Der Börsen-Tag
16. Oktober 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:36 Uhr

Dax hat die 26.000 wieder im Blick

Ermutigende Firmenbilanzen haben die europäischen Börsen zum Wochenausklang beflügelt. Auch an der Frankfurter Börse legten die Aktienindizes kräftig zu. Der Dax gewann 1,0 Prozent und schloss bei 25.623 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte 0,6 Prozent höher bei 6208 Zählern.

"Zum Wochenschluss spielte der Dax erneut seine Stärke als Index klassischer Industriewerte aus", analysierte ntv-Börsenreporter Frank Meyer. "Die Aussicht auf eine Lockerung des Verbrenner-Aus trieb die Autowerte und bescherte dem Leitindex bislang ein klares Wochenplus von mehr als zwei Prozent. Zusätzlichen Rückenwind lieferten sinkende Anleiherenditen, nachdem Zins- und KI-Sorgen die Märkte zwischenzeitlich belastet hatten."

Die sich abzeichnende Aufweichung des Endes für Fahrzeuge mit Verbrenner-Motoren in der EU stütze, sagten Marktteilnehmer. Manche verwiesen auch auf die Entspannung auf der Zinsseite, wodurch sich Autofinanzierungen verbilligen. Volkswagen gewannen 2,8 Prozent. BMW und Mercedes-Benz verteuerten sich um 3,5 beziehungsweise 2,9 Prozent.

Im SDax sorgten OHB für Aufmerksamkeit mit dem zweiten kräftigen Kurssprung innerhalb von drei Tagen. Die Aktie stieg um 13,0 Prozent auf 191,60 Euro. Zu Wochenbeginn hatte das Papier noch rund 155 Euro gekostet. Von den Analysten von Nuways hieß es, die jüngste Schwäche der OHB-Aktie sei angesichts eines sich deutlich aufhellenden Auftragsausblicks unbegründet.

Dax hat die 26.000 wieder im Blick
17:20 Uhr

Welcher Aktienmarkt 2027 die Nase vorn haben wird

Amerika, Europa oder doch Asien - welcher der Märkte hat für das kommende Jahr das größte Potenzial? Thomas Metzger vom Bankhaus Bauer gibt die Antwort im ntv Geldanlage-Check.

Welcher Aktienmarkt 2027 die Nase vorn haben wird
17:01 Uhr

China wirbt mit Öffnung der Finanzmärkte um ausländische Investoren

China will seine Finanzmärkte weiter für ausländische Investoren öffnen. Anlagen in der Landeswährung Yuan könnten den wachsenden Bedarf globaler Investoren an Diversifizierung decken, sagte der Gouverneur der chinesischen Zentralbank, Pan Gongsheng, laut einer Mitteilung. Das stabile Wirtschaftswachstum und die rasante Entwicklung der High-Tech-Branchen in der Volksrepublik böten eine solide Stütze für Yuan-Anlagen.

Die Zentralbank werde zudem die Instrumente für das Risikomanagement ausbauen, die globale Akzeptanz von Yuan-Anleihen als Sicherheiten fördern und die grenzüberschreitende Finanzinfrastruktur stärken, kündigte Pan an. Zudem solle die Entwicklung von Offshore-Yuan-Märkten unterstützt werden. Damit sind Finanzplätze außerhalb der Volksrepublik China gemeint, wo mit dem Yuan gehandelt werden kann - ohne jedoch den strengen staatlichen Kapitalkontrollen Pekings zu unterliegen.

China wirbt mit Öffnung der Finanzmärkte um ausländische Investoren
16:31 Uhr

Super-Tesla in Serie? Worauf Kunden hoffen dürfen

Tesla sorgt mit einer "technologischen Machtdemonstration" für Staunen bei Autofans und Experten. Doch können Kunden tatsächlich bald mit dem fliegenden Super-Auto rechnen? Ganz so weit dürfte es nicht kommen, sagt Autoexperte Thomas Köhler - nennt aber einige Neuerungen, mit denen durchaus zu rechnen ist.

Super-Tesla in Serie? Worauf Kunden hoffen dürfen
16:00 Uhr

US-Indizes starten uneinheitlich

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(Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)

Nach dem wechselhaften Handel am Donnerstag, geprägt von einem scharfen Rückgang der Marktzinsen und sich im Tagesverlauf erholenden Aktienindizes, geht es heute zum Start an der Wall Street uneinheitlich zu. Die Verluste im frühen Vortageshandel waren Sorgen über hohe Kreditkosten zur Finanzierung des KI-Booms geschuldet. Diese sind mit dem Rückgang der Zinsen zwar etwas abgeebbt, Aktien mit KI-Fantasie werden aber zunächst weiter als anfällig betrachtet. Der Dow-Jones-Index legt um 0,6 Prozent zu, der breite S&P-500 kommt um 0,1 Prozent voran. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes geben um bis zu 0,6 Prozent nach.

Im KI-Sektor neigen Coreweave erneut zu Schwäche mit Bedenken, wie sich höhere Zinsen auf das hochverschuldete Cloud-Computing-Unternehmen auswirken werden. Der Kurs fällt um gut sechs Prozent, womit sich die Erholung vom Donnerstag als nur von kurzer Dauer erweist. AMD werden 3,1 Prozent tiefer gesehen, Marvell 3,3 Prozent, Nvidia geben um 0,8 Prozent nach. Tesla steigen um 1,5 Prozent, nachdem der lang erwartete Roadster der zweiten Generation des Elektroautobauers vorgestellt wurde. Tesla beschreibt ihn als das weltweit erste fliegende Auto. Auch SpaceX ziehen an und zwar um 0,6 Prozent.

US-Indizes starten uneinheitlich
15:42 Uhr

Inflationsgespenst hat USA fest im Griff

Die US-Importpreise haben im September kräftig angezogen - ein schlechtes Vorzeichen für die Entwicklung der Inflation. Die Preise für US-Einfuhren legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie um 1,1 Prozent. Hier hatten von Reuters befragte Ökonomen nur mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent gerechnet, nach einem Plus von revidiert 0,5 Prozent im August.

Die Vereinigten Staaten importieren viele Waren, Vorprodukte und Rohstoffe aus dem Ausland. Daher wirken sich steigende Einfuhrpreise letztlich auch auf die Inflation aus. Befeuert vom Ölpreisschock, hat die Inflation mit einer Jahresteuerungsrate von zuletzt 3,7 Prozent kräftig Schub aufgenommen.

Inflationsgespenst hat USA fest im Griff
15:23 Uhr

Aixtron überzeugt operativ - Aktie gewinnt kräftig

Die Analysten von MWB Research sehen in den vorläufigen Zahlen von Aixtron für das dritte Quartal eine deutliche Überraschung nach oben. Der Auftragseingang habe mit 275 Millionen Euro die eigene Prognose von 220 bis 230 Millionen Euro klar übertroffen. Zudem habe ein günstiger Produktmix gepaart mit hoher operativer Hebelwirkung die Ebit-Marge auf 31 Prozent getrieben, während die Experten lediglich 26 Prozent erwartet hätten.

Die Ergebnisse untermauerten das Vertrauen in die anhaltend hohe KI-getriebene Photonik-Nachfrage, woraufhin die Analysten ihre Margenerwartungen für 2026 anheben. Nach der jüngsten Kurskorrektur sei die Bewertung auf etwa das 15,5-fache des für 2027 geschätzten Ebit gesunken. Dies biete Anlegern einen äußerst attraktiven Einstiegszeitpunkt in den laufenden Investitionszyklus. Die Aixtron-Aktie stieg um sieben Prozent.

Aixtron überzeugt operativ - Aktie gewinnt kräftig
15:00 Uhr

Chancen auf eine Jahresendrally?

Obwohl es an den Börsen merklich unruhiger geworden ist, zeigt sich der Dax bislang noch einigermaßen robust. Ob Anleger in diesem Jahr auf eine Jahresendrally hoffen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Volker Meinel von der BNP Paribas.

Chancen auf eine Jahresendrally?
14:35 Uhr

Was dafür spricht, dass Gold "neue Höhen erreicht"

Die Zentralbanken kaufen so viel Gold wie lange nicht. Branchenkenner rechnen mit steigenden Goldpreisen. Warum und welcher Anstieg drin wäre, erklärt ntv-Börsenreporterin Nancy Lanzendörfer.

Was dafür spricht, dass Gold "neue Höhen erreicht"
14:14 Uhr

Massiver Einbruch beim Handelsvolumen an den Golf-Börsen

Kamco Invest zufolge ist der Wert der an den Golf-Börsen gehandelten Aktien im dritten Quartal um 14,4 Prozent auf 135 Milliarden US-Dollar gesunken, verglichen mit 157,7 Milliarden Dollar in den vorangegangenen drei Monaten. Alle sieben regionalen Börsen verzeichneten Rückgänge, wobei Saudi-Arabien den größten absoluten Rückgang verbuchte, da das Handelsvolumen von 86,4 Milliarden auf 73,8 Milliarden Dollar sank. Das Handelsvolumen in Dubai ging von 14,4 Milliarden Dollar auf 10,3 Milliarden Dollar zurück.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Das gesamte regionale Handelsvolumen sank ebenfalls um 12,7 Prozent auf 83,1 Milliarden Aktien, wobei Bahrain mit 28,3 Prozent den stärksten prozentualen Rückgang verzeichnete, gefolgt von Katar mit 18,2 Prozent.

Massiver Einbruch beim Handelsvolumen an den Golf-Börsen
13:40 Uhr

Höhere deutsche Tabaksteuer belastet britische Branchenwerte

Die Zustimmung des Deutschen Bundestages zu einer höheren Tabaksteuer in der Bundesrepublik setzt britische Tabakwerte unter Druck. Die Aktien von British American Tobacco geben um 0,5 Prozent nach, die von Imperial Brands verlieren ein Prozent. Der Preis für eine Packung mit 20 Zigaretten soll damit 2027 im Schnitt auf 8,77 Euro steigen. Für 2028 sind dann 9,56 Euro geplant, 2029 schon 10,42 Euro, und 2030 sollen es 11,36 Euro sein.

Höhere deutsche Tabaksteuer belastet britische Branchenwerte
13:14 Uhr

Roadster-Vorstellung treibt Aktien von Tesla und SpaceX hoch

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Tesla Roadster (Foto: via REUTERS)

Die Vorstellung eines neuen Sportwagens von Tesla und dessen Partner SpaceX beflügelt die Aktien beider Unternehmen. Die Papiere von Tesla legen im vorbörslichen US-Handel um fünf Prozent zu, die des Raumfahrtunternehmens SpaceX gewinnen 2,4 Prozent. Tesla hat eine Neuauflage seines Roadster-Sportwagens vorgestellt, die mit raketenähnlichen Triebwerken von SpaceX ausgestattet ist. Die Produktion ist für 2028 geplant.

Roadster-Vorstellung treibt Aktien von Tesla und SpaceX hoch
13:03 Uhr

Geldmarkt: Am langen Ende geht es leicht nach oben

Wenig verändert präsentieren sich die Sätze am europäischen Geldmarkt. Am langen Ende steigt der Satz leicht an, auch der 12-Monats-Euribor ist etwas höher gefixt worden. Die Renditen an den Anleihemärkten sind zuletzt gefallen, nun ziehen sie wieder leicht an. Niedrigere Renditen sind zwar grundsätzlich ein positives Zeichen, da damit eine Entspannung an den Märkten signalisiert wird. Allerdings steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit einer schärferen Geldpolitik, da ein höheres Renditeniveau indirekt bereits eine Straffung der Finanzierungsbedingungen darstellt.

Tagesgeld: 2,38 - 2,58 (2,44 - 2,53), Wochengeld: 2,48 - 2,55 (2,38 - 2,64), 1-Monats-Geld: 2,42 - 2,66 (2,42 - 2,72), 3-Monats-Geld: 2,73 - 2,80 (2,68 - 2,84), 6-Monats-Geld: 2,89 - 2,94 (2,91 - 3,07), 12-Monats-Geld: 3,11 - 3,42 (3,00 - 3,16), Euribors: 15.10. 14.10. 3 Monate: 2,636 2,628, 6 Monate: 2,954 2,924, 12 Monate: 3,217 3,201

Geldmarkt: Am langen Ende geht es leicht nach oben
12:41 Uhr

Anthropic öffnet sich für externe Prüfer

Anthropic gewährt nach eigenen Angaben externen Prüfern weitreichenden Zugang zu seinen Systemen, um die Technologie sicher zu entwickeln, ohne sie zu verlangsamen. Das gemeinnützige Unternehmen METR erhalte Zugang auf Mitarbeiterebene, teilte der Entwickler der Claude-Modelle mit. Zudem arbeite man mit dem Unternehmen SecureBio und der KI-Firma Faculty als Prüfer zusammen. Es liefen zudem Gespräche mit weiteren Firmen, darunter Hugging Face.

Reuters hatte Anfang der Woche berichtet, dass Anthropic und OpenAI zunächst eine erhebliche Kontrolle darüber anstrebten, was externe Prüfer veröffentlichen dürfen. Grund sei die Sorge vor der Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen. Ein Insider sagte Reuters jedoch, dass sich die Gespräche zuletzt weiterentwickelt hätten und das Unternehmen offener geworden sei.

Ein Streitpunkt zwischen Prüfern und KI-Laboren ist, dass Informationen, die die Unternehmen als entscheidendes geistiges Eigentum betrachten, auch für die Bewertung der Risiken eines Modells relevant sein können. Experten verwiesen zudem darauf, dass die Unabhängigkeit der Prüfer fraglich sei, da Anthropic und OpenAI selbst auswählen, wer die Überprüfungen durchführt.

Anthropic öffnet sich für externe Prüfer
12:15 Uhr

Experte befürchtet, dass Europa bald Jobs statt Autos exportiert

Im Jahr 2035 werden in den USA weiterhin überwiegend Verbrenner auf den Straßen unterwegs sein, während in Europa und China Elektroautos dominieren dürften, prognostiziert Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer. Das könne dazu führen, dass Branchenarbeitsplätze für Verbrenner dorthin abwandern, wo sie gebraucht werden - nach Amerika.

Experte befürchtet, dass Europa bald Jobs statt Autos exportiert
12:05 Uhr

Dax steigt - Euro härtet weiter ab

Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat sich in der Gewinnzone festgesetzt. Am Mittag notierte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent im Plus bei 25.588 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg um 0,6 Prozent auf 6206 Stellen. Der Euro lag 0,4 Prozent fester bei 1,1255 US-Dollar.

Dax steigt - Euro härtet weiter ab
11:49 Uhr

Schwächerer US-Dollar befördert Goldpreis nach oben

Der Goldpreis steigt angesichts eines schwächeren US-Dollars, er legt um 0,2 Prozent auf 4181 Dollar je Feinunze zu. Höher als erwartet ausgefallene Verbraucher- und Erzeugerinflationsdaten haben keinen erneuten Ausverkauf ausgelöst, wobei die Erholung stattdessen durch sinkende Anleiherenditen, einen schwächeren Dollar und eine Wochenmitte-Schwankung an den Aktienmärkten, insbesondere bei Technologieaktien, gestützt werde, meinen Analysten der Saxo Bank. Der wichtigste Widerstand bleibe bei rund 4235 Dollar, einem Niveau, das während des Ausverkaufs Ende September durchbrochen wurde.

Schwächerer US-Dollar befördert Goldpreis nach oben
11:38 Uhr

Eurozone mit roter Handelsbilanz

Der Handel in der Eurozone ist im August in ein Defizit gerutscht, da höhere Energieimporte und ein schwächerer Handel mit Maschinen und Fahrzeugen die Bilanz belasteten. Das Defizit im Warenhandel der 21-Länder-Währungsunion habe in dem Monat 16,1 Milliarden Euro betragen, verglichen mit einem Überschuss von 10,7 Milliarden Euro im Juli und einem Defizit von 1,7 Milliarden Euro im August 2025, teilte Eurostat mit.

Eurozone mit roter Handelsbilanz
11:19 Uhr

Zu hohe Inflationsrate in der Eurozone

Der Inflationsdruck im Euroraum hat im September wie erwartet zugenommen. Wie Eurostat in zweiter Veröffentlichung mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und lagen um 3,8 (August: 3,2) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die EZB strebt eine Inflation von 2,0 Prozent an. Die Kernverbraucherpreise erhöhten sich mit Raten von 0,2 und 2,5 (2,4) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit wie erwartet die Ergebnisse der ersten Veröffentlichung vom 2. Oktober.

Energie verteuerte sich mit einer Jahresrate von 18,9 (14,3) Prozent und Nahrungsmittel, Alkohol sowie Tabak kosteten 1,3 (1,1) mehr als vor einem Jahr. Industriegüter ohne Energie verteuerten sich um 1,1 (1,2) Prozent und Dienstleistungen um 3,2 (3,0) Prozent.

Zu hohe Inflationsrate in der Eurozone
11:05 Uhr

Nordex-Aktie schießt nach Daten hoch

Der Windturbinenhersteller Nordex hat nach der Veröffentlichung der vorläufigen Quartalszahlen einen Kurssprung hingelegt. Der Aktienkurs des auf Windkraftanlagen an Land spezialisierten Unternehmens schnellte um rund 13 Prozent nach oben. Nordex war damit mit Abstand stärkster Gewinner im MDax.

Nordex-Aktie schießt nach Daten hoch
10:52 Uhr

Dax steigt über wichtige charttechnische Hürde

Der Dax hat seine Gewinne ausgeweitet und ist am Vormittag um 1,0 Prozent auf 25.644 Punkte gestiegen. Der Sprung über die wichtige charttechnische Hürde bei 25.500 beziehungsweise 25.522 Punkte sorgte für zusätzliche Aufwärtsdynamik. Der EuroStoxx50 notierte 0,7 Prozent höher bei 6211 Stellen.

Dax steigt über wichtige charttechnische Hürde
10:27 Uhr

Stimmung im deutschen Wohnungsbau trübt sich ein

Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich im September angesichts steigender Zinsen eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel auf minus 25,1 Punkte, von minus 22,5 Zählern im August, wie das Ifo-Institut zu seiner Umfrage mitteilte. Besonders die Geschäftsaussichten für die kommenden Monate wurden von den Unternehmen skeptischer gesehen, ihre aktuelle Lage bewerteten sie weitgehend gleich. "Die Zinserhöhung der EZB dürfte die Zuversicht im Wohnungsbau gedämpft haben", sagte Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. "Die Aussicht auf wieder höhere Finanzierungskosten belastet die Branche."

Die EZB hatte ihren Leitzins im September zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben, und zwar von 2,25 auf 2,50 Prozent. Sie will damit die Inflation bekämpfen, die von den steigenden Energiepreisen infolge des Nahost-Krieges ausgehen. Viele Ökonomen rechnen für Dezember mit einer weiteren Zinserhöhung. Die Bauzinsen sind in den vergangenen Monaten mit nach oben gegangen, was die Finanzierung von Projekten verteuert.

Stimmung im deutschen Wohnungsbau trübt sich ein
10:04 Uhr

Zinserhöhung in den USA? Das sagt Fed-Chef Warsh

Der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, hält sich vor der anstehenden Zinssitzung Ende Oktober bedeckt. Er nehme Zinsentscheidungen nicht vorweg, sagte Warsh auf der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank. "Ich halte nichts davon, jetzt schon zu sagen, was ich auf den verbleibenden Sitzungen in diesem Jahr tun könnte", erklärte er. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass die Fed auf ihrer nächsten Sitzung am 27. und 28. Oktober die Zinsen unverändert lässt. Im September hatte die Zentralbank die Zinsen noch angehoben. Damit habe die Fed deutlich gemacht, dass sie für Preisstabilität sorgen werde, und die Geldpolitik etwas gestrafft, sagte Warsh.

Zinserhöhung in den USA? Das sagt Fed-Chef Warsh
09:38 Uhr

Ölpreise sinken - Investoren wägen Risiken ab

Die Ölpreise geben zunächst leicht nach. Anleger wägen die Risiken im Nahen Osten und mögliche Schritte der USA zur Lockerung der Beschränkungen für die weltweite "Schattenflotte" von Tankern ab. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 0,4 Prozent auf 105,45 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,7 Prozent schwächer bei 97,29 Dollar.

Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte am Donnerstag zugestimmt, mehr als 20 Millionen Barrel Diesel auf den Markt zu bringen. Auch soll das restliche Öl aus einer im März zugesagten Rekordfreigabe von Notreserven freigegeben werden, um das Angebot zu erhöhen und die stark gestiegenen Preise zu dämpfen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt zudem, die Sanktionen gegen einige Schiffe der sogenannten Schattenflotte aufzuheben, um die rekordhohen globalen Frachtraten zu senken.

Ölpreise sinken - Investoren wägen Risiken ab
09:19 Uhr

Tesla zeigt Sportwagen mit Raketendüsen

Tesla hat einen Sportwagen vorgestellt, der dank Raketendüsen kurze Entfernungen im Flug zurücklegen kann. Bei der Präsentation in der texanischen Stadt Waco flog der Tesla Roadster dank seiner Kaltgas-Triebwerke unter anderem mit einer Seitenrolle über geparkte andere Modelle des Elektroauto-Herstellers. Der Sportwagen werde 2028 in die Produktion gehen und man werde ihn kaufen können, sagte Tesla-Chef Elon Musk.

Ein Preis wurde nicht genannt. Allerdings werden schon für die Reservierung der Roadster-Version, die dank der Düsen schneller beschleunigen kann, insgesamt 250.000 Euro fällig - erst 5000 Euro und dann weitere 245.000 Euro binnen zehn Tagen. Auf der Tesla-Website heißt es nur bei den 5000 Euro, dass man den Betrag vollständig zurückerstattet bekommen könne. In der Präsentation beschleunigte der Roadster aus dem Stand auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 96,6 km/h) in 0,81 Sekunden. Das Produktionsmodell werde noch schneller sein, kündigte Tech-Milliardär Musk an.

Tesla zeigt Sportwagen mit Raketendüsen
09:13 Uhr

Dax steuert auf Wochengewinn zu

Der Dax bewegt sich zum Handelsstart weiter aufwärts. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 25.490 Punkten, nachdem er das gestrige Geschäft 0,3 Prozent fester mit 25.383 Zählern beendet hatte. Damit steuert der Dax auf einen Wochengewinn zu, der sich aber in Grenzen hält. In Asien zeigen die Technologiewerte nach den hohen Vortagesverlusten eine Gegenreaktion. 

Dax steuert auf Wochengewinn zu
08:58 Uhr

 Tech-Werte mit Gegenbewegung nach Ausverkauf

Nach dem gestrigen Kursrutsch kommt es zum Wochenausklang an den ostasiatischen Aktienmärkten zu einer kräftigen Erholung. Teilnehmer sprechen allerdings lediglich von einer Gegenbewegung, am übergeordneten Bild habe sich nur wenig verändert.

Besonders deutlich fällt die Erholung in Seoul aus, wo es für den Kospi um 3,6 Prozent nach oben geht. Am Vortag hatte der Index mit einem Einbruch um 7,6 Prozent das größte Tagesminus seit Ende Juli markiert. Hier geht es für die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix um 4,6 und 4,3 Prozent aufwärts. In Tokio steigt der Nikkei-225 um 1,9 Prozent, nachdem er am Donnerstag noch den größten Tagesverlust seit März verzeichnet hatte. Der breiter gefasste Topix erhöht sich um 1,8 Prozent. Auch an den chinesischen Börsen kommt es zu einer Erholung. Der Shanghai Composite erhöht sich um 1,0 Prozent und der Hang-Seng-Index legt um 1,2 Prozent zu.

 Tech-Werte mit Gegenbewegung nach Ausverkauf
08:40 Uhr

Globale Nachfrage nach Elektroautos sinkt 

Die weltweite Nachfrage nach Elektroautos ist im September nach sechs Wachstumsmonaten in Folge gesunken. Die Verkäufe gingen um zwei Prozent auf 2,15 Millionen Fahrzeuge zurück, wie aus Daten des britischen Forschungsunternehmens Benchmark Mineral Intelligence hervorgeht. Seit Jahresbeginn liegt das Absatzvolumen demnach mit 15,5 Millionen Fahrzeugen noch drei Prozent im Plus.

Die Entwicklung zeigt eine wachsende Kluft zwischen wichtigen Märkten. Europa profitierte von starker Verbrauchernachfrage und politischer Unterstützung. "Europa hatte seinen stärksten Monat seit Beginn der Aufzeichnungen, mit fast 600.000 verkauften Elektroautos im September, zehn Prozent über dem bisherigen Höchstwert vom Juni", sagte BMI-Datenmanager Charles Lester. In Nordamerika sanken die Verkäufe dagegen um 44 Prozent, in China um 18 Prozent auf 1,11 Millionen Fahrzeuge. Nordamerika bekam weiter die Folgen des Auslaufens der US-Steuergutschriften für Elektroautos Ende September 2025 zu spüren. Autobauer in China setzten wegen der schwächeren Inlandsnachfrage zunehmend auf Exporte.

Globale Nachfrage nach Elektroautos sinkt 
08:24 Uhr

Dax erholt sich weiter

Europas Börsen dürften mit kräftigen Aufschlägen in den Handel starten. Eine Stabilisierung an Wall Street sowie die Erholung an den asiatischen Börsen stützen das Sentiment. Der stark KI-lastige südkoreanische Kospi-Index zieht um fast vier Prozent an. Damit scheint die Sorge vor einem Platzen der KI-Blase, die am Vortag noch einen Ausverkauf bei Chip-Werten ausgelöst hatte, wieder etwas in den Hintergrund zu treten. Im Handel bleibt man aber vorsichtig, die Volatilität dürfte hoch bleiben.

Am Nachmittag werden in den USA Import- und Exportpreise für den Monat September veröffentlicht. Sie könnten weitere Hinweise über den Inflationsdruck liefern. Daneben werden Daten zur Industrieproduktion bekannt gegeben. Für September wird ein Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat erwartet. Die jüngsten Wirtschaftsdaten haben häufig positiv überrascht, die Weltwirtschaft hat zumindest bislang den Energiepreisschock besser geschultert als erwartet.

Dax erholt sich weiter
08:03 Uhr

Der frühe Vogel fängt den Rentenwurm

Der Bundestag will heute die sogenannte Frühstartrente beschließen. Damit soll es erstmals eine staatlich geförderte private Altersvorsorge bereits im Kindesalter geben. Sie soll Kindern ab dem Geburtsjahrgang 2020 den Aufbau einer privaten Altersvorsorge erleichtern. Dafür sollen anspruchsberechtigte Kinder vom 6. bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro vom Staat erhalten, die am Kapitalmarkt angelegt werden. Nach Berechnungen des Finanzministeriums auf der Grundlage zurückliegender Renditen könnten dadurch bis zum Rentenbeginn mehr als 50.000 Euro zusammenkommen. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Der frühe Vogel fängt den Rentenwurm
07:46 Uhr

Anthropic droht geringere Bewertung

Vor dem geplanten Börsengang des KI-Entwicklers Anthropic mit seinem Chatbot Claude im November stellen sich Investoren auf eine geringere Bewertung des Unternehmens ein. Angesichts der explodierenden Kosten zur Finanzierung von Künstlicher Intelligenz (KI) und eines verlangsamten Wachstums werde nun eine Bewertung von rund 1,5 Billionen Dollar diskutiert, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Zuvor hatten Anleger mit etwa zwei Billionen Dollar gerechnet.

Auf einem Investorentag in San Francisco teilte das Management den potenziellen Käufern der Aktien mit, dass der Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 45 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar gestiegen sei. Zudem habe Anthropic auf bereinigter Basis die Gewinnzone erreicht. Diese Zahlen hätten zwar einige Bedenken hinsichtlich der enormen Entwicklungskosten zerstreut, hieß es in bei den Insidern. Einige Investoren zeigten sich aber enttäuscht über das nachlassende Wachstum. Im zweiten Quartal hatte sich der Umsatz im Vergleich zum Jahresauftakt noch auf 11,6 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt.

Anthropic droht geringere Bewertung
07:28 Uhr

Abseits des Tech-Booms: Diese Aktien haben Potenzial

Bei KI- und Chipaktien wird es unruhig - aber die Börse hat ja noch einiges mehr zu bieten. Welche Aktien und Branchen spannende Alternativen sein können, erklärt die Fondsmanagerin Kristina Bambach im Geldanlage-Check. 

Abseits des Tech-Booms: Diese Aktien haben Potenzial
07:11 Uhr

Asien-Börsen zeigen Gegenreaktion

Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich nach der heftigen Verkaufswelle am Donnerstag erholt. Der japanische Nikkei-Index steigt nach einer sechstägigen Verlustserie. Die Gewinne halten sich jedoch in Grenzen, da die Anleger vor der anstehenden Berichtssaison und den US-Zwischenwahlen Vorsicht walten lassen. .

Der Shanghai Composite gewinnt 0,8 Prozent auf 3737,31 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt um 0,6 Prozent auf 4189,41 Punkte. In Tokio legt der Nikkei-Index 1,8 Prozent auf 65.550,68 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 1,8 Prozent höher bei 4.072,71 Zählern.

"Die Aktien erholen sich, da die Anleger nach den starken Verlusten am Vortag wieder zugriffen. Es gab keine anderen Gründe für die Gewinne", sagt Daisuke Hashizume, leitender Stratege bei Daiwa Securities. "Die Marktteilnehmer sehen wenig Grund, vor der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen und den US-Zwischenwahlen im nächsten Monat aggressiv Aktien zu kaufen."

Asien-Börsen zeigen Gegenreaktion
06:53 Uhr

Nordex schraubt Prognose hoch

Bei Nordex haben sich die Geschäfte im dritten Quartal besser entwickelt als gedacht. Die Prognose für das Gesamtjahr werde deshalb angehoben, teilte der im MDax notierte Windanlagenbauer mit. Erwartet werde nun eine Ergebnis-Marge (Ebitda) im Bereich von 11,5 bis 12,5 Prozent, nach bislang vorhergesagten 8,0 bis 11,0 Prozent. Alle anderen Kennzahlen der Prognose blieben unverändert.

Das vorläufige, ungeprüfte Ergebnis (Ebitda) im dritten Quartal 2026 liege voraussichtlich bei rund 278 Millionen Euro, nach 136 Millionen Euro vor Jahresfrist. Das entspreche einer Ebitda-Marge von 12,7 Prozent. Der vorläufige, ungeprüfte Umsatz im Quartal liege voraussichtlich bei rund 2,187 Milliarden Euro nach 1,706 Milliarden vor Jahresfrist.

Nordex schraubt Prognose hoch
06:36 Uhr

Wo Elektroautos besonders boomen

Elektroautos boomen in Deutschland - aber nicht überall gleich. Den höchsten Anteil an den Neuzulassungen des laufenden Jahres haben sie in Rheinland-Pfalz, wie aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht. 33,1 Prozent bedeuten, dass fast jedes dritte seit Januar neu zugelassene Auto dort rein mit Strom fährt. Das kann man mit etwas gutem Willen auch über Schleswig-Holstein sagen, wo es 32,6 Prozent sind.

Die dritthöchste Quote ergibt sich mit 29,8 Prozent in Niedersachsen. In dem Land, in dem Volkswagen seinen Firmensitz hat, gilt aber besonders, dass Zulassungszahlen nicht nur von der Bevölkerung, sondern auch von kleinen und großen Unternehmen abhängen können. Das könnte auch auf Baden-Württemberg auf Platz vier mit Mercedes und Porsche und 29,7 Prozent zutreffen. NRW folgt mit 29,3 Prozent vor Bremen mit 28,9. Bayern, Berlin, Brandenburg und das Saarland liegen nahe am bundesweiten Durchschnitt von 27,2 Prozent.

Der niedrigste Elektroautoanteil im laufenden Jahr findet sich dagegen in Hamburg - dort ist es mit 16,9 Prozent nur etwas mehr als jedes sechste Auto. Dahinter folgen Sachsen und Sachsen-Anhalt mit 21,6 und 21,7 Prozent. Auch Thüringen mit 22,4, Hessen mit 22,5 und Mecklenburg-Vorpommern mit 23,2 Prozent haben relativ niedrige Werte.

Wo Elektroautos besonders boomen
06:15 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 158,00 Yen und rückt bei der Schweizer Währung etwas auf 0,8274 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1215 Dollar und zieht leicht auf 0,9280 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:00 Uhr

Fluchtbewegung in sichere Häfen

Der Dax hat sich im internationalen Vergleich, vor allem mit den asiatischen Leitindizes noch gut geschlagen. Am Ende gewann der deutsche Börsenleitindex sogar 0,3 Prozent auf 25.383 Punkte. Zur Wochenmitte hatte er 0,2 Prozent auf 25.299 Zähler zugelegt.

Für Abgabedruck sorgten die am Mittwoch berichteten stärker als erwartet gestiegenen Verbraucherpreise in den USA. Sie hatten neue Zinsängste ausgelöst. Das belastete vor allem zinssensible Sektoren und schürte Ängste vor einem Platzen der KI-Blase. Die Marktzinsen fielen dessen ungeachtet am Berichtstag stark. Marktbeobachter vermuten dahinter eine Fluchtbewegung in sichere Anlagen vor dem Hintergrund des Abverkaufs bei KI-Aktien, also Umschichtungen von Aktien in Anleihen. Daneben dürften einige Akteure das Zinsniveau aber auch für Anlagekäufe genutzt haben.

Zum heutigen Abschluss der Börsenwoche steht die Inflation im Euroraum im Blick. Sie dürfte im September kräftig angezogen haben. Klarheit bringen die finalen Daten des EU-Statistikamts. Laut vorläufigen Zahlen erreichte die Inflationsrate mit 3,8 Prozent den höchsten Stand seit drei Jahren. Im August lag sie noch bei 3,2 Prozent.

Die EZB hat dieses Jahr bereits mit zwei Zinserhöhungen auf den starken Preisauftrieb reagiert, der durch den Ölpreisschock durch den Iran-Krieg in Gang gekommen ist. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass noch ein weiterer Schritt der EZB nach oben im laufenden Jahr hinzukommt - womöglich im Dezember, nach einer Zinspause auf der Sitzung Ende Oktober.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Fluchtbewegung in sichere Häfen