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Beteiligung von 50 ProzentInsider: Bundesregierung plant Einstieg bei Panzerbauer KNDS

05.11.2026, 12:27 Uhr
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Die Bundesregierung hat sich nach Angaben eines Insiders mit der Eigentümerfamilie Wegmann grundsätzlich über einen Einstieg des Bundes beim deutsch-französischen Panzerbauer KNDS geeinigt.

Man plane eine Beteiligung in gleicher Höhe wie Frankreich von 50 Prozent, um auf Augenhöhe mit dem Partner zu stehen, hieß es weiter. Aus Vertraulichkeitsgründen könnten zu der erzielten Einigung keine Details genannt werden.

Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es, mit dem Einstieg bei KNDS wolle die Regierung den Schutz verteidigungsindustrieller Schlüsseltechnologie im Panzerbau sichern. So solle ein möglicher Verlust von Schlüsseltechnologien verhindert werden. Eine Beteiligung an Schlüsselunternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie könne von strategischer Bedeutung sein, um das Verteidigungsinteresse Deutschlands in einer sich verändernden europäischen Sicherheitslage zu gewährleisten.

Aus einer Reuters vorliegenden Unterrichtung für den Haushaltsausschuss des Bundestages geht hervor, dass der Bund für einen Preis von unter 7,2 Milliarden Euro einen Anteil von 50 Prozent erwirbt. Der Kaufpreis für den 50-Prozent-Anteil liegt damit unter der Summe, die der Haushaltsausschuss des Bundestages im Juni für einen ursprünglich geplanten Erwerb von lediglich 40 Prozent bewilligt hatte.

Quelle: ntv.de, rts

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