Schwierige Rede zu 200. TodestagMacron ringt mit NapoleonWährend die Rechtspopulistin Le Pen den Todestag von Napoleon schwülstig feiert, muss Frankreichs Präsident einen Drahtseilakt hinlegen: Dass der Kaiser auf seinen Feldzügen Millionen von Toten auftürmte, verschweigt Macron nicht. Und würdigt ihn doch als großen Staatsmann. 05.05.2021
US-Kongress berät Gesetzentwurf Nachfahren von Sklaven winkt EntschädigungBereits seit Jahrzehnten wird in den USA über mögliche Entschädigungszahlungen für Nachfahren von Sklaven diskutiert. Nun will sich der US-Kongress mit einem entsprechenden Gesetz befassen. Angefeuert wird die Diskussion vom Prozess um den getöteten Afroamerikaner George Floyd. 10.04.2021
Mit erster schwarzer FrauBiden-Regierung plant neue 20-Dollar-NoteBislang ziert der Sklavenhalter Jackson den 20-Dollar-Schein. Schon Obama wollte das ändern und ließ die Bürger über die Neugestaltung abstimmen, bevor Trump das Vorhaben stoppte. Jetzt nimmt die neue US-Regierung erneut einen Anlauf: Den neuen Schein soll bald eine Anti-Sklaverei-Aktivistin schmücken.26.01.2021
Keine Einfuhr aus Uiguren-GebietUSA blockieren Chinas "Sklaverei"-ProdukteLaut UN-Berichten sollen in China mehr als eine Million Uiguren in Lagern Zwangsarbeit verrichten. Produkte aus dieser Region sollen nun nicht mehr in die USA eingeführt werden dürfen, erklärt das US-Heimatschutzministerium und spricht von "Sklaverei".15.09.2020
Gedenken an Ende der Sklaverei"Juneteenth"-Protestler stürzen StatueAm 19. Juni gedenken die USA der Abschaffung der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren. In diesem Jahr bekommt der Tag durch George Floyds Tod und die "Black Lives Matter"-Bewegung eine neue Dynamik. Vielerorts wird demonstriert, in Washington stürzen Menschen das Ebenbild eines Konföderierten-Generals.20.06.2020
"Von der Sklaverei profitiert"Britische Firmen sagen Entschädigung zuStatuen werden geschleift und Firmenlogos überarbeitet: Das Erbe der Sklavenhaltergesellschaft kommt derzeit auf den Prüfstand. Zwei britische Unternehmen - eine Pub-Kette und ein Versicherer -, die in einer Datenbank zum Thema auftauchen, kündigen Entschädigungen für Minderheiten an. 18.06.2020
Keine Konföderierten-Fahnen mehrNascar-Rennserie verbietet Sklaverei-Flagge Besser spät als nie: Die Konföderierten-Flagge gehört bei vielen Nascar-Fans zum Standard-Repertoire, die Rennserie duldet dies jahrelang. Nun werden die Fahnen, die wie kaum ein Symbol in den USA für Sklaverei und Rassismus stehen, bei Nascar-Veranstaltungen verboten - weil ein Fahrer protestiert.11.06.2020
"Schmerzhafteste Stereotypen"Streamingdienst sperrt "Vom Winde verweht""Vom Winde verweht" gilt zwar als Filmklassiker - die rassistische Darstellung von Schwarzen ruft aber immer wieder Kritiker auf den Plan. Der Streamingdienst HBO Max reagiert nun auf die Vorwürfe. Gezeigt wird der Film von 1939 in ferner Zukunft nur noch mit einer "Diskussion über den historischen Kontext".10.06.2020
"Jeder macht sein eigenes Ding"Freundschaft von Legend und West ist passéSie produzierten zusammen Musik, sangen sich gegenseitig Ständchen und gingen gemeinsam mit ihren Ehefrauen aus. Doch mittlerweile ist die Freundschaft zwischen Rapper Kanye West und Sänger John Legend abgeflaut. Einer der vielen Gründe scheint auch der amtierende US-Präsident zu sein.01.06.2020
"Keiner glaubt, dass das stimmt"Sektenführer hielt wohl 50 Frauen wie SklavenEin Rabbiner soll in Israel mehr als 50 Frauen wie Sklaven gehalten haben. Die Polizei geht von einer streng religiösen Sekte aus, die mitten in Jerusalem agierte. Der Mann bezeichnet die Vorwürfe als unglaubwürdig.13.01.2020