Von wegen Musterland Chile Wut auf die Elite, "Krieg" gegen das Volk Plötzlich landesweite Proteste in Chile, Militär auf den Straßen, Plünderungen und Tote. Präsident Piñera sagt: "Wir sind im Krieg." Später rudert er zurück. Aber es sagt viel über das angebliche Musterland. In Chile scheitert das große Wirtschaftsexperiment der Neoliberalen.22.10.2019Von Roland Peters, Buenos Aires
Soziale Krise in ChileSantiago ringt um Lösung mit OppositionDie gewalttätigen Proteste in der chilenischen Hauptstadt Santiago halten an - auch deshalb wählt Staatschef Piñera harte Worte und spricht von "Krieg". Dreizehn Menschen kommen bislang ums Leben. Nun ruft er die Opposition dazu auf, gemeinsam eine Lösung zu finden. 22.10.2019
Anhörung wird nicht verschobenAssange wirkt vor Gericht verwirrtVor Gericht in London tritt Julian Assange das erste Mal seit sechs Monaten wieder an die Öffentlichkeit. Äußerlich wirkt der Wikileaks-Gründer gepflegt - doch seine Aussagen werfen Fragen über seinen aktuellen Gesundheitszustand auf. 21.10.2019
Präsident spricht von "Krieg"Zehn Menschen sterben bei Protesten in ChileDie gewaltsamen Unruhen in Chile spitzen sich immer weiter zu: Die Zahl der Todesopfer steigt, Demonstranten stecken Gebäude in Brand und plündern Supermärkte. Präsident Piñera verlängert den Ausnahmezustand. Sein Land stehe "einem unversöhnlichen Feind" gegenüber.21.10.2019
Bolivien vor StichwahlMorales' Vorsprung reicht nicht ausIn Bolivien muss der amtierende Präsident Morales in die Stichwahl gegen seinen stärksten Herausforderer Mesa. Für einen direkten Wahlsieg fehlt beiden Seiten zwar die absolute Mehrheit, das vorläufige Wahlergebnis verkaufen sie jedoch beide als Sieg.21.10.2019
Wirtschaftswunderland BolivienEvo Morales - linker Held, linker VerräterDie Einkommen deutlich gestiegen, die Armut nahezu halbiert: Präsident Morales hat Bolivien ein Wirtschaftswunder gebracht. Trotzdem gehen zuletzt Hunderttausende Menschen gegen ihn auf die Straße. Nun entscheiden die Wähler, ob sie eine vierte Amtszeit wollen.20.10.2019Von Roland Peters, Buenos Aires
Regierung lenkt einTote bei Protesten in ChileChile gilt als eines der stabilsten Länder in Südamerika. Doch die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Nach einer Preiserhöhung im Nahverkehr brechen Unruhen aus. Drei Menschen sterben. Das Militär soll für Sicherheit sorgen. Nun beugt sich die Regierung dem Druck und der Gewalt.20.10.2019
Krawalle in Chiles HauptstadtFahrpreiserhöhung führt zu UnruhenEine Anhebung der Preise im öffentlichen Nahverkehr um 3,75 Prozent führt zu gewaltsamen Protesten in Chiles Hauptstadt. Die Regierung verhängt den Ausnahmezustand. Das Militär soll nun für Sicherheit sorgen.19.10.2019
"Katastrophal für Menschheit"Klimawandel erhöht globale Hungersnot882 Millionen Menschen haben weltweit nicht genug zu essen. Das geht aus dem Welthungerindex 2019 hervor. Dürren, Überschwemmungen und Stürme beeinträchtigen die Ernährungslage. Dabei leiden laut Welthungerhilfe diejenigen am stärksten unter dem Klimawandel, die ihn am wenigsten verantworten.15.10.2019
Regierung und Indigene einigEcuador nimmt Spritpreis-Erhöhung zurückBei Protesten gegen eine Entscheidung der ecuadorianischen Regierung, die Spritpreise zu erhöhen, kommt es zu Toten, Verletzten und vielen Festnahmen. Die indigene Bevölkerung und die Gewerkschaften erreichen mit ihrem Widerstand ein Einlenken der Politik. Nun soll es ein neues Dekret geben. 14.10.2019