Der Tag
30. Oktober 2026
imageHeute mit Robin Grützmacher
Zum Archiv
10:19 Uhr

Schlimmer Unfall auf Baustelle - zwei Tote

Zwei Bauarbeiter sind beim Einsturz von Betontreppen auf einer Schulbaustelle in Gronau im Münsterland ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen erlitten bei dem Arbeitsunfall Verletzungen, wie die Stadt Gronau und die Polizei mitteilten. Zu ihrem Gesundheitszustand lagen keine näheren Informationen vor. Die Unfallursache ist bislang nicht bekannt. Die Polizei ermittelt, auch das Amt für Arbeitsschutz ist eingeschaltet. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Arbeitsunfall in einem großen Schacht, in den vorgefertigte Treppenaufstiege per Kran gehoben und montiert wurden. Treppenteile für mehrere Geschosse seien schon aufgebaut gewesen, als es dann plötzlich zu einem Einsturz gekommen sei, schilderte ein Polizeisprecher. Zwei Arbeiter darunter seien erschlagen worden. Unklar sei, ob ein großes Treppenteil vom Kran gefallen sei oder das Konstrukt einstürzte.

Schlimmer Unfall auf Baustelle - zwei Tote
09:45 Uhr

Hilfe bei Rot-Grün-Rot in Berlin? Giffey lässt ihre Partei abblitzen

Die Berliner Noch-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hält nichts von einem Regierungsbündnis mit Linken und Grünen. Helfen will sie ihren Sozialdemokraten deswegen nicht. Sie sei gefragt worden, ob sie bereit wäre, die Leitung der Arbeitsgruppe Wirtschaft zu übernehmen, schreibt Giffey auf Instagram. "Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber ich habe sehr grundsätzliche Kritikpunkte an diesem Bündnis." Daher habe sie den Landesvorsitzenden ihrer Partei mitgeteilt, dass sie für die Teilnahme an den Koalitionsverhandlungen für ein rot-grün-rotes Regierungsbündnis nicht zur Verfügung stehe.

Giffey hatte den Einzug ins Abgeordnetenhaus in Berlin verpasst. Bei der Wahl in ihrem Wahlkreis in Rudow in Bezirk Neukölln unterlag sie dem CDU-Abgeordneten Olaf Schenk sehr knapp. Die SPD hatte Giffey zudem nicht über die Bezirksliste abgesichert.

Hilfe bei Rot-Grün-Rot in Berlin? Giffey lässt ihre Partei abblitzen
09:16 Uhr

CDU-Abgeordneter: Nicht ewig mit Führung weitermachen

Die CDU sollte sich nach Worten ihres Bundestagsabgeordneten Bastian Ernst Gedanken über eine Neuaufstellung für die Zukunft machen und dabei eine Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz ins Auge fassen. "Wir haben ein Stück weit das Vertrauen verloren. Wir müssen uns daher damit beschäftigen, wie wir uns neu aufstellen", sagte Ernst vor einer Konferenz der CDU-Kreisvorsitzenden mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Konferenz ist Montag und Dienstag in Berlin geplant. Ernst ist Vorsitzender im niedersächsischen Kreisverband Oldenburg-Land.

"Angela Merkel hat den Parteivorsitz abgegeben und ist Kanzlerin geblieben - das ist ein Modell, mit dem die CDU wieder gut arbeiten kann. Die Frage ist nur, wann", sagte der 39-Jährige. "Die jüngere Generation in der CDU hat den Anspruch zu gestalten, sie ist auch ein anderer Typus Politiker als die Generation davor. Wir können nicht ewig mit der Führung, wie wir sie jetzt haben, weitermachen."

CDU-Abgeordneter: Nicht ewig mit Führung weitermachen
08:42 Uhr

Giftpilz-Mörderin geht in Berufung - und kassiert noch härtere Strafe

Das hat sie sich sicher anders vorgestellt: Im Berufungsprozess zum aufsehenerregenden Fall einer Giftpilzmörderin in Australien ist die Verteidigung mit ihrer Forderung nach Aufhebung der Haftstrafe gescheitert. Stattdessen verhängte der Richter eine noch härtere Strafe gegen die bereits im vergangenen Jahr verurteilte Erin Patterson. Unter Verweis auf deren "schockierende Kriminalität" verurteilte der zuständige Richter Stephen McLeish die 52-Jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung.

Patterson war voriges Jahr in erster Instanz für schuldig befunden worden, die Eltern und eine Tante ihres Noch-Ehemannes mit einem giftigen Pilzgericht getötet zu haben. Das Gericht in Melbourne hatte damals lebenslange Haft mit der Aussicht auf eine vorzeitige Haftentlassung nach 33 Jahren verhängt.

Giftpilz-Mörderin geht in Berufung - und kassiert noch härtere Strafe
08:02 Uhr

Sieben-Meter-Wellen treffen auf Kreuzfahrtschiff

Im Golf von Biskaya gerät ein Kreuzfahrtschiff in ein heftiges Unwetter. Gewaltige Wellen schlagen gegen die Fensterfront. Anstatt in Panik auszubrechen, zücken einige Passagiere ihre Handys und filmen, wie die Wassermassen das Schiff für kurze Zeit verdunkeln:

Sieben-Meter-Wellen treffen auf Kreuzfahrtschiff
07:22 Uhr

 Angst vor eigenen Unterstützern: Elif Eralp äußert sich

Es ist eine bizarre Situation: Eine Spitzenkandidatin einer Partei hat Angst vor einem Teil der eigenen Unterstützer. Linken-Politikerin Elif Eralp will keine Namen nennen, doch es ist klar, dass sie Radikale aus der Palästina-Bewegung meint. Nach der Wahl hätten Bedrohungen gegen sie zugenommen, sagte Eralp in einem am Abend auf Instagram veröffentlichten Video. "Wie viele andere Politikerinnen auch tausche ich mich dabei auch mit den Sicherheitsbehörden aus zu deren Einschätzung zur aktuellen Bedrohungslage."

Natürlich sorge sie sich um ihre Familie, sagte sie. "Und natürlich nehme ich den professionellen Rat von Behörden sehr ernst und wäge dafür meine Worte genau ab." Sie gehe keiner politischen Diskussion aus dem Weg, sie stelle sich auch jeder Kritik, sagte Eralp in ihrer Stellungnahme. "Aber es gibt Grenzen, wenn es um die Sicherheit von meiner Familie und mir geht. Und diese wurden jetzt überschritten. Aber ich lasse mich nicht einschüchtern, weil ich weiß, dass wir alle gemeinsam für ein besseres Berlin einstehen."

 Angst vor eigenen Unterstützern: Elif Eralp äußert sich
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle blicken wir auf die Themen des Tages. Was wird heute wichtig?

  • G20-Außenministertreffen unter dem Vorsitz von US-Außenminister Marco Rubio 

  • In der abgeriegelten ukrainischen Frontstadt Oleschky beginnt eine humanitäre Hilfsaktion

  • Audi veröffentlicht Ergebnisse für das dritte Quartal

  • Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht ihren Arbeitsmarktbericht für Oktober 2026

  • In Italien haben Gewerkschaften heute zu einem Generalstreik aufgerufen. Auch Studenten und Schüler im ganzen Land wollen auf die Straße gehen

  • Bundesjugendministerin Karin Prien will mit jungen Menschen über ihre Sorgen und Forderungen diskutieren. Zugleich ruft sie vor den für morgen geplanten Protesten dazu auf, friedlich zu demonstrieren

Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitag. Starten Sie gut ins Wochenende! Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:49 Uhr

Halle Berrys 13-jähriger Sohn darf nicht bei ihr übernachten

Oscar-Preisträgerin Halle Berry darf ihren 13-jährigen Sohn aus der geschiedenen Ehe mit dem französischen Schauspieler Olivier Martinez nicht über Nacht in ihrem Haus haben. Diese vorläufige Regelung legte das Gericht in dem bitteren Sorgerechtsstreit des Ex-Paares in Los Angeles fest. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, darf Berry den Jungen nur tagsüber an zwei Tagen in der Woche sowie an jedem zweiten Wochenende sehen.

Der Anwalt von Martinez, Patrick Baghdaserians, sprach nach der Gerichtsanhörung laut TMZ.com von einem großen Sieg. Martinez habe dies zum Schutz des Kindes angestrebt. Der Junge würde damit die meiste Zeit bei seinem Vater verbringen. Berry konnte aber auch einen juristischen Erfolg verbuchen. Die Richterin lehnte einen Antrag von Martinez auf ein Kontaktverbot ab.

Halle Berrys 13-jähriger Sohn darf nicht bei ihr übernachten
06:16 Uhr

Schlechter Vorbote: Trump kommt wichtige Wählergruppe abhanden

Bei der US-Präsidentschaftswahl vor fast zwei Jahren waren Latinos einer der Gründe, weshalb Donald Trump es in eine zweite Amtszeit schaffte. Doch mit der Begeisterung dieser Wählergruppe ist größtenteils vorbei. Vor den Kongresswahlen am Dienstag wenden sich viele Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln von dem 80-Jährigen und seiner republikanischen Partei ab. Hauptgrund sind die Massenabschiebungen, die immer mehr Familien in Angst und Schrecken versetzen.

Eine aktuelle Umfrage der "New York Times" und des Siena College ergab, dass 66 Prozent der hispanischen Befragten Trumps Amtsführung kritisch sehen. Rund 78 Prozent würden es vorziehen, wenn die Demokraten die Kontrolle über den Kongress von den Republikanern übernähmen.

Schlechter Vorbote: Trump kommt wichtige Wählergruppe abhanden
05:47 Uhr

Größter Krypto-Diebstahl aller Zeiten? Aufregung um Binance

Die Kryptowährungsplattform Binance ist nach eigenen Angaben Ziel eines schweren Hackerangriffs geworden. Wie das Unternehmen zudem mitteilte, wurden Gelder im Wert von mehr als 2,5 Milliarden Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro) eingefroren, um einen massiven Diebstahl zu verhindern. Die Kryptobörse erklärte, dass sämtliche Ein- und Auszahlungen "vorübergehend ausgesetzt" worden seien. Nach Einschätzung des Analyseunternehmens Chainalysis könnte es sich um den größten Krypto-Diebstahl jemals handeln.

Das Ausmaß des Diebstahls war zunächst unklar. Binance veröffentlichte im Onlinedienst X eine Reihe teils widersprüchlicher Mitteilungen. Darin wurde zum einen versichert, dass "Nutzergelder absolut sicher" seien. Zugleich sicherte das Unternehmen zu, es werde "alle Verluste decken".

Größter Krypto-Diebstahl aller Zeiten? Aufregung um Binance