischem Strand notlanden - vor Badegästen
Ein Kleinflugzeug muss nach einem Triebwerksausfall am Huntington Beach in Kalifornien notlanden. Der Pilot bringt die Maschine auf dem Sand vor dem Meer sicher herunter - vor den Augen der Strandbesucher. An Bord sind nur er und sein 16-jähriger Neffe. Verletzt wird niemand.
Wieder Korruptionsverdacht in JVA in NRW - Razzia im Gefängnis
In NRW gibt es Korruptionsermittlungen in einem weiteren Gefängnis. Bereits am 13. Juli gab es Durchsuchungsmaßnahmen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Willich 1, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Krefeld bestätigt. Ermittelt werde gegen zwei Vollzugsbeamte unter anderem wegen des Verdachts des Drogenhandels und der Bestechlichkeit.
Laut Staatsanwaltschaft werden die sichergestellten Beweismittel der Durchsuchung aktuell ausgewertet. Detailliertere Angaben macht die Behörde bislang nicht. Zuvor waren bereits Razzien wegen mutmaßlich korrupten Beamten in den Gefängnissen von Euskirchen und Rheinbach bekanntgeworden. Die JVA Siegburg war vor wenigen Tagen nach Hinweisen auf eine angeblich geplante Meuterei von Gefangenen durchsucht worden. Der Tippgeber hatte auch dort von korrupten Bediensteten gesprochen - zunächst aber ohne Namen zu nennen.
Mann aus Hessen stellt neuen Tempo-Rekord mit Bobby-Car auf
Marcel Paul aus Hessen hat mit einem umgebauten Bobby-Car einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Der 34-Jährige erreicht nach Angaben des Rekord-Instituts für Deutschland (RID) auf einer Bergstraße in Österreich 149,875 Kilometer pro Stunde. Damit ist Paul deutlich schneller als bei seinem Rekord von 2022, als er 130,72 km/h erreichte.
Die Strecke mit bis zu 16 Prozent Gefälle war 2,4 Kilometer lang. Paul räumt ein, dass die Abfahrt diesmal besonders schwierig war. "Das lag an einigen leichten Kurven, in denen ich die Ideallinie fahren musste", sagt der Elektrotechnik-Ingenieur. Paul kommt aus Gedern im hessischen Wetteraukreis. Dort habe er sehr gute Trainingsbedingungen. Eine Strecke, auf der er rund 100 Kilometer pro Stunde erreiche, liege sehr nahe an seinem Haus, sagt Paul. Im Sommer übe er etwa einmal die Woche. Zum Bremsen verwendet Paul nach eigenen Angaben normale Hallenturnschuhe. "Diesmal war der Bremsweg 230 Meter lang", sagt der Rekordhalter.
16-Jähriger stürzt sich in Riesenwellen, um Kind zu retten
Ein zehnjähriger Junge gerät in Kalifornien in eine gefährliche Strömung. Ein gerade mal 16 Jahre alter Rettungsschwimmer stürmt ins Meer und ringt mit den Wellen. Es gelingt ihm, den Jungen zu retten.
Daraufhin meldet sich sogar Donald Trump zu Wort. Auf Truth Social schreibt der US-Präsident, er werde ihn ins Weiße Haus einladen. "Wir werden diesen heldenhaften jungen Mann und seine Familie ins Weiße Haus einladen, vielleicht zusammen mit dem Jungen, den er gerettet hat, um ihm eine hohe zivile Auszeichnung zu verleihen."
US-Regierung will keine ausländischen Roboter
Die US-Regierung verbietet die Einfuhr von im Ausland hergestellten Robotern, die sich bewegen können. So sollen unter anderem künftige Modelle zweibeiniger und vierbeiniger Roboter nur noch mit einer speziellen Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium zugelassen werden, wie die Telekommunikationsaufsicht FCC mitteilt. Das wird vor allem chinesischen Herstellern den Weg auf den US-Markt versperren - und amerikanische Entwickler vor deren Konkurrenz abschirmen.
Die FCC (Federal Communications Commission) verweist zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter. Diese könnten für Spionage oder Überwachung von Amerikanern missbraucht werden - und um die Roboter fernzusteuern. Bestehende Modelle, die von der FCC bereits zugelassen wurden, dürfen weiterhin importiert und genutzt werden.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
die durch den Rücktritt von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn in Gang gekommene Personalrotation soll heute vorerst abgeschlossen werden. Die Unionsfraktion trifft sich zu einer Sondersitzung, um den bisherigen Kanzleramtsminister Thorsten Frei zu ihrem neuen Vorsitzenden zu wählen. Die neuen Bundesminister erhalten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Ernennungsurkunden. Sie übernehmen anschließend die Ministerien.
Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Alle Geschosse seien abgefangen worden, teilt das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Unterdessen griffen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien im Irak "Terroristen" an, die dem Iran nahestünden.
Zudem haben wir heute diese Themen auf dem Zettel:
Nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin ist für 10 Uhr eine Sondersitzung des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus geplant.
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet über ihre weitere Geldpolitik. Angesichts der Inflation auf hohem Niveau in den USA erwarten Ökonomen nahezu durchgehend eine weitere Zinspause: Der Leitzins würde in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent bleiben. Die Entscheidung der Fed wird um 20 Uhr deutscher Zeit bekannt.
UN-Generalsekretär António Guterres gibt in Nikosia eine Pressekonferenz zum Ende seines Besuchs auf der geteilten Insel Zypern. Es ist der erste Besuch eines UN-Generalsekretärs dort seit 2010.
In Hamburg wird um 09.30 Uhr der Prozess gegen Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung fortgesetzt.
Mit erwarteten 85.000 Fans und Stars wie Def Leppard und Judas Priest beginnt im schleswig-holsteinischen Wacken das weltbekannte Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air.
Der FC Bayern München stellt im Trainingslager in Rottach-Egern um 14 Uhr den Neuzugang Nathaniel Brown vor.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!
Gefährliche Bakterien in Nord- und Ostsee: 2026 schon zwei Todesfälle nach Vibrionen-Infektionen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in diesem Jahr bislang zwei Todesfälle nach in Deutschland erworbenen Vibrionen-Infektionen registriert. Insgesamt seien 17 Fälle erfasst worden, die die entsprechenden Kriterien erfüllten, teilt das RKI auf Anfrage mit. Bei den beiden Todesfällen handele es sich jeweils um "hochaltrige" Menschen. Unter den 17 von Infektionen Betroffenen seien 10 Männer und 7 Frauen im Alter zwischen 3 und 95 Jahren. Angaben zu Vorerkrankungen und offenen Wunden lägen dem RKI nur lückenhaft vor und würden nicht ausgewertet.
Vibrionen sind natürlicherweise in Süß-, Brack- und Salzwasser vorkommende Bakterien. Mit sommerlicher Hitze steigt das Risiko für Vibrionen-Infektionen an Nord- und Ostsee. Bei Wassertemperaturen über 20 Grad können sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts Vibrionen in Oberflächengewässern stark vermehren.
Hai greift urplötzlich Mann beim Speerfischen an
Vor Fidschi macht sich ein Speerfischer auf die Pirsch. Alles ist entspannt, bis ein Hai mit offenem Maul aus der Tiefe auftaucht. Der Raubfisch - vermutlich ein Grauer Riffhai - verletzt den Mann schwer.