Der Börsen-Tag
28. August 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax mit fulminantem Wochenschluss - Rekord

Am Nachmittag ist auf dem Frankfurter Börsenparkett noch einmal richtig Bewegung gekommen. Grund war die mit Spannung erwarteten Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh, die den Dax auf ein neues Allzeithoch von 26.618,74 Punkten trieb. Den Handel verließ der deutsche Leitindex 0,8 Prozent höher bei 26.570 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 1,1 Prozent höher bei 6494 Stellen.

"Die Börsen warteten den ganzen Tag auf Kevin Warsh - und bekamen Signale für womöglich weiter steigende US-Zinsen", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer. "Renten, Euro und Gold reagierten prompt schwächer. Nur der Aktienmarkt tat zunächst so, als ginge ihn das alles nichts an, um später dann doch durchzustarten."

Anleger hatten sich von Warsh Hinweise auf das Vorgehen der US-Notenbank Fed in der Zinspolitik erhofft. Dieser hat nun mit ungewöhnlich deutlichen Worten zur hohen Inflation in den USA Bereitschaft für eine straffere Geldpolitik signalisiert. Die Zahlen großer US-Technologieunternehmen wie Nvidia oder Salesforce hatten bereits am Donnerstag die Märkte angetrieben. Auch der sinkende Ölpreis trieb die Aktienkurse weiter nach oben.

Gestützt waren die Gewinne im Dax auch auf eine Erholung unter den deutschen Autowerten. Aktien von BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen knüpften heute mit Anstiegen zwischen 3,0 und 4,5 Prozent an ihre Vortagsrally an und gehörten so in der Breite zu den größten Dax-Gewinnern.

Dax mit fulminantem Wochenschluss - Rekord
17:18 Uhr

Warum Gold wieder glänzt

Der Abwärtstrend beim Gold ist gebrochen. Was hinter der Erholung steckt und wie Anleger vom neuen Aufschwung profitieren können, darüber spricht Raimund Brichta mit Kemal Bagci von der BNP Paribas. Social Gold glänzt wieder! Was hinter dem neuen Aufschwung steckt und wie Anleger davon profitieren können, darüber spricht Raimund Brichta mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

Warum Gold wieder glänzt
16:56 Uhr

Kanadischer Dollar Wochenverlierer der G-10-Währungen

Der kanadische Dollar ist in dieser Woche mit einem Minus von 0,65 Prozent der größte Verlierer unter den G-10-Währungen, belastet durch den Handelsstreit zwischen den USA und Kanada, wie Marc Chandler von Bannockburn Capital Markets in einer Research Note schreibt. Der australische Dollar rage als stärkster Gewinner heraus, der um rund 0,40 Prozent zugelegt habe, beflügelt durch den Stimmungsumschwung hin zu einer weiteren Zinserhöhung in diesem Jahr, so Chandler.

Kanadischer Dollar Wochenverlierer der G-10-Währungen
16:44 Uhr

Gold und Silber nach Warsh-Rede deutlich billiger - Dax auf Allzeithoch

Die Gold-Futures bauen ihre Verluste aus, nachdem Fed-Chairman Kevin Warsh in einer Rede in Jackson Hole Inflationssorgen geäußert hat. Dies treibt die Renditen der US-Staatsanleihen in die Höhe. Analysten werten jeden hawkishen Ton von der Fed als bearish für Gold, das sich zuletzt aufgrund der Pläne des US-Finanzministeriums, die Anleihekäufe zu erhöhen, erholt hatte. Der aktivste Gold-Kontrakt gibt in New York um 1,7 Prozent nach. Silber fällt um 1,5 Prozent. Der Dax stieg derweil um 0,8 Prozent auf 26.582 Punkte - Rekordhoch.

Gold und Silber nach Warsh-Rede deutlich billiger - Dax auf Allzeithoch
16:34 Uhr

US-Händler wetten verstärkt auf Zinserhöhungen

Die Händler an der Wall Street sehen eine Zinserhöhung im September nun als eine zunehmend realistische Möglichkeit, nachdem der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, eine hawkishere Rede in Jackson Hole gehalten hat, als viele erwartet hatten. Zins-Futures zeigten zuletzt laut Daten der CME Group eine 42-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung auf der Fed-Sitzung im September, nach 35 Prozent am Donnerstag. Die erwartete Wahrscheinlichkeit für zwei oder mehr Zinserhöhungen bis zum Jahresende stieg von 29 auf 36 Prozent.

US-Händler wetten verstärkt auf Zinserhöhungen
16:13 Uhr

Fed-Chef Warsh äußert Inflationssorgen - US-Anleiherenditen steigen

Die Renditen von US-Staatsanleihen sind nach oben gegangen. Zuvor hatte sich Fed-Chef Kevin Warsh auf der Konferenz der Kansas City Fed in Jackson Hole besorgt über die Höhe der Inflation geäußert. Die Renditen kurzlaufender Staatsanleihen, die besonders empfindlich auf Zinsänderungen reagieren, legten am stärksten zu. Die Rendite der zweijährigen Anleihe lag zuletzt bei 4,275 Prozent, gegenüber 4,224 Prozent kurz vor der Veröffentlichung von Warshs Äußerungen. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe stieg auf 4,684 Prozent von 4,662 Prozent.

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Kevin Warsh treibt die zu hohe Inflation um. (Foto: picture alliance / AP Photo/Jose Luis Magana)

"Obwohl einige der jüngsten Inflationsdaten besser als erwartet ausfielen, sagen sie mir nicht, dass sich die zugrunde liegenden Trends wesentlich verbessert haben", sagte Warsh.

Fed-Chef Warsh äußert Inflationssorgen - US-Anleiherenditen steigen
15:56 Uhr

Kaum veränderte Wall Street wartet auf Warsh

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(Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)

Die US-Börsen zeigen sich zum Start wie erwartet wenig verändert, in einer Art Wartestellung. Der Dow-Jones-Index steigt um 0,2 Prozent, der S&P-500 um 0,1 Prozent. Die Nasdaq-Indizes geben um bis zu 0,3 Prozent nach.

Die Richtung für den Tag und möglicherweise auch die Tage danach dürfte der Auftritt des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole vorgeben. Warsh hält in Kürze seine Rede. Das Hauptaugenmerk liegt auf seiner Position zur Frage, ob die Inflation wegen einmaliger Schocks wie Zöllen und einem Krieg zu hoch ist oder ob die Wirtschaft zu heiß läuft. Dazu kommt die Frage, wie die Fed auf die jüngst angekündigten Maßnahmen des Finanzministeriums am Anleihemarkt zur Senkung der langfristigen Renditen reagieren wird.

Kaum veränderte Wall Street wartet auf Warsh
15:33 Uhr

Marktstart für Abnehmpille Wegovy in Deutschland steht bevor

Die Abnehmpille Wegovy des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk kommt am 1. September in Deutschland auf den Markt. Die Bundesrepublik ist damit das erste Land in der EU, in dem das Mittel zur Gewichtsreduktion angeboten wird. Der Schritt verschärft den Wettbewerb mit dem US-Rivalen Eli Lilly auf dem lukrativen Markt für Abnehmmedikamente, der Analysten zufolge bis 2030 einen Wert von mehr als 100 Milliarden Dollar pro Jahr erreichen wird.

Die orale Variante der Abnehmspritze Wegovy ist auf Rezept in Apotheken verfügbar. Die Preise variieren je nach Dosierung und sind mit denen des Wegovy-Pens vergleichbar, für den die Apothekenverkaufspreise derzeit zwischen 170 und 280 Euro liegen, wie eine Novo-Sprecherin erklärte.

Marktstart für Abnehmpille Wegovy in Deutschland steht bevor
15:12 Uhr

Jackson Hole wird zum wichtigen Test für Gold

Jackson Hole stellt den nächsten wichtigen Test für Gold dar. Davon geht Marktstratege Christopher Wong von OCBC. Alle Augen seien auf die Rede von Fed-Chairman Kevin Warsh gerichtet. Da es aber üblicherweise keine Fragerunde gebe, hätten die Märkte nur begrenzten Spielraum, auf ein klareres Signal für September zu drängen, so Wong.

Dennoch dürften Händler die Rede genau analysieren, um Einblicke in den breiteren geldpolitischen Rahmen der Fed und dessen Definition durch Warsh zu erhalten, möglicherweise im Hinblick auf die Inflationspersistenz und die Forward Guidance. "Diese können sich immer noch auf den US-Dollar, die Zinsen, die Stimmung und die Edelmetalle auswirken", hebt Wong hervor. OCBC bleibe für Gold konstruktiv gestimmt, da Sorgen um die fiskalische Glaubwürdigkeit der USA die Nachfrage stützten. Die Unfähigkeit, die jüngsten Höchststände zu halten, sowie eine Erholung der Renditen und des Dollars nach festeren Inflationsdaten sprächen jedoch kurzfristig dagegen, den Kursen hinterherzulaufen. Wong sieht den Widerstand bei 4700 bis 4769 Dollar je Feinunze und die Unterstützung bei 4520 Dollar.

Jackson Hole wird zum wichtigen Test für Gold
14:45 Uhr

China reagiert auf Abschwung am Immobilienmarkt

Die chinesischen Regulierungsbehörden haben ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Lockerung der Immobilienfinanzierung vorgestellt, da der Abschwung am Immobilienmarkt weiterhin das Wirtschaftswachstum belastet. Nach diesen neuen Regeln können chinesische Hausbesitzer ihre bestehenden hochverzinsten Hypotheken umschulden, indem sie direkt mit den Banken verhandeln oder neue, zinsgünstigere Kredite zur Ablösung aufnehmen.

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(Foto: dpa)

Da ein formelles Umschuldungssystem fehlte, nutzten viele Hausbesitzer kurzfristige Verbraucherkredite und andere Kreditlinien, um ihre Hypotheken vorzeitig zurückzuzahlen. Dies folgte auf die Leitzinssenkungen der Zentralbank, die das Wirtschaftswachstum und den schleppenden Immobilienmarkt wiederbeleben sollten.

China reagiert auf Abschwung am Immobilienmarkt
14:17 Uhr

Airport-Aktien unter Druck

Aktien von Flughafenbetreibern stehen nach Zahlen von Flughafen Zürich unter Druck. Flughafen Zürich fallen um 5,9 Prozent, Fraport um 2,4, Aeroports de Paris um 0,7 und Flughafen Wien um 0,8 Prozent. Der Ausblick der Schweizer sei trotz Passagierwachstums etwas konservativ, heißt es im Handel. Dazu kämen höhere Investitionsausgaben über die kommenden Jahre.

Airport-Aktien unter Druck
13:53 Uhr

Paypal -Aktienkurs stürzt ab

Die Paypal-Aktie bricht im vorbörslichen Handel um 15,9 Prozent ein, nachdem Bloomberg berichtet hatte, dass eine Gruppe, zu der das Zahlungsunternehmen Stripe und die Private-Equity-Firma Advent International gehören, ihre Bemühungen um eine Übernahme des Fintech-Unternehmens aufgegeben habe. Sollten sich die Verluste halten, wäre dies einer der größten Kursverluste von Paypal in den letzten zehn Jahren. Damit droht auch ein Großteil des Kursgewinns von rund 30 Prozent verloren zu gehen, den die Aktie seit der Meldung über das potenzielle Übernahmeangebot verzeichnet hatte.

Paypal -Aktienkurs stürzt ab
13:28 Uhr

Wall Street seitwärts erwartet

Die US-Börsen dürften kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Die Futures auf die großen Aktienindizes treten vorbörslich mehr oder weniger auf der Stelle. Anleger warten gespannt auf die Rede des Fed-Chairmans Kevin Warsh auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole. Sein Auftritt könnte zum Drahtseilakt werden, heißt es. Denn die Inflation liegt weit über dem Ziel von 2,0 Prozent, und die zuletzt auf Mehrdekadenhochs gestiegenen Marktzinsen an den Anleihemärkten beunruhigen die Anleger. Das US-Finanzministerium hat deshalb Käufe von Langläufern bekannt gegeben und stößt damit in ein Terrain vor, das eigentlich der Fed vorbehalten ist. Das könnte in Zukunft zu Spannungen führen.

Am Anleihemarkt legt die Rendite zehnjähriger US-Anleihen um einen Basispunkt zu auf 4,68 Prozent. Der Dollar tendiert kaum verändert.

Wall Street seitwärts erwartet
13:07 Uhr

Strabag-Aktie geht durch die Decke

Der österreichische Baukonzern Strabag blickt nach einem starken ersten Halbjahr deutlich optimistischer auf das Gesamtjahr und hat damit an der Börse für Begeisterung gesorgt. Die Aktie sprang um 13 Prozent nach oben. Wegen prall gefüllter Auftragsbücher rechnet das Management für 2026 nun mit einer Bauleistung von fast 23 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor waren rund 22 Milliarden Euro angepeilt worden. Auch bei der Profitabilität wird Strabag zuversichtlicher und erwartet nun eine operative Rendite (Ebit-Marge) zwischen 5,5 und 6,0 Prozent statt der bisherigen 5,0 bis 5,5 Prozent.

Strabag-Aktie geht durch die Decke
12:41 Uhr

Geldmarkt-Akteure schauen auf Fed-Chef Warsh

Ruhig präsentiert sich der europäische Geldmarkt. Die Akteure warten auf die für 16.00 Uhr MESZ angesetzte Rede von Fed-Chairman Kevin Warsh auf dem Zentralbankertreffen in Jackson Hole. Nach Einschätzung von Merck Finck geht es in der Rede um mehr als den Zinspfad der Fed. Der neue Chef der US-Notenbank müsse vor allem erklären, wie unabhängig, berechenbar und entschlossen die US-Notenbank in einem Umfeld agieren wolle, in dem die Inflation hartnäckig bleibe und die Staatsverschuldung hoch sei und immer weiter steige.

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(Foto: picture alliance/SZ Photo/Wolfgang Filser)

Tagesgeld: 2,18 - 2,38 (2,15 - 2,35), Wochengeld: 2,13 - 2,37 (2,13 - 2,38), 1-Monats-Geld: 2,27 - 2,57 (2,33 - 2,58), 3-Monats-Geld: 2,52 - 2,57 (2,36 - 2,70), 6-Monats-Geld: 2,70 - 2,89 (2,69 - 2,89), 12-Monats-Geld: 2,75 - 2,93 (2,74 - 2,92), Euribors: 25.08. 26.08. 3 Monate: 2,5570 2,5540, 6 Monate: 2,7460 2,7660, 12 Monate: 2,9560 3,0070

Geldmarkt-Akteure schauen auf Fed-Chef Warsh
12:21 Uhr

Geschäftsklima im Euroraum bessert sich deutlicher als erwartet

Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im August etwas stärker aufgehellt als gedacht. Das Barometer stieg um 1,3 auf 98,4 Punkte, wie aus den veröffentlichten Daten der EU-Kommission hervorgeht. Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg auf 97,5 Zähler gerechnet. Trotz der Aufwärtsbewegung liegt das Barometer weiter unter seinem langjährigen Schnitt.

Das Barometer für das Verbrauchervertrauen blieb trotz eines leichten Anstiegs mit minus 15,5 Punkten ebenfalls unter seinem langjährigen Schnitt. Die Stimmung bei Dienstleistern, in der Industrie, im Handel und am Bau verbesserte sich jeweils, blieb aber größtenteils auf niedrigem Niveau. Die Stimmung in Frankreich, Deutschland und Italien hellte sich auf, während sie sich in den Niederlanden und Spanien eintrübte.

Geschäftsklima im Euroraum bessert sich deutlicher als erwartet
12:02 Uhr

Dax hat Rekord im Visier

Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat seine Klettertour fortgesetzt und ist am Vormittag bis auf 26.554 Punkte gestiegen - sein Rekordhoch liegt bei 26.573,50 Zählern. Am Mittag notierte der Leitindex 0,6 Prozent höher bei 26.537 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg um 0,8 Prozent auf 6474 Stellen. Der Euro lag 0,1 Prozent leichter bei 1,1640 US-Dollar.

Dax hat Rekord im Visier
11:46 Uhr

Französische Schuldenidee "kann am Ende teurer werden"

Frankreich sitzt auf mehr als 3,5 Billionen Euro Schulden und zahlt inzwischen deutlich mehr Zinsen, als die Wirtschaft wächst. Der ultralinke Politiker Jean-Luc Mélenchon fordert, einen Teil der Schulden zu streichen. Klinge verlockend, sei aber gefährlich, sagt ntv-Börsenexperte Patrick Dewayne.

Französische Schuldenidee "kann am Ende teurer werden"
11:27 Uhr

Welche Nebenwerte vom KI-Boom profitieren

Vom KI-Boom profitieren längst nicht nur die großen Tech-Unternehmen. Wie der Megatrend auch kleineren Unternehmen Chancen eröffnet, welche Nebenwerte darüber hinaus interessant sind und wie Anleger darauf setzen können, darüber spricht Raimund Brichta mit David Houdek von der Fondsgesellschaft Acatis.

Welche Nebenwerte vom KI-Boom profitieren
11:09 Uhr

Inflation in Frankreich und Spanien zieht an - EZB-Zinserhöhung erwartet

In der Eurozone deutet sich ein Inflationsschub an: Sowohl in der zweitgrößten Volkswirtschaft Frankreich als auch in der Nummer vier Spanien legten die Verbraucherpreise im August deutlich zu. In Frankreich verteuerten sich Waren und Dienstleistungen um durchschnittlich 2,7 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,4 Prozent im Juli, wie das Statistikamt Insee in Paris mitteilte. In Spanien kletterte die Inflationsrate sogar von 3,9 auf 4,5 Prozent, wie das Statistikamt INE in Madrid äußerte. Die Werte beider Länder werden nach einheitlichen europäischen Standards berechnet.

Inflation in Frankreich und Spanien zieht an - EZB-Zinserhöhung erwartet
10:54 Uhr

Autoaktien laufen sehr gut

Aktien der Autohersteller und -zulieferer sind in Europa gesucht. Der Sektor-Index ist mit 1,4 Prozent Plus mit Abstand größter Gewinner. VW, Continental und Renault laufen mit dem Indexplus, Mercedes legen 1,6 Prozent zu, BMW um 2,3 Prozent und Forvia sogar um 4,7 Prozent. Kurstreiber ist die zunehmende Anzahl positiver Analystenstimmen zur Branche, am Freitag vor allem die Citigroup.

Deren Analysten haben Forvia zu ihrem Top Call in der Branche auserkoren und sprechen von einem attraktiven taktischen Chancen-Risiko-Verhältnis. Die Aktie notiere nahe den Jahrestiefstständen, obwohl die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt worden sei und die bisherige Entwicklung im laufenden Jahr sogar auf das obere Ende der Prognose für 2026 zusteuere. Auch zu BMW unterstreichen sie, dass die Erwartungen an den kommenden Kapitalmarkttag Ende September zu gering seien.

Autoaktien laufen sehr gut
10:30 Uhr

Bertelsmann steigert Gewinn und erhöht Prognose für 2026

Der Medienkonzern Bertelsmann, zu dem auch die RTL Group mit ntv gehört, steckt sich nach einem starken ersten Halbjahr höhere Ziele für das Gesamtjahr 2026. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) stieg um 4,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro und das Konzernergebnis unter dem Strich kletterte um 45 Prozent auf 292 Millionen Euro, wie das Gütersloher Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen mitteilte. "Wir blicken auf ein sehr gutes erstes Halbjahr 2026 - Bertelsmann wuchs aus eigener Kraft um mehr als fünf Prozent", sagte Konzernchef Thomas Rabe zum organischen Umsatzanstieg. "Das Wachstum hat sich in diesem Jahr deutlich beschleunigt und wird breit von fast allen Geschäftsbereichen getragen."

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Bertelsmann-Zentrale in Gütersloh. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Finanzchef Rolf Hellermann kündigte eine Erhöhung der Prognose an und begründete dies mit dem positiven Geschäftsverlauf. Für Schwung sorgten demnach auch die Übernahme des Bezahl-Senders Sky Deutschland durch die RTL Group und der bevorstehende Abschluss des Deals zur Zusammenführung des Musikgeschäfts BMG und Concord in den USA noch in diesem Quartal. 

Bertelsmann steigert Gewinn und erhöht Prognose für 2026
10:11 Uhr

Bitcoin verharrt nahe wichtiger Marke - Analysten warnen

Der Bitcoin notiert knapp unter der wichtigen Marke von 80.000 US-Dollar, während die Märkte vor der Rede des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh auf dem Symposium in Jackson Hole den Atem anhalten. Die jüngste Rally der Kryptowährung stimmt die Bullen zwar hoffnungsvoll, doch Analysten mahnen zur Vorsicht, den Sieg bereits auszurufen. Regulatorischer Rückenwind und Rückkäufe von Staatsanleihen, die die Anleiherenditen und den Dollar gedrückt haben, haben die Zuflüsse in nicht-zinstragende Vermögenswerte gefördert.

Es sei jedoch wichtig, den Squeeze bei Bitcoin-Shorts nicht mit dem Beginn einer neuen Phase struktureller Nachfrage zu verwechseln, meint Javier Molina von eToro. Zahlreiche Faktoren wie die Stärke des Dollars, die Zinssätze und die ETF-Zuflüsse müssten bestätigen, ob der Aufwärtstrend von Dauer sei. Auch die KI werde eine Rolle spielen, so Molina: Wenn die Nervosität bezüglich der Investitionsausgaben den Nasdaq nach unten ziehe, werde dies wahrscheinlich auch den Bitcoin treffen.

Bitcoin verharrt nahe wichtiger Marke - Analysten warnen
09:59 Uhr

Arbeitslosenzahl in Deutschland steigt leicht

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat im August wie erwartet leicht zugenommen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 4000, nachdem sie sich im Juli um 6000 erhöht hatte. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,4 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 5000 und eine unveränderte Quote von 6,4 Prozent prognostiziert.

Ohne Berücksichtigung der saisonalen Faktoren stieg die Zahl der Arbeitslosen um 54.000 auf 3,061 Millionen. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,5 (6,4) Prozent. "Auch im August zeigt sich am Arbeitsmarkt jenseits des saisonüblichen Musters wenig Dynamik. Damit setzt sich die verhaltene Entwicklung der vergangenen Monate fort", sagte die BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl in Deutschland steigt leicht
09:52 Uhr

Ölpreise geben wieder nach

Angesichts der schwierigen Gemengelage in Nahost gehen die Ölpreise zum Wochenschluss auf Richtungssuche. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verbilligen sich um jeweils 0,6 Prozent auf 89,12 beziehungsweise 83,03 Dollar je Fass. Gestern waren sie um rund zwei Prozent gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump einer neuen Runde von Gesprächen mit dem Iran eine Absage erteilt hatte. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte zudem, die wirtschaftlichen Sanktionen der USA würden so lange fortgesetzt, bis der Iran zu ernsthaften Verhandlungen bereit sei.

"Im Zentrum des Streits steht nach wie vor das iranische Atomprogramm, und eine schnelle Lösung ist unwahrscheinlich", sagte Priyanka Sachdeva, Leiterin der Marktanalysen bei Phillip Nova. Zu Wochenbeginn hatten Hoffnungen auf eine baldige Wiederöffnung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus die Ölpreise gedrückt. Auf Wochensicht geben die Notierungen für Brent und WTI rund fünf Prozent nach.

Ölpreise geben wieder nach
09:32 Uhr

Chemieindustrie sieht Hoffnungsschimmer

In der deutschen Chemieindustrie zeichnet sich eine Trendwende ab: Die Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage erstmals seit vier Jahren wieder positiv. Das entsprechende Barometer stieg im August auf plus 11,6 Punkte, von minus 14,6 Zählern im Juli, wie das IFO-Institut in seiner Manager-Umfrage mitteilte. Auch die Erwartungen hellten sich deutlich auf von minus 37,2 auf minus 15,5 Punkte. Dadurch kletterte das Barometer für das Geschäftsklima, das sich aus Lage und Erwartungen zusammensetzt, von minus 26,3 Punkten im Juli auf nunmehr minus 2,4 Zähler.

"Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus und die dadurch ausgelösten Lieferausfälle in Asien erhöhen die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen aus deutscher Produktion", sagte IFO-Branchenexpertin Anna Wolf. Da sich geopolitisch keine Entspannung abzeichne, rechneten die Unternehmen mit einer Fortsetzung dieser Sonderkonjunktur. Ihre Produktionspläne deuten auf eine Ausweitung der Fertigung hin.

Chemieindustrie sieht Hoffnungsschimmer
09:18 Uhr

Warten auf Warsh

Der Dax startet auch in den letzten Tag der Börsenwoche verhalten. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 26.487 Punkten. Marktteilnehmer verweisen auf die am Nachmittag anstehende Rede von Fed-Chef Kevin Warsh beim Notenbankertreffen in Jackson Hole. Davon erwarten sich Anleger Klarheit, was die US-Geldpolitik betrifft.

Warten auf Warsh
08:58 Uhr

Fall Anthropic: Gericht fährt Pentagon in die Parade

Ein US-Gericht hat den Ausschluss des KI-Unternehmens Anthropic von Militäraufträgen durch das US-Verteidigungsministerium gestoppt. Richterin Rita Lin bezeichnete die Einstufung der Entwicklerfirma des Chatbots Claude als nationales Sicherheitsrisiko in ihrer Entscheidung als illegal und haltlos. "Der bloße Verweis auf die nationale Sicherheit ist kein Freifahrtschein, um Regierungskritiker zu bestrafen und Vergeltung an ihnen zu üben", schrieb sie. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte Anthropic zuvor als Risiko für die Lieferkette eingestuft. Das Ministerium reagierte damit auf die Weigerung des Unternehmens, sein KI-Modell für US-Überwachungszwecke oder autonome Waffen zur Verfügung zu stellen.

Anthropic argumentiert, dass KI-Modelle für autonome Waffensysteme nicht zuverlässig genug seien und Überwachung im Inland die Bürgerrechte verletze. Das Unternehmen reichte im März Klage ein und warf der Regierung vor, das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie auf ein ordentliches Gerichtsverfahren zu verletzen. Der Ausschluss könnte Anthropic nach eigenen Angaben Milliarden Dollar kosten.

Fall Anthropic: Gericht fährt Pentagon in die Parade
08:41 Uhr

Gewinnmitnahmen bei Chip-Riesen

An den Börsen in Ostasien und Australien lässt sich zum Wochenausklang keine einheitliche Tendenz ausmachen. Vor dem mit Spannung erwarteten Auftritt des US-Notenbankchairmans Kevin Warsh auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole halten sich die Anleger meist zurück. Von seiner Rede erhofft man sich Informationen zum künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve.

In Tokio steigt der Nikkei-Index um 0,8 Prozent, der breiter gefasste Topix gewinnt 1,1 Prozent. Die Kernverbraucherpreise in der Region Tokio sind im August ungefähr im erwarteten Rahmen gestiegen. Dagegen verliert der Kospi in Seoul 1,0 Prozent, belastet von den Chip-Schwergewichten SK Hynix und Samsung Electronics, die um 2,1 und 2,3 Prozent nachgeben. An der Börse in Hongkong liegt der Hang-Seng-Index 0,5 Prozent im Plus, der Composite-Index in Shanghai tendiert gut behauptet. In Sydney rückt der S&P/ASX-200 um 0,5 Prozent vor.

Gewinnmitnahmen bei Chip-Riesen
08:19 Uhr

Fed-Chef Warsh steht vor Dilemma

Auf einen relativ ruhigen Handelstag stellt man sich an Europas Börsen ein. Die Dax-Terminkontrakte zeigen sich rund 100 Punkte höher. Der Tag steht ganz im Zeichen der ersten Rede von Kevin Warsh als neuem Fed-Chef auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole. Sie findet erst um 16 Uhr deutscher Zeit statt.

Von Warsh verlangt der Markt mittlerweile ein klares Bekenntnis zur Inflationsbekämpfung. Sollten von dort nur die bisherigen Lippenbekenntnisse kommen, könnten die langlaufenden US-Renditen nach oben ausbrechen, fürchtet man am Markt. Denn ohne die Kenntnis einer Reaktionsfunktion der Fed dürften Langfristanleger angesichts der Unplanbarkeit noch höhere Laufzeitprämien bei US-Anleihen fordern. Zudem riskiert Warsh, die Glaubwürdigkeit der US-Notenbank zu beschädigen.

Dabei ist dem Markt klar, dass Warsh vor einem Dilemma steht. Da Finanzminister Bessent die langen Renditen durch eine steigende Finanzierung der US-Verschuldung mit kurzfristigen Anleihen decken will, würde eine Zinserhöhung der Fed diesen Plan direkt konterkarieren. "Die Märkte werden seine Kommentare genau überprüfen auf Signale, ob die Fed bereit zu Zinserhöhungen ist", heißt es von UOB Global Economics. Aktuell preist der Markt dafür nur eine Wahrscheinlichkeit von 34 Prozent ein.

Fed-Chef Warsh steht vor Dilemma
08:03 Uhr

Nvidia pausiert Finanzierungsprogramm für Cloud-Kunden

Nvidia hat offenbar Teile eines neuen Finanzierungsprogramms für Anbieter von Cloud-Diensten für Künstliche Intelligenz (KI) vorerst gestoppt. Der US-Chipkonzern habe sich in der vergangenen Woche von der Initiative zurückgezogen, bei der er im Gegenzug für Kreditunterstützung eine Umsatzbeteiligung verlangte, berichtete das "Wall Street Journal" (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Das neue Geschäftsmodell bleibe jedoch bestehen und entwickle sich aufgrund der hohen Nachfrage weiter, teilte Nvidia mit. Das vor knapp zwei Monaten angekündigte Programm sollte kleinen Cloud-Firmen die Finanzierung von Nvidia-Chips erleichtern, indem der Konzern ungenutzte Rechenkapazitäten zurückmietet. Im Gegenzug sollte Nvidia ab einer bestimmten Schwelle 50 Prozent der Cloud-Einnahmen erhalten.

Zuletzt waren jedoch Bedenken von Investoren laut geworden, dass solche Kreislaufgeschäfte die Nachfrage künstlich aufblähen könnten. Zudem hätten Mitarbeiter gegenüber aktuellen und potenziellen Kunden Bedenken wegen möglicher kartellrechtlicher Prüfungen geäußert, da Nvidia den Cloud-Anbietern weitreichende Vorgaben zur Kundenauswahl gemacht habe, hieß es in dem Zeitungsbericht weiter.

Nvidia pausiert Finanzierungsprogramm für Cloud-Kunden
07:46 Uhr

Russischsprachige Hacker nutzen KI-Systeme

Russischsprachige Hacker haben den auf Technologie von Anthropic basierenden KI-Programmierassistenten "Cursor" für Cyberangriffe auf einen deutschen Hersteller und mindestens sechs weitere Firmen genutzt. Dies geht aus Daten hervor, die Reuters exklusiv vorliegen, sowie aus Berichten der IT-Sicherheitsfirmen Gambit Security und CloudSek. Zu den Opfern der Ransomware-Gruppe "Aur0ra" zählten zwischen dem 8. April und dem 21. Mai dieses Jahres neben dem deutschen Garagentorhersteller Teckentrup und einem belgischen Chemieunternehmen auch Firmen in den USA, Schottland, Italien und Argentinien. 

Russischsprachige Hacker nutzen KI-Systeme
07:27 Uhr

Nvidia-Rivale enttäuscht Anleger

Marvell Technology hat mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal die Analystenerwartungen übertroffen. Für das dritte Quartal werde ein Umsatz von rund 3,15 Milliarden Dollar erwartet, während Analysten im Schnitt mit 3,03 Milliarden Dollar gerechnet hatten, teilte der US-Chipkonzern mit. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll bei 1,10 Dollar liegen.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz vor allem dank einer starken Nachfrage nach Rechenzentrums-Chips um 37 Prozent auf 2,74 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Prognosen. Die hochgesteckten Ziele der Anleger verfehlte das Unternehmen jedoch: Die Aktie fiel nachbörslich um fast drei Prozent. Die Papiere hatten sich im Jahresverlauf im Zuge des KI-Booms nahezu verdreifacht.

Marvell profitiert vom Trend großer Technologiekonzerne, eigene KI-Chips als Alternative zu den teuren Prozessoren von Nvidia zu entwickeln. Erst in der vergangenen Woche vereinbarte das Unternehmen eine weitreichende Kooperation mit der Google-Mutter Alphabet. Diese Partnerschaft könnte bis zum Geschäftsjahr 2033 einen Umsatz von 120 Milliarden Dollar einbringen. Zudem stärkt der Deal Marvells Position im Wettbewerb mit dem größeren Rivalen Broadcom.

Nvidia-Rivale enttäuscht Anleger
07:10 Uhr

Asien-Börsen auf Richtungssuche

Die asiatischen Börsen finden vor einer mit Spannung erwarteten Rede des US-Notenbankchefs keine einheitliche Richtung, tendieren aber überwiegend fester. In Tokio legt der Nikkei-Index um 0,8 Prozent auf 66.682,88 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notiert 0,9 Prozent höher bei 4152,38 Zählern. Der Shanghai Composite gewinnt 0,1 Prozent auf 3961,87 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert dagegen bei 4625,76 Punkten.

In Japan rückt die Inflation in den Fokus, nachdem die Kernverbraucherpreise in Tokio im August um 1,8 Prozent gestiegen waren. Dies schürte die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung durch die japanische Notenbank. "Eine erneute Eskalation im Nahostkonflikt dürfte die Energiekosten in die Höhe treiben, was in der Folge zu breiteren Preissteigerungen führen wird", sagt Masato Koike, Chefökonom beim Sompo Institute Plus.

Während der japanische Markt zulegt, verblasst in Südkorea der jüngste Hype um Künstliche Intelligenz (KI). Dort gehören die Papiere von Samsung Electronics mit einem Minus von 2,26 Prozent und SK Hynix mit einem Abschlag von 1,45 Prozent zu den Verlierern. Zu den Gewinnern zählen dagegen die Autobauer Hyundai Motor und Kia mit Aufschlägen von 0,25 und 0,63 Prozent.

Asien-Börsen auf Richtungssuche
06:31 Uhr

Inflation in Tokio zieht an

 Die Inflation in der japanischen Hauptstadt Tokio hat sich im August Daten zufolge unerwartet beschleunigt und nähert sich dem Ziel der Zentralbank Bank of Japan (BOJ) von zwei Prozent. Die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel stiegen im Jahresvergleich um 1,8 Prozent, wie aus den Zahlen hervorging. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Plus von 1,7 Prozent gerechnet, nach ebenfalls 1,7 Prozent im Juli.

Ein weiterer Index, der neben frischen Lebensmitteln zudem die Energiekosten ausklammert und von der BOJ als wichtiger Indikator für den Inflationstrend beachtet wird, kletterte im August auf 2,0 Prozent nach 1,8 Prozent im Vormonat. Die Daten für Tokio gelten als Frühindikator für die landesweite Preisentwicklung. Analysten zufolge spiegeln sie den zunehmenden Preisdruck infolge des Nahost-Konflikts wider.

Inflation in Tokio zieht an
06:16 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel halten sich die Investoren vor den geldpolitischen Signalen aus den USA ebenfalls zurück. Der Dollar gewinnt geringfügig auf 159,43 Yen und legt leicht auf 6,7211 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte r etwas auf 0,8044 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1647 Dollar und zieht leicht auf 0,9368 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:00 Uhr

KI-Investitionsboom ist intakt

Es geht aufwärts mit dem Dax – aber nur in kleinen Schritten. Gestern schloss der deutsche Börsenleitindex 0,3 Prozent fester mit einem Stand von 23.367 Punkten. Tags zuvor hatte er ebenfalls mit leichten Aufschlägen bei 26.286 Zählern geschlossen. Besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen von Nvidia stützten den Technologiesektor, setzten aber keine größeren Akzente an den Gesamtmärkten. Der Chipgigant legte bessere Umsätze und Ergebnisse vor. Auch der Ausblick auf das laufende Quartal lag über den Prognosen. Wichtig aus Marktsicht ist aber vor allem die Prognose für 2027: Nvidia hat ein Umsatzwachstum von 70 Prozent in Aussicht gestellt, Analysten gingen bislang nur von 45 Prozent aus. Der KI-Investitionsboom scheint mithin intakt

Das Börsenumfeld bleibt insgesamt freundlich angesichts der in den vergangenen Tagen wieder sich mehrenden Hinweise, die auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten hoffen lassen.

Die Blicke richten sich nun auf die heutige Rede von Fed-Chairman Kevin Warsh in Jackson Hole. Dieses bietet Warsh laut Julius Bär die Gelegenheit, seine Kommunikation anzupassen, die er in jüngster Zeit bewusst undurchsichtig angelegt habe. Sein bisheriger Ansatz sei eine Kombination aus demonstrativer Entschlossenheit im Kampf gegen die hohe Inflation bei gleichzeitigem Verzicht auf eine konkrete geldpolitische Strategie zur Senkung der Inflation. "Dieser Ansatz untergräbt nach und nach die Glaubwürdigkeit der Fed als Inflationsbekämpfer und wirft Fragen hinsichtlich des Wertes des US-Dollars auf", heißt es.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden sSie hier.

KI-Investitionsboom ist intakt