Zwei Tötungsversuche abgebrochenProbleme bei jeder dritten Hinrichtung in den USADie Zahl der Hinrichtungen ist in den Vereinigten Staaten so niedrig wie nie - auch, weil viele Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft haben. Eine Studie liefert ihnen neue Argumente: Demnach gibt es bei vielen Hinrichtungen mit der Giftspritze "erhebliche Probleme". 17.12.2022
Per GiftspritzeMississippi richtet Ex-Soldaten hinEs ist die erste Hinrichtung in Mississippi in diesem Jahr und die zweite seit 2013: In einer Haftanstalt stirbt ein zum Tode verurteilter ehemaliger Soldat nach einer Injektion durch eine Giftspritze. 15.12.2022
Zwei bis zehn Jahre HaftIran verurteilt Hunderte DemonstrantenSeit fast drei Monaten demonstrieren unzählige Menschen im Iran gegen die Regierung des Landes. Mindestens 18.000 Menschen werden festgenommen, zwei Todesurteile wurden bereits vollstreckt. Nun verurteilt die iranische Justiz über 400 Demonstranten - einige müssen bis zu zehn Jahre in Haft. 13.12.2022
"Kriegsführung gegen Gott"Irans Justiz führt Liste: Demonstranten droht TodesurteilMohsen Schekari ist tot, das iranische Regime ließ ihn wegen seiner Beteiligung an den Protesten hinrichten. Dieses Schicksal könnte mindestens 24 weiteren Demonstranten bevorstehen. Sie stehen auf einer publik gewordenen Liste von Personen, denen ebenfalls "Kriegsführung gegen Gott" vorgeworfen wird.10.12.2022
Scharia in AfghanistanTaliban bestrafen 27 Menschen mit StockhiebenIm Zeichen des islamischen Rechts wandelt sich die Herrschaft der Taliban in Afghanistan zusehends in ein Schreckensregime. Einen Tag nach einer öffentlichen Hinrichtung werden 27 Menschen in einer Provinz des Landes wegen "Unzucht" mit Stockhieben bestraft. Auch neun Frauen sind darunter. 08.12.2022
Nach Exekution eines 23-JährigenBaerbock wirft Iran "perfides Schnellverfahren" vorIm Zuge der Proteste im Iran soll ein 23-Jähriger einen Milizionär des Regimes verletzt und "Terror verbreitet" haben. Anfang November verurteilt ihn ein Revolutionsgericht, nun wird er erhängt. Was für die Führung in Teheran vermutlich abschreckend wirken soll, wird international verurteilt.08.12.2022
Zugleich 1200 FreilassungenIran verhängt weitere TodesurteileSeit fast drei Monaten kämpfen die Menschen im Iran gegen das repressive Regime ihres Landes. Während Tausende Demonstranten freigelassen werden, erhöht sich die Zahl der Todesurteile um mindestens fünf. Unterdessen beteuert das Tugend-Zentrum das Aus der Sittenpolizei.06.12.2022
"Racheakt des Militärs"Sieben Studenten in Myanmar zum Tode verurteiltUnter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt die Militärjunta in Myanmar sieben Studenten zum Tode. Die Verurteilten, die im April gefangen genommen wurden, sollen an einer Schießerei in einer Bank beteiligt gewesen sein. Mit solchen Machenschaften soll die Opposition im Land unterdrückt werden, mahnen die Vereinten Nationen.03.12.2022
Zu viele Probleme beim TötenAlabama setzt Hinrichtungen vorerst ausIn Alabama müssen die Strafvollzugsbehörden bei fast jeder Hinrichtung in den letzten Monaten Komplikationen einräumen. Gouverneurin Ivey zieht deshalb die Notbremse. Für die Probleme macht sie allerdings nicht fehlerhafte Praktiken verantwortlich, sondern die Todeskandidaten selbst.22.11.2022
"Während Unruhen Messer gezogen"Proteste im Iran: Justiz verhängt sechstes TodesurteilSeit mehr als zwei Monaten demonstrieren Menschen im ganzen Iran. Nun verhängt das Revolutionsgericht in Teheran das sechste Todesurteil im Zusammenhang mit den Protesten. Ein Mann soll mit Tötungsabsicht ein Messer gezogen haben, um die "Gesellschaft zu verunsichern", wie es heißt.20.11.2022