Waffenbesitzer zum Psychotest?Behörden rechnen nach Hanau mit VergeltungstatenDer Täter von Hanau wird dem rechten Spektrum zugeschrieben. Entsprechend gehen Behörden davon aus, dass es aus der linksextremen Szene zu gewaltsamen Gegenreaktionen kommen könnte. Innenminister Seehofer denkt derweil an weitere Einschränkungen beim Waffenrecht.22.02.2020
"Schwere psychotische Krankheit"Hanau-Schütze hatte Kontakt mit BehördenAn Tag zwei nach dem rechtsextremistischen Terroranschlag in Hanau werden immer mehr Details über den mutmaßlichen Attentäter bekannt. So hatte die Bundesanwaltschaft bereits Kontakt mit dem 43-Jährigen - weil er Strafanzeige gegen eine unbekannte Organisation stellte.21.02.2020
Terrorzelle "Gruppe S."Vergab Verdächtiger Waffenscheine?Vor einer Woche werden zwölf Mitglieder und Unterstützer der mutmaßlich rechtsextremen Terrorzelle "Gruppe S." festgenommen. Polizeimitarbeiter Thorsten W. könnte dabei eine größere Rolle gespielt haben als bisher angenommen.21.02.2020
Polizeipräsenz wird verstärktSeehofer warnt vor NachahmernDer Terroranschlag von Hanau ist laut Innenminister Seehofer eindeutig rechtsextrem motiviert. Und er sei kein Einzelfall: Weil Nachahmer befürchtet werden, wird die Polizeipräsenz in ganz Deutschland erhöht - vor allem vor Moscheen.21.02.2020
Gefahr durch "einsame Wölfe"Der Täter von Hanau war mitten unter unsDer Anschlag in Hanau zeigt: Die Behörden sind auf die neue Art des rechten Terrors nicht vorbereitet. Tatsächlich sind die "einsamen Wölfe" die größte Gefahr für die Sicherheit.21.02.2020Von Florian Hartleb
Trauer und Wut nach Hanau-TerrorKlingbeil fordert Beobachtung der AfDNach dem mutmaßlich rassistischen Anschlag von Hanau kommen Menschen in über 50 deutschen Städten zu Gedenkveranstaltungen zusammen. In der Politik werden Rufe nach einem härteren Umgang mit der AfD laut, deren Ideologie rechten Terror befeuere.21.02.2020
Zur "Enthemmung" beigetragenPistorius sieht Mitschuld für Hanau bei AfDFür SPD-Politiker Pistorius ist die AfD mit ihrem grenzüberschreitenden Verhalten in vielen Parlamenten ein antreibender Faktor für Rechtsextremisten. Indirekt habe die Partei daher eine Mitschuld an den Morden im hessischen Hanau.21.02.2020
"Nicht aus NSU-Morden gelernt"Opferanwalt kritisiert fehlendes UmdenkenDie Morde von Hanau sind aus Sicht von NSU-Opferanwalt Mehmet Daimagüler das Ergebnis der fehlenden Aufklärung über rechten Terror. Verantwortlich dafür sei die Politik. Den Preis dafür müssten Juden, Muslime, Flüchtlinge und Obdachlose zahlen.20.02.2020
Wachsende Wut auf die AfDGauland weist Mitschuld an Hanau zurückNach dem Anschlag auf zwei Shisha-Bars mit neun Toten in Hanau muss sich die AfD wegen ihrer fremdenfeindlichen Parolen rechtfertigen. Politiker aller Parteien werfen ihr vor, ein Klima des Hasses zu schüren. Die Spitzen der AfD weisen das zurück und sehen in den Morden die Taten eines Irren. 20.02.2020
BKA übernimmt Hanau-Ermittlungen"Täter hatte zutiefst rassistische Gesinnung"Die Opfer des Todesschützen von Hanau haben beinahe allesamt einen Migrationshintergrund. Der Generalbundesanwalt bescheinigt dem Schützen ein zutiefst rassistisches Weltbild. Alle Kontakte des Mannes im In- und Ausland werden nun vom Bundeskriminalamt durchleuchtet. 20.02.2020