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ISR-VerfahrenPolitico: Voraussetzungen für den Abbau Seltener Erden in Sachsen gegeben

05.11.2026, 17:03 Uhr
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Archivbild (Foto: Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa)

In Sachsen sind die Voraussetzungen für den Abbau Seltener Erden laut einem Bericht des Portals Politico gegeben: Untersuchungen von Gesteinsproben im sächsischen Storkwitz hätten ergeben, dass dort Seltene Erden ohne Bergwerk oder Tagebau, sondern mit dem sogenannten ISR-Verfahren abgebaut werden könnten, berichtete Politico am Donnerstag aus Unternehmenskreisen.

In Sachsen sind die Voraussetzungen für den Abbau Seltener Erden laut einem Bericht des Portals Politico gegeben: Untersuchungen von Gesteinsproben im sächsischen Storkwitz hätten ergeben, dass dort Seltene Erden ohne Bergwerk oder Tagebau, sondern mit dem sogenannten ISR-Verfahren abgebaut werden könnten, berichtete Politico am Donnerstag aus Unternehmenskreisen. ISR steht demnach für In-Situ-Recovery, dabei wird eine Flüssigkeit über Bohrungen in die Lagerstätte geleitet, um die Seltenen Erden direkt im Untergrund zu lösen und in flüssiger Form an die Oberfläche zu bringen.

Das Münchner Unternehmen Hades Mining hatte im Juli die Lizenz für die Erkundung des Gebiets in Storkwitz erhalten. Hades Mining vermutet in dem rund 28 Quadratkilometer großen Gebiet laut Politico unter anderem die Elemente Neodym und Praseodym. Sie werden für die Herstellung von Permanentmagneten benötigt, die etwa in Elektromotoren, Windkraftanlagen und in Rüstungsgütern zum Einsatz kommen. Bislang ist die deutsche Industrie hier in hohem Maße von China abhängig.

Quelle: ntv.de, afp

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