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Es wird heißerZahl der überdurchschnittlich warmen Tagen weltweit mehr als verdoppelt

05.11.2026, 12:54 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Zahl überdurchschnittlich warmer Tage hat sich weltweit seit Anfang der 1980er Jahre mehr als verdoppelt.

Besonders ausgeprägt sei dies in Lateinamerika, der Karibik, in Subsahara-Afrika sowie im Nahen Osten und in Nordafrika, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Dort habe sich die Zahl der überdurchschnittlich warmen Tage mehr als verdreifacht.

Rund die Hälfte der Bevölkerung in den OECD-Ländern ist dem Bericht zufolge jährlich besonders heißen Tagen mit Temperaturen über 35 Grad ausgesetzt. Die Zahl der Tage mit Hitzestress stieg demnach zwischen 2021 und 2025 im Vergleich zu der Zeit zwischen 1981 und 2010 um rund 35 Prozent an. Das entspricht etwa 17 zusätzlichen Tagen pro Jahr.

Der Bericht geht zudem auf die Bodenfeuchte von Ackerflächen ein. Diese war in den OECD-Mitglieds- und Partnerländern von 2021 bis 2025 im Schnitt etwa 2,6 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum. Abnehmende Bodenfeuchte hat Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion und damit auch auf die Ernährungssicherheit.

Trockenheit könne zudem die Energieproduktion stören, wenn etwa Atomreaktoren wegen der aufgeheizten Flüsse heruntergefahren werden müssen, erklärte die OECD. Auch die Energie aus Wasserkraft wird durch Dürren beeinträchtigt. Niedrige Wasserstände in Flüssen können zudem die Binnenschifffahrt einschränken, was die Transportkosten erhöht.

Der Bericht mit dem Titel Climate Action Monitor 2026 wurde im virtuellen Pavillon der UN-Klimakonferenz COP31 vorgestellt, die am Montag im türkischen Antalya beginnt. Die OECD umfasst 38 Industrieländer und wirtschaftlich entwickelte Staaten. Sie vergleicht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ihrer Mitgliedstaaten und erarbeitet Empfehlungen für die Politik.

Quelle: ntv.de, AFP

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