Kosten für GrenzschutzOrban: EU schuldet Ungarn Geld für Abwehr von FlüchtlingenUngarns rechtsnationale Regierung steht seit Jahren wegen ihrer Asylpolitik in der Kritik. Der Europäische Gerichtshof verurteilt das Land deshalb zu einer Strafe in Millionenhöhe. Ministerpräsident Orbán will das Geld nun über einen Umweg verrechnen.30.08.2024
Nach Tief im JuniRussland pumpt wieder mehr Öl durch die UkraineDie EU stellt 2022 den Kauf russischen Öls ein - für Ungarn, die Slowakei und Tschechien gelten aber Ausnahmeregeln. Sie beziehen Öl aus einer Pipeline, die von Russland unter anderem durch die Ukraine zu ihnen führt. Die Ukraine sanktioniert kürzlich das System an einer Stelle - trotzdem liefert Russland viel.23.08.2024
Schutzbedürftigkeit entzogenUngarn will Tausende Ukrainer auf die Straße setzenIn Ungarn tritt ein neues Dekret in Kraft: Ukrainer aus Regionen, die Budapest als sicher ansieht, erhalten keine Hilfe mehr. Tausende Flüchtlinge könnten ihre Unterkünfte verlieren. Die Regierung verteidigt die Regelung mit dem Argument, die Ukrainer hätten genug Zeit gehabt, sich zu integrieren.21.08.2024
Luxushotels und JachthäfenOrban-Freunde blockieren Strände für "neue Aristokratie"Seit Generationen machen Ungarn am Plattensee Ferien. Doch nun trübt die zunehmende Privatisierung des Ufers die Urlaubsfreude. Unternehmer aus dem Umfeld der nationalistischen Regierung von Viktor Orban riegelten Strände und Häfen für reiche Touristen ab, kritisieren Einheimische. 20.08.2024
Paneuropäisches Picknick 1989Ihre Flucht aus der DDR haben diese beiden nie bereutAm Montag wird im ungarischen Sopron an das Paneuropäische Picknick erinnert, das vor 35 Jahren Hunderte DDR-Bürger zur Flucht nutzten. Präsident Steinmeier kommt in Begleitung von Zeitzeugen wie Walter Sobel, der ntv.de zusammen mit seiner Frau von der wichtigsten Reise ihres Lebens berichtet.18.08.2024Von Heike Boese
Kursk-Kämpfe verschärfen LageZwei EU-Ländern droht Lieferstopp bei russischem Pipeline-GasBeim Vorstoß in russisches Grenzgebiet soll die Ukraine auch Sudscha eingenommen haben. Von dort aus pumpt Gazprom russisches Gas in EU-Staaten. Die Einnahme des Orts könnte zum abrupten Lieferstopp führen. Spätestens Ende 2024 müssen die EU-Länder aber sowieso Alternativen finden.14.08.2024Von Lea Verstl
Ungarn als VorbildBulgarien verbietet LGBTQ-"Propaganda" an SchulenHomosexualität ist in Bulgarien seit 1968 nicht mehr illegal, doch auch Jahrzehnte später sind die Vorbehalte gegenüber Schwulen, Lesben und queeren Menschen groß. Jetzt werden "nicht-heterosexuelle" Themen an Schulen verboten. Die Initiative kam von einer Kreml-treuen Partei. 08.08.2024
Einreise für RussenWeber: Orbans Lockerungen gefährden Sicherheit EuropasUngarns Pläne, die Einreise-Bedingungen für Russen zu lockern, stoßen auf große Kritik in der EU. Unionspolitiker fordern Konsequenzen für den Nato- und EU-Staat. Das Bundesinnenministerium mahnt, den Schutz zu erhöhen, anstatt Einfallstore zu schaffen.04.08.2024
Kiew gefährdet Versorgung nichtEU weist Beschwerde Ungarns im Öl-Streit vorerst zurückDie Ukraine stellt einen Teil der russischen Öllieferungen über ihr Staatsgebiet ein. Ungarn und die Slowakei werfen Kiew vor, damit gegen ein Abkommen zu verstoßen und reichen Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Jetzt erhalten sie eine vorläufige Antwort.01.08.2024
Wut auf einen TransitstoppUngarn und die Ukraine fetzen sich ums ÖlDie Ukraine hat einen Teil der verbliebenen russischen Öllieferungen in den Westen gestoppt. Ungarn und die Slowakei fürchten eine Rohstoffkrise und schalten die EU ein. Die Realität ist weniger dramatisch, für die Ukraine könnte der Transitstopp aber zum Bumerang werden.31.07.2024Von Kevin Schulte