Boot sinkt bei Überfahrt nach EU43 Menschen vor Tunesien ertrunkenErneut kostet die gefährliche Mittelmeerroute von Libyen nach Italien Dutzenden Menschen das Leben: Mindestens 43 ertrinken, nachdem ihr Boot vor der tunesischen Küste gesunken ist. In Italien wird derweil ein Schiff der Seenotretter von Ärzte ohne Grenzen blockiert.03.07.2021
"Nicht allein NGOs überlassen"Sassoli fordert EU-Mission zur SeenotrettungSeit Jahren versuchen Menschen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. EU-Parlamentspräsident Sassoli fordert nun, dass die EU die Seenotrettung wieder in den Fokus nimmt. Bisher unterstützt sie die libysche Küstenwache - und macht sich laut UN mitschuldig.15.06.2021
Verdacht der VolksverhetzungErmittler durchsuchen Höckes WohnhausThüringens AfD-Chef Höcke soll mit Beiträgen im Internet Flüchtlinge pauschal als Kriminelle stigmatisiert haben. Das vermutet die Staatsanwaltschaft. Zur Sicherung von Beweismaterial werden die Ermittler an der Haustür des Rechtspopulisten vorstellig.22.05.2021
450 Menschen an Bord"Sea-Watch 4" liegt in Sizilien festEin deutsches Rettungsschiff ist bereits im sizilianischen Hafen festgesetzt. Noch ist unklar, wann die "Sea-Watch 4" wieder auslaufen darf. Die italienischen Behörden werfen den Seenotrettern vor, sich nicht an Vorgaben zu halten. Derweil erreichen immer mehr Migranten das Land.10.05.2021
Vom Moderator zum HelferTobias Schlegl ist jetzt SeenotretterDie Älteren kennen Tobi Schlegl noch als Moderator der ersten Stunde beim Musiksender Viva. Vor fünf Jahren beschließt er, aus dem Medienbusiness auszusteigen. Schlegl wird Rettungssanitäter. Nun heuert er außerdem auf der "Sea-Eye 4" als Seenotretter an.10.05.2021
"Ankünfte werden zunehmen"Über 1000 Geflüchtete erreichen LampedusaWieder mehr Menschen wagen die lebensgefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Europa. Allein am Wochenende sind es rund 1200, die auf der Insel Lampedusa anlegen. Zugleich berichten zivile Seenotretter über erschwerte Bedingungen und erheben Vorwürfe gegen die Politik. 09.05.2021
Nach Tod von BootsflüchtlingenLibysche Küstenwache bestreitet MitschuldAm Donnerstag wird bekannt, dass vor der Küste Libyens mehrere Migranten ums Leben gekommen sind. Seenotretter werfen den Behörden vor, die Rettung der Menschen verweigert zu haben. Die libysche Küstenwache streitet jetzt ab, nicht alles versucht zu haben, um zu helfen.24.04.2021
Im Mittelmeer im EinsatzSea-Watch-3 rettet 170 weitere MenschenNach siebenmonatiger Zwangspause ist die Sea-Watch-3 wieder im Mittelmeer unterwegs, um in Seenot geratene Bootsflüchtlinge zu retten. Nachdem die Helfer am ersten Tag 145 Menschen aufgenommen haben, sind inzwischen rund 360 Migranten an Bord des Rettungsschiffs.28.02.2021
Nach sieben Monaten PauseSea-Watch-3 rettet 102 Menschen aus SeenotSeit 2017 hat die Sea-Watch-3 eigenen Angaben nach mehr als 3000 Menschen gerettet. Nach sieben Monaten "Zwangspause" patrouilliert das Seenotretter-Schiff nun wieder vor der Küste Libyens. Nun holen die Helfer erneut über 100 Geflüchtete an Bord. 27.02.2021
"Keinerlei Fehlverhalten"Frontex-Chef spricht seine Behörde freiSeit Monaten steht die EU-Grenzschutzbehörde unter Beschuss: Frontex soll Pushbacks von Flüchtlingen zugelassen, sich mit Waffenlobbys getroffen und Mobbing geduldet haben. Behörden-Chef Leggeri spricht den Vorwürfen jede Substanz ab. Grünen-Politikerin Roth ist entrüstet. 17.02.2021