Lagebesprechung und AuszeichnungSelenskyj besucht Frontregion im SüdenPräsident Selenskyj ist erneut an die Front gereist. Diesmal besucht er Mykolajiw. Die Ukraine verteidigt die wichtige Stadt im Süden. Ihr Fall würde Russland den Weg nach Odessa öffnen.18.06.2022
Partei der Ostpolitik"Einem großen Teil der SPD fällt es schwer, die Zeitenwende mitzugehen"Die SPD steht in der Tradition einer Ostpolitik, die Frieden und Stabilität über Menschenrechte und Freiheit gestellt hat, sagt der Historiker Jan C. Behrends. "Das muss aufgearbeitet werden." Aber nicht nur die SPD, Politik und Gesellschaft insgesamt müssten ihren kolonialen Blick auf Osteuropa überwinden.18.06.2022
Antrag der BundestagsfraktionUnion fordert "spürbar" mehr Waffen für die UkraineDeutschland liefert der Ukraine Waffen, doch der Union geht es nicht schnell genug. Mit einem Antrag im Bundestag wollen CDU und CSU den Druck auf Kanzler Scholz erhöhen. Alle Waffenzusagen seien bisher über das Ankündigungsstadium und vorbereitende Maßnahmen nicht hinausgekommen.18.06.2022
Bis zu 50 Prozent der AusrüstungUkrainischer General gibt hohe Verluste zuSeit fast vier Monaten nun schon wehrt sich die Ukraine gegen die russischen Angreifer. Die dabei erlittenen materiellen Verluste der ukrainischen Armee sind enorm. Einem ranghohen General zufolge wurde bei den Gefechten ein großer Teil der Ausrüstung zerstört, darunter allein 400 Panzer.18.06.2022
General a. D. Lahl im Interview"Die Panzerhaubitze könnte einen gewaltigen Unterschied machen"Kersten Lahl war Generalleutnant in der Bundeswehr, beriet den Bundespräsidenten und leitete die Bundessicherheitsakademie. Bei ntv.de erklärt er, welchen Unterschied die Panzerhaubitze 2000 macht, warum er keinen Dritten Weltkrieg befürchtet und keinen Grund für eine Zurückhaltung bei Waffenlieferungen sieht.18.06.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj: EU-Beitritt "nicht nur für uns positiv" - jede Straße in Sjewjerodonzek umkämpftIn der Debatte über die Europa-Tauglichkeit der Ukraine betont Präsident Selenskyj den Wert seines Landes für die EU. Kanzler Scholz ist zuversichtlich, dass die EU-Mitglieder eine gemeinsame Position zu dem Beitrittsgesuch finden. Auch in der Nacht wird derweil im Osten der Ukraine heftig gekämpft.18.06.2022
EU-Politikerin zur UkraineBarley: "Überstürzte Beitritte darf es nicht geben"Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley, macht deutlich, dass die Ukraine nur bei "voll und ganz erfüllten" Beitrittskriterien Mitglied der EU werden solle. Sie führt als Argument die Fairness gegenüber anderen wartenden Ländern an und gibt ein Beispiel für einen Fehlbeitritt.18.06.2022
"Absolut notwendig"Scholz kündigt weitere Gespräche mit Putin anÄhnlich wie der französische Präsident Macron will auch Bundeskanzler Scholz den Gesprächsfaden mit dem Kreml nicht abreißen lassen. Gleichzeitig versichert der SPD-Politiker, dass die versprochenen schweren Waffen die Ukraine im Kampf um den Donbass nicht zu spät erreichen werden.18.06.2022
Tokajew hält nichts vom KriegKasachstans Präsident setzt sich von Putin abEigentlich sitzt er als Ehrengast auf Putins Podium in St. Petersburg. Doch Kasachstans Präsident geht hörbar auf Distanz zum russischen Präsidenten. Weder übernimmt Tokajew dessen Kriegsrhetorik, noch sieht den Westen wirtschaftlich am Ende. 17.06.2022
Umfrage zum Ukraine-KriegMehrheit sieht Scholz' Besuch in Kiew positivLange hat er gezögert, am 113. Kriegstag besucht Bundeskanzler Scholz nun doch die ukrainische Hauptstadt Kiew. Bei den Bundesbürgern stößt die Reise in einer Umfrage für RTL/ntv auf Zuspruch. Bei der Frage, ob die Bundesregierung genug helfe, gibt es keine Einheit.17.06.2022