Lawrow: Nur Westen ist schuldNeustart der Beziehungen? Russland gibt UN einen KorbRussland opponiert kürzlich gegen den UN-Zukunftspakt. Nun verkündet Außenminister Lawrow, sein Land sieht keinen Sinn in internationalen Beziehungen zum Westen. Schuld daran trügen die USA und Großbritannien. Erfolg würden sie aber keinen haben, behauptet er.28.09.2024
Israel will weiter angreifenNetanjahu droht Iran und Hisbollah und kritisiert die UNDer Konflikt mit der Hisbollah spitzt sich zu, Israels Ministerpräsident reist dennoch zur UN-Generaldebatte. Dort gibt er sich kämpferisch, lehnt Forderungen nach Waffenruhe ab und nennt die UN einen "Sumpf aus antisemitischem Zorn". Vertreter zahlreicher Länder verlassen zu Beginn der Rede aus Protest den Saal.27.09.2024
Israels Kampf gegen HisbollahStaatenbündnis fordert 21 Tage WaffenruheBei den Vereinten Nationen in New York unternehmen mehrere Staaten einen neuen Anlauf, einen großen Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon zu verhindern. Der Vorschlag einer befristeten Waffenruhe stößt auf beiden Seiten immerhin nicht auf Ablehnung.26.09.2024
USA für 21 Tage Waffenruhe Israel behält sich "großen Krieg" im Libanon vorIsrael zielt auf eine Waffenruhe für den Norden Israels und den Süden des Libanons. Die gebe es entweder vor oder nach einem "großen Krieg" gegen die Hisbollah, erläutert der Botschafter vor dem UN-Sicherheitsrat. Die USA und Frankreich schlagen eine Gefechtspause von 21 Tagen vor. 26.09.2024
Rede vor UN-SicherheitsratSelenskyj: Moskau muss zum Frieden gezwungen werdenGegen westliche Kriegsmüdigkeit betont der ukrainische Präsident vor dem UN-Sicherheitsrat, dass Russland internationale Verbrechen begehe. Das könne nicht durch Gespräche gelöst werden. Stattdessen müsse Moskau auf dem Schlachtfeld zum Friedensschluss gezwungen werden. 25.09.2024
Gerangel bei UN-TreffenBaerbock weist russischen Journalisten zurechtDass auch auf der UN-Vollversammlung nicht alle bereit sind, sich an die Regeln zu halten, zeigt ein russischer Journalist: Er bedrängt Außenministerin Annalena Baerbock vor einer Pressekonferenz. Sie weist ihn deutlich zurück - vor laufenden Kameras. 24.09.2024
Beirut spricht von 500 TotenUSA und EU befürchten das Schlimmste im LibanonHunderte Tote und noch viel mehr Verletzte: Israel attackiert den Libanon heftig wie lange nicht, und die Sorge vor einem weitreichenden Krieg wächst. Die USA befürchten eine weitere Destabilisierung, der EU-Außenbeauftragte sieht eine Kriegssituation. Auch Paris schaltet sich ein.24.09.2024
Plan soll Kreml dazu zwingenSelenskyj: "Frieden ist näher, als wir denken"Noch ist der ukrainische Siegesplan nicht öffentlich. Doch Präsident Selenskyj lässt schon mal die Spannung steigen. Das Kriegsende rücke näher, sagt er in New York. Die Strategie Kiews werde Russland praktisch zum Frieden zwingen. 24.09.2024
Vor entscheidender KriegsphaseSelenskyj will Partnern seinen "Siegesplan" präsentierenIn New York beraten der UN-Sicherheitsrat und die Vollversammlung über den Krieg in der Ukraine. Auch deren Präsident Selenskyj ist angereist und will - zunächst den Partnern seines Landes - einen "Siegesplan" vorstellen. Auch ein Treffen mit Bundeskanzler Scholz ist geplant. 23.09.2024
Wollte Änderungen durchsetzenRusslands Einspruch gegen UN-Reformplan ausgekontertSeit Jahresbeginn arbeiten mehr als 100 Staaten an einer Reform der UN. Die soll Veränderungen im Sicherheitsrat bringen und das Finanzsystem zugunsten des Globalen Südens wandeln. Russland versucht, die Verabschiedung zu torpedieren, bekommt dafür aber direkt die Quittung.22.09.2024