Ministerium zieht Vergabe zurückHaenel verliert Sturmgewehr-AuftragEigentlich sollte das neue Sturmgewehr der Bundeswehr von der thüringischen Waffenschmiede C.G. Haenel produziert werden. Doch nun macht das Verteidigungsministerium einen Rückzieher. Für Konkurrent Heckler & Koch ein Erfolg.09.10.2020
"Wohlwollende Näherung"SPD denkt über Kampfdrohnen nachDas Bundesverteidigungsminsterium will die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausstatten. Bislang scheitert das Vorhaben am Widerstand des Koalitionspartners. Doch jetzt signalisiert die SPD Entgegenkommen.06.10.2020
Deutsche Mitarbeit kostet extraBundeswehr bricht Hubschrauber-Einkauf abMit ihren Gerätschaften hat die Bundeswehr immer wieder zu kämpfen. Die alternden Transporthubschrauber sollen ersetzt werden. Eigentlich steht ein Auftrag für neue Maschinen bevor, nun aber muss das Verfahren abgebrochen werden - auch weil die Hersteller hohe Extraforderungen stellen.29.09.2020
Von AKK geschasstMAD-Präsident Christof Gramm wird abgelöstChristof Gramm muss seinen Posten beim Militärischen Abschirmdienst räumen. Er werde im gegenseitigen Einvernehmen ausscheiden, heißt es aus Berlin. Hinter den Kulissen ist allerdings Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer maßgeblich für die Entscheidung verantwortlich.24.09.2020
Nachfolger des G36Bundeswehr-Gewehr künftig aus ThüringenDie Entscheidung ist eine Zäsur: Nach fast sechs Jahrzehnten wechselt die Bundeswehr den Lieferanten ihres Sturmgewehrs. Künftig soll die Waffe aus Thüringen kommen. Den bisherigen Ausrüster Heckler & Koch trifft die Entscheidung zur Unzeit.14.09.2020
Vorschlag für Feldwebelin & Co.Bekommt die Truppe weibliche Dienstgrade?Rund zwölf Prozent der Bundeswehr-Angehörigen sind weiblich. In der Sprache spiegelt sich das bislang kaum wider. Dienstgraden wie Feldwebel und Oberstleutnant wird derzeit einfach die Anrede "Frau" vorangestellt. Das könnte sich - mit einigen Ausnahmen - bald ändern.11.09.2020
AKK löst Kompanie aufAus für KSK-SkandaltruppeDas Kommando Spezialkräfte (KSK) gilt als Eliteeinheit der Bundeswehr. Ein Rechtsextremismus-Skandal erschüttert das Ansehen der Truppe massiv. Das hat Konsequenzen.30.07.2020
Rechtsextremismus bei BundeswehrSoldaten in radikaler Chatgruppe entdecktEine KSK-Kompanie wird wegen rechtsextremer Umtriebe aufgelöst und dem Social-Media-Chef der Bundeswehr "gefallen" Beiträge eines Anhängers der Identitären Bewegung. Die Vorwürfe gegenüber der Bundeswehr häufen sich - nun kommen schon wieder neue hinzu.23.07.2020
"Unglaubliche Schlamperei"Bundeswehr vermisst 60.000 Schuss MunitionDie Bundeswehr muss erneut eingestehen, dass sie die Übersicht über ihr Inventar verloren hat. Nachdem kürzlich die Eliteeinheit KSK den Verlust großer Mengen Sprengstoff einräumt, fällt das Fehlen weiterer Zehntausender Patronen auf. Verschiedene Ursachen kommen dafür infrage.17.07.2020
Einsatz unter strengen Regeln?Bundeswehr will bewaffnete DrohnenDas Verteidigungsministerium und die Bundeswehr sprechen sich für die Beschaffung von bewaffneten Drohnen aus. In einem Bericht formulierte das Ministerium auch eine Liste von Grundsätzen für den umstrittenen Einsatz. Bislang nutzt die Bundeswehr nur unbewaffnete Aufklärungs-Drohnen.06.07.2020