Der Börsen-Tag
5. August 2026
imageHeute mit Jan Gänger und Diana Dittmer
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17:58 Uhr

Dax geht die Puste aus

Der deutsche Leitindex hat die Rekordserie am Mittwoch nicht fortgesetzt. Nach Gewinnen in den ersten beiden Handelstagen des Monats und einem neuen Tageshoch bei 26.404 Punkten ging ihm zum Mittag die Puste aus. Zum Handelsschluss notierte der Dax 0,2 Prozent im Minus bei 26.126 Punkten. Der MDax fiel um 0,4 Prozent auf 32.426 Punkte. Der EuroStoxx 50 bewegte sich kaum.

Laut Marktbeobachter Andreas Lipkow von CMC Markets hat "die Rally in der ersten Wochenhälfte den Dax viel Kraft gekostet". In Anbetracht der überraschenden Dynamik, in der der Leitindex von einem Rekord zum nächsten geeilt sei, würden die Anleger jetzt vorsichtiger. Nach Ankündigungen der USA und des Iran über Fortschritte hin zu einer Lösung im Iran-Krieg blieben außerdem Zweifel an einer schnellen Übereinkunft zur Öffnung der Straße von Hormus.

Auch unternehmensseitig gab es Gegenwind: Infineon brachen um 5,3 Prozent ein. Grund waren trübere Aussichten und zunehmende Konkurrenz aus China. Continental büßten 4,1 Prozent ein.

Zu den Gewinnern gehörten dagegen defensive Werte. Fresenius profitierte von starken Zahlen und lag mit plus 4,9 Prozent klar im Plus. Ebenfalls gesucht: Beiersdorf mit plus 4,6 Prozent.

Positiv aufgenommen wurden zudem die Einkaufsmanagerindizes. Mit 52,2 Punkten deutet der Indikator auf einen soliden Start in die zweite Jahreshälfte hin.

Das war der Börsen-Tag am Mittwoch. Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Feierabend und würden uns freuen, wenn Sie morgen wieder dabei wären. Wer noch Kraft und Muße hat, dem empfehle ich den Artikel "Nur zehn Prozent gegenfinanziert: Im AfD-Programm für Sachsen-Anhalt klafft eine gigantische Finanzlücke" von meinem Kollegen Max Borowski. Und damit: Bis morgen in alter Frische!

Dax geht die Puste aus
17:28 Uhr

Anleger strafen Pinterest ab

Pinterest hat mit einer schwachen Umsatzprognose für das laufende Quartal seine Aktie auf Talfahrt geschickt. Die Titel der US-Plattform für Bilder und Videos verlieren zuletzt vier Prozent. Pinterest rechnet im laufenden dritten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent, nachdem die Erlöse im zweiten Quartal noch um 18 Prozent gestiegen waren. Das Unternehmen verwies auf den zunehmenden Wettbewerb um Werbekunden mit größeren Rivalen wie der Instagram-Mutter Meta.

Finanzchefin Julia Donnelly nannte zudem regulatorische Maßnahmen in Europa, die sich auf grenzüberschreitend tätige Einzelhändler aus Asien auswirkten. Auch die Werkzeuge des Unternehmens für KI-gestützte Werbung hätten zwar erste vielversprechende Ergebnisse gezeigt, aber nicht für die gleiche Begeisterung gesorgt wie die Angebote der Konkurrenz, sagte Marisa Jones vom Analysehaus Emarketer.

Anleger strafen Pinterest ab
16:47 Uhr

Airlines unter Druck: Tanken nur Last Minute, sonst hagelt es Strafen

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Tanken ist keine Raketentechnologie, muss aber aus Klimagründen strikten Regeln folgen. (Foto: dpa)

Für deutsche Fluggesellschaften soll es künftig teuer werden, falls sie ihren Treibstoff am falschen Ort tanken. Nach EU-Vorgaben zum sogenannten Tankering dürfen mindestens 90 Prozent des Kerosins erst am Abflugort an Bord genommen werden. In Umsetzung einer einschlägigen EU-Verordnung plant das Bundesverkehrsministerium eine Strafabgabe von 1332 Euro pro Tonne zu wenig vor Ort getanktem Kerosin. Die Überwachung soll das Luftfahrtbundesamt übernehmen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der dpa vorliegt.

Mit der Regelung soll verhindert werden, dass Flugzeuge zusätzliches Kerosin etwa für den Rückflug an Bord haben. Das würde wegen des höheren Gewichts zu größeren Umweltbelastungen führen. Zu Beginn des Iran-Kriegs war die Lockerung der Tankering-Regeln für den Fall diskutiert worden, dass an einzelnen Flughäfen Versorgungsengpässen gedroht hätten..

Auch die Beimischung von nachhaltig hergestelltem Kraftstoff (SAF) wird überwacht. Seit 2025 ist eine Beimischung von zunächst zwei Prozent SAF für alle Flüge, die innerhalb Europas starten, gesetzlich vorgeschrieben. Dieser Anteil steigt nach den Vorgaben auf fünf Prozent im Jahr 2030 und 70 Prozent im Jahr 2050. SAF wird beispielsweise aus Essensresten hergestellt und soll im Luftverkehr zur Reduzierung der schädlichen Klimafolgen dienen. Es ist deutlich teurer als herkömmliches Kerosin auf Erdölbasis, sodass der Einsatz auch Passagierflüge verteuert. 

Airlines unter Druck: Tanken nur Last Minute, sonst hagelt es Strafen
16:11 Uhr

US-Börsen trotz Tech-Ausverkauf fester - SpaceX brechen ein

Trotz fallender Technologieaktien ist die Stimmung an der Wall Street insgesamt gut. Für steigende Kurse sorgen überraschend starke Bilanzen bei Unternehmen aus anderen Sektoren. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notiert zur Eröffnung ein Prozent höher bei 54.615 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq rücken um jeweils rund ein halbes Prozent auf 7785 und 26.695 Zähler vor.

Die Aktien des Pharmakonzerns Eli Lilly steigen um rund sechs Prozent. Im rasant wachsenden Markt für Abnehmmedikamente hat der US-Pharmakonzern seinen dänischen Rivalen Novo Nordisk im zweiten Quartal beim Wachstum deutlich abgehängt. Auch der Unterhaltungskonzern Disney und der Netzwerkausrüster Arista Networks legten nach starken Zahlen zu. Die Enttäuschung der Anleger nach den Ergebnissen von SpaceX rückte damit vorerst in den Hintergrund.

Die Titel des Weltraumkonzerns von Elon Musk brechen nach Vorlage der Zahlen um zwölf Prozent ein. Zuletzt notieren sie noch knapp zehn Prozent leichter. Obwohl SpaceX seinen Umsatz im vergangenen Quartal fast verdoppelte, verwiesen Manager auf weiterhin hohe Kosten. "Die Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) laufen aus dem Ruder, und es gibt keine Anzeichen, dass sich das in nächster Zeit verlangsamt", sagte Nic Puckrin, Analyst bei Coin Bureau.

Auch der Chipkonzern AMD konnte die Anleger mit seiner Quartalsbilanz nicht überzeugen, woraufhin die Aktie um mehr als sechs Prozent ins Minus rutschte. Andere Halbleiterfirmen wie Intel und Marvell gaben um ein bis 1,5 Prozent nach.

US-Börsen trotz Tech-Ausverkauf fester - SpaceX brechen ein
15:57 Uhr

Gerüchte um Megafusion in der US-Pharmabranche

Ein Reuters-Bericht über ein Dementi zu Fusionsgesprächen mit dem Rivalen AstraZeneca belastet die Aktien des US-Pharmakonzerns Bristol Myers Squibb. "Es gibt keinen Deal zwischen AstraZeneca und BMS. Es gab nie einen Deal, und es gibt keine Gespräche zwischen den Unternehmen", sagte eine hochrangige, mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Reuters hatte ursprünglich am Sonntag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person gemeldet, dass die beiden Arzneimittelhersteller erste Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss geführt hätten. Die in London notierten Aktien von AstraZeneca legen um 3,5 Prozent zu.

Gerüchte um Megafusion in der US-Pharmabranche
15:28 Uhr

Bei Siemens Energy bahnt sich ein großer Umbau an

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Die Sparte mit rund 17.000 Beschäftigten unterstützt Industrieunternehmen beim Klimaschutz. (Foto: Jürgen Lösel/dpa)

Einem Insider zufolge will der Aufsichtsrat von Siemens Energy noch in diesem Monat über eine mögliche Abspaltung der Sparte "Transformation of Industry" beraten. Laut Reuters ist für den 25. August eine Sondersitzung des Kontrollgremiums anberaumt, um die Frage zu diskutieren, ob die Klimasparte künftig außerhalb des Konzerns besser aufgehoben ist. Das "Handelsblatt" hatte zuvor ebenfalls über den Termin berichtet. Siemens Energy wollte die Pläne nicht kommentieren.

Die Sparte mit rund 17.000 Beschäftigten unterstützt Industrieunternehmen beim Klimaschutz, beispielsweise bei der Reduzierung des CO₂-Ausstoßes und des Energieverbrauchs. Im vergangenen Quartal setzte sie 1,5 Milliarden Euro um. Vorstandschef Christian Bruch sagte bei einer Telefonkonferenz: "Natürlich ist das eine Diskussion, weil es um große Veränderungsprozesse geht, und deswegen führen wir sie mit ausreichend Zeit." Der Prozess läuft also, Druck für eine schnelle Entscheidung gibt es diesen Aussagen zufolge aber noch nicht.

Bei Siemens Energy bahnt sich ein großer Umbau an
14:32 Uhr

Boom bei Abnehmspritzen: Eli Lilly heben vorbörslich ab

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat dank der anhaltend hohen Nachfrage nach seinen Medikamenten zur Gewichtsreduktion und Diabetesbehandlung seine Umsatzprognose für dieses Jahr angehoben. Für 2026 rechnet Lilly nun mit einem Umsatz von 85 bis 87 Milliarden Dollar. Zuvor waren 82 bis 85 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt worden. Die starken Zahlen dürften Anleger zuversichtlich stimmen, dass die Nachfrage nach den Abnehmmitteln von Eli Lilly trotz Preisdrucks und zunehmender Konkurrenz im Markt robust bleibt. Lilly-Aktien stiegen im vorbörslichen Handel um fünf Prozent.

Im zweiten Quartal kletterten die Erlöse um 48 Prozent auf 23 Milliarden Dollar. Getragen wurde das Wachstum vor allem von den Kassenschlagern Mounjaro und Zepbound zur Behandlung von Diabetes beziehungsweise zur Gewichtsabnahme. Der Nettogewinn legte um ein Viertel auf knapp 7,1 Milliarden Dollar zu. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 8,38 Dollar und damit deutlich über den Analystenschätzungen von im Schnitt 6,01 Dollar.

Boom bei Abnehmspritzen: Eli Lilly heben vorbörslich ab
14:21 Uhr

Fresenius hängt die Latte höher

Der Gesundheitskonzern Fresenius hebt nach einem überraschend starken zweiten Quartal seine Gewinnprognose an. Die Aktie stieg um fast sechs Prozent und war damit stärkster Wert im Dax. Das währungsbereinigte Kern-Ergebnis je Aktie soll 2026 nun um zehn bis 15 Prozent steigen. Bislang hatte Fresenius ein Plus von fünf bis zehn Prozent in Aussicht gestellt. Das Umsatzziel beließ der Vorstand dagegen bei einem organischen Wachstum von vier bis sieben Prozent.

Im zweiten Quartal legte der Konzernumsatz organisch um sechs Prozent auf 5,86 Milliarden Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um zehn Prozent auf 719 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 693 Millionen Euro deutlich weniger erwartet. Unter dem Strich kletterte das Konzernergebnis um 14 Prozent auf 470 Millionen. Der überproportionale Gewinnanstieg resultiert laut Vorstandschef Michael Sen aus Marktanteilsgewinnen in margenstarken Geschäften sowie niedrigeren Zinsaufwendungen infolge des Schuldenabbaus.

Fresenius hängt die Latte höher
14:17 Uhr

Experte macht keine Hoffnung auf schnelle SpaceX-Gewinne

Kurz vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen legt die Aktie von Elon Musks KI- und Raumfahrtkonzern wieder etwas zu, der Gewinn ist jedoch schnell wieder weg. Für den Kapitalmarktexperten Christian Röhl ist das nicht überraschend. Im ntv-Interview erklärt er, woran das liegt und wie es mit Musks Investitionen weitergehen dürfte.

Experte macht keine Hoffnung auf schnelle SpaceX-Gewinne
13:37 Uhr

London wird Hotspot für Robotaxis - Wayve und Uber erhalten Lizenz

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Wayve ist ein unabhängiges britisches Technologieunternehmen im Privatbesitz und nicht börsennotiert. Es wurde 2017 von den Gründern Alex Kendall und Amar Shah ins Leben gerufen, die zusammen auch maßgeblich beteiligt sind. Finanziert wird das Unternehmen durch hochkarätige Investoren und Automobilkonzerne. (Foto: REUTERS)

Die Robotaxi-Schlacht um den Londoner Markt ist eröffnet. Wayve und Uber haben die Erlaubnis für erste autonome Fahrten in der britischen Hauptstadt erhalten.

"Transport for London", der Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs, erteilte Wayve die Mietwagen-Lizenz für mehrere autonome Fahrzeuge. Gemeinsam mit Uber sollen noch in diesem Sommer erste Fahrgäste eingeladen werden, die ihr Interesse angemeldet haben. Vorerst fahren die Autos mit einem ausgebildeten und lizenzierten Fahrer am Steuer. Er überwacht die Fahrt und kann jederzeit eingreifen.

London wird damit zum Hotspot für autonomes Fahren außerhalb der USA und Chinas. Auch Baidu will ab 2027 mit Freenow an den Start, und Alphabet-Tochter Waymo plant Dienste noch in diesem Jahr. Der Markt ist riesig: Morgan Stanley schätzt das globale Robotaxi-Volumen bis 2040 auf 1,0 Billionen US-Dollar. Bis 2035 könnten weltweit 2,5 Millionen Robotaxis unterwegs sein.

London wird Hotspot für Robotaxis - Wayve und Uber erhalten Lizenz
13:23 Uhr

Warum es für die Bayer-Aktie aufwärts geht

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Nach einem positiven Gerichtsurteil zu Glyphosat zeigt sich auch das operative Geschäft robust – vor allem in der Agrarsparte. (Foto: dpa)

Die Aktien von Bayer gehören zu den Dax-Favoriten und erreichen den höchsten Stand seit knapp vier Wochen. Die Papiere gewinnen bis zu 4,5 Prozent auf 50,42 Euro. Die Analysten von JP Morgan setzten ihr Kursziel auf 61 Euro von 50 Euro hoch. "Angesichts der zunehmenden Wahrscheinlichkeit einer Beilegung des Glyphosat-Rechtsstreits und der sich weiter verbessernden Geschäftsaussichten von Bayer bekräftigen wir unsere Aktienempfehlung mit Overweight", hieß es.

Warum es für die Bayer-Aktie aufwärts geht
13:05 Uhr

Vorstoß von SpaceX in Mobilfunk belastet Telekom-Aktien

Die Aussicht auf mögliche Konkurrenz im Mobilfunk-Geschäft durch SpaceX verunsichert die Anleger. Telekommunikationsaktien wie Verizon und AT&T verlieren im vorbörslichen US-Geschäft mehr als zwei Prozent. T-Mobile geben ein knappes Prozent nach, während die Aktien der Deutschen Telekom in Frankfurt um 1,8 Prozent abtauchen.

SpaceX hatte am Dienstag seine Ambitionen zum Aufbau eines vollwertigen Mobilfunkdienstes bekannt gegeben. Analysten wiesen jedoch darauf hin, dass die Umwandlung von Starlink in ein landesweites Mobilfunkunternehmen jahrelange Investitionen und Umsetzungsarbeit erfordern würde. Die US-Mobilfunkanbieter haben über Jahrzehnte hinweg Hunderte von Milliarden Dollar in den Erwerb von Frequenzlizenzen, den Aufbau und die Modernisierung ihrer Netze sowie in umfangreiche Ausgaben zur Gewinnung und Bindung von Kunden investiert.

Vorstoß von SpaceX in Mobilfunk belastet Telekom-Aktien
12:33 Uhr

Diese Antworten bleibt Musk den Anlegern von SpaceX schuldig

Musks Raumfahrtkonzern SpaceX legt zum ersten Mal nach dem Rekord-Börsengang Quartalszahlen vor. Doch obwohl der Umsatz stark gestiegen ist, bleibt Musk viele Antworten schuldig, erklärt ntv-Börsenreporterin Nancy Lanzendörfer.

Diese Antworten bleibt Musk den Anlegern von SpaceX schuldig
12:01 Uhr

DIW: Kein Job-Kahlschlag in der Industrie

Laut einer neuen DIW-Studie fällt der Rückgang bei den Industriejobs in Deutschland deutlich geringer aus als lange angenommen. Zwar verschwanden zwischen 1975 und 2019 rund 1,5 Millionen Stellen im Verarbeitenden Gewerbe. Gleichzeitig entstanden aber mehr als eine Million vergleichbare Jobs bei Dienstleistern. Demnach wurden zwei Drittel der weggefallenen Industriearbeitsplätze durch ähnliche Tätigkeiten im Service ersetzt. Der Nettoverlust liegt damit bei etwa einer halben Million Stellen in 45 Jahren.

Die DIW-Forscher betonen: Viele Betroffene mussten dabei keine großen Einkommenseinbußen hinnehmen, wenn sie ihre Kompetenzen weiter nutzen konnten. Der Dienstleistungssektor sei kein "Auffangbecken für schlecht bezahlte Jobs". Dazu zählen beispielsweise IT, Qualitätskontrolle, Design, Logistik oder Wartung.

Trotzdem hat sich der Strukturwandel in den letzten Jahren laut DIW-Experte Thilo Kroeger beschleunigt. Aufgrund der Konkurrenz aus China, hoher Energiekosten und US-Zölle baut die Industrie schneller Stellen ab. Es werden wohl weniger als zwei Drittel der Jobs aufgefangen.

DIW: Kein Job-Kahlschlag in der Industrie
11:33 Uhr

Ruf nach Zinserhöhung der US-Notenbank wird lauter

In der US-Notenbank Federal Reserve mehren sich die Rufe nach einer Zinserhöhung. Nachdem bei der jüngsten geldpolitischen Sitzung bereits drei Währungshüter für eine Straffung plädiert hatten, meldete sich nun auch der Chef des Fed-Bezirks Kansas City, Jeff Schmid, zu Wort: "Meine Hauptsorge gilt der Inflation", sagte er.

Angesichts der jüngsten Daten sehe es nicht so aus, als sei die Geldpolitik restriktiv und würde diesen Preisdruck eindämmen: "Daher glaube ich, dass eine Straffung der Geldpolitik erforderlich sein wird, um die Inflation auf das Zwei-Prozent-Ziel der Fed zu senken", so Schmid, der im Gegensatz zu den drei Abweichlern im für die Zinsen zuständigen Fed-Offenmarktausschuss dieses Jahr allerdings kein Stimmrecht hat.

Die Fed hatte vorige Woche entschieden, die Zinsspanne von 3,50 bis 3,75 Prozent beizubehalten. Mit Beth Hammack, Neel Kashkari und Lorie Logan hatten allerdings drei der zwölf Währungshüter für eine Erhöhung votiert. Hammack verweist darauf, dass die Inflation seit mehr als fünf Jahren hartnäckig über dem Ziel der Notenbank von 2,0 Prozent liegt. Sie sei nicht zuversichtlich, dass die Teuerung von selbst zum Zielwert der Fed zurückkehren werde.

Ruf nach Zinserhöhung der US-Notenbank wird lauter
11:06 Uhr

McDonald's wirft US-Chef raus

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(Foto: picture alliance / Sipa USA)

McDonald's gibt nach einem schwachen Quartal dem Chef seines wichtigsten Marktes USA den Laufpass. Skye Anderson übernehme mit sofortiger Wirkung die Leitung in den Vereinigten Staaten von Joe Erlinger, teilte der Fast-Food-Konzern mit.

Konzernchef Chris Kempczinski begründete den Wechsel mit Fehlern bei der Umsetzung der Verkaufsstrategie im zweiten Quartal. McDonald's habe es nicht geschafft, einkommensschwächere Kunden zurückzugewinnen, die ihre Restaurantbesuche zuletzt eingeschränkt hätten.

McDonald's wirft US-Chef raus
10:47 Uhr

GM bleibt China treu - noch mindestens 20 Jahre

Der US-Autobauer GM bleibt langfristig in China. Nach einer großen Restrukturierung hat GM den Vertrag mit dem chinesischen Partner SAIC um mindestens 20 weitere Jahre verlängert.

Das Ziel: Fahrzeuge sollen gezielter für den Geschmack der chinesischen Kunden entwickelt werden. Außerdem sollen die Werke in China künftig als Export-Drehscheibe dienen. Von dort aus will GM Autos der Marken Buick und Cadillac in den Nahen Osten, nach Südamerika, Mexiko und Asien liefern. In die USA soll aber nichts exportiert werden.

Als erstes Premiummodell geht das SUV Electra E7 auf Reisen. Mehr als 10.000 Stück wurden im ersten Monat nach dem Marktstart verkauft. Bis 2030 sollen mindestens 30 neue Modelle der Marke Electra folgen.

Hintergrund der Strategie: Die einst fetten Jahre in China sind vorbei. 2025 verkaufte GM dort nur noch 1,9 Millionen Fahrzeuge. Das sind 51 Prozent weniger als 2016. Früher spülte das China-Geschäft rund zwei Milliarden Dollar pro Jahr in die Kassen. Um die Verluste zu stoppen, hat GM ab 2024 mehrere Werke geschlossen und Modelle gestrichen.

GM bleibt China treu - noch mindestens 20 Jahre
10:22 Uhr

Großaufträge aus Übersee retten Maschinenbau 

Die deutschen Maschinenbauer haben im Juni dank mehrerer Großaufträge aus Übersee deutlich mehr Bestellungen verbucht. Laut Verband VDMA lagen die Aufträge im Juni preisbereinigt um 21 Prozent über dem Vorjahresmonat. Für das erste Halbjahr steht damit insgesamt ein Plus von fünf Prozent zu Buche.

Ohne das starke Auslandsgeschäft sähe es deutlich schlechter für die Maschinenbauer aus. Bei Kunden außerhalb der Euro-Zone stiegen die Aufträge im ersten Halbjahr um 16 Prozent. Gleichzeitig gingen die Bestellungen aus Deutschland um zwei Prozent zurück. Aus dem Euroraum kamen sogar acht Prozent weniger Aufträge rein.

VDMA-Konjunkturexpertin Anke Uhlig sagt dazu: Die Verunsicherung durch globale Krisen bleibe hoch. Und am Standort Deutschland und in Europa fehle es an besseren Rahmenbedingungen, damit Unternehmen wieder mehr investieren. Der Maschinenbau lebt also aktuell vom Export. Im Inland und in Europa wollen die Firmen dagegen weiterhin nicht investieren.

Großaufträge aus Übersee retten Maschinenbau 
10:02 Uhr

Dax springt auf das nächste Allzeithoch

Und es geht weiter nach oben: Der Dax markiert ein neues Rekordhoch bei 26.403 Punkten. Aktuell geht es jedoch wieder abwärts. Zuletzt notiert der deutsche Leitindex 0,2 Prozent im Plus bei 26.248 Zählern.

Dax springt auf das nächste Allzeithoch
09:58 Uhr

Darum rauschen Infineon trotz Umsatzrekord in den Keller

Infineon ist mit deutlichen Abschlägen in den Handel gestartet. Die Aktie notiert zuletzt mit 4,5 Prozent im Minus und ist damit das Shclusslicht im Dax..

Der Grund: Obwohl der Chiphersteller im abgelaufenen dritten Quartal den Umsatz wie erwartet gesteigert hat, schauen Anleger vor allem nach vorn. Und da trübt sich das Bild ein: Für das laufende vierte Quartal stellt Infineon eine Gewinnmarge von 23 Prozent in Aussicht. Analysten hatten aber mit 24,4 Prozent gerechnet. Die Erwartung wurde damit klar verfehlt. 

Laut Börsianern ist genau dieser schwächere Ausblick der Hauptgrund für die Abgaben heute Morgen. Die aktuellen Zahlen passen. Aber die Anleger fürchten, dass Infineon in den nächsten drei Monaten weniger am Gewinn hängen bleibt als erhofft.

Darum rauschen Infineon trotz Umsatzrekord in den Keller
09:36 Uhr

Heineken übertrifft Erwartungen

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(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Ein strikter Sparkurs und der Abbau von rund 3000 Stellen haben dem Brauereikonzern Heineken im ersten Halbjahr zu einem überraschend kräftigen Gewinnsprung verholfen. Der Betriebsgewinn sei organisch um 6,7 Prozent auf 2,17 Milliarden Euro gestiegen, teilte der weltweit zweitgrößte Bierbrauer mit. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 3,3 Prozent gerechnet.

Der Absatz legte um 1,6 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet zu. Der Umsatz kletterte um 2,4 Prozent auf 17,55 Milliarden Euro.Finanzchef Harold van den Broek zufolge wuchs das Unternehmen bei seinen wichtigsten weltweiten Biermarken, zu denen neben Heineken auch Tiger und Desperados gehören.

Heineken übertrifft Erwartungen
09:09 Uhr

Dax bleibt auf Rekordkurs

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Gewinnen in den Tag. Der Dax legt 0,7 Prozent auf 26.396 Punkte zu.  Hoffnungen auf eine Beilegung des Iran-Krieges, weiter sinkende Ölpreise und eine Rally bei Technologie-Aktien sorgen für eine zunehmende Risikoneigung der Anleger.

Dax bleibt auf Rekordkurs
08:52 Uhr

Schaeffler verdient mehr Geld

Der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat seinen Gewinn deutlich gesteigert. Das Unternehmen erwirtschaftete im zweiten Quartal vor Sondereffekten einen Betriebsgewinn von 264 Millionen Euro, das sind 28,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stagnierte mit 5,9 Milliarden Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Zugleich werde das Programm zur Altersteilzeit ausgeweitet, teilte Schaeffler mit. Es werde damit gerechnet, dass rund 1300 Mitarbeiter auf diesem Weg das Unternehmen verließen.

Hauptgrund für das Gewinnplus ist das deutlich bessere Abschneiden des Industriegeschäfts, in dem unter anderem Teile für Roboter oder die Luftfahrt gebündelt sind. Hier verbesserte sich der Gewinn um fast zwei Drittel. Auch das traditionell margenstarke Ersatzteilgeschäft fuhr einen höheren Gewinn ein.

Das klassische Geschäft mit Teilen für Verbrenner-Neuwagen läuft dagegen nicht rund. In der Elektrosparte verringerte sich der Verlust zwar, aber das Geschäft ist weiter defizitär. Erst vor wenigen Tagen hatte Schaeffler wegen der Kehrtwende bei Elektroautos in den USA seine mittelfristige Umsatzprognose gekappt.

Schaeffler verdient mehr Geld
08:30 Uhr

Deutschlands Autoindustrie schöpft Hoffnung

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(Foto: picture alliance / SvenSimon)

Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich deutlich verbessert. Der vom Münchner Ifo-Institut erhobene Geschäftsklimaindex für die Branche stieg im Juli um 6 Punkte. Mit einem Stand von minus 15,6 ist er allerdings immer noch im negativen Bereich.

Treiber des Anstiegs sind die Geschäftserwartungen, die sich erneut deutlich verbesserten und mit minus 0,1 Punkten derzeit so hoch sind, wie zuletzt vor mehr als drei Jahren. Der Anstieg der vergangenen Monate ist hier besonders deutlich. Noch im April hatte der Wert mehr als 30 Punkte tiefer gelegen. Die aktuelle Geschäftslage wird mit minus 29,9 Punkten dagegen nach wie vor sehr schlecht bewertet.

"Die Auftragsbücher füllen sich wieder etwas und die Exporterwartungen sind gestiegen", sagt Ifo-Expertin Anita Wölfl. Auch in den Auftragseingängen, die zumindest bis Mai vorliegen, zeigt sich ein positiver Trend aus dem Inland und Euroraum.

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Deutschlands Autoindustrie schöpft Hoffnung
08:05 Uhr

Infineon erwirtschaftet Rekordumsatz

Eine robuste Nachfrage beschert Infineon einen überraschend deutlichen Wachstumsschub. Der Umsatz sei im dritten Quartal auf ein Rekordhoch von 4,17 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Chipkonzern mit. Dies sei ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Und auch der Gewinn legte kräftig zu: um 39 Prozent auf 423 Millionen Euro.

"Immer mehr unserer Zielmärkte zeigen einen positiven Trend", so Konzernchef Jochen Hanebeck. "Unsere Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren bleiben sehr gefragt und sind weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber. Darüber hinaus sorgen weltweit steigende Investitionen in die Netzinfrastruktur für Rückenwind. Auch im Automobilbereich ziehen die Aufträge spürbar an." Das Autogeschäft ist Infineons größte Sparte, die fast für die Hälfte der Umsätze steht.

Infineon erwirtschaftet Rekordumsatz
07:56 Uhr

Dax dürfte Rekordjagd fortsetzen  

Die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt dürfte weitergehen: Der Dax wird der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge heute fester in den Handel starten. Gestern hatte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent höher bei 26.202 Zählern geschlossen,  nachdem er am Montag  die 26.000er-Marke übersprungen hatte.  

Dax dürfte Rekordjagd fortsetzen  
07:40 Uhr

DHL schraubt Gewinn in die Höhe

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Logistikriese DHL hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient. Seine Gewinnprognose hatte der Bonner Konzern bereits angehoben, der die Folgen der US-Zollpolitik für den Welthandel immer besser wegsteckt.

DHL hatte von April bis Juni den Konzernumsatz um 13 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro in die Höhe geschraubt - dabei halfen unter anderem Wachstum im Express-Geschäft und die Weitergabe gestiegener Kraftstoffkosten an die Kunden. Der operative Gewinn stieg um 30 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

Geholfen hat dabei auch ein Sparprogramm. DHL hatte im vergangenen Jahr rund 16.000 Stellen abgebaut, Ende 2025 beschäftigte der Konzern noch knapp 584.000 Menschen. Insgesamt will Konzernchef Tobias Meyer die Kosten konzernweit bis 2027 um mehr als eine Milliarde Euro senken.

DHL schraubt Gewinn in die Höhe
07:23 Uhr

Bei Siemens Energy ist selbst das Windgeschäft profitabel

Siemens Energy hat im vergangenen Quartal dank der weltweit steigenden Nachfrage nach Strom Rekordwerte eingefahren. Das Windenergiegeschäft Siemens Gamesa schrieb erstmals seit 2022 wieder schwarze Zahlen. Im dritten Geschäftsquartal verdiente der Energietechnikkonzern nach Steuern 1,2 Milliarden Euro.

Wegen des Booms bei Rechenzentren für Künstliche Intelligenz und des Ausbaus der Hochspannungsnetze habe der Konzern im dritten Quartal des Geschäftsjahres beim Auftragseingang, Umsatz und der Profitabilität Höchstwerte erzielt, teilte das Unternehmen mit. Die Aufträge seien insbesondere durch die hohe Nachfrage in den USA auf 17,9 Milliarden Euro gestiegen.

Bei Siemens Energy ist selbst das Windgeschäft profitabel
07:07 Uhr

Öl wird billiger

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(Foto: picture alliance/dpa/APA)

Die Ölpreise geben nach. Im Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Medienberichten zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump sagte vor Reportern, es könnte passieren, dass die Meerenge heute geöffnet wird - oder am darauffolgenden Tag. Er sprach von Fortschritten.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,5 Prozent auf 78,16 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,9 Prozent schwächer bei 74,30 Dollar.

Öl wird billiger
06:49 Uhr

Rally an Wall Street treibt auch Asiens Börsen an

Gute Vorgaben der Wall Street geben den Börsen in Asien Auftrieb. Starke Quartalszahlen und eine wiedererwachte Nachfrage nach Technologiewerten hatten die US-Indizes auf Rekordhöhen getrieben. Der japanische Nikkei-Index klettert um 3 Prozent, und der südkoreanische Kospi legt 3,4 Prozent zu.

Jedoch profitieren nicht alle Technologiefirmen gleichermaßen. Anleger schienen beim Chiphersteller AMD Gewinne mitzunehmen, dessen Aktie nachbörslich um 9 Prozent fiel, obwohl die Ergebnisse die Prognosen übertrafen. Die Papiere des KI- und Satellitenkonzerns SpaceX gaben um 7,5 Prozent nach, da Sorgen über hohe Investitionsausgaben aufkamen. "Wie das Management dieses Wachstum finanziert und zu welchen Kosten, dürfte für die Anleger in den kommenden Quartalen ein zentrales Thema bleiben", sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone.

Rally an Wall Street treibt auch Asiens Börsen an
06:30 Uhr

Marschiert der Dax auf die 27.000 zu?

Nach dem gestrigen Rekordschluss geht der Dax mit gutem Momentum in den neuen Handelstag. Mit einem Plus von 0,8 Prozent schloss der Index am Dienstag bei 26.208 Punkten. Im Tagesverlauf hatte er bei 26.267 Punkten ein neues Allzeithoch markiert.

Was heute wichtig wird: Die Anleger richten den Blick vor allem auf die Unternehmenssaison. Im Fokus steht Infineon. Der Münchner Chiphersteller legt heute seine Quartalszahlen vor. Es wird ein Umsatz von 4,13 Milliarden Euro und ein Segmentergebnis von 809 Millionen Euro erwartet. Besonders spannend ist das Geschäft mit Leistungshalbleitern für Rechenzentren. Anleger hoffen hier auf eine Anhebung der Absatzziele, nachdem der Konkurrent STMicro zuletzt optimistischer geworden ist. Bislang peilt Infineon für das Gesamtjahr eine Verdoppelung des Umsatzes auf 1,5 Milliarden Euro an.

Im Scheinwerferlicht stehen auch die Rivalen im milliardenschweren Markt für Abnehmmedikamente. Novo Nordisk und Eli Lilly werden ebenfalls berichten. Nach zwei schwachen Jahren spekulieren Anleger bei Novo nun auf eine angehobene Jahresprognose und starke Nachfragedaten zur Wegovy-Pille. Bei Eli Lilly geht es vor allem um den Absatz des neu zugelassenen Konkurrenzpräparats Foundayo.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht konjunkturseitig Daten zur Erwerbstätigkeit von Rentnern im Jahr 2025, was vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der neuen "Aktivrente" an Bedeutung gewinnt.

Laut CMC-Markets-Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow trägt die gute Berichtssaison aktuell den Dax. Die Stimmung in Frankfurt sei "gut, aber nicht euphorisch". Treiber sind die rückläufigen Energiepreise und die Hoffnung auf eine intakte Konjunkturstory in Deutschland. Viele Anleger seien von der Stärke überrascht worden und müssten den Kursen hinterherlaufen. Charttechnisch winkt nach dem Sprung über 26.000 Punkte nun das nächste Ziel bei 27.000 Zählern.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Marschiert der Dax auf die 27.000 zu?