Der Tag
8. September 2026
imageHeute mit Alexander Schultze
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12:32 Uhr

Auto verirrt sich auf schmale Fußgängerbrücke 

"Komme ich hier schneller vom Stadtzentrum ins West End?" Diese Frage stellte sich offenbar ein Autofahrer und bejahte sie. Die Folge? Statt einer Abkürzung fand er sich zunächst in einer Sackgasse wieder - der schmalen Anderston Footbridge. In einer Engstelle der Fußgängerbrücke kommt er nicht mehr weiter und muss umkehren. Das Wendemanöver dauert einige Minuten und ein Augenzeuge hält es mit der Kamera fest.

Auto verirrt sich auf schmale Fußgängerbrücke 
12:30 Uhr

Polizei fasst mutmaßlichen Stromnetz-Saboteur

Die Polizei nimmt übereinstimmenden Medienberichten zufolge den Mann fest, der für die Sabotageakte auf das Stromnetz in Brandenburg, Sachsen und NRW verantwortlich sein soll.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze hier.

Polizei fasst mutmaßlichen Stromnetz-Saboteur
11:53 Uhr

Bis zu 50 Prozent Zölle - Kanada-Konter gegen Trump startet

Im Handelsstreit mit den USA sind die von Kanada verhängten Gegenzölle in Kraft getreten. Die Aufschläge in Höhe von 15 bis 50 Prozent betrifft eine Reihe von US-Waren im Gesamtwert von 20 Milliarden Dollar (17,2 Milliarden Euro), darunter Stahl- und Aluminiumprodukte sowie Milchprodukte. Einige Meeresfrüchteprodukte wurden von der ursprünglichen Liste jedoch gestrichen.

Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada war im August nach dem Scheitern von Verhandlungen eskaliert. Vor gut zwei Wochen traten US-Zölle in Höhe von 50 Prozent unter anderem auf alkoholische Getränke, Milchprodukte, Hockeyschläger und Sperrholz aus Kanada in Kraft. Kanadas Premierminister Mark Carney kündigte daraufhin Gegenzölle an. Am Montag drohte US-Präsident Donald Trump damit, den Verkauf von Flugzeugen des kanadischen Herstellers Bombardier in den Vereinigten Staaten zu blockieren und rief den in Quebec ansässige Konzern auf, seine Flugzeuge künftig in den USA zu bauen.

Bis zu 50 Prozent Zölle - Kanada-Konter gegen Trump startet
11:25 Uhr

Lebloser Körper im Hafenbecken ist doch kein Mensch

Ein vermeintlich lebloser, in einem Hafenbecken in Bremerhaven treibender Körper hat sich als Sexpuppe erwiesen. Die Besatzung eines Seeschiffes alarmierte am Montag die Polizei über einen vermeintlichen Todesfall im sogenannten Kaiserhafen, wie die Polizei in Bremen berichtete. Da sich nicht ausschließen ließ, dass es sich um ein verendetes Tier oder gar einen Menschen handelte, rückte ein Polizeiboot aus. Die Einsatzkräfte bargen die treibende Gestalt aus dem Wasser - der Fund erwies sich überraschend als Sexpuppe. Diese wurde nach ihrer unfreiwilligen Hafenrundfahrt von den Beamten an Bord genommen und anschließend fachgerecht entsorgt, wie die Behörde weiter mitteilte.

Lebloser Körper im Hafenbecken ist doch kein Mensch
10:55 Uhr

Schuss auf Demonstranten bei Anti-AfD-Protest - Geschoss trifft Gesicht

Nach einem Schuss aus einer Druckluftwaffe auf Teilnehmer einer Demonstration gegen die AfD in Halle nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat der polizeiliche Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Ein 25-jähriger Demonstrant wurde durch ein Geschoss leicht im Gesicht verletzt und vor Ort von Rettungskräften versorgt, wie die örtliche Polizei mitteilte. Mindestens ein Schuss aus einer Druckluftwaffe sei von einem bislang Unbekannten aus einem angrenzenden Wohnhaus abgegeben worden. Die Polizei leitete demnach umgehend Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung ein, sicherte Spuren und überprüfte zwei nahe Mehrfamilienhäuser. Woher der Schuss kam, konnte bisher nicht ermittelt werden.

Bei dem angemeldeten Demonstrationszug waren nach Polizeiangaben etwa 850 Teilnehmende am Montagabend durch die Innenstadt von Halle gezogen. Das Motto des linken Aufzugs lautete "Auf die Straße - Demonstration zu den Landtagswahlen". Zu der Schussabgabe kam es dann während der Abschlusskundgebung. Der leicht verletzte Mann musste demnach nicht in ein Krankenhaus.

Schuss auf Demonstranten bei Anti-AfD-Protest - Geschoss trifft Gesicht
10:24 Uhr

Millionenraub in Museum - Diebe stehlen vier Renoir-Gemälde

Bei einem Einbruch in ein Renoir-Museum in Südfrankreich haben Unbekannte vier Gemälde des impressionistischen Malers entwendet. "Zwei Männer wurden auf Bildern einer Überwachungskamera entdeckt, sie konnten fliehen", teilte der Bürgermeister von Cagnes-sur-Mer mit. Auf der Flucht hätten sie eines der Werke zurückgelassen. Der Schaden wird auf neun Millionen Euro geschätzt. Der Alarm sei um kurz vor sechs Uhr morgens ausgelöst worden. Die Polizei sei fünf Minuten später bereits vor Ort gewesen.

Das 1960 gegründete Renoir-Museum in der Nähe von Nizza befindet sich im letzten Wohnhaus des Malers Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) an der Côte d'Azur. Neben der ursprünglichen Einrichtung zeigt das Renoir-Museum Gegenstände, die Renoir gehörten, darunter seine Staffelei und seinen Rollstuhl, sowie Porträts, Landschaften und Akte, die der Künstler gemalt hat.

Millionenraub in Museum - Diebe stehlen vier Renoir-Gemälde
09:57 Uhr

Meterhohe Wellen peitschen auf Kaliforniens Küste

Hurrikan "Marie" sorgt an der Küste Südkaliforniens erst für spektakuläre Bilder und dann für Schäden. Bis zu drei Meter hohe Wellen überspülen Strände und Straßen, dazu kommen Überschwemmungen und Stromausfälle. Der Sturm schwächt sich inzwischen ab. Doch für die Küsten gilt weiter eine Warnung.

Meterhohe Wellen peitschen auf Kaliforniens Küste
09:35 Uhr

Pisa-Studie: Deutsche Ergebnisse so schlecht wie nie

In der neuen Pisa-Bildungsstudie schneiden Schülerinnen und Schüler in Deutschland so schlecht ab wie nie zuvor. In Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften wurden bei den hier getesteten 15-Jährigen "die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Pisa-Erhebungen erzielt", heißt es in der internationalen Vergleichsstudie.

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Pisa-Studie: Deutsche Ergebnisse so schlecht wie nie
09:23 Uhr

Fortschritt in Sabotage-Ermittlung? Polizei findet weiteres Bekennerschreiben

Nach dem Fund von selbst gebauten Sprengvorrichtungen an Hochspannungsleitungen nahe dem Kraftwerk Weisweiler in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei ein weiteres Bekennerschreiben gefunden. Details dazu gab die Polizei Köln aufgrund der laufenden Ermittlungen jedoch nicht bekannt. Während der Absuche am Kraftwerk habe es am Montagabend Blitze und Knallgeräusche gegeben. Mögliche Schäden wurden den Angaben zufolge bislang nicht festgestellt. Die Beamten setzten im Umfeld des Kraftwerks die Suche Beweisen, Spuren und dem mutmaßlichen Tatverdächtigen fort.

Am Dienstag vergangener Woche waren Anschläge auf Umspannwerke bei Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen verübt worden. Weitere verdächtige Vorrichtungen wurden später in Dormagen und Weisweiler entdeckt. Nach Angaben von Polizei und Netzbetreibern wurde dabei mit pyrotechnischen Geschossen leitfähiges Material in Hochspannungsleitungen geschossen, um Kurzschlüsse zu verursachen.

Fortschritt in Sabotage-Ermittlung? Polizei findet weiteres Bekennerschreiben
08:59 Uhr

Australien holt zum nächsten Schlag gegen Social-Media-Betreiber aus

Australien will seine viel beachtete Regulierung sozialer Medien weiter verschärfen. Nachdem das Land Ende vergangenen Jahres als erstes weltweit Social-Media-Konten für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verboten hatte, sollen nun auch ältere Nutzer mehr Kontrolle darüber bekommen, welche Inhalte ihnen die Plattformen anzeigen. Nutzer ab 16 Jahren sollen künftig wählen können, ob sie einen von Algorithmen zusammengestellten Feed in ihren sozialen Netzwerken sehen wollen oder lediglich Beiträge von Freunden und Content Creators, denen sie selbst folgen.

Die Regierung stellte jetzt einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor, der Plattformen verpflichten soll, ihren Usern diese Wahlmöglichkeit anzubieten. "Es geht nicht darum, der Regierung Kontrolle zu geben, sondern den Menschen", sagte Premierminister Anthony Albanese. "Wir haben die Chance, die Technologie zum Guten zu verändern, statt uns von ihr verändern zu lassen." Das Motto laute dementsprechend: "My feed, my way" (mein Feed, meine Wahl). Das Vorhaben ist Teil eines neuen Gesetzes zur digitalen Sorgfaltspflicht ("Digital Duty of Care").

Australien holt zum nächsten Schlag gegen Social-Media-Betreiber aus
08:34 Uhr

Deutschland knackt ein letztes Mal in diesem Sommer die 30‑Grad‑Marke

Allmählich verabschiedet sich der Sommer. Zum Schluss zeigt er sich vielerorts aber noch einmal von seiner schönen Seite. Teile Deutschlands dürfen sich über Temperaturen oberhalb der 30‑Grad‑Marke freuen. Ab Mittwoch ist damit Schluss: Zum einen kommt es teils zu einem erheblichen Temperatursturz, zum anderen sind Gewitter möglich. Das Beständigste ist in den kommenden Tagen die Unbeständigkeit - bis zum Wochenende ist eine stete Sonne‑Wolken‑Mischung angesagt.

Deutschland knackt ein letztes Mal in diesem Sommer die 30‑Grad‑Marke
07:58 Uhr

185 km/h gemessen - Hurrikan "Lowell" trifft auf Hawaii

Der Hurrikan "Lowell" hat sich in der Nacht dem US-Bundesstaat Hawaii im Pazifik genähert. Das US-Hurrikanzentrum (NHC) gab für die westlichsten Hawaii-Inseln Kauai und Niihau eine Hurrikanwarnung aus. Das Auge des Sturms der Kategorie 3 sollte demnach spätestens am frühen Morgen knapp westlich an Niihau vorbeiziehen. Das NHC riet dazu, die Vorbereitungen "zum Schutz von Leben und Eigentum" zu beschleunigen. Das Hurrikanzentrum warnte am Montag (Ortszeit) davor, dass wegen der Verbindung aus Sturmflut und Gezeiten normalerweise trockene Gebiete in Küstennähe auf Kauai und Niihau überflutet werden könnten. Auch für die Insel Oahu mit Honolulu gilt eine Tropensturmwarnung.

Am Montag befand sich der Sturm laut NHC etwa 570 Kilometer südwestlich von Honolulu. Seine maximalen Windgeschwindigkeiten betrugen 185 Kilometer pro Stunde. Das NHC warnte vor heftigem Regen mit bis zu 250 Liter Niederschlag pro Quadratmeter auf Kauai und rund 200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter auf Oahu und Big Island.

185 km/h gemessen - Hurrikan "Lowell" trifft auf Hawaii
07:36 Uhr

Helikopter rettet deutsche Alpen-Wanderer aus Notlage

Dramatische Minuten in den Tessiner Alpen: Zwei deutsche Wanderer stecken in steilem, gefährlichem Gelände fest. Ihr einziger Ausweg: einen Notruf absetzen und Hilfe rufen. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers kann die Männer schließlich aus ihrer misslichen Lage befreien.

Helikopter rettet deutsche Alpen-Wanderer aus Notlage
06:55 Uhr

Pisa-Schock und Klingbeils Haushaltsentwurf - Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stehen weiterhin Aufarbeitung und Reaktionen auf die Ergebnisse im Fokus. Wahlverlierer CDU will sich neu aufstellen. Der Bundestagsabgeordnete Sepp Müller hat seinen Hut für den Landesvorsitz bereits in den Ring geworfen. Was aus Ministerpräsident Sven Schulze wird, ist unklar.

Im Bundestag stehen heute wichtige Entscheidungen an. Zunächst werden Verkehrsminister Steffen Bilger und Gesundheitsminister Carsten Linnemann um 10 Uhr vereidigt. Im Anschluss legt Finanzminister Lars Klingbeil seinen Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 vor. Der sieht Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro vor - etwas mehr als in diesem Jahr. Allein im Kernhaushalt sollen dafür Schulden von 118,7 Milliarden Euro gemacht werden.

Während des kurzzeitigen Besuchs der US-Unterhändler in der Ukraine schwiegen die Waffen - nun setzt Russland seine Luftangriffe mit voller Härte fort. In der Nacht sind zahlreiche Explosionen in der Hauptstadt Kiew zu hören. Alles Weitere erfahren Sie in unserem Ukraine-Ticker.

Der sogenannte Pisa-Schock liegt 25 Jahre zurück. Seither ist viel in der Bildungspolitik geschehen. Mit Erfolg? Unklar. Die aktuelle Pisa-Studie zeichnet zumindest ein negatives Bild der Kompetenzen deutscher Schülerinnen und Schüler. Die Ergebnisse werden heute vorgestellt.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Das Statistische Bundesamt legt die Daten für das erste Halbjahr 2026 zur Stromerzeugung sowie -exporten und -importen vor

  • Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) lassen bis zum 15. Oktober wieder den "Vogel des Jahres" wählen

  • Borussia Dortmund startet um 21 Uhr gegen den FC Villareal in die Champions-League-Saison.

Soweit das Wichtigste in aller Kürze. Ich hoffe, Sie sind für den Tag gut aufgestellt und bestens informiert. Ich begleite Sie bis 14 Uhr durch den Tag. Mein Name ist Alexander Schultze. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Pisa-Schock und Klingbeils Haushaltsentwurf - Das wird heute wichtig
06:29 Uhr

Deutsche Gasspeicher nur gut zur Hälfte gefüllt

Der Gasspeicher-Verband INES warnt angesichts historisch niedriger Füllstände vor Engpässen bei der Erdgasversorgung im kommenden Winter. Die deutschen Speicher seien Anfang September nur zu rund 53 Prozent gefüllt, teilte die Initiative Energien Speichern (INES) in Berlin mit. Dies sei der niedrigste Stand zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnungen vor 15 Jahren. Vor einem Jahr habe der Füllstand rund 71 Prozent betragen.

Den Szenarien des Verbandes zufolge kann technisch bis zum 1. November noch ein Füllstand von rund 77 Prozent erreicht werden. Dafür müsste sich das Befüllungstempo jedoch erheblich erhöhen. In den verbleibenden zwei Monaten müsste mehr Gas eingespeichert werden als in den vergangenen drei Monaten zusammen. Ein Füllstand von 77 Prozent wäre laut dem Verband bei normalen Wintertemperaturen ausreichend, um die Versorgung zu gewährleisten. "Bei extrem kalten Temperaturen reicht ein Füllstand von rund 77 Prozent hingegen nicht aus", sagte INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann. Dann könne es im Januar zu Unterdeckungen kommen.

Deutsche Gasspeicher nur gut zur Hälfte gefüllt
06:00 Uhr

Es geht abwärts - Ernüchterung in neuer Pisa-Studie

Schülerinnen und Schüler haben nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung bei der jüngsten Auflage des internationalen Bildungsvergleichs Pisa schlechter abgeschnitten als bei der vorherigen Erhebung im Jahr 2022. Deutschlands 15-Jährige könnten immer schlechter lesen und rechnen, auch in Naturwissenschaften gehe es abwärts, schreibt die "Bild" unter Berufung auf die Auswertungen, die ihr bereits vorlägen.

Offiziell wird die neue Pisa-Studie an diesem Dienstag in Berlin vorgestellt. Für die Studie wurden in Deutschland im vergangenen Jahr rund 6700 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren in grundlegenden Kompetenzen wie Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Weltweit nahmen mehr als 760.000 Gleichaltrige teil.

Es geht abwärts - Ernüchterung in neuer Pisa-Studie